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Uni-Filmteam

Registrierter Benutzer

  • »Uni-Filmteam« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 9

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1

Donnerstag, 26. Juli 2012, 18:43

GlaubHAFT

Filmtitel:
GlaubHAFT (2012)

Produktion:
Uni-Filmteam Magdeburg

Beschreibung:
Ein stets ordentlich gekleideter, junger Mann Mitte 20 fühlt sich berufen, seinen Glauben in die Welt hinaus zu tragen. Jeden Tag geht er von Tür zu Tür und erträgt geduldig die vielen Abweisungen und die Erniedrigung. Als ihn überraschend doch jemand herein bittet, verläuft das Gespräch nicht ganz so, wie er es erwartet hätte.

Infos zur Entstehung:
Kamera: Canon 600D
Licht: 3x800W-Lichtset, Softbox
Ton: Rode NTG-2 mit Angel und Zoom H4
Schnittsoftware: Adobe Premiere CS5

Filmlänge:
9'39" Minuten

Screenshot



Youtube-Version



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HobbyfilmNF

unregistriert

2

Donnerstag, 26. Juli 2012, 20:01

Hallo, ich habe gerade deinen Film gesehen und muss gestehen das er mir gefallen hat auch wenn da einige Dinge sind die mir nicht ganz gefallen haben.

Was mir nicht gefallen hat:
Der Anfang ist mir doch etwas zu lang.
Das Erschlagen hat mir nicht gefallen (war vorrausschaubar).

Was Mir besonders gut gefallen hat:
Toll das die Komparsen ihre sache so gut gemacht haben. :thumbsup: (besonders das Kind war cool).
Der Schauspieler wo der Sohn :rolleyes: in die Wohnung durfte war grandios obwohl ich mir da noch mehr erhoft habe und nicht so ein schnelles Ende mit Ihm.
Das Filmende in der Kirche war einfach Genial :thumbup:

7River

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3

Donnerstag, 26. Juli 2012, 20:47

Coole Idee. So vorhersehbar war das mit dem
Erschlagen nicht, hat gut gepasst. Ja, das Ende in der Kirche war klasse. :D
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“

Ezio

Witcher

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4

Donnerstag, 26. Juli 2012, 22:56

Ich glaube irgendwie nicht, dass Leute bei solchen Schlägen sterben. ^^ Hätte ich eher so gemacht, dass der Typ ne Eisenstange oder ähnliches nimmt und ihm über den Kopf zieht.

................(Filmkanal).................................(Zeichnungen)................

pikk

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5

Freitag, 27. Juli 2012, 06:04

Die Idee fand ich an sich sehr gut. Auch an Bild un Ton gibts nichts zu meckern. Da gibts nur eine Stelle so bei 2:20, wo die Schrittgeräusche gar nicht passen.

Das Schauspiel hat mir auch gut gefallen, nur beim Protagonisten über weite Strecken nicht. Da man sehr deutlich merkt, dass er die Sache selbst nicht ernst nimmt, wirkt das Ganze etwas satirischer, als es sein sollte.
Auch hat es sich etwas sehr gezogen mit den nicht enden wollenden zufallenden Türen. Und dass er einen zweiten Bibelvertreter findet, war mir dann auch etwas übers Ziel hinaus geschossen...
Dass der junge Mann eigentlich ganz genau wissen müsste, dass er sich durch seinen Mord die Tür zum Himmelreich verschließt und es trotzdem ohne zu zögern tut, schreib ich einfach mal "Gott" zu. ^^

BuddyMov

unregistriert

6

Freitag, 27. Juli 2012, 11:21

Kann mich Teilweise anschließen. Ton und Bild finde ich sehr gut. Der Story kann man gut folgen und die Darsteller spielen gut.

Die Szene mit der Konkurrenz fand ich persönlich genial :) :) Auch wenn es sicher keine Komödie werden sollte, ich fand's geil.

Das erschlagen mit der Bibel hatte sicher seinen Sinn, ist aber in meinen Augen unrealistisch. Ich glaube nicht das man einen gesunden Menschen (wenn er nicht gerade schläft) mit einem Buch erschlagen kann. Gut, die Bibel ist kein kleines Buch und im Hardcover sicher gut stabil... aber nach dem ersten Schlag ist man nicht gleich K.O. Er würde aufstehen und dem Protagonisten mächtig eine durchreichen.
Zumal, wie schon gesagt wurde, ein so gläubiger Mensch wohl 10 mal darüber nachdenkt einen anderen zu töten... und dann noch mit Gottes Buch...

