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mika2846

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1

Dienstag, 21. Januar 2020, 04:00

Gute Spielfilm-Kamera für Kurzfilm?

Hallo liebes Forum,
ich plane bald einen durchaus ernsten Kurzfilm zu drehen, welcher auch eine ansprechende Bildqualität liefern soll. Das Budget ist selbstverständlich etwas begrenzt. Drehbuch, Schauspieler, Set usw. steht schon alles. Jetzt geht es um die Technik. Der Film soll in 3840 × 2160 bei 25 frames aufgenommen werden.
Ich würde dafür gerne eine hochwertige digitale Filmkamera mieten. Wo wäre das möglich und welche Kamera und welche Objektive sind zu empfehlen? Ich bin relativ neu auf dem Gebiet, möchte aber das bestmögliche Ergebnis erzielen und bin auch bereit mich im Voraus mit der gesamten Kamera auseinandner zu setzen. Drehtage würde ich auf ca 2-3 schätzen. Die Kamera soll einen cinematischen Look ermöglichen, also sie sollte einen CODEC unterstützen, der viel beim Color-Grading zulässt, da es ein Horrorfilm wird, welcher eher dunkel inszeniert wird.
Ich hoffe mir kann jemand helfen. Das Budget geht so in Richtung 400€ für alles technische, also es wäre von Vorteil wenn man auch gleich Licht-Equipment und Mikrofone mieten kann.
Mit freundlichen Grüßen
Mika

nino_zuunami

was ist, ist.

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2

Dienstag, 21. Januar 2020, 10:00

Da Dein Budget doch sehr begrenzt ist, kann ich Dir zumindest eine Adresse nennen, wo der Verleih deutlich am günstigsten ist. Die Geräte sehen zwar nicht immer aus wie neu, aber alles funktioniert:

Indycine Kameraverleih,
www.dv-kameraverleih.de

Welche der Kameras für Deine Zwecke gut ist, müssten Dir noch andere Mitstreiter hier sagen, die in diesem Bereich mehr Erfahrung haben....
"Wo ein scheiß Wille ist, da ist, Gott verdammt, auch ein scheiß Weg." (Don Logan)


Nino Zuunami: Musikvideo drehen lassen in Berlin

Tiger

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3

Dienstag, 21. Januar 2020, 19:36

Die üblichen digitalen Filmkameras haben ein gemeinsames problem, daß sie nur mit viel Licht gescheit funktionieren. Die fetteren Teile (Arri, RED etc.) sind eh außerhalb des Budgets und mit z.B. einer URSA möchtest du nicht bei knappem Licht arbeiten. Eine möglichkeit ist, mit Licht zu drehen und später in der Postproduktion den dunklen Look basteln, das erfordert aber einige Erfahrung, daß es später gut aussieht. Alternativ brauchst du eine Kamera, die mit wenig Licht klarkommt. Bei dem genannten Budget wäre eine Panasonic EVA1 + Atomos Shogun Inferno möglicherweise gerade so drin. Alternativ Panasonic GH5S + Atomos Ninja V kommt ein Stück günstiger. Den Atomos Recorder brauchst du um mit einem vernünftigen Codec aufnehmen zu können, da beide Kameras intern nix gescheites können. Die EVA1 kann ProRes Raw, die GH5S ProRes 422 mit ext. Recorder, jeweils mit 10 Bit Farbtiefe. V-Log können beide. Der Look der EVA ist durch den großen Sensor deutlich "Cinematischer", dafür brauchst du einen fähigen Focus Puller. Ein großer Teil des Looks hängt aber eh nicht von der Kamera ab, sondern wie man damit arbeitet und was in der Postproduktion passiert.

mika2846

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4

Dienstag, 21. Januar 2020, 19:39

Also ich habe halt bisher viele Erfahrungen im Editing und Colorgrading, nur an meiner Kameraerfahrung mangelt es noch. Deswegen frage ich danach. Die Ausleuchtung würde ich selbst verständlich vornehmen und es war auch so gemeint, dass ich die Dunkelheit nachträglich einarbeite!
Danke für die Vorschläge! :)

