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Ivan Dubrovin

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Donnerstag, 11. Juni 2020, 14:08

Oleg Sokolov ermordet Liebhaberin (Inszenierung)

Hey Leute, anlässlich zu den Nachrichten von November aus St. Petersburg (https://web.de/magazine/panorama/oleg-so…ericht-34777356) habe ich mal versucht dieses äußerst kompliziertes Ereignis in einer Übung zu inszenieren. Dieses Zerstückeln, wovon noch berichtet wird passierte erst nachdem er sie ermordet hat und wir haben uns entschieden zu versuchen jetzt nicht den großen Schauwert mit dem Blut zu erzählen, sondern das in eine dramatische, nachvollziehbare Erzählung zu packen.

Filmtitel:
Ein trauriger Abschied

Beschreibung:
Für den Dreh hatten wir einen Abend zur Verfügung - der Schnitt dauerte drei Tage. Es ist im Rahmen eines Storytelling-Seminars entstanden.

Infos zur Entstehung:
Schnittsoftware: Premiere,
Sonstige Software: Davinci Resolve


Filmlänge:
7'32" Minuten

Stream:
»Ivan Dubrovin« hat folgendes Bild angehängt:
  • 01_Dubrovin_Boros_Ein trauriger Abschied_2020_Mellin_mpeg4.mp4_snapshot_03.17_[2020.05.30_00.44.03].jpg

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7River

7River

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Donnerstag, 11. Juni 2020, 15:14

Also gut in Szene gesetzt ist das ja. Das muss man Euch lassen. Auch die beiden Schauspieler haben ihren Job sehr gut gemacht. :D

Von dem russischen Napoleon-Experten habe ich auch gehört. Gelesen sogar. Der hat seine deutlich jüngere Studentin aber in einem Streit umgebracht. Eifersucht usw.. Aus dem Artikel den Du verlinkt hast geht hervor, dass dieser Sokolov ein ganz schön crazy Typ sein muss. Da hätte man doch noch viel mehr rausholen können.

Spoiler Spoiler

Die junge Dame wird, als sie schläft, von ihm erschossen. Ende. Ein kleiner Kampf wäre da vielleicht dramatischer gewesen.

Musstet Ihr Kompromisse eingehen?
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“

JoeQuarantaine

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Freitag, 12. Juni 2020, 19:02

Liebvoll gemacht, über ein Frauenmörder. Ist gut objektiv sein zu können und ihm nicht kalt zu verurteilen.

principle

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Sonntag, 14. Juni 2020, 08:33

Gut gemacht, ich war echt in die Handlung reingezogen, konnte nicht mehr stoppen. Für die kurze Drehzeit echt gut. Die Spannung kommt rüber.

Hattet Ihr viel Lichtequipment dabei?
Praktische Frage: Wie bist Du an die Schauspieler und und die Lokation gekommen?
Uli

Ivan Dubrovin

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Montag, 15. Juni 2020, 14:04

Vielen Dank für die Rückmeldungen!
Von dem russischen Napoleon-Experten habe ich auch gehört. Gelesen sogar. Der hat seine deutlich jüngere Studentin aber in einem Streit umgebracht. Eifersucht usw.. Aus dem Artikel den Du verlinkt hast geht hervor, dass dieser Sokolov ein ganz schön crazy Typ sein muss. Da hätte man doch noch viel mehr rausholen können.

Unser Film musste komplett im Rahmen der dramatischen Entwicklung funktionieren. Also auch bei Leuten, die die Vorgeschichte nicht kennen. Das war schwierig hinzukriegen, weil teilweise Leute den Film nicht glaubwürdig fanden.
Rein handwerklich ist es auch eine große Herausforderung jemanden glaubwürdig als Psychopathen zu etablieren. Sei es auch nur mit Mord.
Total "Crazy" heißt nicht, dass er sich auch die ganze Zeit total "crazy" verhält. Er kann, wie Hannibal Lecter in Schweigen der Lämmer total ruhig bleiben. Wir haben versucht visuell zu etablieren, dass er komisch ist.
Wir hätten noch krasser gehen können und ich habe auch die Geschichte später noch einmal verfilmt und ihn sie erwürgen lassen, aber es war im Rahmen der Übung nicht sinnvoll.

Zitat

Hattet Ihr viel Lichtequipment dabei? Praktische Frage: Wie bist Du an die Schauspieler und und die Lokation gekommen?
Für die Blitze hatten wir im Treppenhaus einen einfachen Fotoblitz aufgestellt. Außerdem hatten wir dort eine kleine HMI und einen Reflektor. Im Zimmer waren es nur Practicals.


Die Location ist von einem Kommilitonen von mir. Da haben wir einfach Glück gehabt :D Man muss einfach viel herumfragen.


Der Schauspieler ist ein Bekannter von mir. Die Schauspielerin ist von der Theaterakademie hier in München.


Gruß
Ivan

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7River

joey23

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7River

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Mittwoch, 17. Juni 2020, 17:57

Danke für Deine Erklärung. Ja, ich denke, da hast Du recht.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“

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Kurzfilm, Mord

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