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Costa

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1

Samstag, 8. Mai 2010, 18:04

Nighthawks

Hallo zusammen,
ich möchte euch unser neuestes Kurzfilmprojekt vorstellen: Nighthawks
Der Film ist in den letzten 2 Monaten entstanden und wurde mit der HV30 + SGPro 35mm Adapter gedreht.




Story: Nighthawks - Das Bild strahlt eine merkwürdige Macht aus und fängt sogar die Liebe eines jungen Mannes ein. Dieser macht sich auf, das Bild in seinen Besitz zu bringen, doch es raubt ihm dennoch den Schlaf. Und am nächsten Morgen wartet auch schon die nächste unangenehme Überraschung auf ihn.

Dauer: ca. 11 Minuten

Produktionsdauer: 2 Monate


Neue Gema-freie Version:
Download Gema-freie Version: 720p (235 MB)
Vimeo Gema-freie Version:




Alte Version:
Alte Version Download: 720p (231 MB)
Youtube alte Version:













Screenshots:





Ich freue mich auf euer Feedback. :D

Gruß
Costa
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Konfuzius

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Costa« (18. August 2010, 20:13)


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2

Samstag, 8. Mai 2010, 19:53

Sehr geile Produktion mein lieber.
Tech. gesehen 1a!

Sehr schöner Kinostyle. Ich denke da an die Szene in Zeitlupe wo er aus dem Haus raus kommt.
Oder die Sache wo er das Bild von der Wand nimmt. So kleine Sachen die schön durchdacht wirken.

Schauspiel fand ich super. Dafür dass halt wieder alle jung sind. Aber drauf gekackt. :)
Der Sound wirkte immer bissel komisch. Habt ihr nachsyncronisiert?
Beim Ton muss man immer sehr aufpassen das hats ein wenig rausgerissen.

Musik und Sound aus der Konserven Dose von Michael Donner war auch stimmig.
Aber vielleicht hätte es auch nen eigener Soundtrack getan?

Ich muss sagen rein tech. gesehen und von der Kameraarbeit TOP.
Sehr sehr schöne Bilder. Auch schöne Arbeit mit Beleuchtung.

Zur Story sag ich nix weil ich das eh nie verstehe. :P

3

Samstag, 8. Mai 2010, 20:11

Seehr lecker!
Schöne Umsetzung...

Birkholz Productions

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4

Samstag, 8. Mai 2010, 20:37

Das war ein hammer Kurzfilm! Hat mich richtig fesseln können und die Zeit verging (leider) wie im Fluge.

Kameraführung, Schauspiel, Ton... Das war alles erste Sahne. Deine Krahnfahrten sind toll! Am Ende hattest du auch dieses schöne Licht am Teppich vor der Tür. Nur die Anfangskrahnfahrt war etwas wackelig.

Am besten waren Idee und Drehbuch. So tolle Einfälle gibt’s im Amateurfilmbereich nur sehr selten! Meiner Meinung nach wäre das sogar Stoff für einen Langfilm. Am Ende dachte ich mir schon, dass man die Story auch als Grundstoff für einen spannenden Psycho-Thriller hätte nehmen können.
Das Ende war toll, aber irgendwie hat mir da noch was gefehlt. Wie gesagt, als Langfilm hätte man wohl noch mehr daraus machen können.

Kritisieren kann ich nur die Musik. Da war mir (inklusive des Einsatzes von Kapiteln) zu viel Tarantino drin, der überhaupt nicht zur Story gepasst hat. Gerade das Lied wo er aufwacht hasse ich mittlerweile! Habs seit Jahren als Klingelton UND Wecker! :D:D:D

Wer hat euch denn das Gemälde angefertigt?

Ich freu mich schon auf eure nächsten Filme! :)

Ach... Und schade dass man die Frau nicht gesehen hat! :thumbsup:

Little_Spielberg

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5

Samstag, 8. Mai 2010, 21:09

Nur ein Wort: WOW

Hammer Kurzfilm. Ich kann "Birkholz Produktion" nur zustimmen, die Zeit verging leider viel zu schnell (dafür aber sinnvoll :) ).

