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Legendario

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Sonntag, 13. Februar 2022, 09:19

Filmportrait / Doku über Künstler - wohin damit?

Moin allerseits! Es ist schon eine Weile her, das ich mich hier gemeldet habe, obwohl ich äußerst wohlwollend empfangen wurde und nach wie vor sehr dankbar für das ganze positive Feedback bin. Nicht alles beruht auf diesem Umstand, aber dass ich dann zum zweiten Mal Vater wurde und sich auch beruflich einiges getan hat, war ein nicht ganz unwesentlicher Faktor. Ich hoffe ihr verzeiht mir die Funkstille und dass ich nun doch wieder aus gegebenem Anlass den Austausch mit euch suche.

Letztes Jahr kam es im Zuge einer gemeinsamen Kunstausstellung zu einer Art Vorveröffentlichung eines kleinen Portraits über einen befreundeten Künstler, der überwiegend abstrakte Metall-Skulpturen herstellt. Gefilmt wurde über fast ein ganzes Jahr hinweg und wir hatten erstmal nur ein sehr grobes Konzept, wollten uns bewusst von Regeln und Konventionen distanzieren, ohne aber dabei total dilettantisch daher zu kommen. Entstanden ist am Ende eine Art Momentaufnahme, ein fast schon philosophisches Werk, dessen Präsentation mich einiges an Überwindung kostete, obwohl ich selbst so viel daraus gewinnen, mich auch selbst als Künstler neu positionieren konnte. Umso schöner war dann die Erfahrung über die fast 2 Wochen Ausstellungszeit, denn die Resonanz war unglaublich emotional und bejahend.

Nun liegt der Film seit Monaten auf dem Abstellgleis und wir wissen nicht so recht, was wir damit anfangen sollen. Ich bin versucht das einfach auf Youtube zu stellen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es damit im Daten-Nirvana verschwindet, ist doch recht groß und ich glaube ich könnte über die richtigen Kanäle mehr Leute erreichen, die auch wirklich etwas davon haben. Ganz naiv gefragt: Ist so ein Film für Festivals interessant? Mein Freund wünscht sich eine Einreichung bei Arte, aber persönlich halte ich das für eine Vergeudung, wenn der Film dann irgendwann um Mitternacht ausgestrahlt wird. Da ist mir die öffentliche Zugänglichkeit über Youtube doch lieber.

Aber vor allem würde mich euer Feedback sehr interessieren! Mein Plan vor einer Online-Veröffentlichung wäre nun nochmal den Sound anzupassen - vor allem die Musik muss meiner Meinung nach mehr in den Hintergrund treten, aber sonst würde ich das Projekt demnächst abschließen.

Passwort: dasspielmitdemfeuer

Laufzeit: 13 Minuten

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch!
Dário

*Topic verschoben, da fertiger Film. Mit Ergänzung der fehlenden Mindestangaben kann der Film gerne ins "Kleine Kino"*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (13. Februar 2022, 16:43)


7River

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Sonntag, 13. Februar 2022, 16:06

Schöne Doku. Der Künstler wird passend in Szene gesetzt. Dazu der Sprecher und sein Text. Das harmoniert wirklich gut. Besonders zu Beginn spielte sich die Musik in den Vordergrund. Manchmal war der Sprecher nur schwer zu verstehen.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“

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Legendario

JoeQuarantaine

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Sonntag, 13. Februar 2022, 16:33

Hat sehr gute Momente. Eine Adresse konnte Werbeagenturen sein. Dieser Künstler und wie er gefilmt wurde, konnte als Rohmaterial für eine Werbeproduktion in Frage kommen.

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Legendario

Videolandwirt

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Sonntag, 13. Februar 2022, 16:45

Filmportrait / Doku über Künstler - wohin damit?

Filme dieser Art reißen mich immer wieder mit. Mit den Aufnahmen
des Künstlers, teilweise in Porträt wird der einfühlsame Text hervorragend unterstützt und er zieht mich immer wieder in
seinen Bann.
Die Klaviermusik war anfänglich etwas befremdend, sie zeigt
aber auch die Einfühlsamkeit eines Künstlers in einer besonderen Art und Weise.

