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Mittwoch, 8. Februar 2012, 18:13

Die Bürgschaft (2012) | Ein an Schiller's "Die Bürgschaft" angelehnter Thriller | Kurzfilm |

Filmtitel:
Die Bürgschaft (2012)

Beschreibung:
Nach meinem ersten Video folgt nun das zweite. Auch bei diesem Video handelt es sich um ein Projekt für den Deutschunterricht.



Angelehnt an Schiller's "Die Bürgschaft" handelt der Film von einer
bedingungslosen Freundschaft bis in den Tod und darüber hinaus. Die zwei
jugendlichen Freunde kann scheinbar nichts trennen. Doch als sich
einer der beiden Geld bei einem Gangster leiht, wird die Freundschaft
auf die Probe gestellt. Er bittet um zeitlichen Aufschub für die
Rückzahlung und bietet dafür seinen Freund als Pfand. Dieser soll
sterben, wenn er nicht rechtzeitig erscheint. In einem Wettlauf gegen
die Zeit, versucht er Geld aufzutreiben, was ihm durch einen unerhofften
Verkauf seines Autos auch gelingt. Doch bei einem Überfall wird es ihm
gestohlen. Seines eigenen Todes sicher, macht er sich dennoch auf den
Weg zum Treffpunkt, um das Leben seines Freundes zu retten. Wie in der
Originalfassung von Schiller's Bürgschaft weicht das "Herz des Tyrannen"
auf und er lässt beide leben.



Screenshot(s):




Filmlänge:
11'26" Minuten



Stream:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »af0602« (9. Februar 2012, 13:09)


pikk

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Donnerstag, 9. Februar 2012, 23:27

Insgesamt fiel mir die Kameraarbeit als recht hübsch auf. Auch die schnitte waren angemessen, wobei an manchen Stellen doch etwas irritierend, da man manchmal nicht so wirklich wusste, wo man sich gerade befindet.

Die Darstellung fand ich allgemein eher mäßig. Insbesondere dass sämtliche Figuren, auch der harte Gangster mit der Knarre, von offensichtlich sehr jungen Leuten dargestellt wurden, hat mich sehr gestört.

Die Idee, Schiller mit klischeebeladener Hollywood-Action zu verknüpfen ist wohl etwas gewagt und meiner Meinung nach in diesem Film nicht gut umgesetzt, aber die Art der Adaption ist schon recht kreativ.

Wirklich extrem abturnend war dieser konsequente Videofilter, der den Zuschauer in konstanter Argonie hält. Das hätte sicher zu einigen Einstellungen gepasst, aber auf den gesamten Film angewendet, sagt es mir als Zuschauer bereits nach zwei Minuten, dass da jetzt nichts mehr kommt (mein persönliches Empfinden).

Alles in allem ein solide durchdachter Film und für ein Schulprojekt sicher nicht schlecht. :)

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