Die Story fand ich mal richtig geil. Man muss erst einmal auf so einen Idee kommen und diese dann so gut umsetzen. Also Kameraführung war top und Schnitt usw. hat auch super gepasst.
Die Musik fand ich eigentlich auch ganz gut.

Alles in allem ein sehr guter Kurzfilm. :thumbsup: :thumbsup:

Mr. B

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6

Samstag, 8. Mai 2010, 21:22

Nicht schlecht gemacht, hatte eine schöne Stimmung :)
Die beiden Herren aus dem Bild wirkten halt leider nicht allzu authentisch (nur schon wegen des Alters), wo hingegen der Koch sehr originalgetreu aussah. Und dass die Frau sich gerade frisch macht, wirkte auf mich wie eine schlechte Ausrede - ihr hattet wohl einfach gerade keine Frau die mitmachen wollte ^^

Die Musik war manchmal sehr gut, dann wiederum gab es Szenen wie das Erwachen, in denen sie meiner Meinung nach überhaupt nicht zur Stimmung des Filmes passte. Am Schluss des Films war dann noch sehr deutlich ein abgeändertes Avatar-Theme zu hören - Donner ist Avatar-Fan :D

Ansonsten Storymässig und von der Atmo her sehr gut, technisch für einen Amateurfilm ebenfalls auf hohem Niveau - hat mir gefallen.

Edit: Das Original Nighthawks-Bild ist doch sicher nicht aus Papier und in einer absolut unbewachten kleinen Wohnung am Stadtrand?! Das ist etwas unrealistisch ^^

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Mr. B« (9. Mai 2010, 00:20)


7

Samstag, 8. Mai 2010, 23:54

Ich habs geschafft endlich mal wieder ne lange Kritik zu schreiben... hat mir in diesem Fall auch echt Spaß gemacht:

Nighthawks – der Titel eines Bildes von Edward Hopper, einem Maler aus den USA der den Realisten angehörte. Dieses Gemälde zeigt eine recht trostlose Bar in der Nacht in welcher nur ein paar Gestalten sitzen. Das Thema des Bildes ist die Einsamkeit des modernen Menschen.

Genau dieses Bild ist das Objekt um welches sich der gleichnamige Film von Constantin Maier dreht. Es geht um einen jungen Mann (Henning Neu), der sich in eben jenes Gemälde verliebt hat, genauer gesagt in die einzige Frau die darauf abgebildet ist. So beschließt er das Bild zu stehlen um seiner Liebe näher sein zu können. Doch was dann kommt erwartet man wohl kaum…

Nighthawks ist in zwei Kapitel eingeteilt: “Der Einbruch” und “Erwachen”. Für 11 Minuten Spieldauer erscheint diese Unterteilung allerdings wenig sinnvoll und auch die Titel dieser Kapitel eröffnen dem Zuschauer nicht gerade neue Sichtweisen auf den Film.

Äußerst positiv fällt einem zunächst die Kamera auf. Sowohl die Auswahl der Bildausschnitte als auch die relativ häufigen Fahrten sind extrem gut gelungen.

Unterstrichen wird dieser positive Eindruck von einer stimmungsvollen Farbkorrektur und einer ebenso gelungenen Ausleuchtung.

Betrachtet man den Schnitt so kann man sich nur noch mehr für den Film begeistern, denn dieser ist wohl mit Abstand am besten gelungen. Immer passend zur jeweiligen Stimmung und nahezu fehlerfrei ist es ein reiner Genuss.

Die Musikauswahl dagegen ist relativ durchwachsen. In den meisten Szenen passt sie äußerst gut, doch gibt es ebenso Passagen, so wie den Anfang oder den Beginn von Kapitel 2, die einen etwas herausreißen und nicht wirklich mit dem Rest des Films harmonieren – denn ein Stück aus dem Pulp Fiction-Soundtrack zu verwenden kann man in diesem Fall nur als Fehlgriff werten.

