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1

Sonntag, 22. April 2012, 16:31

[KURZFILM] Aufbrechen

Filmtitel:
Aufbrechen (engl. "break up")

Beschreibung:

Es geht um Liebe. Es geht um Hass.
Es geht um den Schmerz, wenn man
versucht, beides auf einmal zu verstehen:
Das Gefühl, den liebsten
Menschen der Welt zu verlieren
und die Unbereitschaft sich auf das
Leben danach einzulassen.
Es sind Verzweifl ung und Lethargie
wie diese, die es fast unmöglich
machen, die Vergangenheit endlich
in der Vergangenheit zu lassen.

----

engl.: It's about love. It's about hate.
It's about the pain, when you are
trying to understand both at once:
The feeling of losing the dea-
rest person in the world and the
un-readiness to come to terms
with the life to come. It is des-
pair and lethargy like this that
make it almost impossible to let
the past finally rest in the past.

Infos zur Entstehung:

Kamera: Panasonic DVX 200, gedreht auf 1080i
Sonstiges Equipment: SQN 4 Mischer, Sennheiser Richtmikro, diverse Kunstlicht-Dedolights und Tageslichtfluter, diverse Stative
Schnittsoftware: Adobe Premiere CS 5, Colorgrading mit Baselight
Sonstige Software: Magix Sequoia

Der Film ist ein Studenten-Projekt mit freundlicher Unterstützung vom WDR Köln.

Filmposter:


Screenshot(s):











Filmlänge:
11'33" Minuten



Stream:



Den Film gibt es außerdem auf DVD mit spanischen und englischen Untertiteln. ;)

*Video-Tag(s) eingefügt*

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (22. April 2012, 16:56)


2

Dienstag, 24. April 2012, 14:33

Über kurze Kritik würde ich mich freuen. Selbstverständlich konstruktiv versteht sich ;) oder gibts hier keine Kritiker unter euch?

L Lawliet

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3

Dienstag, 24. April 2012, 15:48

Du hast zwei Beiträge, beide nur zu deinem Thema. Glaubst du, die anderen wollen keine Kritik? Ich hab das ja schon mal geschrieben, aber das scheint echt so eine Internetkrankheit zu sein: Immer nur nehmen, nehmen, nehmen. Die Leute kommen her, stellen ihre Filme ein, machen sonst nichts und beschweren sich dann, wenn kein Feedback kommt. Das hier ist doch kein Platz, wo man einfach was ablädt und dann abwartet was passiert. Gib doch auch mal, wie soll ein Forum sonst überleben?

Zitat

oder gibts hier keine Kritiker unter euch?

Das ist schon ein ziemlich frecher Satz eigentlich.
Fang doch selbst erst mal an, die Werke der anderen zu kommentieren. Dann wird man auch schon automatisch auf dich aufmerksam.
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
L Lawliet verreißt eure Filme

Drehbuchkritik nach Absprache per PN und nur wenn eine Verfilmung wahrscheinlich ist.

kein Moviemaker, doch wie Blender ein Tool
#HSis

4

Dienstag, 24. April 2012, 18:50

"
Du hast zwei Beiträge, beide nur zu deinem Thema. " -nicht korrekt, ich habe genau einen. Dazu kommt ich bin neu und seit 3 Tagen angemeldet - da bleibt wenig Zeit sich zu beteiligen.. trotzdem ist dein Einwurf korrekt - die Foren habens immer schwerer - eben genau wegen dieser Nicht-Anteilnahme..

JoJu

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5

Dienstag, 24. April 2012, 19:40

Nun, dann nehme ich mal Anteil und schreib mal was zum Film.

Mir persönlich gefallen SW-Filme generell eher weniger. Also rein vom Look her. Ich denke ich verstehe schon den Hintergrund warum Ihr den Großteil des Films SW gemacht habt aber dadurch konnte ich mich irgendwie weniger mit der Protagonistin identifizieren.

