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rick

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Dienstag, 7. Februar 2012, 09:05

Frage zu 8mm Film und alter Kamera

Kürzlich habe ich eine Bauer 88 B aus den 50ern ersteigert. Ursprünglich wollte ich sie nur als Requisite haben. Jetzt hat sich rausgestellt, daß die Kleine funktionstüchtig ist und da würde ich natürlich gerne was mit ihr drehen.

Hat jemand schon mal mit einer Bauer 88 B/E gefilmt und kann darüber berichten ?

Nehme ich bei Beleuchtung durch Tageslicht/Fotolampen Normal-8- Kunst- oder Tageslichtfilm ? Geht es da nur um die Farbtemperatur oder ist da auch der ASA Wert berücksichtigt ?

Zweite Frage, das Federwerk läuft ca. 20 Sekunden (ohne Film) am Stück wenn es voll aufgezogen ist. Ich gehe aber davon aus, das die letzten Sekunden langsamer laufen weil die Federkraft nachläßt. Verhält sich die Kamera mit eingelegtem Film genauso oder hält die Federkraft dann länger ?

Dritte Frage, kann ich sowohl Farbumkehrfilm als auch Farbpositivfilm direkt auf einem Projektor abspielen ?

Hubert

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Dienstag, 7. Februar 2012, 11:48

Kürzlich habe ich eine Kürzlich habe ich eine Bauer 88 B aus den 50ern ersteigert. Ursprünglich wollte ich sie nur als Requisite haben. Jetzt hat sich rausgestellt, daß die Kleine funktionstüchtig ist und da würde ich natürlich gerne was mit ihr drehen.

Hat jemand schon mal mit einer Bauer 88 B/E gefilmt und kann darüber berichten ?

Nehme ich bei Beleuchtung durch Tageslicht/Fotolampen Normal-8- Kunst- oder Tageslichtfilm ? Geht es da nur um die Farbtemperatur oder ist da auch der ASA Wert berücksichtigt ?

Zweite Frage, das Federwerk läuft ca. 20 Sekunden (ohne Film) am Stück wenn es voll aufgezogen ist. Ich gehe aber davon aus, das die letzten Sekunden langsamer laufen weil die Federkraft nachläßt. Verhält sich die Kamera mit eingelegtem Film genauso oder hält die Federkraft dann länger ?

Dritte Frage, kann ich sowohl Farbumkehrfilm als auch Farbpositivfilm direkt auf einem Projektor abspielen ?

Hallo,
zuerst einmal musst Du sehen, ob es noch Doppel 8 Film gibt. Denn diese Kamaras arbeiten noch mit dem alten Format Doppel 8 oder auch normal 8 Film. Doppel 8 deswegen, nach der ersten Belichtung wurde der Film umgedreht und dann wurde die andere Seite belichtet. In der Entwicklung wurde der Film dann in der mitte geschnitten.
Bei den alten Kamaras (so weit wie ich mich noch erinnere) wurde ein Tages bzw. Kunstlichtfilter raufgeschraubt. Ich glaube zu Wissen, dass das Federwerk bis zum Schluss durchgezogen hat. Es gab Federwerkkamaras die brauchte mal nur zwei mal aufziehen und man konnte so 30m Film durchziehen. In Räumen brauchst Du Beleuchtung und auf der Kamera einen Kunstlichtfilter. Zum abspielen des Films wiederum einen Projektor der in der Lage ist normal 8 Filme wiederzugeben. So weit ich weiss, kann man nur Positivfilme abspielen.

L.G.
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joey23

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Dienstag, 7. Februar 2012, 11:56

Ich überlege auch gerade mit analogem Film zu experimentieren, allerdings nicht mit 8mm sondern mit 35mm. Das hier finde ich ziemlich cool, und die Beispielclips kommen meinem Hang zum künstlerischen sehr entgegen:

http://microsites.lomography.de/lomokino/

Vll ist das ja auch was für dich, rick. Oder vll sogar für ein gemeinsames Projekt? Ich hätte große Lust mit so einer Lomo einen kurzen, narrativen Film zu machen, der auch eine Geschichte erzählt, was die Filme auf der Microsite leider nicht machen.

rick

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Dienstag, 7. Februar 2012, 12:31

Denn diese Kamaras arbeiten noch mit dem alten Format Doppel 8 oder auch normal 8 Film

Bist Du sicher ? Die 88 E ist Doppel-8, meine 88 B ist Normal-8. Der Doppel 8 Film müßte ja die Breite eines 16mm Films haben, ich weiß nicht ob der bei mir rein paßt.

