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Purzel

Medienmogul

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  • »Purzel« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 5. November 2008, 19:15

[Tutorial] Tracking für C4D mit dem "Voodoo Tracker" (Freeware)

Zunächst ladet ihr Euch den Voodoo Tracker herunter und installiert das Programm.
Der Voodoo Tracker hat im Gegensatz zu Icarus den Vorteil, daß er auch HD-Videos trackt.
Allerdings mit einem kleinen Nachteil: Er verarbeitet momentan nur Bildsequenzen im Targa (TGA) Format.
Aber es dauert nicht wirklich lange, die benötigte Sequenz mit Premiere, After Effects oder sonst einem Programm Eurer Wahl als Bildsequenz zu exportieren
und man muss es ja nur einmal machen. Targa bietet aber auch eine sehr hohe Bildqualität, von daher ist es gar nicht mal so schlecht, diesen Schritt zu machen.
Wichtig beim Tracken ist immer, daß man vernünftige Footage zur Verfügung hat, d.h. hell und kontrastreich genug, sonst nützt einem das beste Programm nichts!

Als nächstes startet ihr Voodoo.
Es öffnet sich ein DOS-Fenster (zeigt nur die Berechnungen an) und das Programmfenster. In letzterem werden wir jetzt alle weiteren Schritte machen.



Unter "File -> Load -> Sequence" gebt ihr nun das erste Bild Eurer Sequenz an, ihr könnt auch nur einen Ausschnitt daraus angeben.
Bei "Move Type" solltet ihr einstellen, ob Eure Kamera zum Zeitpunkt der Aufnahme auf einem Stativ (Camera on tripod) gestanden war,
oder ob ihr eine freie Kamera (free move = Kamera in der Hand) hattet.



Voodoo importiert daraufhin alle anderen Bilder dieser Sequenz.
Unterhalb des Kamerabildes könnt ihr die Sequenz mit Start/Stop/etc.- Buttons nochmal abspielen.
Im unteren rechten Bereich des Fensters findet sich der Button "Track", auf welchen ihr jetzt klickt.



Je nach Rechenleistung dauert es jetzt ein wenig. ;-) Für nen Kaffee reichts normalerweile immer... ;-)



Nach Abschluß des Trackings kann es sein, daß noch eine Fehlermeldung (aufgrund schlecht trackbarer Bilder) kommt,
da einfach den rechenintensiven Weg wählen, um ein gescheites Ergebnis zu bekommen.



Als nächstes exportiert ihr unter "Save" die Trackingdaten als "Lightwave 3D" (lws-File) und dieses importiert ihr danach auch in Cinema4D.



Hierbei könnt ihr dann noch selbst entscheiden, wieviel Trackingpunkte mit gespeichert werden sollen.
Ich nehm lieber alle, Leute mit älteren Rechnern können hier die zu speichernden Trackingpunkte einschränken.



Unter dem Menüpunkt "View" könnt ihr mal bei "3D Scene Viewer" einen Blick auf die Szenen-Trackingpunkte werfen und entscheiden, ob Euch das so paßt.




Das war´s auch schon, für den Rest geht´s weiter in Cinema4D. (siehe auch das Icarus-Tracking-Tutorial)


In C4D erstellt ihr dann wie gewohnt den Hintergrund mit "Frontal"-Mapping
und baut -wenn nötig- noch texturlose Objekte mit Compositing-Flag ("Schatten empfangen" und "Hintergrund-Compositing" markieren!)

In diese Szene könnt ihr jetzt Eure 3D-Objekte einbauen und Euch an den Tracking Punkten orientieren (3D-Autos auf den Strassenverlauf, Laternenmasten für Lichter nutzen, etc.)
Falls ihr Objekte zum Schatten empfangen eingebaut habt, werfen diese jetzt auch dementsprechend Schatten.

Der Voodoo Tracker bietet noch eine Menge mehr an Optionen, das hier ist nur der schnelle Weg zum einfachen Tracking.
Wer will, kann ja mal unter "View" mit den "Modelling Tools" spielen... ;-)

Ich hoffe, ich konnte Euch etwas helfen und viel schwerer als mit Icarus ist es auch nicht...
Wenn Amateurfilmen einfach wäre, hieße es RTL.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Purzel« (13. November 2008, 03:06)


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Benutzer, die diesen Beitrag hilfreich fanden:

Darth Obi Wan Kenobi, Scarface

Simonole

unregistriert

2

Sonntag, 16. August 2009, 19:31

hey danke !! jetzt brauch ich die videodateien von meiner HD-cam nicht mehr von 1080p für icarus so klein machen ;)

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