Die schauspielerische Leistung fand ich okay. Nicht besonders aber ordentlich rübergebracht.

Den Anfang mit dem Wecker fand ich gut. Es wird gut eine bestimmte Atmosphäre aufgebaut. Allein das Klingeln des Weckers klang nicht besonders echt, auch an den Stellen wo die Kamera eine andere Perspektive einnahm und es schlagartig ein wenig lauter bzw. leiser wurde.

Was mir sonst noch aufgefallen ist, ist das man die Sängerin ab min. 5:00 nur auf dem rechten Audiokanal hört obwohl das Radio, aus welchem die Musik kommt, ja eher links vom Bild ist und außerdem den Ganzen Raum mit allen Tönen beschallen müsste.

Das Ende war ein bisschen holprig wie ich fand. Der Typ war mir nicht besonders sympathisch und man hätte vielleicht auch mit der Kamera noch ein wenig mehr das "wiederkehren des Glücks" unterstützen können.

Ansonsten hat mir der Film recht gut gefallen. Nette Idee.

JoJu

7River

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6

Dienstag, 24. April 2012, 19:44

Doch ein ganz nettes Filmchen… Die Einstellungen,
das Bild und die (ruhige) Kamera haben mir gut gefallen. Die Schrift
(Abspann-Credits) vor der Bank aus kleinen Metall-Gittern lässt sich zum Teil
nicht gut lesen.

Zwar ist jeder Anfang schwer, aber der L Lawliet hat
schon recht mit seiner Anmerkung.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“

L Lawliet

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7

Dienstag, 24. April 2012, 21:12

Zitat

nicht korrekt, ich habe genau einen. Dazu kommt ich bin neu und seit 3 Tagen angemeldet

Ich habe mich an deiner Beitragszahl orientiert, die links neben dem Post steht. Da stand zum Zeitpunkt meines Posts 2. Das war der Thread hier und dann deine Frage nach Kritik. Und das sind zwei. ;)

Seit drei Tagen angemeldet, was ist das wieder für ein Argument?
Keine Zeit sich zu beteiligen? Dann erwarte doch auch nicht, dass jemand sich die Zeit nimmt, sich an deinem Zeug zu beteiligen. Wenn du Zeit hast, nach Kritiken zu fragen, nimm dir diese Zeit und investiere sie in einen Kommentar zu einem anderen Projekt. Du hattest ja auch die Zeit, auf meinen Beitrag einzugehen. In der Zeit hättest du wieder etwas anderes kommentieren können.

Es wird aber zu offtopic, meinen Standpunkt habe ich ja nun klar gemacht.
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
L Lawliet verreißt eure Filme

Drehbuchkritik nach Absprache per PN und nur wenn eine Verfilmung wahrscheinlich ist.

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Double-R

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8

Dienstag, 24. April 2012, 21:28

oh man, jetz is aber gut... :rolleyes:

Ich fand den Film ganz OK, mehr aber nicht. Die Hintergrundmusik hat mir nicht so gefallen, ebenso wie die an mancher Stelle verwackelte Kamera.
In wie fern hat der Kurzfilm denn Unterstützung vom WDR bekommen?

9

Donnerstag, 26. April 2012, 22:50

Erstmal vielen Dank für eure Kritiken!


Wir haben uns bewusst für Schwarz/Weiß entschieden (in Anbetracht des Contents) -der rote Schal soll als Zeichen der Öffnung verstanden werden, der schon ein bisschen die Zuversicht zeigt und das farbige Ende..

