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mello

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1

Montag, 13. Juli 2015, 12:01

ANGST - Horror / Thriller Kurzfilm




Hintergrund:
Ich möchte euch hier unser aktuelles Projekt "ANGST" vorstellen. Das Drehbuch wurde im Februar 2014 begonnen und seitdem bis zum Casting im Februar/März 2015 ständig überarbeitet. Im April 2015 begann der Dreh. Bisher hatten wir leider nur Zeit für 3 Drehtage. Weitere 2-3 Drehtage sollen jetzt noch im August / September folgen. Parallel arbeiten wir bereits am Rohschnitt und wollen den Film dann im späten Herbst / Winter online veröffentlichen. Der Film wird eine Länge von ca. 15-20min haben.

Der Film:
Wir befinden uns in einer nicht definierten Zeit mitten im Wald. Die Menschheit scheint sich von der bekannten Zivilisation wieder entfernt zu haben und lebt in kleinen Gruppen in Verstecken. Irgendwas ist da draußen, vor dem alle Angst haben ...

Einen Teaser/Trailer gibt es bereits:





Weitere Trailer soll es nicht geben :-)

Zur Technik:
Gedreht wird mit einer Canon 6D mit Kit-Objektiv. Teilweise kommt auch eine Gopro 4 zum Einsatz. Den Ton angeln wir mit einem Rode NTG2 über ein Zoom H2 in die Kamera. Bisher wurde alles aus der Hand gedreht. Am Set sind wir Kamerafrau, Regisseurin, eine Person für Making Of / Assistenz und ich für den Ton / Produktion + die Schauspieler.
Geschnitten wird mit Final Cut Pro X.



2 Fotos vom Dreh findet ihr im Anhang!


Wenn ihr Fragen habt, nur raus damit :-)
»mello« hat folgende Bilder angehängt:
  • 10645282_883348565056638_276699965412742652_n.jpg
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2

Montag, 21. September 2015, 22:00

Das schaut gut aus - Bin gespannt ! :thumbup:

mello

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3

Mittwoch, 30. März 2016, 11:46

Der Film ist mittlerweile fertig und online veröffentlicht!



Hier das Making Of:

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Silerofilms

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4

Donnerstag, 31. März 2016, 12:02

Hab mir den Film und das Making Of angesehen und werde nun versuchen, dir eine konstruktive Kritik zu geben:

Was ich gut finde:

Die Lichtstimmung und die Bildqualität im Brunnen. Gefällt mir, dass du dir Zeit lässt mit den Kameraeinstellungen und nicht so viele Schnitte machst. Das ist etwas, das heutzutage nur noch wenige machen, dass man so lange auf einer Einstellung bleibt. Ein paar Schnitte auf Details wären in machen Situationen vielleicht besser gewesen, aber man kann sich von deinen Totalen aus immer vorstellen, was gerade los ist. Den Ton habt ihr auch ganz gut hinbekommen. Man hört die Stimmen deutlich. Einzig bei ein paar Schnitten fehlen besser Übergänge. Schauspielerisch hat mir (entschuldige, ich weiß den Namen nicht mehr, also sag ich jetzt einfach) der dickere Typ am besten gefallen. Der spielt natürlich und nicht zu übertrieben.


Was mir nicht so gefallen hat (das überwiegt nun leider): Achtung Spoiler!

- Ich verstehe die Geschichte, die du erzählen willst (glaub ich halt), aber diese ist nicht ganz logisch bzw. gut erzählt. Wovon die Menschen davonlaufen ist die Frau und evtl. das Kind. Warum? Die Gruppe ist viel stärker als eine Frau. Mit ihren Waffen könnten sie die locker töten. Vor allem in so einem weitläufen Gebiet wie ein Wald. Warum verharren die alle in einem Brunnen. Sind die irgendwo mitten im Urwald, wo kilometerweit keine Zivilisation ist? Was macht die Frau so schrecklich? Vorgeschichte? Es fehlt der Handlungsstrang der am Ende alles miteinander verknüpft. So sind es einfach nur ein paar Leute, die sich vor einer Frau verstecken, die grundlos tötet. Ist die Frau vielleicht nicht der Hauptgrund, vor dem alle Angst haben, sondern will sie nur die Vorräte von der Gruppe?