TruePicVision

unregistriert

7

Freitag, 27. Juli 2012, 11:40

Ja mal was anderes!
Leider habe ich einige Kommentare gelesen in den ja leider schon gespoilt wurde und somit habe ich es natürlich kommen sehen :-/
Muss aber sagen, das der erste Schlag nicht gelungen ist...und auch einige danach nicht, weil das abremsen merklich zu sehen war, schade! Da hätte man scher durch Schnitt usw einiges anrichten können ;)
Ich hätte den ganzen Dialog noch etwas zu gespitzt denke ich! (wieder eher Sujektive Meinung^^)

Aber ansonsten eine sehr gute Idee und hat mir auch gut gefallen! Sicher wäre ich auch überracht gewesen, wenn ich die Spoiler nicht gelesen hätte! Sonst alles richtig gut...auch Kameraeinstellungen, -winkel usw.! Vorallem auch als er in den Gulli guckt ;) Kameramann, Regie und der Protagonist haben guten Job gemach. Klasse! Liegt sicher auch an einem gutem Drehbuch! Wirkte alles sehr professionell durch die unterschiedlichen und vielen komparsen! Und natürlich klasse Endszene!

Uni-Filmteam

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8

Freitag, 27. Juli 2012, 22:24

Dankeschön für die Kritik und das Lob. Dass die Schläge nicht ganz so realistisch geworden sind, schreibe ich mal unserer mangelnden Erfahrung mit Tötungsszenen zu ;). Natürlich ist die Bibel kein gewöhnliches Buch. Nichts ist härter. Der Film soll sich ja selbst nicht zu ernst nehmen.

Danielleinad

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9

Dienstag, 31. Juli 2012, 00:55

Ja, beim Bibelmord kann ich mich nur anschließen.

Doch was ist jetzt eigentlich die Aussage des Films? Christen sind noch gefährlicher als die Zeugen Jehevas? Die Bibel macht krank? Schau nicht in fremde Rohre? Töte keine Andersgläubigen?

Oder soll der Film wirklich zu Toleranz gegenüber anderen Religionen ausrufen?

Ansonsten muss ich auch hinzufügen, dass alle Darsteller saubere Arbeit geleistet haben.

Nur die altbackene Schrift war wirklich nicht nötig :D

Uni-Filmteam

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10

Mittwoch, 1. August 2012, 16:54

@Danielleinad
Die Frage nach der Aussage des Filmes kann ich natürlich nachvollziehen, aber der Film soll gar keine Aussage im originären Sinne haben.
Eine religiöse Grundsatzdiskussion wollten wir jedenfalls nicht anstoßen. Das kann und soll unser Film auch gar nicht leisten.
Vielleicht nur soviel...Hast du dich mal gefragt welche Aussage "Glaube" und "Religionen" überhaupt haben? :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Uni-Filmteam« (1. August 2012, 18:55)


11

Sonntag, 12. August 2012, 11:58

Hallöchen,
schwieriges Thema muss ich sagen. Aber sehr schön umgesetzt und toll, dass ihr euch daran getraut habt, denn es ist nunmal so, dass man im Umgang mit solchen Themen immer aufpassen muss,
dass man nicht gleich als "Antichrist'" oder Ähnliches abgestempelt wird, dass man eben nicht ungewollt andere Menschen damit beleidigt, aber das habt ihr nicht! Ich bin der Meinung, dass euer Hauptprotagonist sehr
gut gewählt worden ist - genau so einen breit grinsenden, stets gut gelaunten, naiv anmutenden Typen stell ich mir klischeehaft vor, wenn so jemand bei mir klingeln würde. :D
Die Frage nach der Aussage des Films ist im Endeffekt eben jedem selber überlassen - meine Meinung- aber das ist eben genau das, was mir an diesem Film so gefällt: Er transportiert eben nicht eine vorgefertigte
Meinung und Botschaft und nimmt sich auch nicht (so wie du es treffend gesagt hast) zu ernst, sondern lässt den Zuschauer seine ganz eigenen Schlüsse aus der Sache ziehen, wobei euer Werk nur eine gewisse Richtung,
eine Idee für Diskussionen gibt - und das ist genau das, was das tolle daran ist: Man kann darüber diskutieren! Das finde ich besser, als jene Filme, die man sich anschaut, jeder danach genau den moralischen Satz verstanden hat
und der Film damit abgehakt ist - "man weiß ja schließlich, was der Film einem sagen will...".
Zu der "Tötungsszene": Ich sehe das ganze nicht so tragisch, da 1. niemand sagt, dass der Typ von dem Bibelanschlag tatsächlich tod ist und 2. es ein wirklich sehr guten symbolischen Charakter hat und deshalb
durchaus, auch wenn es etwas unrealistisch ist, so durchgehen kann (obwohl ich zugeben muss, dass es mich jetzt tatsächlich interessiert, ob man jemanden mit einer Bibel bewusstlos schlagen könnte - aber lässt sich mit Sicherheit berechnen^^). Nur leider, wie bereits von meinen Vorrednern gesagt, war der Schlag dann doch relativ schlecht umgesetzt, da man tatsächlich sieht, dass er vor dem Kopf abbremst^^
Kirchenszene - keine Frage - war Klasse, wenn man die Möglichkeit hat, solche tollen Bilder zu bekommen, dann wirkt das sicherlich immer toll :)

Verwendete Tags

drama, Komödie, Religion

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