Den Anfang mit dem Wecker fand ich gut. Es wird gut eine bestimmte Atmosphäre aufgebaut.
Freut mich, dass dir die Wecker-Idee gefällt. Der Wecker wurde nachvertont -trotzdem wurde eine Grundatmo untergemischt ;)

Die Einstellungen,
das Bild und die (ruhige) Kamera haben mir gut gefallen.
Ich hab nach dem Grundsatz gearbeitet, möglichst viele statische Einstellungen zu verwenden und weniger zu Experimentieren..
Ebenso kam das Gestaltungsprinzip der Einfachfachheit hinzu (KISS-Prinzip).
In wie fern hat der Kurzfilm denn Unterstützung vom WDR bekommen?
Da ich im Rahmen meines Studiums längere Zeit beim WDR gearbeitet habe, konnte ich mit gewünschter Technik/Software unterstützt werden.. Sozusagen eine Projektarbeit in Verbindung mit der Hochschulausbildung.

10

Freitag, 27. April 2012, 09:55

Hallöchen erstmal!

Im Großen und ganzen war dein Film ok. Ich weiß ja nun auch nicht wie viel Erfahrung etc. du schon mit dem Erstellen von Filmen hast. Was studierst du denn, wenn ich fragen darf? Könntest du uns vielleicht auch
noch etwas über Arbeitsaufwand etc. erzählen? Also: Wie lange hattet ihr Zeit, um diesen Film zu vollenden? Und wie viel Zeit musstet ihr tatsächlich investieren?
Zuerst einmal natürlich wie immer das Positive: Die Schwarz-Weiß Idee war ganz nett, vor allem in Hinblick darauf, dass sie am Ende "aufgelöst" wurde, ihr euch also dazu entschieden habt, diese "Kehrtwende",
das "Weiterleben" nach der Trennung dann mit dem Wechsel in das "normale" Leben, in die "farbigen" Welt (auf keinen Fall irgendwie auf Hautfarben bezogen natürlich) zu realisieren.
Des Weiteren verstehe ich natürlich deine Intention, die du mit dem roten Schal hattest, jedoch erinnerte diese Inszenierung mich einfach zu sehr an "Schindlers Liste", was natürlich überhaupt nicht passend ist (aber kann
auch sein, dass nur ich diese Assoziation hatte).
Zu der Story: An sich eine sehr gute Idee, nur leider irgendwie zu ..wie soll ich das ausdrücken..fad. Ich weiß nicht ich hatte irgendwie noch nicht so wirklich das Gefühl, dass sie total am Ende ist. Da fehlten noch so Kleinigkeiten, die ihre Situation besser darstellen könnten und die Möglichkeit, wie sie diese zu verarbeiten versucht - diese Kehrtwende zwischen dem Gefühl allein und einsam zu sein und dem letzendlichen Beschluss, sich selbst nicht mehr so hängen zu lassen, hätte für den Zeitrahmen, in dem sich der Film befand, noch etwas ausgebaut werden können und dafür vielleicht Klischees wie "eine ganze Packung Eis essen" nicht unbedingt erwähnt werden müssen. (tut mir leid ich habe etwas gegen dieses Klischee, weil es meiner Meinung nach überhaupt nicht stimmt [ich kann nur von mir reden :P ]). Also was ich sagen wollte: Für die Länge des Films fehlte mir da irgendwie noch ein wenig bezüglich des Inhaltes.
Die Inszenierung des Schreibens hingegen, finde ich recht gelungen, auch um ihre aktuelle Situation zu Beginn hin ersteinmal klarzustellen. Schöne Schrift hatte das Mädchen^^
Ansonsten sind mir eher kleinere Fehlerchen aufgefallen, die sicherlich auch aufgrund von mangelnder Zeit oder Personen am Set entstanden sein könn: Zum Beispiel hat sich die Position der Schere auf dem Tisch verändert, in der Szene, in der sie ihren Tagebucheintrag geschrieben hat - nachdem sie aufstand, lag die Schere weiter in der Mitte. Aber das ist wirklich eine Kleinigkeit, keine Ahnung warum mir das aufgefallen ist. Was schon eher wichtig ist, worauf ihr vll. das nächste mal achten solltet, ist, wie ihr die Bewegung schneidet. Als sie sich zum Beispiel ein Glas Wasser eingießt, sieht man in der einen Einstellung eben genau jeden Vorgang, dann hat sie das Glas jedoch noch nicht einmal abgestellt -CUT- und in der nächsten Einstellung ist ihre Hand bereits dabei sich eine Tablette zu nehmen, obwohl sie eigentlich noch das Glas in der Hand halten müsste.
So ich glaube das wars erstmal von mir - auch wenn das jetzt vll. sehr negativ klang, sollte es nicht gemeint sein, dachte nur es macht Sinn eher das zu erläutern, was man verbessern könnte (meiner Meinung nach natürlich nur)^^
Dann noch weiter fröhliches Filmemachen :-)

