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Lego Domme

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1

Montag, 19. Oktober 2015, 11:59

Walking around in the park - Nikon D3300 (Steadycam)

Hallo zusammen,
ich war lange nicht mehr aktiv hier. Zeit wieder zu nerven. :D

Ich habe Mitte August meinen Kumpel mitgenommen und ihn etwas gefilmt (Seine Erlaubnis war da). Es war sozusagen der erste Versuch (Wenn man das Musikvideo meines Bruders nicht mitzählt) und ich finde, es ist ganz OK geworden. Es war übrigens windig an dem Tag, weshalb es manchmal etwas, äh, naja, schaukelig wird.

Wie der Titel schon verrät, geht es um meinen Kumpel, der im Park spazieren geht. Ist nicht soo spannend, aber besser als unscharfe Bäume zu filmen, nicht wahr? :D
Ich habe an dem Tag mit einer Blende 8, 1/125 und ISO 100 gefilmt. Die Szenen im Waldstück, bzw. Naturstück waren mit Blende 5.6 gefilmt. Zusammengefasst kann ich sagen, dass es ganz OK geworden ist. Mit Sony Vegas platinum 11 wurde bearbeitet und dieses Mal waren keine Fehler beim Export oder Synchro-Fehler drin. Dafür habe ich gesorgt. :)



Es gibt keine Bilder meiner Meinung nach, die das Ganze gut zusammenfassen würden oder ich bin zu faul dafür.

Was haltet ihr davon?

Diramus

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Montag, 19. Oktober 2015, 13:28

Hallo,
dein Kumpel scheint ja viel Bock drauf zu haben gefilmt zu werden :D
Welche Steadycam und welches Objektiv hast du genutzt? Und mit wieviel Bildern die Sekunde hast du gefilmt?
An sich sieht es ganz ok aus. Es wirkt/ist ein paar mal out of focus. Vielleicht ist das aber auch gewollt.
Gruß Diramus

Lego Domme

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3

Montag, 19. Oktober 2015, 14:20

Nikon D3300, Nikkor 18-55mm VRII, Steadycam für 70€.

Hab ihm Anweisungen gegeben. Die Out of focus - Szenen waren eher Fehler.

Dark Knight

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Montag, 19. Oktober 2015, 19:05

Bitte entschuldige mein vernichtendes Urteil aber steady ist da leider garnichts. Da hast du noch einen langen weg vor dir. Hast du denn beide Hände benutzt oder nur den Griff gehalten?

Clueddo

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Montag, 19. Oktober 2015, 19:12

Hast du denn beide Hände benutzt oder nur den Griff gehalten?


Hey nicht so gemein sein! Ist doch klar, dass es nicht "steady" ist. Dazu braucht es Jahre...

Lego Domme

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6

Dienstag, 20. Oktober 2015, 02:37

Ich habe eine Hand am Griff gehalten und eine Hand leicht an der Stange. Ich brauch noch Übung und dann wird das was. :)

Und wie findet ihr denn die kleine Darstellung? Vorher habt ihr immer gesagt meine Videos brauchen eine kleine Story oder ähnliches. Und hier hab ich was gemacht.

Dr_Allcome

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 09:56


Und wie findet ihr denn die kleine Darstellung? Vorher habt ihr immer gesagt meine Videos brauchen eine kleine Story oder ähnliches. Und hier hab ich was gemacht.


Das ist leider keine Story, das ist nur die visuelle Beschreibung eines Vorgangs (Walking around in the park).

Eine Story hat zu allererst mal einen Konflikt und dabei stellen sich dann zwei Fragen:
  1. Was ist mein Konflikt?
  2. Warum sollte das jemanden interessieren?

Frage eins lässt sich leicht klären, indem man sich die verschiedenen Konflikttypen vor Augen führt.
  • Mensch gegen sich selbst
  • Mensch gegen Mensch
  • Mensch gegen Maschine
  • Mensch gegen Natur
  • Mensch gegen Spirituelles

Eine gute Story sollte wenn möglich mehrere Konflikttypen abdecken. Ein Konflikt kann so etwas simples sein, wie der Versuch einen Faden in ein Nadelöhr einzufädeln.

