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Alexxx11

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1

Montag, 29. April 2019, 23:10

GiiRL - Bloodshed (Musikvideo auf 35mm)

Filmtitel:
GiiRL - Bloodshed

Beschreibung:

Das 3. Musikvideo für die Band GiiRL, was ich diesmal zusammen mit meinem Freund & Kollegen Sebastian Ganschow produziert habe, ist eine surreale Reise ins Ich durch Wälder, Felder und die Uckermark.
Wir haben diesmal eine Schippe drauf gelegt und nach den Erfahrungen mit 16mm analogem Material nun den Schritt gewagt in echtem anamorphotischen 35mm analog zu produzieren.
Als Hauptdarsteller war Louis Hofmann, bekannt u.a. aus der Netflix-Serie Dark, und Milton Welsh (u.a. Grand Budapest Hotel) dabei.
Gedreht haben wir 2 1/2 Tage in Brandenburg, wo wir das gesamte Team untergebracht haben und von dort als Basispunkt die verschiedenen Motive abgearbeitet haben.
Für uns war das ein sehr schöner und auch anstrengender Dreh, da die Vorbereitung sehr kurz und intensiv war und durch die Logistik und vielen Menschen viel geplant werden musste in kürzester Zeit.
Ausserdem hatten wir durch die VFX-Arbeiten, die Constantin Maier (natürlich auch aus dem schönen Forum hier) betreut hat, einen für uns sehr aufwendigen und ungewohnten Post-Produktionsnachlauf. Insgesamt 4 Artists haben über 60 VFX-Shots bearbeitet.


Infos zur Entstehung:
Kamera: Arricam LT mit Hawk-Anamorphoten (4perf)
Sonstiges Equipment: Bolex 16mm, diverses Lichtequipment
Schnittsoftware: Premiere
Sonstige Software: After Effects

Screenshot(s):


Filmlänge:
4:43min


Stream:



Ich wünsch euch viel Spaß und hoffe es gefällt euch!

Joshi93

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2

Dienstag, 30. April 2019, 19:06

das ist richtig cinemätic!

Tiger

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3

Dienstag, 30. April 2019, 20:58

Gefällt mir im großen und ganzen sehr gut und macht bestimmt Spaß mit richtigem Film zu arbeiten :)

Was mich als Farb-Freak etwas stört ist das etwas inkonsistente Grading, mal kalt, mal warm, keine wirklich definierte Farbpalette. Jede Kameraeinstellung hat irgendwie ihre eigenen Farben, ohne daß eine klare Linie sichtbar wird. Bei thematisch getrennten längeren Szenen ala Blade Runner 2049 funktioniert das, so schnell hintereinander geschnitten finde ich es aber anstrengend. Dadurch geht auch etwas das analoge Film Feeling drauf, der rohe Look des Filmmaterials dürfte für meinen Geschmack deutlicher rauskommen.

Die Spezialeffekte fügen sich teilweise super ein, es gibt aber auch Ausreißer. Die Hundeaugen sehen z.B. sehr digital aus, hier hätte ein (anamorpher) Glow Effekt die Sache vermutlich harmonischer gemacht.

Das sind aber alles Sachen, die mir auffallen, weil ich im Thema drin bin, vermutlich bekommt der durchschnittliche Zuschauer das nicht einmal mit. Insgesamt wie gesagt ein schickes Video und der Song gefällt mir auch. Ich häte nur die Bassdrum etwas "punchiger" abgemischt 8-)

JoeQuarantaine

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4

Dienstag, 30. April 2019, 21:36

Die schwebende Menschen und das Lied. Weltklasse.

Alexxx11

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5

Samstag, 4. Mai 2019, 12:58

Danke euch für die positiven Kommentare!
Was mich als Farb-Freak etwas stört ist das etwas inkonsistente Grading, mal kalt, mal warm, keine wirklich definierte Farbpalette. Jede Kameraeinstellung hat irgendwie ihre eigenen Farben, ohne daß eine klare Linie sichtbar wird. Bei thematisch getrennten längeren Szenen ala Blade Runner 2049 funktioniert das, so schnell hintereinander geschnitten finde ich es aber anstrengend. Dadurch geht auch etwas das analoge Film Feeling drauf, der rohe Look des Filmmaterials dürfte für meinen Geschmack deutlicher rauskommen.
Ich verstehe zum Teil was du meinst. Für uns ging es am Ende von der Herangehensweise des Gradings darum mit dem zu arbeiten was uns das Filmmaterial geliefert hat und das hat bedeutet, dass wir mit den Farben und Stimmungen gearbeitet haben, die das jeweilige Setting durch Licht und Setdesign vorgegeben hat. Für mich persönlich passt das gut zum Arbeiten mit Filmmaterial in klassischer Weise, wo man gewisse Sprünge damals im analogen Timing auch nicht komplett verändern konnte. Gleichzeitig ging es uns aber auch nicht darum den "rohen Look des Filmmaterials" so herauszustellen um es eben nicht zu einem visuellen Gimmick zu machen, dass wir auf Film gedreht haben. Ich verstehe aber deinen Punkt, man hätte es auch problemlos so interpretieren und umsetzen können wir du es dir vorstellst.
Die Spezialeffekte fügen sich teilweise super ein, es gibt aber auch Ausreißer. Die Hundeaugen sehen z.B. sehr digital aus, hier hätte ein (anamorpher) Glow Effekt die Sache vermutlich harmonischer gemacht.
Also ich liebe ja die leuchtenden Hundeaugen! Ich persönlich sehe da eher so einen klassischen analogen Effekt darin, der gerne rauspoppen darf und eben nicht harmonisch glatt aussehen soll. Aber das scheint in diesem Fall Geschmacksache zu sein, ich bin tatsächlich voll zufrieden mit dem Effekt. :)

Ansonsten lieben Dank fürs Feedback!

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