@joey
Ich schaue mir gerade die Lomo an. Total faszinierend. Nur die 3-5 Bilder pro Sekunde könnten problematisch sein.
Kann man den entwickelten Fotofilm in einen Projektor stecken oder ist der vom Format anders als 35mm Film (Lochabstand) ?
Interessant wäre das Umkopieren mit so einem Teil hier.

joey23

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Dienstag, 7. Februar 2012, 14:01

Klar, 3-5 Bilder pro Sekunde sind wenig, gleichzeitig mag ich den Look total gerne. Und es zwingt einen zu einer klaren Bildsprache, denke ich. Genau damit herumzuexperimentieren finde ich reizvoll.

Ob sich normaler Fotofilm in einen klassischen 35mm-Projektor einlegen lässt, keine Ahnung. Auf jeden Fall würde er den Film innerhalb von 1,5 Sekunden durchrattern. Vermutlich geht das aber schon mit den Einlegewegen nicht, weil ja erst mal vom ersten Bild bis zur Spule schon geschätze 0,5m Film draufgehen, ein 36-Bilder-Film aber ja nur geschätzt 1,5 Meter lang ist.

Ich würde eher die Einzelbilder in einen Diascanner legen und das ganze so digitalisieren. Der iPhone-Adapter ist wohl noch nicht verfügbar.

rick

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Dienstag, 7. Februar 2012, 14:44

Da gibts ja einen Adapter zum Einscannen von Lomo, in den passen ca. 20cm Film. 100 prozentig gerade sah das allerdings an den Rändern nicht aus.

@Hubert - Was mich wundert, auf der Rolle steht 1 und 2 (Vorder und Rückseite), das spricht jetzt doch für Doppel-8 Film (16mm Breite passt rein). Kann man sowohl Doppel8 als auch N8 verwenden ?

Hubert

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Dienstag, 7. Februar 2012, 15:13


@Hubert - Was mich wundert, auf der Rolle steht 1 und 2 (Vorder und Rückseite), das spricht jetzt doch für Doppel-8 Film (16mm Breite passt rein). Kann man sowohl Doppel8 als auch N8 verwenden ?
Doppel 8 heisst nichts anderes, dass Du auf beiden Seiten des Films eine Perforation hast. Der Greifer in der Kamera greift greift immer nur auf einer Seite. Bei Normal 8 befindet sich nur auf einer Seite die Perforation. Ob deine Kamera für Doppel 8 ausgelegt ist, siehst Du daran wie breit die Filmbühne in Deiner Kamera ist (Bühne für Doppel 8 hat die Größe von 16mm Film).
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Dienstag, 7. Februar 2012, 16:47

Hallo,
es gab in den 30er und 40er Jahren Schmalfilmkameras für "Einfach"-8. Agfa hatte so eine Kamera im Programm. Sie wurde mit einer Kassette gefüttert, die nicht umgedreht werden musste, sondern einen einseitig zu belichtenden "Schnürsenkelfilm" im 8mm Format enthielt. Sie war praktisch der Vorläufer der späteren Fuji Single-8 Kassette, die einen Film im Super8 Format enthielt. Heute versteht man unter Normal8 und Doppel 8 das gleiche.

Ob die Bauer 88B eine Doppel8 Kamera ist, kann man an der Filmbühne erkennen. Bei Doppel8 nimmt das Bildfenster nur die Hälfte der Filmbühnenbreite ein.
(Ah, ich sehe schon, ich war nicht schnell genug...)
Die Filme gibt es noch und zwar in Farbe und in SW (Fa Wittner in Hamburg z.B.) und sie werden auch noch entwickelt (entweder über die gleiche Firma oder bei der Firma Andec in Berlin). So richtig preiswert ist das Ganze nicht (ca 26.- bis 30.-€ für Film und Entwicklung), aber es hat eben seinen ganz eigenen Reiz. Doppelacht Spulen haben normalerweise 7,5m Film aufgewickelt, der nach der Entwicklung fünfzehn Meter vorführfertigen Film ergab.