11

Freitag, 27. April 2012, 13:29

Wow gleich eine etwas längere Kritik - freut mich :)


Noch ein paar Infos zum Arbeitsaufwand: Wir haben haben für den Film 3 Drehtage disponiert und haben diese auch einhalten können - jeweils ca. 7 Stunden am Set. War ein eher kleines Produktionsteam (bestehend aus einem Ton-Menschen, der sich gleichzeitig um Lichtsitzung kümmerte, ein Regieassistent und meine Wenigkeit (Kamera/Regie).
Ich muss dazu sagen - die meiste Arbeit lag eindeutig in der Konzeption (Prämisse, Expose, Drehbuch, Storyboard erstellen). Haben das ganze über ca. 3 Monate in unserer freien Zeit entwickelt (in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, ein Team von ca. 4 Leuten).

Nicht weniger Aufwand - wohl eher mehr effektive Arbeitsstunden - gingen in die Postproduktion. Ca. 5 Tage Schnitt inklusive Sichtung des Materials, Schnittplan erstellen usw. Die Vertonung/Mischung hat auch gute 3 Tage in Anspruch genommen (Off-Stimme aufnehmen, Spuren Mischen und mit Effekten versehen..). Das Colorgrading wurde von einem damaligen WDR-Kollegen durchgeführt, der unter anderem auch die Farben des Münsterländer Tatorts graded.

An dieser Stelle möchte ich noch anmerken:
Des Weiteren verstehe ich natürlich deine Intention, die du mit dem roten Schal hattest, jedoch erinnerte diese Inszenierung mich einfach zu sehr an "Schindlers Liste"
Interessant, dass auch du daran gedacht hast. Ich bin schon vermehrt auf die Parallelen zu Schindlers Liste hingewiesen worden. Das lag mir als Produzent damals garnicht im Sinn - war für uns eher eine Frage der Ästhetik und der Thematik, die ja eher dunkel/depressiv angehaucht ist.

Die Inszenierung des Schreibens hingegen, finde ich recht gelungen, auch um ihre aktuelle Situation zu Beginn hin ersteinmal klarzustellen

Die Schreibtisch-Szene war uns damals sehr wichtig - einfach um den momentanen Zustand der Protagonistin näher einzuführen. Dementsprechend viel Zeit hat sie in Anspruch genommen..

Kurze Anmerkung zur Story. Mir war es wichtig, den Kurzfilm eher im Sinne von "Wir begleiten das Mädchen ein Stück auf ihrem Weg und verlassen sie wieder" aufzuziehen. Das Thema an sich ist meiner Meinung nach sehr Fragil und stark mit Psychischer/Emotionaler Spannung behaftet. Die Szene - in der sie sich selbst den Spiegel vorhält unterstreicht das ganze wohl am stärksten.

@ Tine: Freut mich, dass du dir den Film mal näher angeguckt hast. Ich behaupte den meisten Rezipienten fällt so etwas wie die Schere, der Bewegungsschnitt in der Küche usw. nicht auf ;) selbst in US-Spielfilmproduktionen findet man das hin und wieder.

PS. Ich studiere Medientechnik und Medienproduktion. Dabei gehts verstärkt um das Erstellen von Filmen und Print-Produkten, aber auch Webpräsentationen und 3D-Grafiken.. Sprich ne Schnittstelle zwischen Mediengestaltung/-technik und Informatik.