Ein anderer, äußerst gelungener, Aspekt ist die Gestaltung der Requisite und der Kostüme. So zum Beispiel das Bild an sich, welches erstaunlich überzeugend aussieht, zumindest solange es in seinem Rahmen bleibt, denn dann fällt natürlich doch auf dass es auf Papier gedruckt ist und nicht auf Leinwand gemalt. Dieser Kritikpunkt ist allerdings wirklich nebensächlich.

Doch nun zu der größten Schwäche des Werkes. Es ist – wie so oft – die schauspielerische Leistung. Kann der Hauptdarsteller noch realtiv überzeugen so wirkt die Leistung der Nebenrollen umso weniger überzeugend und reicht qualitaiv bei weitem nicht an den Rest des Filmes heran. Doch selbst der Hauptcharakter leistet in seiner Sprecherrolle keine sonderlich gute Leistung und trübt das Gesamtbild dadurch leider doch.

Die Dialoge sind nicht wirklich schlecht, aber dennoch merkt man den Nebendarstellern ihre “Herkunft” nie wirklich an, was schade ist. Von ihrer Kleidung abgesehen.

Die Handlng selbst verliert jedoch nie ihre Spannung und man fühlt sich durchgehend unterhalten und hat keine Ambitionen abzuschalten.

Übrig bleibt nun noch ein letzter negativer Aspekt. Zum einen hätte man dem ganzen Film etwas von der Atmosphäre des Bildes einhauchen können, was defiitiv nicht der Fall ist und zum zweiten, und das ist wesentlich gravierender fehlt einem der Bezug zum Kern des Bildes. Das Bild ist in dem Film nur Mittel zum Zweck, könnte beliebig ausgetauscht werden und stellt somit keine Besonderheit dar. Wenn der Titel des Films schon den des Bildes trägt, so hätte man sich doch eine etwas intensivere Auseinandersetzung mit dem Werk gewünscht.

Alles in allem ist “Nighthawks” ein Film, dem es technisch an fast nichts mangelt, der im Grunde eine sehr interessante Geschchte erzählt aber bezüglich des Schauspiels und der Auseinandersetzung mit der Thematik des Bildes etwas auf der Strecke bleibt.


Achja irgendwie hab ich das Gefühl dieselbe Idee schonmal in einem Film gesehen zu haben... ich komm gerade nicht drauf, aber könnte schwören ihr habt euch da inspirieren lassen oder ;-). Wenn nicht, Hut ab!

Alexxx11

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8

Sonntag, 9. Mai 2010, 00:00

Wer hat euch denn das Gemälde angefertigt?
Das Gemälde nennt sich "Nighthawks" und ein berühmtes Gemälde von Edward Hopper..
Nene, lernt man das nicht mehr in der Schule? :P

Ansonsten war der Film technisch solide. Inhaltlich hat er mich leider etwas weniger überzeugt. Der Grundstoff/Idee ist gut, aber das Drehbuch, sowie die Inszenierung haben es ein bisschen vermasselt.
Die Schauspieler waren prinzipiell ganz in Ordnung, nur irgendwie falsch in Szene gesetzt. Allgemein hätte ich mir ein düsteres Setting gewünscht. Das würde dem titelgebenden Gemälde auch eher entsprechen.
Ja, ich weiß, es ist "der Morgen danach", aber mir hätte es einfach besser gefallen, wenn ihr das Nachtsetting, die Atmosphäre die von dem Bild ausgeht und die auch die Faszination ausmacht, im Film aufgenommen hättet. Das hätte ebenfalls die eigentliche Illusion unterstützt.
Letztenendes, und das ist mir schon bei "Schatten der Gerechtigkeit" aufgefallen, wirkt der Film etwas seelenlos, allgemein eher wie eine Technik-Demonstration. Das liegt für mich wohl daran, dass ihr eure feinen Kranfahrten und Tiefenunschärfe-Aufnahmen drin habt, aber mir der künstlerische Aspekt fehlt.
Das geht mit Sicherheit nicht jedem so, sondern ist einfach nur ein leichtes Gefühl meinerseits.

