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Infancinema

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1

Montag, 10. August 2015, 18:34

Domestic Violence - Kurzfilm Comedy/Action

Filmtitel:
Domestic Violence

Beschreibung:
Ein alltäglicher Streit zwischen Mann und Frau der in einer Schießerei ausartet. Wie man das eben kennt.

Infos zur Entstehung:
Kamera: Canon 600d
Sonstiges Equipment:
Schnittsoftware: Premiere Pro
Sonstige Software: After Effects

Screenshot(s):


Filmlänge:
6. 48 min


Stream:
»Infancinema« hat folgendes Bild angehängt:
  • domestic violence.jpg

rico77

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2

Montag, 10. August 2015, 19:05

Wenn schon Ballerei, dann macht sie genau so Sinn!....einer der interessantesten und schönsten Filme seit langem hier (ohne jetzt anderen auf den Schlips zu treten) Nach dem ich in den ersten 10 Sekunden wegen des Overacting eher skeptisch war, habe ich mich dann fantastisch amüsiert.
Gute Schaupieler mit erfrischendem Körpereinsatz, Witz in der Sache, top Szenenaufbau mit wechselnden Perspektiven, Slowmotion passt, professionelle Effekte, Musik passt.....
Kurz gesagt: Mir gefällt es ausgesprochen gut!
Danke für´s Reinstellen und ich freu mich auf weitere Produktionen!

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Benutzer, die diesen Beitrag hilfreich fanden:

gorgiday

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3

Montag, 10. August 2015, 20:32

Tatsächlich mal ein "Baller"-Sketch, der zumindest grundlegend kleine Spuren von einer Story enthält - zwar nicht viel und auch nicht originell, aber immerhin. Ich muss sagen, dass mich der Kurzfilm doch auch ziemlich unterhalten hat, was definitiv der schon fast 'Slapstick'-artigen Inszenierung zu verdanken ist: Sowohl das Overacting der Schauspieler als auch die offensichtliche Selbstironie bringen einen dann doch zum Schmunzeln. Dennoch letztendlich nicht wirklich mein Geschmack.

Der Grund dafür: Schießerei der Schießerei willen. Dieser sinnlose Fetisch nach Waffen und Gewalt, den man sowohl im Amateur-Bereich als auch in Hollywood findet, ist mittlerweile einfach nurnoch ermüdend. Ich habe rein garnichts gegen interessante Shoot-Outs wie man sie in alten Spaghetti-Western (z.B. Django (1966)) findet, aber die Moderne treibt ziemliche Unzucht mit diesem Thema. Schon allein die Tatsache, dass das 22-30 Kugel Magazin der Frau zwischen 50-100 Schuss enthält, oder sie auf 1 Meter Entfernung keine Einzige Kugel auch nur Ansatzweiße 'an den Mann bringt' reißt mich schon komplett aus dem Sketch. Auch die Maschinengewehre, die ja anscheinend wirklich im ganzen Haus verteilt sind, macht 'Domestic Violence' ziemlich langweilig. Ich meine: Ich weiß doch, dass beide Überleben werden, und ich weiß auch, dass sie sich am Ende nicht küssen und doch noch irgendwas kommt, worin liegt hier also noch der Reiz?
Ich verstehe natürlich, dass es nur ein Sketch ist und zum Spaß dienen soll, trotzdem ist etwas Realismus bzw. Gedanke hinter der Action wichtig. Wenn du willst, dass sie 100 Schuss abfeuern kann ohne Nachzuladen, dann gib ihr eine Waffe, die das auch zulässt. Willst du, dass sie keine einzige Kugel landet, dann etablier das auch. Damit meine ich z.B. dass sie mit dem Rückstoß einfach nicht zurechtkommt - denn auch wenn du das in dem Sketch zeigen wolltest, so kommt das bei einhändiger Bedienung an der Dance Pole einfach nicht rüber.

Wie gesagt: Es ist kein schlechter Sketch aber Gewalt der Gewalt willen, ist einfach nicht so meins. Es ist billig (was nicht unbedingt schlecht sein muss), langweilig und genug ausgeschlachtet. Immerhin drehen sich sicherlich ca. 8 von 10 der letzten Kurzfilme/Clips hier im Forum genau um das Grundkonzept "Rambo".

Infancinema

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4

Dienstag, 11. August 2015, 10:54

iamdanielmenzel,

Es freut mich ausgesprochen welche Aspekte du angesprochen hast.
Es geht in diesem Sketch unter anderen darum Action Filme auf die Schippe zu nehmen. Überall Waffen die scheinbar unendlich viel Monition haben. Keine Kugel sitzt obwohl es eigentlich Sinnvoll wäre. Sex und Muskeln. Ein Schnurbart. Also alles was in einen klassischen Actionfilm gehört.
Was ich schade finde dass die Ironie nicht angekommen ist.

Und natürlich schade dass ich deinen Geschmack nicht getroffen habe. Aber ich glaube mein Diplom Abschlussfilm könnte dir Gefallen. Diary of a Pantomime.

tevauloser

unregistriert

5

Dienstag, 11. August 2015, 22:52

Schon irgendwie krank, sich dieses Geballere bis zum süssbitteren Ende anzutun. Wilkommen in der Realität? Na ja, wessen Realität?
Wer die kultige Eingangsstory vom King of Queens kennt, wo er und Arthur sich wegen einer 3D Brille in der Frühstückscracker Schachtel bis zum Abwinken zerfleischen, kann ob dieses Aufgusses mit ausuferndem Geballere nur müde lächeln.
Manchmal ist weniger tatsächlich mehr, um die Story glaubhaft zu machen.
Technisch gesehen, ist nicht viel auszusetzen- da ist wohl Post- technisch einiges reingearbeitet worden.

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