Damit kommen wir zur Frage zwei: Warum sollte das jemanden interessieren?

Um beim Beispiel mit dem Faden und dem Nadelöhr zu bleiben, da wird eine Antwort erstmal schwer. Niemand interessiert sich wirklich dafür, wenn einer mit zitternder Hand verzweifelt versucht einen Faden durch ein Nadelöhr zu bekommen. Das hält den Zuschauer vielleicht für eine Minute im Sessel aber dann schaltet er ab. Da fehlt also noch was!

Was da fehlt ist eine Symbolik, am besten in der Form einer Charakterentwicklung. Das Einfädeln des Fadens muss also für etwas stehen, damit daraus eine interessante Geschichte werden kann und wir auch die zweite Frage beantworten können, warum das jemanden interessieren sollte.

Wie wär's damit: Bei dem Kerl, der da verzweifelt versucht einen Faden einzufädeln, handelt es sich um einen Parkinson Patienten, der all seine Hoffnung verloren hat. Nicht mehr in der Lage zu sein einen simplen Faden durch ein Nadelöhr zu fädeln bedeutet für ihn die endgültige Kapitulation seinen Körpers. Durch die Bewältigung dieses kleinen Alltagsproblems lernt er, dass eine Parkinsondiagnose nicht das Ende aller Tage bedeutet und schöpft neue Hoffnung.

Und schon kannst du die obigen Fragen beantworten:

Was ist mein Konflikt?
  • Mensch gegen Maschine. (Nadelöhr)
  • Mensch gegen sich selbst. (neue Hoffnung schöpfen)
  • Mensch gegen Natur. (Parkinson)

Warum sollte das jemand interessieren?
  • Weil auch die Diagnose einer schweren Krankheit nicht sofort das Ende aller Tage bedeutet und man eben die Karten spielen muss, die einem das Leben zuspielt.

Und schon hast du eine Story. Zugegebenermaßen keine besonders gute.

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Diramus

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 10:26

Hi Lego Domme,

Die Kameraführung ist zumindest stabiler als handheld, was grundsätzlich meiner Meinung nach besser aussieht..

Um viel mehr aus deiner Kamera herauszuholen, empfehle ich dir ein anderes Objektiv. Ich filme meist mit zwei Festbrennweiten (28mm und 50mm). Die sind auch relativ günstig. Bei Nikon verwende ich persönlich komplett analoge Objektive (gebraucht und günstig bei ebay), da man dann auch die Blende am Ring im LiveView verändern kann, da dies bei den "günstigen" Nikonkameras leider nicht möglich ist. Einen AF und Zoom kann man beim Filmen eh nicht gebrauchen.

Eine Story ist leider wirklich nicht vorhanden. Dafür empfehle ich dir auch ein kleines Drehbuch zu schreiben. Hierfür gibt es auch kostenlose Programme wie Celtx. Zu Storytelling und Aufbau finde ich den Beitrag von Dr. Allcome sehr hilfreich. Um deutlich tiefer ins Storytelling reinzukommen empfehle ich dir nachfolgende Lektüre (http://www.amazon.de/gp/product/39415471…as2&tag=drms-21), die ich auch im Moment lese...


Gruß Diramus

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rick

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 10:53

da man dann auch die Blende am Ring im LiveView verändern kann, da dies bei den "günstigen" Nikonkameras leider nicht möglich ist.

Was meinst Du damit genau ? Sprichst Du vom Motorantrieb in der Kamera oder der Belichtungsmessung ? Bei einem analogen Nikkor 50mm f1.8 kannst Du den Blendenring am Objektiv genauso im Liveview, wie auch durch den Sucher bedienen unabhängig von der Kamera.

Zitat

Einen AF und Zoom kann man beim Filmen eh nicht gebrauchen.

