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Marcus Gräfe

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1

Dienstag, 26. Februar 2008, 19:16

Dokumente vor dem Drehbuch: Essay und Treatment => Fragen dazu

Ich habe mal zwei Fragen:

1.) Ich habe gelesen, vor dem Drehbuch kommen Exposé und Treatment. Heute habe ich von jemandem gehört, ganz am Anfang kommt noch ein Essay (ich denke, so wird das geschrieben). Was ist das und ist das üblich?

2.) In der Schule sollten wir mal ein Treatment machen, welches dann aber quasi ein Storyboard in Textform war. Im Internet habe ich aber gelesen, das ist der Film als "Kurzgeschichte" in Erzählform ohne Dialoge. Was ist richtig? Oder interpretiert das jeder anders?

JoeFX

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2

Dienstag, 26. Februar 2008, 19:58

Es gibt eine Menge guter Literatur, die das näher erläutert.

1) Essays kenne ich nicht, kann dir keine Antwort geben. Synopsis ist üblich (für Förderungen ect.)

2)Treatment ist es mehr oder weniger egal, ob mit oder ohne Dialoge. Es ist der Film als "Buch" mit 40 Seiten, oder so. Das längste bekannte Treatment hatte 800 Seiten :D

mfg

Markllos

unregistriert

3

Dienstag, 26. Februar 2008, 21:09

Zitat

"Die Auffassungen, wie solch ein Treatment aussehen soll, gehen häufig in
verschiedene Richtungen. Das beginnt schon mit der Länge. Das Treatment
eines abendfüllenden Spielfilmes kann 20, aber auch 50 Seiten lang sein. Es
soll aber auch schon Treatments von 100 Seiten Länge gegeben haben... Es soll die vollständige, dramaturgisch schlüssige Geschichte
vermitteln, ohne jedoch ausformulierte Szenen mit kompletten Dialogen zu
enthalten. (...) Alle Informationen, die für das Verständnis der Geschichte und des
Verhaltens der Filmfiguren notwendig sind, müssen im Treatment stehen.
Gleichzeitig sollte das Treatment aber noch flexibel genug sein, Änderungen
zuzulassen.
(Movie-College.de)
Eigentlich finde ich schließen sich
"Kurzgeschichte in Erzählforum" und "Storyboard in Textform" nicht unbedingt aus. In einem Treatment stehen nicht alle Kameraansichten, klar, aber eine ziemlich detaillierte Fassung der Geschichte.

Marcus Gräfe

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4

Dienstag, 26. Februar 2008, 21:39

Naja, aber mit "Storyboard in Textform" meinte ich ja, dass dort alle Kameraaktivitäten drin stehen.

Blood Angel

unregistriert

5

Mittwoch, 27. Februar 2008, 11:22

Storyboard in Textform nennt man in der Regel "Decoupagé". Ist die Vorform des Storyboards, die der Kameramann in ein Storyboard umsetzt.

Ein Essay ist ein unabhängiger kurzaufsatz (ca. 1 Seite) über dein Film, das Exposé ist das Dokument, mit dem du deinen Film verkaufst. Im Exposé wird die Geschichte erzählt und erklärt wer den Film macht, wie die Produktion aussehen soll, welche Produktionsfirma das macht etc. pp.

Schattenlord

unregistriert

6

Mittwoch, 27. Februar 2008, 16:52

Ein Essay (kommt aus dem französischen => Ja, ne, klar. ^^ "essayer") und kann man mit "vernetzter Gedankenspaziergang" wiedergeben.
Ein Essay ist weder eine Geschichte, noch ein Drehbuch (oder sonstiges), denn man macht sich eigentlich nur Gedanken über etwas (in diesem Fall einen Film) und schreibt diese Gedanken einfach auf. So wie sie kommen. Einfach so.

Schattenlord

Marcus Gräfe

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7

Mittwoch, 27. Februar 2008, 17:13

Alles klar, danke für die Antworten!

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