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ItztimePictures

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Samstag, 23. Mai 2020, 13:09

The words we had - Ein Kurzfilm nach wahrer Begebenheit

The words we had - Ein Kurzfilm nach wahrer Begebenheit






Beschreibung:
Ein Mädchen erkrankt unheilbar an Krebs. Statt sich mit der Krankheit und ihrem Lebensende zu beschäftigen, entwickelt sie innerlich eine Angst davor, ihren Eltern das letzte Mal in die Augen zu schauen und die letzten Worte auszusprechen. Gibt es einen Ausweg aus dieser scheinbar ausweglosen Situation?

Die Motivation und Idee für diesen Film erlangten wir dadurch, dass unser "Musiker" diese Situation einige Monate zuvor selbst erlebt hatte.


Infos zur Entstehung:
Kamera: Sony A6500 + Sony FE SEL 50mm 1.8 Prime
Schnittsoftware: Adobe Premiere


Filmlänge:
18'12" Minuten

Stream:




Das Projekt war von der Art und vom Umfang her unser erstes "großes" Projekt.
Aus diesem Grund würden wir uns wirklich sehr freuen, wenn einige von euch trotz der Länge konstruktives Feedback geben könnten! :)

MfG,

Olli

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ItztimePictures« (23. Mai 2020, 13:45)


7River

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Sonntag, 24. Mai 2020, 10:20

Alles in allem ein sehr gefühlvoller Film. Kompliment. Auch wenn die Darsteller und Darstellerinnen ihren Job recht ordentlich gemacht haben, gab es Momente, die nicht ganz so glaubwürdig waren. Z. B. zu Beginn Küchenszene.

Eine Frage: Der Musiker ist real und hat sich selbst gespielt? Wenn ja, dann hat er das gut hinbekommen.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“

ItztimePictures

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Sonntag, 24. Mai 2020, 13:12

Alles in allem ein sehr gefühlvoller Film. Kompliment. Auch wenn die Darsteller und Darstellerinnen ihren Job recht ordentlich gemacht haben, gab es Momente, die nicht ganz so glaubwürdig waren. Z. B. zu Beginn Küchenszene.

Eine Frage: Der Musiker ist real und hat sich selbst gespielt? Wenn ja, dann hat er das gut hinbekommen.


Erstmal vielen Dank für das Lob und die Kritik, den Punkt mit dem unglaubwürdigen Dialog in der Küchenszene kann ich auf jeden Fall nachvollziehen!

Der Musiker ist tatsächlich real und hat die Geschichte selbst erlebt. Werde ich ihm weiterleiten :)

Viele Grüße,

Olli

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7River

Lierov

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Sonntag, 24. Mai 2020, 13:24

