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1

Mittwoch, 17. Februar 2016, 10:50

Canon vs Tamron, Sigma, Tokina Lenses?

Hallo Leute,
hab hier schon im Forum gelesen das einige durchaus Tamron Objektive empfehlen.
Ich besitze eine Sony FS700 und wollte mir das Canon 24-70 2.8 und 70-200 2.8 jeweils mit IS und am besten 2 Generation holen.
Da die Objektive nun wirklich teuer sind wollte ich hier einmal fragen, ob ihr der Meinung seid, dass man bei Canon viel für den Namen zahlt, oder ob der Preis gerecht ist.
Da meine Kamera schon ein etwas besseres Model ist, wollte ich auch nicht am falschen Ende sparen!!

Vielen Dank!

Jackman

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2

Mittwoch, 17. Februar 2016, 11:56

Bei YouTube gibt es so einige Vergleichstests wie beispielsweise diese hier:





Wenn man mit kleineren Abstrichen kein Problem hat, sind die günstigeren Alternativen zu Canon meiner Meinung nach eine gute Wahl.

3

Mittwoch, 17. Februar 2016, 12:25

ja die videos hab ich mir auch schon angeguckt. da gehts halt vor allem um Fotos.
da ich nur Videos mache wollte ich eure Meinung noch hören.
Der AF ist z.B. bei der Canon deutlich schneller aber der interessiert mich sowieso gar nicht
Die unschärfe an den Rändern wird in Videos denke ich kaum auffallen, oder sehe ich das falsch?

Jackman

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4

Mittwoch, 17. Februar 2016, 14:25

Dass die Videos sich nur auf's Fotografieren beziehen macht im Prinzip nichts und hilft doch trotzdem bei einer Entscheidung. Es wird auf die Verarbeitung eingegangen, Bildqualität etc. Wenn man wie gesagt mit den etwas unschärferen Rändern leben kann und der AF egal ist, sind dies ja wieder "Pluspunkte" für die günstigere Variante.
Für die Videografie wäre maximal noch interessant zu wissen wie der (Blenden- und) Fokusring arbeitet.

starend

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5

Mittwoch, 17. Februar 2016, 17:21

Hi,
was ich bei den Canon Objektiven gut finde ist das sie wirklich lange halten. Ich bin Berufsfotograf und habe das 70-200 uns auch das 24-70. Die Dinger setze ich täglich und unter den schwierigsten Bedingungen (Regen / Dreck) ein. Ich bin sehr beeindruckt von der Haltbarkeit der Objektive. Speziell das 70-200 in der 2er Version ist optisch wirklich über alle Zweifel erhaben.

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tevauloser

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6

Mittwoch, 17. Februar 2016, 17:55

Grunsätzlich finde ich es unverständlich, an eine gute Cam nur ein mittelmässiges Objektiv zu montieren. Heisst es doch immer, man solle am Glas ja nicht sparen, eher am Body. Gut, die Zeiss Primes sehe ich jenseits unserer Möglichkeiten als Amateure.
Andererseits fallen meine Samyangs bezüglich Abbildungsleistung gegenüber einem entsprechenden Canon schon deutlich ab. Das Händling mit den fest verbauten zwei Zahnkränzen hatte es mir damals angetan.
Für das Geld, das ich für diverse "günstige" Scherben (und aus diesem Grund dann auch das eine oder andere unnötige Glas gekauft habe), hätte ich besser nur ein oder zwei Canon gekauft.
Zugegebermassen gibt es die wohlbekannten Ausnahmen von Tamron und Sigma als Beispiel. Aber diese lassen sich fast an einer Hand abzählen.
Bei Test's heisst es oft im Fazit, dass diese oder jene Linse *für den Preis* eine gute Wahl wäre. Aber hey- wir sind doch alle auf möglichst optimale Qualität der Abbildung aus, wieso soll man sich dann mit "Notlösungen" zufrieden geben? Wenn schon das momentane Budget es nicht zulässt, sollten wir noch etwas weiter sparen und die Priorität auf die wirklichen bekannten Objektiv-Highlights legen. Meine Meinung 8-) .

rick

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7

Mittwoch, 17. Februar 2016, 18:41

Die unschärferen Ränder werden bei der FS700 mit dem Crop 1.5 nicht wirklich zum Tragen kommen. Das Tamron 70-200 mit Stabi hat ein schöneres Bokeh als das Canon 70-200 IS L II, das Tamron wäre schon eine gute günstigere Alternative zum Original. Zum 24-70 kann ich nicht viel sagen, das würde ich einfach mal ausprobieren und dann entscheiden.

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Jackman

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8

Mittwoch, 17. Februar 2016, 18:50

Wenn man noch ganz am Anfang steht und nur selten einen Auftrag hat, spielt der Preis eines Objektives eben eine große Rolle. Warum sollte man also nicht auf eine günstige Alternative zurückgreifen, wenn diese in Bezug auf Bildqualität und Verarbeitung ziemlich nah an eine teure Linse heran kommt? :huh:
Nur weil die Ränder ein klein wenig unschärfer sind? Ich wette der Otto-Normal-Verbraucher wird es dem Video nicht ansehen. Viele Filmer legen sogar in der Post noch eine Vignette auf das Bild, welches die Ränder abdunkelt oder sogar etwas unschärfer abbildet um die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf die Bildmitte zu lenken oder einen "Vintage-Look" zu erzeugen.

Wenn man genügend Geld hat oder genug verdient, kann man dann ja wenn man will in teurere Gläser investieren. Aber zu warten bis ich das Geld zusammen habe und unterdessen in meiner Arbeit eingeschränkt zu sein, weil mir beispielsweise ein Tele oder Weitwinkel fehlt ist für mich nicht logisch.

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rick

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9

Mittwoch, 17. Februar 2016, 19:48

Wenn man genügend Geld hat oder genug verdient, kann man dann ja wenn man will in teurere Gläser investieren.

Im Prinzip richtig, aber die Tamron Objektive sind jetzt nicht wirklich billig und da entscheidet man sich schon langfristig für Tamron oder Canon. Nach Deiner Theorie nach wäre eine Empfehlung in Richtung altes Tamron 70-200 ohne IS oder gebrauchtes Canon 70-200 MK I dann sinnvoll, nur will der TO ja IS und Version II und da gibt es keine wirklichen Alternativen mehr.
Das Canon 70-200mm IS L II hat eine leicht höhere Transmission und als einziges 200er Zoom auch tatsächlich 200mm Brennweite am langen Ende, aber ob es deswegen 600,- Euro teurer sein darf müsste der TO entscheiden.

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