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a.k.87

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Dienstag, 1. Dezember 2015, 19:02

Camcorder für dokumentarische Anwendung

Hallo liebe Forumgemeinde,

ich und ein Freund filmen hauptsächlich Events wie z.B. Hochzeiten, wofür wir 2 Canon 6D`s verwenden.
An der 6D haben uns besonders die gute Fotoqualität (für Fotoaufträge) und die guten Lowlightfähigkeiten gefallen.
Nun ist eine Kamera gestohlen worden und wir überlegen auf einen Camcorder umzusteigen, da diese bei teils 18h Dreharbeiten einfach bequemer sind. Unsere Anforderungen sehen wie folgt aus:

Preis:
ca. 3000 (gebraucht)

Wichtige Eigenschaften:


- lowlight ähnlich der 6D
- XLR-Anschlüsse vorhanden
- gute Akkulaufzeiten

nice to have

- Wechselobjektive
- interne Bildstabilisierung
- 4k

Bislang hatte ich mich nur mit Großformatkameras auseinander gesetzt, weshalb mir der Überblick bzw. der aktuelle Stand für Camcorder mit relativ kleinen Sensoren fehlt. Modele die ich bislang im Auge habe sind die Canon C100 und die Blackmagic URSA Mini (EF).

Könnt ihr mir gute Modele Empfehlen, die diesen Ansprüchen gerecht werden insbesondere Camcorder die über interne Bildstabilisierungen verfügen?

Gruß
Anton

Miker87

unregistriert

2

Dienstag, 1. Dezember 2015, 21:35

Hi Anton,

also ich hatte die von dir erwähnte c100 letztens auf einem Dreh und ich bin total begeistert!
Der Look und das Handling ist einfach nur Top!! Ich denke die Kamera wird schwer unterschätzt.

Der Look ist natürlich auch immer Geschmacksache aber die Hauttöne sind echt gut und die Kamera ist nicht überschärft und verliert trotzdem keine Details. Das Handling ist viel besser als bspw die Sony Geräte, ich habe schon mit der Fs700 gedreht und dazwischen liegen Welten. Die c100 kannst du so in die Hand nehmen und bekommst mit einer nicht zu großen Brennweite und einem Bildstabilisator tolle Bilder hin. Allerdings ist dieser nicht Kameraintern.

-Leichte Bedienung
-Nd Filter schon eingebaut
-Low Light Monster ;)
...


Mit der Ursa Mini habe ich leider keine Erfahrung :P
Was mich bei der interessiert ist die Slow Motion und das Raw Format, das Kontra ist allerdings das man wohl Slow Motion nur in einer niedrigen Auflösung und damit verbunden mit einem höheren Crop Faktor ertragen muss. Um das Raw Format aufzunehmen braucht es Cf Karten die extrem teuer sind :(


Ich bin übrigens auch gerade auf der Suche nach einer neuen und tendiere, trotz das ich manchmal Slow Motion für meine Musikvideos brauche, zur c100 weil mir der Look tierisch gut gefällt! Dann müssen halt 50fps für die slomo reichen :D

Wenn du was weißt was ich nicht weiß dann schreib mir gerne, denn wie gesagt bin ich auch gerade dabei mich zu orientieren und bin mir bei meiner Kamerawahl auch noch nicht zu 100% sicher.


Lg Mike

a.k.87

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Mittwoch, 2. Dezember 2015, 09:35

Hi Mike,

schön das wir uns hier austauschen können. Wenn ich neue Infos oder Kaufempfehlungen habe, teile ich sie dir natürlich gerne mit.

Von der C100 habe ich bislang auch nur Gutes gehört. Ich hatte zwar noch nicht die Gelegenheit mit einer zu drehen, konnte aber auf der Photokina wenigstens Hand anlegen und muss sagen, dass sie mir von der Ergonomie auch gut gefallen hat. Das mit den ND-Filtern war mir noch gar nicht bewusst und ist wieder ein Pluspunkt für die Kamera. Weiterhin könnten wir unsere Canon Ausrüstung verwenden und wären über den CP-Service von Canon gut gegen Ausfälle geschützt. Slowmotion ist für uns eher eine Spielerei und daher nicht Kaufentscheident.

Bei der Blackmagic URSA Mini lesen sich die Eigenschaften ja schon wirklich gut, nur ist die Kamera relativ jung und daher noch nicht wirklich ausreichend getestet.

+ 4K
+ Global Shutter
+ 15 Blendenstufen Dynamikumfang
+ 5 Zoll Display
+ immerhin 120 fps bei 1080p
+ RAW (4:4:4) bzw. ProRes Aufzeichnung und Davinci Resolve dabei
+ haufenweise Anschlüsse :D
+ Magnesium-Gehäuse

- teure CF 2.0 Karten nötig, dafür aber 2 gleichzeitig verwendbar

Was mich jetzt interessieren würde ist, wie das Handling: Bedienung, Egonomie aussieht. Die große Schwester ist ein echter Brocken, wohingegen die Mini für Freihanddrehs konzipiert ist und mit dem seitlichen Griff an die C100 erinnert. Außerdem wüsste ich gerne wie es bei längeren Dreharbeiten mit der Überhitzung und somit mit der Zuverlässigkeit der Kamera aussieht.

Was ich mir auch noch angeschaut habe ist die Sony A7s II. Diese soll ausgezeichnete Videoqualitäten aufweisen, ist ein noch größeres Lowlightmonster als die C100, ist gut zum Fotgrafieren geeignet, wobei sie sehr klein ist und somit auch was für den Urlaub wäre und zuguterletzt hat sie auch noch einen internen Bildstabilisator.
Der große Nachteil ist, dass es wieder eine DSLR, mit den bekannten Defiziten wäre.

Weiter Empfehlungen sind nach wie vor wilkommen ;) .

Gruß
Anton

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