muss mich 7River anschließen... Der Film funktioniert, hat aber diverse Schwächen. Insgesamt macht es natürlich wenig Sinn einen solchen Film bzw. eine solche Thematik zu stark zu komprimieren und ein schnelleres Erzähltempo zu wählen. Trotzdem find ich ihn streckenweise zu langatmig und entsprechend auch die Dauer des Films zu lang. Dramaturgisch hätte man da sicherlich noch alles etwas optimieren können. Das ist aber vielleicht auch Geschmackssache. Tatsächlich hatte ich auch am Anfang in der Frühstücksszene Probleme mit dem Dialog. Dieser wirkt teilweise doch etwas sehr unecht, was durch Defizite in der Schauspielerischen Leistung noch verstärkt wird. So wirkt z.B. das Timing der Antwort des kleinen Bruders auf die Frage der Mutter: "und? wie sieht's bei dir aus?" wenig glaubwürdig. Seltsamerweise wird es schauspielerisch nach dieser Frühstückssequenz deutlich besser. Was mich allerdings den gesamten Film über (mal mehr mal weniger) gestört hat waren die Einstellungen. Besonders negativ fand ich hierbei die Szene am Strand. Das Ballspielen geht von der Einstellung her noch in Ordnung (die Glaubwürdigkeit dieser Szene leider nicht) die Kadrage, wenn die Mädchen auf dem Rücken liegen (3:13) ist nicht gut gewählt. Eine darauf folgende Einstellungen wirkt anfangs (3:28) sehr gut wird aber im Verlauf (3:30) eher unpassend, wenn die linke der drei Freundinnen plötzlich mittig platziert ist und die anderen nicht oder nur noch halb zu sehen sind. Wenn ich richtig gelesen habe und du bei der Beschreibung nicht noch irgendwelche Objektive unterschlagen hast, hast du alles mit einer 50 mm Brennweite gefilmt. Da ist man dann, was die Einstellungen angeht natürlich sehr eingeschränkt. Am meisten hat mich allerdings die Einstellung bei 6:53 gestört. Diese kann man auch nicht mit der Brennweite entschuldigen. Die gemauerte Wand im Hintergrund und die symmetrische Aufteilung wirken sehr störend. Die darauf folgende Einstellung 7:04 ist zwar sehr viel besser, aber auch hier stört immer noch der Hintergrund. Als Tipp: gib den Personen Raum nach hinten und achte auch da auf das, was dort zu sehen ist. Und gerade wenn du mit einem 50 mm 1.8 Objektiv arbeitest, setz es doch so ein, dass die Stärken dieses Objektives entsprechend genutzt werden. Ich habe kaum eine Szene in Erinnerung, wo du die Möglichkeiten der Schärfentiefe, die dieses Objektiv bietet genutzt hast - und das in einem Film, bei dem es doch um Gefühle geht. Die Szene, wo die Ärztin die Hiobsbotschaft überbringt, wirkt wie in einem Theater. Die Darsteller äußern zwar ihre Bestürzung und Ohnmacht, aber die Kamera fängt das nicht ein. Das was Film u.a. von Theater unterscheidet ist doch die Möglichkeit mit der Kamera die Dinge und Details einzufangen, die man beim Theater aus der Entfernung nicht sehen kann. Deswegen unterscheidet sich ja auch das Schauspiel beim Film von dem beim Theater auch gravierend. Würden die Schauspieler im Film so agieren wie im Theater, würden das die Zuschauer als "theatralisch" und entsprechend unglaubwürdig empfinden. Beim Film sollte darauf geachtet werden, dass die Kamera soviel wie möglich erzählt und Dialog unterstützt wo man mit Bildern nicht weiterkommt. Bei der besagten Szene bei der Ärztin hätte dies bedeutet, dass die Kamera bspw. mehrere Sekunden lang das geschockte und sprachlose Gesicht der Mutter im Close-up hätte einfangen können. Leider hast du dich dafür entschieden, ständig irgendwen plappern zu lassen und gibst so kaum Raum, dass sich die emotionale Tiefe der Szene voll entfalten kann. In einer solchen Szene wird deutlich, dass beim Film eigentlich alles zusammenpassen muss.
Kritik ist die höchste Form der Zuneigung

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7River, ItztimePictures

JoeQuarantaine

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Sonntag, 24. Mai 2020, 18:40

Klappt ziemlich alles da am Ende. Ist gut.

ItztimePictures

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Sonntag, 24. Mai 2020, 21:58

Hallo Lierov,

erstmal möchte ich mich dafür bedanken, dass du dich mit dem Film so auseinandergesetzt hast. Dein Feedback ist für mich von allen, die ich bisher so erhalten habe, wirklich das Hilfsreichste! :)

Tatsächlich haben wir alle Szenen nur mit einem 50mm Objektiv gedreht. Da wir ohne Budget auskommen mussten, war es uns bei der Anzahl der Drehtage leider auch nicht möglich, ein weiteres Objektiv auszuleihen.
Wie auch immer, No-Budget ist natürlich keine Ausrede und für die meisten deiner Punkte auch nicht ausschlaggebend. Lediglich im Arztzimmer war es leider sehr eng und so hatten wir wenig Möglichkeiten, die Einstellungen zu variieren.
Deine Punkte mit den Einstellungen am Strand und das Problem mit der gemauerten Wand ab 6:53 kann ich nachvollziehen. Zweites war ehrlich gesagt einfach das Ergebnis einer schlechten Planung, da wir uns hier zu spät um eine entsprechende Location gekümmert haben. Danke aber auf jeden Fall für deinen Tipp an dieser Stelle! :)

Das Problem beim Punkt "Raum und Zeit für emotionale Tiefe lassen" lag darin, dass wir uns selber dazu gedrängt haben, den Film möglichst kurz zu halten, um das Interesse für den Zuschauer zu erhalten. Wie du aber schon sagst, hätte man hier vielleicht den Weg weniger Szenen insgesamt und dafür mehr emotionale Tiefe in den einzelnen Szenen wählen sollen. Werde ich für die Zukunft auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.

Wie schon anfangs erwähnt, bin ich dir wirklich dankbar für deine Kritik, vor allem in Bezug auf die technischen Belange!

Viele Grüße,

Olli

*Vollzitat entfernt*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Selon Fischer« (25. Mai 2020, 16:07)


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