Es gibt natürlich hier und da kleine Ecken im Film die ich
aber nicht ansprechen möchte, sonst geht das Persönliche verloren.

Deine filmischen Leistungen sollten zumindest anfänglich
nicht ins Netz gestellt werden. Zeige deinen Film doch mal auf einen der vielen
Wettbewerbe des BDFA. Vor einen größeren Publikum, so zum Bespiel in Lübeck wo

selber Filmemacher über die gezeigten Filme diskutieren.
»Videolandwirt« hat folgendes Bild angehängt:
  • Poster Landeswettbewerb 22.jpg

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Selon Fischer

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Montag, 14. Februar 2022, 08:36

Ja ab auf die Filmfestivals dieser Welt!

https://filmfreeway.com ist eine gute Plattform für sowas.

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Legendario

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Donnerstag, 17. Februar 2022, 08:15

Mensch, hab keine Benachrichtigung über eure Antworten bekommen und sehe gerade erst das Feedback. Lieben Dank euch!

@7River: Freut mich zu lesen! Yao ist ein Quell an interessanten Gedankengängen und haut eine Perle nach der anderen raus. Nicht nur als Freund war der Prozess eine große Bereicherung, aber auch als Künstler. Der Ton ist für mich auch der größte Schwachpunkt und ich will definitiv noch die Musik runterfahren. Die Sprechaufnahmen waren übersäht von Schmatzern und Klack-Geräuschen, die ich mal mehr, mal weniger gut kaschieren konnte, also die Verständlichkeit wird an manchen Stellen leider suboptimal bleiben.

@Joe: Da ich viele Jahre in der Werbebranche als Storyboard-Zeichner gearbeitet habe, ist da der Drop für mich gelutscht, aber man sieht meinen freien Werken nun wohl diesen Background an. ;)

@Videolandwirt: Vielen Dank auch! In der Tat beginnt der Film mit einem etwas düsteren Unterton, der uns beiden aber sehr gut gefallen hat, dem Ganzen erstmal etwas mysteriöses verleiht. Dass die Musik von ihm selbst kommt, wird später offengelegt und verleiht dem Werk nochmal einen kleinen Twist. :) Der Film hatte sicher auch im Kontext der damaligen Ausstellung weitaus mehr Wirkung und ich kanns gut nachvollziehen, wenn die Leute jetzt nicht bis zum Ende dran bleiben. Man muss schon wirklich Bock drauf haben und die abstrakte Kunst gut finden. Ich will natürlich immer Lernen und freue mich über kritisches Feedback, aber du wirst wissen wie konstruktiv das am Ende sein könnte.

@Selon Fischer: Dank für den Link! Wollte dir neulich auch schon schreiben und zu deinem neuen Kurzfilm gratulieren, den ich wirklich gut finde, aber mehr dann im entsprechenden Thread. ;)

Ich sehe, dass Filmfreeway international ist und mein Film hat nicht mal Untertitel. Sollte ich das noch hinzufügen, bevor ich so eine Einreichung durchführe, oder wird er durch die deutsche Sprachausgabe ohnehin nur an deutsche Festivals weitergeleitet? Ist für mich eine absolute Premiere und ich habe einfach keine Ahnung was mich da erwartet. Wie ist das mit der Gema? Die Musik ist ja original und von Yao selbst, er hat aber soweit ich weiß nichts davon bei der Gema gemeldet. Kann mir das bei einer Veröffentlichung auf Festivals zum Verhängnis werden?

Nochmals Danke! Ich weiß das positive Feedback sehr zu schätzen, zumal der Film doch sehr persönlich und nicht für jedermann ist. Wünsch euch was!

Selon Fischer

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Donnerstag, 17. Februar 2022, 10:31

Untertitel sind immer eine gute Idee. Machen viel Arbeit, weiten aber deine Reichweite aus.

Auf Filmfreeway sind auch alle wichtigen deutschen Festivals (bis auf die Oberhausener Kurzfilmtage, soweit ich das in Erinnerung habe). Aber Achtung, da sind auch einige Predatory Festivals darunter, die nur dein Geld wollen und dann nur auf dem Papier stattfinden. Hier zu schauen, ob die Festivals bereits seit einigen Jahren laufen, ist oft eine gute Idee!

PS: Danke ;)