Nichtsdestotrotz ist das auch "Meckern-auf-hohem-Niveau" und ich bin gespannt auf eure kommenden Filme ;)

Marcus Laubner

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9

Sonntag, 9. Mai 2010, 00:38

Sind ein paar sehr schöne Kamerafahrten bei. Die Vignette hat mich etwas gestört, die hättet ihr sicherlich noch nachträglich entschärfen können. Ansonsten stimme ich Alexxx grundlegend zu, etwas seelenlos und von der Stimmung her nicht so günstig gewählt.

HTS_HetH

unregistriert

10

Sonntag, 9. Mai 2010, 11:33

Stimme im großen und ganzen Carlis Review zu. Den mangelnden Bezug zur Thematik des Bildes empfand ich jetzt nicht so schlimm, hätte der Sache aber sicherlich noch einen interessanten Aspekt verliehen. Die technische Umsetzung hat mir auch gefallen, schön zu sehen mit wieviel Aufwand und Sorgfalt hier bei der Bildgestaltung gearbeitet wurde. Ist immer wieder schön zu sehen wieviel mehr Feeling ein paar Kran- und Dollyfahrten so einem Film verleihen. Was die Kritikpunkte ansonsten angeht, sehe ich es auch so, dass die Musikwahl etwas holprig war und nicht immer passte. Ebenso seh ich auch wenig Sinn in der Aufteilung in zwei Kapitel bei der Laufzeit des Films, da währt ihr auch super ohne ausgekommen.
Die Grundidee des Films gefällt mir aber sehr gut. Die ich sage mal romantische Auflösung des ganzen am Ende kommt sehr stimmig. Klar man merkt schon, dass hier einfach die passende weibliche Darstellerin fehlt durch den Kommentar mit dem Badezimmer früher im Film, aber durch das Ende finde ich es dann wieder ganz passend, dass man sie gar nicht sieht und trotzdem halt sofort schnallt was abgeht. Einziger richtiger Kritikpunkt in der Inszenierung der mir jetzt noch einfällt war die Szene wo ihr bereits das Bild ohne die Figuren zeigt. Zu dem Zeitpunkt hat man noch nicht zwingend erraten, was es mit dem Typen im Schlafzimmer auf sich hat. Durch diesen verfrühten Hinweis ist man als Zuschauer dann dem Protagonisten schon einen Schritt vorraus und der Schreckmoment danach dann ist nicht mehr so wirkungsvoll. Da hätte ich wohl eher das Bild nach dem Schreckmoment erst ohne die Figuren gezeigt, zumal er dsa Bild ja dann eh ansich nimmt und es noch mal betrachtet, hat der sequenz an der Selle einfach etwas an Wirkung genommen, wie ich finde.

Unterm Strich also ein recht gelungener Kurzfilm mit einer sehr kreativen Idee, die vielleicht nicht immer konsequenz durchgezogen wurde, aber dennoch mal frischen Wind hier rein bringt und das ist immer gut :)

Costa

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11

Sonntag, 9. Mai 2010, 20:05

Wow, vielen Dank für die so positiven Rückmeldungen.

Zitat

Der Sound wirkte immer bissel komisch. Habt ihr nachsyncronisiert?
Beim Ton muss man immer sehr aufpassen das hats ein wenig rausgerissen.
Der Ton wurd direkt am Set aufgenommen. Allerdings ist er leider nicht ganz optimal von der Qualität her geworden. Nächstes Mal brauchen wir jemanden, der für die Tonangel zuständig ist.