Ich würde eher sagen, sind meist verzichtbar. Kommt wie immer sehr auf die Bedürfnisse und die Aufgabenstellung drauf an.
Ein AF (nicht nachgeführt bei statischen Motiven) kann manchmal hilfreich sein, z.B. wenn die Kamera schlecht erreichbar ist.
Was den Zoom betrifft, kann man den, wenn auch selten, schonmal gebrauchen (Bsp. Dollyzoom oder einfach manchmal Platzmangel). Nicht zu vergessen, das es gerade im UWW Bereich bei Cropkameras keine (bezahlbaren) Festbrennweiten im 8-10mm Bereich gibt. Ein gutes Zoomobjektiv wie das Sigma 18-35mm f1.8 kann je nach Einsatzzweck 3-4 Festbrennweiten ersetzen und gibt einem deutlich mehr Flexibilität.

Diramus

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 11:17

Was meinst Du damit genau ? Sprichst Du vom Motorantrieb in der Kamera oder der Belichtungsmessung ? Bei einem analogen Nikkor 50mm f1.8 kannst Du den Blendenring am Objektiv genauso im Liveview, wie auch durch den Sucher bedienen unabhängig von der Kamera.


Ich meine, dass bei "elektronischen" Objektiven mit F-Bajonett im Liveview (nicht Sucher) keine Veränderung an der Blende vorgenommen werden kann (bei vielen günstigen Nikon Kameras) und diese direkt übernommen wird. Erst wenn man aus dem Liveview herausgeht und wieder rein ändert sich die Blende. Mit "elektronisch" meine ich alle Objektive die elektronisch mit der Kamera verbunden sind (egal ob nur Lichtmessung oder auch AF). Dies ist ein seltsamer "Fehler" bei Nikon Kameras. Mit vollständig analogen Objektiven ist funktioniert dies selbstverständlich schon, da die Kamera nicht erkennt, ob die Blende verstellt wird oder nicht.
Ich würde eher sagen, sind meist verzichtbar. Kommt wie immer sehr auf die Bedürfnisse und die Aufgabenstellung drauf an.
Ein AF (nicht nachgeführt bei statischen Motiven) kann manchmal hilfreich sein, z.B. wenn die Kamera schlecht erreichbar ist.
Was den Zoom betrifft, kann man den, wenn auch selten, schonmal gebrauchen (Bsp. Dollyzoom oder einfach manchmal Platzmangel).

Ok, sehe ich persönlich anders ;) hängt sicherlich auch von den Bedürfnissen ab. Für ein Urlaubsvideo oder dergleichen ist es sicherlich ganz nett.

Ein gutes Zoomobjektiv wie das Sigma 18-35mm f1.8 kann je nach Einsatzzweck 3-4 Festbrennweiten ersetzen und gibt einem deutlich mehr Flexibilität.

Das stimmt, ich habe damit auch nur meine eigene Ausrüstung dargestellt. Das heisst nicht, dass er diese auch zwangsläufig verwenden soll. ;)

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rick

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 12:08

Ich meine, dass bei "elektronischen" Objektiven mit F-Bajonett im Liveview

Ja okay, das fand ich nur etwas missverständlich ausgedrückt.

Lego Domme

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Mittwoch, 21. Oktober 2015, 03:43

@Dr_Allcome:
Falsche Wortwahl meinerseits. Visuelle Darstellung eines Vorgangs.
Und danke übrigens für deine Erklärung + Beispiel.

@Diramus:
Schüler, keine Arbeit mit Bezahlung = Lang sparen. Muss erstmal mit dem KIT Objektiv arbeiten. Über die Einschränkung im LV wusste ich vorher schon Bescheid. Wäre zwar komfortabler, wenn man nicht immer wechseln müsste, aber geht in Ordnung.

comic74

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13

Mittwoch, 21. Oktober 2015, 09:26

Gut Ding braucht Weile und nur viel Übung macht den Meister aber ich würde sagen du bist am richtigen Weg. Wegen der Handlung, vielleicht kannst du dich ja mit der Gerlinde kurzschliessen und eines ihrer Drehbücher verfilmen oder starte mal einen Aufruf wenn das Story-Erfinden nicht so deines ist, dir hilft bestimmt jemand eine Rahmenhandlung für deinen nächsten Clip zu finden.

Lego Domme

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Samstag, 24. Oktober 2015, 20:53

Ideen hab ich. Die richtige Planung und Inszenierung brauche ich.
-> Übung macht den Meister.

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