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herrdunkelbunt

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Donnerstag, 12. April 2018, 18:35

DSLR oder Bridge

Hallo zusammen,

ich möchte unbedingt Videos drehen und suche dazu noch das passende Einsteiger-Gerät (bisher muss ich beim Filmen auf zwei Handys zurückgreifen).

Ich hatte, weil ich auch Vlogs drehen möchte, zuerst an die Canon EOS600D gedacht, wahrscheinlich einfach wegen des schwenkbaren Displays und weil Sie mir als YouTube-Einsteiger-Kamera bekannt ist. Ich habe mich dann allerdings in einer Facebook-Gruppe beraten lassen und man riet mir zu einer Bridge, genauer der Lumix FZ1000 und ich muss sagen, ich habe mich, trotz Bedenken wegen Bridge, sehr in das Teil verliebt. Weil ich aber zu Anfang noch nicht unbedingt wahnsinnig viel Geld ausgeben möchte habe ich noch etwas weiter gesucht und bin bei der FZ300 gelandet.

Ich halte die Kamera für super geeignet, einfach, weil ich eben hauptsächlich Videos drehen möchte, sie 4K bietet (was wohl auf 1080p runterskaliert immernoch besser aussehen soll als direkt in 1080p aufgezeichnete Videos), eine Art Allround-Paket ist (was ich für mich als Einsteiger als sinnvoll betrachte) und sie auch sonst echt viele Features hat, die mir zusagen - z.B. die Verbindung zum Smarpthone, das drehbare Display, der Staub- und Spritzwasser-Schutz (ich bin gerne in der Natur). Hinzu kommt, dass ich das Geträt aktuell neu für 402 Euro bekomme (Stativ und Slider habe ich bereits), was mir sehr recht ist.

Ich würde ehrlich gesagt am liebsten direkt los und sie kaufen gehen (es ist wohl Liebe :D), aber wahrscheinlich ist es doch besser, wenn ich mal so nach eurer Meinung und vielleicht sogar Erfahrungen frage!? Ich möchte überwiegend Vlogs und Produkt-Videos (Reviews) bei gutem Licht drehen, falls das wichtig ist. Fotos sind mir persönlich fast egal, aber meine Freundin würde sich freuen, wenn das Gerät auch ansprechende Bilder macht. Was meint ihr? Ist die Fz300 gut? Gibt es bessere für gleiches / ähnliches Geld? Oder muss es doch eine DSLR sein?

Danke :)

joey23

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Freitag, 13. April 2018, 08:58

Größter Nachteil von solchen Bridge-Kameras ist das Objektiv. Du kannst es nicht wechseln, die Quallität ist eher so naja, und besonders lichtstark sind die auch nicht. Das der FZ300 macht im Videomodus je nach Brennweite 2.8 (was okay ist) bis Blende 11 (was nicht okay ist). Außerdem hast du einen vergleichsweise kleinen Sensor. Groß mit Tiefenunschärfe ist da schwierig. Und allerwichtigster Punkt beim Objektiv: Du hast keinen Fokusring! Damit würde sie für mich definitiv ausscheiden. Du bist also auf Gedeih und Verderb auf den Autofokus angewiesen. Was der kann, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass es immer Situationen gibt, in denen man den Fokus nur manuell einstellen kann.

Kurz: Als Bridge für den Urlaub und das gelegentliche Filmen geht das sicher. Dir geht es aber in erster Linie um Videos. Und da bist du mit sowas schon wirklich extrem stark limitiert.

Ich persönlich würde eher nach einer GH4 oder GH3 ausschau halten. Da bist du wesentlich flexibler. Oder eben einer DSLR im unteren Segment. Auch damit bist du durch die Wechselobjekitive mit anständigen Blenden, Fokusringen etc wesentlich besser für Video gerüstet.

herrdunkelbunt

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Freitag, 13. April 2018, 09:12

Danke! Also mir waren alle Nachteile bekannt und ich habe mich damit zumindest gedanklich arrangieren können, nur die Sache mit denn Fokus ist mir neu. Ja, einen Ring gibt es nicht, aber man kann den Fokus manuell über den Touchscreen ausrichten. Ist das so viel schlechter bzw. hat das überhaupt Nachteile gegenüber dem Ring?

joey23

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Freitag, 13. April 2018, 09:25

Das kommt sicher immer auf die Ansprüche bzw den Einsatzzweck und die Projekte an. Ich persönlich will einen Ring haben. Damit kann ich selbst bestimmen, wie schnell, ruckartig, weich etc der Fokus geführt werden soll. Mich nerven schon Ringe, die nicht tatsächlich die Linsen bewegen sondern nur einen Motor ansteuern, der dann die Linsen bewegt. Eine Person, die auf die Kamera zu kommt, kannst du mit dem Touchscreen nicht nachführen. Das ist nur als Werkzeug vor der Aufnahme zu gebrauchen, um auf einen bestimmten Punkt scharf zu stellen.

Wenn du dir dieses Nachteils bewusst bist, und das okay für dich ist, warum nicht. Jeder hat unterschiedliche Arbeitsweisen und unterschiedliche Projekte. Für mich wäre das eben ein KO-Kriterium, das muss es aber natürlich für dich nicht sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »joey23« (13. April 2018, 10:13)


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Bridge, DSLR

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