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dödeli117

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1

Sonntag, 13. Dezember 2015, 13:06

Kamera für Out-Door-Doku

Hallo zusammen,

Nach längerem auch von meiner Seite mal wieder eine technische Frage. Wir haben unseren Spielfilm "Durch die Nacht" (der sich in der Endphase der Post-Production befindet) ja mit der Black Magic 4K gedreht.

Nun wurde ich angefragt, einen Dokumentarfilm über eine archäologische Ausgrabung der Uni Zürich in Sizilien zu drehen, der als Masterarbeit dient. Meine Frage: was für eine Kamera wäre hierfür geeignet?

Die Black Magic sehe ich als passend für mögliche Zeitraffer und für Interviews in kontrollierter Umgebung. Die Grabung ist allerdings auf einem Hügel, dort ist es windig und eher unwegsam, das Gefälle eher gross. Ich dachte, eine kompaktere Kamera wäre dafür wohl eher geeignet. Sie soll auf jedenfall einen guten Mic-Anschluss (XLR) sowie ein digitales Speichermedium aufweisen. Meine alte Sony-HDR-FX1000 scheint mir mit den Tapes eher unpassend.

Wie seht ihr das? Preis ist mal zweitrangig, da ich hoffe, eine solche irgendwo ausleihen zu können und die Leihgebühren von der Uni bezahlt zu bekommen.

Im Voraus bereits herzlichen Dank für eure Tipps!

the machine one

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2

Sonntag, 13. Dezember 2015, 14:26

Wenn du mit den gößeren Black Magic Cameras umgehen kannst, nimm die Pocket plus externene XLR-Recorder.
Passt alles in einen Rucksack und kostet nicht die Welt.

dödeli117

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3

Sonntag, 13. Dezember 2015, 14:45

Das Problem ist eben nicht nur die Grösse des Transports wegen, sondern auch die Flexibilität am Dreh. Die BMC setzen wir eigentlich stets nur mit Rig und/oder Stativ ein. Aber für die Doku wäre ein Fixobjektiv vielleicht fast besser, oder was meint ihr?

the machine one

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4

Sonntag, 13. Dezember 2015, 15:38

Felxibel ist die kleine ja auch. Zusammen mit dem Sigma 18-35mm sollte sie sehr flexibel sein.
Gerade da wo es unwegsam ist sollte sie praktische Vorteile haben. Sie wiegt weniger und ist kleiner, damit können auch Rig und Stative kleiner und Flexibler ausfallen.
Auch der Aufbau geht dadurch wesentlich schneller und man braucht weniger helfende Hände.
Dafür macht sie aber Bilder wie ne Große.
Einziger Nachteil: sie sieht aus wie eine billige Kompaktkamera, weniger nach BlingBling. Was von Vorteil sein kann wenn man eher unauffällig drehen möchte, in Museen oder öffentlichen Verkehrsmitteln.

Das hatte mich überzeugt sie überhaupt zu kaufen:


Hier der Workflow vom Team:
http://heyfilm.de/workflow-zwischen-flucht-und-heimat/

EvilMonkey

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5

Sonntag, 13. Dezember 2015, 19:07

Wie wärs denn mit der Panasonic GH4 plus YAGH Interface?

Fantastische Akkulaufzeit, 4K, SlowMo, interner Zeitraffer, Peaking, Zebra etc. und mit YAGH auch sehr gute Soundmöglichkeiten.

joey23

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6

Sonntag, 13. Dezember 2015, 20:12

Ansonsten gibts zB bei Panasonic klassische Henkelmänner mit XLR, guten Stabi, guten Automatiken. Ich persönlich mag diese Dinger nach wie vor, weil sie etrem zuverlässig sind bei solchen Aktionen. Inzwischen gibts auch viele die 4:2:2 machen, so dass man nachher etwas mehr Spielraum hat, die Bilder mit anderen Kameras zu mischen. Tiefenunschärfe und Lichtempfindlichkeit darf man da aber natürlich nicht erwarten.

tevauloser

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7

Sonntag, 13. Dezember 2015, 23:38

Na ja, für Ausgrabungen zu wissenschaftlichen Zwecken ist wohl nicht eine Cinémacam zuoberst auf der Liste.
Ich empfehle dazu uneingeschränkt das bewährte Arbeitspferd von Sony- die EX-1R 8-)
Da muss dann auch nichts gegradet werden bis zu Falschfarben der Amphoren.

joey23

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8

Montag, 14. Dezember 2015, 00:36

Keine schlechte Kamera, inzwischen aber seit 6 Jahren am Markt, da hat sich viel getan, vor allem bei den Codecs, dem Stabi, der Dynamik, 4:2:2, 1080p50... Dafür gibts die EX1 bei quasi jedem Verleiher.