Ich glaube nicht, dass die Bauer 88er eine Filmhälfte durchgezogen haben. Das kann man aber ausprobieren. Sie müsste mindestens anderhalb Minuten durchhalten. Ich besitze eine Nizo FA3, die das schafft.

Doppelacht hatte wie später Single8 den Vorteil, dass der Film von einer kameraeigenen Andruckplatte ans Bildfenster gedrückt wurde. War die Kamera gut gefertigt, war auch der Bildstand gut. Bei der späteren Superacht Kassette hing das immer von der Kassette ab und schwankte zwischen erstklassig und miserabel.
Gruß, Hajo König
hans joachim könig

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Dienstag, 7. Februar 2012, 17:05

Also die Bühne ist 16mm, eine Andruckplatte ist vorhanden und das Bildfenster nimmt nur die Hälfte der Breite ein. Dann bin ich in diesem Punkt schonmal schlauer.

@Hajo. Die Aufnahmelänge einer 7,5m Spule müßte demzufolge 2x1,5 Minuten bei 24B/s sein, stimmt das ? Das wären dann ca. 10 Euro pro Minuten, was ich für vertretbar halte.

hjkoenig

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Dienstag, 7. Februar 2012, 19:40

Hallo,
ich kenne die Bauer 88B nicht so genau, dass ich sagen könnte, ob sie mit 24B/s aufnimmt. Die normale Aufnahmegeschwindigkeit bei Doppel8 lag bei 16B/s (Super8: 18B/s). Die besseren Kameras boten Geschwindigkeiten von 12 bis 36 oder sogar 48 B/s (Die höheren Bildfrequenzen nie mit leerer Kamera ausprobieren! Sie überlebt es, wenn man Glück hat.)

Zu den Filmen: Soweit ich weiß, sind die heutigen Schmalfilme alle für Tageslicht vorgesehen, so dass man nur für Glühlampenkunstlicht einen entsprechenden Filter braucht (wenn man den überhaupt will). Super8 Filme waren überwiegend Kunstlichtfilme und die Kameras benutzten für Tageslicht immer einen eingebauten Filter, der das ausglich (und dabei ordentlich Licht schluckte). Wollte man mit Kunstlicht drehen musste der Filter entweder von Hand ausgeschwenkt werden, oder er wurde durch eine kleine Mechanik an der kameraeigenen Lampenaufnahme entfernt.

Ein Nachteil der alten Schmalfilmkameras sei nicht verschwiegen: Sie sind dreißig bis sechzig Jahre alt und wurden als Amateurkameras meistens nicht gewartet. Man muss schon richtig Schwein haben, um eine einwandfrei laufende Kamera zu bekommen. Oft stimmt die Bildfrequenz nicht mehr, weil Öle und Fette in der Mechanik alt geworden oder sogar verharzt sind. Es gibt immer noch Werkstätten, die eine Wartung übernehmen, aber natürlich nicht für lau.

Bei Geräten mit Selenbelichtungsmesser (erkennbar am Wabenfenster) muss man mit Fehlmessungen rechnen. Das kann man natürlich mit einem funktionierenden Handbelichtungsmesser ausgleichen, aber dazu muss die Kamera die manuelle Einstellung der Blende zulassen. Die Bildfrequenz gibt die Belichtungszeit vor: Bei 16B/s etwa 1/30 und bei 24B/s ca 1/50.

Schmalfilmkameras mussten preiswert sein. Entsprechend einfach ist die Mechanik gebaut. Sie sind halt keine Arris, die bei guter Pflege wohl hundert Jahre überstehen.
Gruß, Hajo König
hans joachim könig