Zitat

Achja irgendwie hab ich das Gefühl dieselbe Idee schonmal in einem Film gesehen zu haben... ich komm gerade nicht drauf, aber könnte schwören ihr habt euch da inspirieren lassen oder ;-). Wenn nicht, Hut ab!
Ja, ich werde auch nicht das Gefühl los, dass es so etwas in der Art gibt. Fällt mir jedoch nur nicht ein. ;) Das einzige, was zumindest in eine ähnliche Richtung abziehlt, ist das Ende vom Film Sofies Welt (und was eigentlich auch die Grundidee des Buches ist), wenn alle Charaktere aus Büchern und anderen künstlerischen Werken in der Ideenwelt real werden. Soweit ich mich noch erinnere, ist Sofies schließlich gar nicht real existent, sondern nur die Idee des Autors; transzendiert dann zum Schluss aber mehr oder weniger in die reale Welt.


Zur Thematik mit der Frau: Ja, die Storyline ist eigentlich aus der Problematik entstanden keine Schauspielerin dafür zu finden. Aber ich denke, der romantische Plot ist mehr als nur ein einfacher Ersatz geworden. :D


Ansonsten auch danke für die kritischen Bemerken, besonders die von Alexxx11 kritisierte fehlende Identifikationsmöglichkeit habe ich mir mal zu Herzen genommen. Darüber habe ich auch in letzter Zeit schon des öfteren nachgedacht. Und eigentlich ist es ja das wichtigste an einem Film, sich mit der Hauptperson identifizieren zu können. Da versuchen wir auf jeden Fall bei unserem nächsten Projekt deutlich mehr Wert drauf zu legen.
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12

Sonntag, 9. Mai 2010, 20:24

Wo ich jetzt noch Mal drüber nachdenke, hab ich in der Tat früher schon öfters so was in der Art in diversen Zeichentrickserien gesehen. Kam immer Mal vor, dass ein Bild zum Leben erwacht ist, aus dem Portrait in die echte Welt gestiegen ist oder jemand aus der echten Welt ins Bild gelangt ist. Aktuellere Beispiele wären "Harry Potter" (belebte Bilder) oder noch zutreffender "Nachts im Museum" (keine Ahnung ob Teil I oder II).
Aber ist ja nicht schlimm.^^ Die Umsetzung war trotzdem sehr originell.
Wo ich jetzt jedoch mehr über den Hintergrund des Bilds weiß muss ich auch sagen, dass da wirklich noch mehr potential gewesen wäre. Man hätte die Story wie gesagt noch stark ausweiten können und interessant wäre vielleicht auch ein Psycho-Thriller, in dem jemand aus einem Bild zum Leben erwacht und dann den Protagonisten verfolgt. Wie gesagt, da steckt allgemein viel Potential dahinter!
Trotzdem hat mir der Film total gefallen! :)

Bentinho

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13

Sonntag, 9. Mai 2010, 22:08

Ich mach's mal in Form von Stichworten:

+ Look
+ innovative Story (auf jeden Fall abwechslungsreich)
+/- das Schauspiel war größtenteils in Ordnung, stellenweise in meinen Augen sogar richtig gut
+/- die Musik ist mir jetzt weder besonders positiv noch besonders negativ aufgefallen
+/- Ton war teilweise ziemlich gut, teilweise leicht "dumpf"
- die Einteilung in Kapitel war imo auch eher überflüssig

Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Kurzfilm!

@Birkholz: Naja, deine genannten Beispiele unterscheiden sich - wenn man's genau nimmt - schon ziemlich hier von: Bei HP können die Personen in den Bilder nur von Bild zu Bild wechseln, bei Nachts im Museum (zweiter Teil, wohlgemerkt) kann man von Außen in ein Bild hinein, die Personen von Innen aber nicht heraus - zumindest tun sie das nicht. ;)

Costa

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14

Sonntag, 9. Mai 2010, 23:12

@Bentinho und Birkholz: Ich würde in dieser Diskussion aber auch noch gerne die Frage einwerfen, ob die Personen aus dem Gemälde tatsächlich zum Leben erwacht sind, oder der junge Mann sich nicht vielleicht in seiner Obsession die Personen eingebildet hat. Er ist schließlich auch soweit gegangen und hat sich bereits vorher eine Beziehung mit der Frau auf dem Gemälde vorgestellt. Ich halte es durchaus wahrscheinlich, dass die Vorstellungskraft soweit gehen kann, dass man so etwas halluziniert. Wäre dies tatsächlich der Fall, ist das ein Unterschied zu den genannten Filmen.