LennO

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5

Dienstag, 21. Januar 2020, 20:55

Moinsen,

also da du aus Dortmund kommst bietet es sich an natürlich lokal zu leihen. Meine lieben Kollegen von https://www.cineone.tv werden dir da sicherlich weiterhelfen können, allerdings frage ich mich bei dem sehr knappen Budget ob du nicht sicherlich auch ne Nummer kleiner drehen kannst. Wenn du aber auch noch Licht dazubrauchst, Spottlight ist direkt nebenan. Da du aus Dortmund kommst habe ich mal kurz auf dein Profil geschaut. Filmstudent? FH Do oder WAM?

mika2846

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6

Dienstag, 21. Januar 2020, 21:42

Moinsen,

also da du aus Dortmund kommst bietet es sich an natürlich lokal zu leihen. Meine lieben Kollegen von https://www.cineone.tv werden dir da sicherlich weiterhelfen können, allerdings frage ich mich bei dem sehr knappen Budget ob du nicht sicherlich auch ne Nummer kleiner drehen kannst. Wenn du aber auch noch Licht dazubrauchst, Spottlight ist direkt nebenan. Da du aus Dortmund kommst habe ich mal kurz auf dein Profil geschaut. Filmstudent? FH Do oder WAM?


Ja ich fange demnächst an der WAM mit einem Regie-Studium an, aber der Kurzfilm wird eher ein privates Projekt. Es muss keine high end Profi Kamera sein. Einfach solides Mittelfeld sag ich mal.

LennO

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7

Dienstag, 21. Januar 2020, 22:00



Ja ich fange demnächst an der WAM mit einem Regie-Studium an, aber der Kurzfilm wird eher ein privates Projekt.


Dann mal viel Erfolg dafür! Tiger hat ja schon ein paar Rahmenbedingungen genannt. Ne EVA-1 ist am Tag aber auch nich günstig (200 bei cineone und du brauchst auch noch ein bisschen was drumrum). Eventuell solltest du überlegen eher dann runterzugehen auf ne Alpha 7 Mk II, Blackmagic Pocket oder GH5. Beide kosten dich dann aber auch so ca. 90 am Tag ohne Optiken und Rest. Du kannst dich auch beraten lassen, allerdings wirst du dein 400 € Bduget wahrscheinlich immer ankratzen oder übersteigen solltest du dich nicht für irgendeine EB-Mühle entscheiden, auf Licht oder noch fieser gar ganz den Ton verzichten ;)

Tiger

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Dienstag, 21. Januar 2020, 22:41

Sony Alpha hat nur 8 Bit, wenn man das Material heftiger graden will gibt es schnell Banding. Die taugt eigentlich nur direkt "out of camera" dafür braucht sie fast kein Licht. Wenn BMD Pocket dann auf jeden Fall die neue 4K oder 6K, die alten Pockets brauchten extrem viel Licht und nerven manchmal mit komischen Farbeffekten und anderen Eigenheiten. Das waren schon kleine Diven, die Teile. Die neuen sind immernoch relativ "dumm" d.h. Kameramann und 1st AC müssen das mit Erfahrung ausgleichen. Dafür glänzt die Kamera mit 12 Bit Blackmagic Raw, das Zeug mach schon Spaß zum graden. Am entspanntesten dürfte das Arbeiten mit der GH5S (mit Ninja V und einem schönen Objektiv ggf. mit Speedbooster) sein, da kann man notfalls auch mal den Autofocus anknipsen, wenn die Schärfe manuell nicht passen will und die Kamera ist insgesamt etwas "fehlertoleranter". 10 Bit ProRes 422 mit V-Log ist zwar nicht der allerletzte Schrei aber robustes Material, das man ordentlich bearbeiten kann und man braucht nicht den allerneuesten High-End Rechner und riesige Festplatten dafür.

Verwendete Tags

Camcorder, film, Horrorfilm, kamera, Kurzfilm

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