KalleHH

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11

Dienstag, 7. Februar 2012, 20:57

Hallo, das Filmen auf Doppel8 oder Super-8 ist natürlich etwas teurer - da kosten 15 m Film mit Entwicklung schon mal 35-38 € die preiswerten Anbieter von "damals" gibt es ja nicht mehr - Jetzt sind es fast nur noch KODAK-Filme oder bei Schwarz/weiß aus einer tschechischen Produktion. Super-8-Tonfilme gibt es überhaupt nicht mehr. Da das Normal-8-Bild sehr klein ist solltest du evtl. überlegen ob du dir nicht evtl. eine alte Super-8-Kamera kaufen solltest, der Film hat zwar die gleiche Breite, aber da die Perforation kleiner ist konnte die Bildgröße um 36% vergrößert werden und die Auswahl an Filmmaterial ist noch etwas größer. Bei eBay gibt es da noch eine reiche Auswahl an Kameras und vor allem an Projektoren. Der Markt für "gute" Normal-8-Projektoren ist schon sehr leer. Im Super-8-Bereich bekommt man noch gute Projektoren von ELMO oder BAUER oder BEAULIEU. Eine gute Adresse für Rohfilm ist:
www.wittner-kinotechnik.de Die lassen auch Ersatzteile fertigen, die schon längst vom Markt sind. Habe ja selber viele Jahre mit dem Material bearbeitet, aber wurde mir dann zum Schluß doch zu teuer und im Urlaub auch zu schwer.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »KalleHH« (7. Februar 2012, 21:07)


12

Dienstag, 7. Februar 2012, 21:44

Nur zur Info, Kodachrome wird nicht mehr entwickelt.

hjkoenig

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Dienstag, 7. Februar 2012, 22:23

Hallo
<"... zum Schluss zu teuer und zu schwer.">
- und ob die schwer waren. Ich hatte eine Zeit lang eine Agfa Movex Reflex, ein erstklassiges Doppel8 Gerät mit Wechselkassetten und einem leistungsfähigen Federwerkaufzug. Sie war allerdings so schwer, dass ich sie schließlich schweren Auges und tränenden Herzens verkauft habe. Jetzt steht bei mir noch eine Agfa Microflex 200 im Schrank, ein geniales Super8 Ding der Agfa Ingenieure.
Gruß, Hajo König
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KalleHH

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14

Mittwoch, 8. Februar 2012, 03:10

Nur zur Info, Kodachrome wird nicht mehr entwickelt.


Es stimmt das KODAK die Entwicklung von Kodachrome eingestellt hat, die neuen Super-8 / Normal-8 sind Ektachrome Filme.

@HJKönig:
Ich habe noch eine NIZO6080 und eine NIZO6056 zu hause, die 6056 hat noch einen 2 x Anamorphot vorgebaut, weil wir damals
die Filme in "Cinemascope" gedreht haben. Als Projektor dann einen ELMO GS1200 mit 250 W. Halogenlampe. Für die Nizos
gibt es ja auch nicht mehr die 60m Filmkassetten zu kaufen.

hjkoenig

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Mittwoch, 8. Februar 2012, 12:37

Hallo,
der Elmo soll ja ein richtiges Staatsstück sein - konnte ich mir leider nie leisten.
Ansonsten stimmt es, der Schmalfilmbereich ist leider in eine Nische gewandert und man muss mit Einschränkungen und mehr Sachkenntnis als früher arbeiten. Der Kodak Slogan: Sie drücken auf den Knopf und wir sorgen für den Rest, macht mit dem Verschwinden des Massenmarktes für Schmalfilm keinen Sinn mehr. Genau so ist es mit den vielen Ramschkameras aus den 80er Jahren: reparieren kann man fast nichts und ernsthaftes Arbeiten war damit schon früher kaum möglich.

Hoffentlich gibt es im Videobereich nicht eine ähnliche Entwicklung. Wenn Smartphones und ähnliche in den Köpfen der Käufer Qualitätsstandards setzen, werden es gute, mittelpreisige Geräte schwer haben, ausreichende Verkaufszahlen zu erzielen. Aber ich merke schon, dass ich anfange, genauso schwarz zu malen und rumzujammern, wie manche Leute in den Schmalfilmforen.
Gruß, Hajo König
hans joachim könig

rick

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Mittwoch, 8. Februar 2012, 14:58

Ich habe mich jetzt für Fuji-Chrome Velvia Film entschieden. Zusätzlich hab ich gerade noch eine Bauer 88 D ersteigert und kann jetzt eine von Beiden als Requisite nutzen, während ich mit der anderen Filme. Obwohl der Belichtungsmesser der Bauer 88 B glaubhafte Werte anzeigt, verwende ich zur Belichtungsmessung ein eignes Gerät und werde zusätzlich sämtliche Einstellungen parallel mit einer Canon bei gleicher Brennweite,Blende,ISO & Belichtungszeit ausmessen und aufnehmen.

Bin mal gespannt was das wird. Ich hoffe das ich Mitte nächsten Monats einen Drehtermin hinbekomme.
Ich Danke allen für die vielen nützlichen Ratschläge.

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