- Der Typ, der am Anfang umgebracht wird, darauf hätten die anderen mal reden können, um einen Bezug herzustellen (oder haben sie das? Weiß nicht mehr)

- Die Schnitte sind, je nach Situation, mal gut, mal nicht so gut. Vor allem am Ende, wo die Tochter die Mutter ersticht. Da hätte man mit ein paar Detailaufnahmen wie zum Beispiel vom Messer was ausbessern können. Auch draußen bei der Flucht schneidest du auf zwei gleiche Perspektiven. Da wäre Schuss und Gegenschuss besser. Vor allem im Brunnen wären manche Detailaufnahmen ganz gut, um ein Gefühl der Enge hervorzuheben.

- Schauspielerisch hat mir die Blonde am wenigsten gefallen. Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben soll, aber die redet wie ein Roboter. Ich merke da von Emotion und Stimmlage keine Veränderungen.

- Im Brunnen gibt es mal einen Kameraschwenk von rechts nach links und wieder zurück. Da merkt man, dass ein Stativ verwendet wurde, da die Bewegungen manchmal ruckeln. In dieser Situation hätte ich gar kein Stativ verwendet, das wäre als handheld camera für die Stimmung viel besser gewesen.

- Ich würde es vielleicht sogar besser finden, wenn du die Anfangsszene mit dem Mann im Wald ganz weglässt. Das macht die Geschichte spannender. Außerdem, ein Mann im Wald mit einer Frau mit einem Messer. Da würde ich mir einen größeren Ast schnappen und ihr den Schädel einhauen. Das Gebiet ist ja groß genug um Abstand zu haben.

Ich hoffe, das hilft dir weiter. Ich weiß ganz genau, wie es dir geht. Eine Geschichte zu erzählen, ist nicht so einfach. Du musst dir selber beim Drehbuchschreiben immer die Frage an den Kopf hauen, warum? Wenn jemand etwas macht oder etwas passiert, warum? Was würdest du machen? Die Geschichte hat einen guten Ansatz, hat aber zu viele Lücken und könnte so nie geschehen.

Du musst auch mit deinen Längen aufpassen. Wie zum Beispiel im Making Of. Das ist vielleicht etwas, das ihr als die Macher gerne in Erinnerung behaltet, mit diesem Inhalt für die Öffentlichkeit solltest du es aber auf 5 Minuten kürzen.
Film ist nicht Perfektion, sondern die Illusion, unwirkliches perfekt erscheinen zu lassen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Silerofilms« (31. März 2016, 12:07)


tevauloser

unregistriert

5

Donnerstag, 31. März 2016, 12:44

Kontrovers- so lässt mich dieser Film zurück.
Die Handlung scheint sehr interpretationswürdig. Soll sich jetzt jeder seiner Phantasie bedienen? *Das Produkt reift beim Kunden* ist mir persönlich nicht sympathisch. Als einfach gestriktem Zeitgenossen gefallen mir logische und realistiche Abläufe.
Die Brunnenszenen gefallen mir sehr gut, auch die Schauspieler wissen zu gefallen.
Kameratechnisch sind da keine Anfänger zu Gange.
Die Kleidung und die Frisuren der Akteure hätten gut noch etwas mehr vergammelt sein dürfen.
Das lange anhaltende totale Gewackel bei der Kameraverfolgung im Wald stört mich extrem. Man könnte die Spannung sicher auch anders hervorrufen, durch schnelle Schnitte ab stabiler Handheld Position und entsprechender Musik.
Diese location ruft förmlich nach einer neuen Story mit denselben Schauspielern. Lasst euch etwas einfallen 8-) . Prepper movie, sag ich mal ;) .
Vergebe 5/10. Und die ungeteilte Achtung vor dem Aufwand, der hinter so einem Projekt steht.

Noisefever

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6

Freitag, 1. April 2016, 08:48

Ich hab mir zuerst "Gute Nacht" angesehen, einfach weil er auf eurer Seite gleich drunter gelistet war und viel interessanter klang. Der ist wirklich sehr gut gelungen! Da gibt es praktisch nix zu meckern. Auch wenn ich nicht ganz sicher beim Plot bin...

Danach "Angst" zu sehen war - und das tut mir leid - wirklich enttäuschend. Da kommt keine Spannung auf. Und während die Musik (Banjo? und Gitarre) ansonsten ganz gut funktioniert, so ist sie bei den Verfolgungsjagten doch absolut unpassend. Da geht die Nähe zum Geschehen verloren und es wirkt eher unbeteiligt bis ironisch. Dann finde ich den ganzen Film auch viel zu hell und zu nüchtern. Im großen und ganzen bleibt in meiner Erinnerung vom Gefühl eher eine Reportage oder Dokumentation zurück als ein Horrorfilm.

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