12

Freitag, 27. April 2012, 14:11

Ui schnelle Antwort.
Ok 3 Tage Dreh ist natürlich wirklich nicht soo viel von daher passieren kleinere Fehler nunmal - wird mir sicher auch demnächst passieren - und ja ich glaube du hast Recht, dass es den meisten Leuten sicher nicht auffällt :-)
Es ist ja auch eine große Herausforderung so etwas mit einem wirklich kleinen Team zu realisieren. Wir müssen demnächt auch einen Kurzfilm (3min) im Rahmen des Studiums erstellen und sind nur zu dritt (ich studieren Medieninformatik) - wenn wir damit fertig sind kannst du gern auch dein Kommentar dazu abgeben und da wirst du ganz sicher ähnliche Fehlerchen finden^^ hihi
Das glaube ich dir, dass das mit dem Schal nicht so gedacht war, ich weiß auch nicht warum mich das daran erinnert hat, obwohl ich es auch auf KEINEN Fall als Anspielung auf diesen Film gesehen habe!
Alles in Allem: Würd gern mehr sehen !

13

Freitag, 27. April 2012, 16:53

Jap es war ne Herausforderung - aber wie sagt man so schön "mit der Herausforderung wächst man" ;)
Du studiert Medieninformatik - das ist ja ziemlich eng verwandt mit meinem Studiengang.
Lass aufjedenfall mal was sehen - wenn euer Kurzfilm fertig ist. 3 Minuten klingt tricky - vonwegen Story und Informationsdichte ;)

Danielleinad

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14

Samstag, 5. Mai 2012, 01:34

Boah ey, der Wecker hat meinen Ohren erst einmal kurzzeitig einen Hörschaden verpasst ^^ Die weibliche Seite der Leiden des jungen Werther, dachte ich mir.

Ab 2.02 ist der Schatten der Kameraführung im Bild. Solche Fehler passieren, möglichst demnächst vermeiden. Auch Schleichwerbungen wie hier für Bayer stechen einem sofort inst Auge und lenken von der Ernsthaftigkeit des Filmes ab - vermeiden ;)

Auch mich hat der Schal an Schindler's Liste erinnert ... aber - schöner Schal :)

Beim Abspann am Ende finde ich es nicht gut, wenn das Aufgabenfeld erscheint, lange ohne Namen verweilt und beim Auftauchen des Namens immer so schnell verschwindet. So kann man den Namen schlechter mit dem Aufgabenfeld in Verbindung bringen - vermeiden.

Doch auch ich muss sagen - euer Film ist leider überhaupt nichts neues! Immer wieder der selbe Liebeskummer-Kram, immer diese Klischees, keine Überraschungen. Schade eigentlich drum. Wenn es schon immer dasselbe ist, dann muss man es originell, kunstvoll und mit Überraschungen gespickt verpacken. Bis 1997 hat es schon unzählige Titanic-Verfilmungen gegeben, aber Cameron setzte eine drauf und schaft es 15 Jahre später noch mal Zuschauer in die Kinosäle zu locken. Nicht wirklich neues - aber anders! Euer Film ist nicht wirklich anders.

Aber ich muss zugegeben. Mit der Zeit haben es Filmemacher immer schwerer. Es scheint, als sei so gut wie alles schon verfilmt, was verfilmt werden muss. Man weiß oft nicht mehr, was man noch neues machen kann. Darüber zermater ich mir auch schon seit Ewigkeiten den Kopf.

Ich kenne eure Film-Erfahrung auch nicht, aber die Umsetzung ist recht vernünftig geworden. Trotz der banalen Parkbankszene wollte ich sogar wissen, wie es weiter geht, doch da macht der Film auch schon Feierabend.