Das haben wir bewusst offen gelassen. Der Protagonist ist schließlich am Ende des Films glücklich, indem er die Liebe der Frau tatsächlich gewonnen hat... auch wenn vielleicht nur in seiner Halluzination.
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Sonntag, 9. Mai 2010, 23:26

In deinem Film war am Ende für mich recht klar, dass es sich nur um eine Halluzination gehandelt hat und er dennoch das Bild der Frau, seiner Liebe, gerettet hat, er also seine "Krankheit" nicht ganz überwinden konntel.

Zu den genannten Filmen: Die dienten nur als Beispiel von Filmen, die ich noch bei Namen nennen konnte und ähnliche Vorkomnisse hatten. Ich bin trotzdem der Überzeugung, etwas ähnliches Mal in einer alten Kindersendung gesehen zu haben...

Wie auch immer: Der Film war wie gesagt toll! :)

Ezio

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16

Samstag, 15. Mai 2010, 17:28

+ Look
+ innovative Story (auf jeden Fall abwechslungsreich)
+/- das Schauspiel war größtenteils in Ordnung, stellenweise in meinen Augen sogar richtig gut
+/- die Musik ist mir jetzt weder besonders positiv noch besonders negativ aufgefallen
+/- Ton war teilweise ziemlich gut, teilweise leicht "dumpf"
- die Einteilung in Kapitel war imo auch eher überflüssig

Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Kurzfilm!


...ist euch was aufgefallen, ich hab das gleiche wie Bentinho geschrieben... ;)

................(Filmkanal).................................(Zeichnungen)................

Borgory

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17

Samstag, 15. Mai 2010, 19:04

Fand ich super! Auch die Idee! Technisch war es erste Sahne :D Nur dass da so bekannte Lieder drin waren haben mich rausgebracht, dass kam nicht gut.
Mit den Kapiteln hätte ich auch nicht gemacht, dafür gab es zu wenig.

Aber trotzdem, so gute Filme sind zur Zeit selten, also Bravooo :D

cj-networx

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18

Sonntag, 16. Mai 2010, 21:56

Sehr schönes Werk!

Ich liebe eure Kamerafahrten. Man merkts das ihr euer Handwerk versteht.
Hab keinerlei Kritik finden können. Schöne Unschärfen bei gewessen. Hab erst um die 6 Minute gecheckt das die Personen aus dem Bild sind, echt super Idee!
Nennt man sowas Glow was ihr im Film habt?

Schönes Ding!

Costa

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19

Mittwoch, 19. Mai 2010, 21:34

Sehr schönes Werk!

Ich liebe eure Kamerafahrten. Man merkts das ihr euer Handwerk versteht.
Hab keinerlei Kritik finden können. Schöne Unschärfen bei gewessen. Hab erst um die 6 Minute gecheckt das die Personen aus dem Bild sind, echt super Idee!
Nennt man sowas Glow was ihr im Film habt?

Schönes Ding!

Danke für die postive Kritik. Was genau meinst du mit "Glow"? Die Tiefenunschärfe?
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20

Mittwoch, 19. Mai 2010, 22:47

Ehm :D
Naja zb das eine Bild s_01 das der Hintergrund halt blass und verwischt aussieht und die Person davor gant klar und deutlich zu sehen ist... nennt man sowas nicht Tiefenunschärfe?
Und mit Glow meinte ich diese Helligkeits Szenen, weiß grad nicht wie ich das genauer beschreiben soll. Sowas wie bei Invasion2 von Heiko um die Altaufnahmen etwas frischer aussehen zu lassen oder so?

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