So, aber nun bleibe hier und gestalte das Forum ein wenig mit ;)

15

Mittwoch, 9. Mai 2012, 16:07

Das war auch das Ziel der Weckerszene - dem Rezipienten im wahrsten Sinne auf den "Wecker/Zeiger zu gehen".
Auch war das aprupte Ende bewusst gewählt - ganz im Sinne von "den Zuschauer mit offenen Fragen zu entlassen.
Doch auch ich muss sagen - euer Film ist leider überhaupt nichts neues!
Mit dieser These kann man so ziemlich jeden Film kritisieren - um wirklich einen neuartigen Film zu produzieren, muss man wohl das Rad neu erfinden. In all den vielzähligen Genres ist so gut wie nichts neu erfunden. So gut wie alles hat man so oder so ähnlich schon mal gesehen.
Und auch was Klischees in dem Film betrifft, haben wir da wohl noch kräftig gespart - da lässt sich noch wesentlich überspitzen..
Ich kenne eure Film-Erfahrung auch nicht, aber die Umsetzung ist recht vernünftig geworden
Freut mich zu hören. Btw: Ist der erste wirklich ernster produzierte Kurzfilm von mir.

Danielleinad

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16

Mittwoch, 9. Mai 2012, 19:49

Okay, wenn es der erste Film ist, kann man damit leben.

Den Zuschauer nerven ist gut, den Zuschauer schmerzen Körperverletzung ;)

Um einen neuartigen Film zu produzieren, muss man nicht unbedingt das Rad neu erfinden. Es reicht auch schon aus, wenn man Dinge zusammenwürfelt, die eigentlich gar nicht zusamenpassen :) Ein gutes Beispiel ist auch Romeo & Julia. Jeder kennt die Geschichte, es gab endlos viele Theatervorführungen und Filme von denen man etliche gesehen hat, reiner Klassiker den jeder kennt. Aber die Version von 1996 hat moderne Elemente hereingebracht und mit viel Bildgewalt eine neue Version dahergezaubert, die selbst Kenner verzaubert. Man muss clever und kreativ sein, um die Zuschauer nicht zu langweilen. Das fällt mir auch sehr schwer, liegt aber auch an meiner Faulheit ^^

17

Mittwoch, 9. Mai 2012, 20:33

Ja auf ein abstraktes Thema hätte ich mal Lust (vielleicht auch mit fiktiven Content!?). Das schreit nach nem neuen Projekt :)

18

Freitag, 20. Juli 2012, 13:17

Eine illustre Parodie ergab sich, die ich euch nicht vorenthalten möchte - here u go ;)

http://vimeo.com/41959237

rick

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19

Freitag, 20. Juli 2012, 18:05

Ich war jetzt etwas irritiert, weil der Thread schon im April gestartet wurde...

Dazu kommt ich bin neu und seit 3 Tagen angemeldet - da bleibt wenig Zeit sich zu beteiligen

Jetzt bist Du schon seit fast 3 Monaten nicht mehr neu, hast 9 Posts (alle in diesem Thread).
L Lawliet hatte ja bereits seinen Unmut darüber geäußert und nun kann ich seine "Kritik" auch besser verstehen.
Darum spiele ich jetzt mal den "Nörgler" und frage nochmal nach, was aus Deinem Verständniss zum Thema "geben/anteil nehmen" geworden ist.
Ich frage nur mal aus Interesse, weil der Thread ja wieder belebt wurde, daß Thema eigentlich ständig aktuell bleibt und Du die Problematik doch eigentlich genauso siehst.

20

Freitag, 20. Juli 2012, 19:10

Dein "nörgeln" ist mir schon verständlich.. Bin langsam am Ende meines Studiums angelangt und es ging dementsprechend die letzten paar Monate stressig zu.. Wenn ich Zeit finde, beteilige ich mich gerne. Habe heute erst eine Gute Tat vollbracht ;)
Finde das Forum ne gute Sache - sollte unterstützt werden.. ;) peace

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Aufbrechen, Kurzfilm

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