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9

Mittwoch, 16. Dezember 2015, 19:26

Würde noch die RX10 mark ii in den Raum werfen

dödeli117

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10

Mittwoch, 16. Dezember 2015, 22:22

Herzlichen Dank für die vielen Tipps!

Ich selber Tendiere auch zu Henkelmännern, um Joey zu zitieren. Wegen Fixobjektiv und generell der Flexibilität wegen (auch mal ohne Stativ filmen). Allerdings hab ich keinen Plan, was es da momentan so gibt. Wäre gut wenn es etwas ist, das ins Handgepäck passt.

Die Black Magic werde ich wohl trotzdem mitnehmen, für Zeitraffer und sonstige statische Aufnahmen. Zwei Kameras sind wohl ohnehin praktischer. Ich möchte ja nicht verpassen, mit der Kamera dabei zu sein wenn die perfekte griechische Marmorstatue gefunden wird, nur weil ich den Zeitraffer nicht abbrechen kann ;)

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11

Mittwoch, 16. Dezember 2015, 23:28

Die Rx10 ii hat auch ein festes Objektiv und Slog 2 und 4K und sie passt ins Handgepäck dazu noch ein z.B Edelkrone PocketRig 2 und du hast alles was du brauchst

dödeli117

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12

Dienstag, 22. Dezember 2015, 11:29

Ja die RX10 hat wirklich was, allerdings käme da ja wie du sagst noch das Rig dazu. Gäbe es auch irgendeine Handheld-Lösung (eben so wie meine alte Sony FX1000)?

Rockstar2

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13

Dienstag, 22. Dezember 2015, 15:45

Auch wenn ich immer wieder die gleichen Tipps gebe. Aber ich arbeite eben total gerne mit der Canon C100. Sie hat alles was du brauchst und ist Out-of-the-Box Einsatzfähig. Gut zu händeln und mit Objektiven mit Stabilisation wie das 24-105L Canon Objektiv gut ausgerüstet.

LG Rockstar

dödeli117

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14

Dienstag, 5. Januar 2016, 12:38

Sorry für die verspätete Antwort. Mit der C100 habe ich noch nie gearbeitet, aber kenne sie vom Namen. Allerdings ist sie von der Preisklasse her doch ziemlich hoch.... und wie sieht es dort beim Focus Pullen aus?

Rockstar2

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15

Dienstag, 5. Januar 2016, 13:30

Bei der c100 Linie gab es gerade einen massiven Preisdrop. (1000$)

Quelle: cinema5d

Die c100mII hat einen wirklichen unglaublich guten Autofokus (gerade wenn du mit den L Linsen von Canon arbeitest) ansonsten kannst du auch super mit einem Follow-Focus die Schärfe ziehen. Ich habe unter meiner c100mII dieses Shape-Rod-System angebracht. Das System ist ist 15mm DIN genormt. Wenn du wie ich also noch längere Rods hast, kann man die Kamera ordentlich aufriggen. Vorne also den Follow-Focus, Kompendium und den Grip Relocator, wenn man die Kamera von der Schulter bedienen will. Hinten kann ich durch die langen Rods dann noch den Assassin anbringen um Files in ProRes zu erzeugen.

Anbei einmal die c100mII mit dem Shape System und meinem Follow Focus: (Handyfoto)



LG Rockstar

Vordhosbn

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16

Dienstag, 5. Januar 2016, 13:42

Zwar auch nicht sooooo billig aber mit Tiefenunschärfe u.u.u.u....





Wenn ich könnte...wie ich wollte...würde... ;(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vordhosbn« (5. Januar 2016, 13:49)


dödeli117

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17

Freitag, 15. Januar 2016, 01:26

Also, danke nochmals für die vielen Tipps. Momentan schauts so aus:

Die Black Magic 4K kommt ohnehin mit, für Zeitraffer und statische Aufnahmen. Rig und Mattebox bleiben zu Hause (NDs werden seperat montiert).

Ich habe zudem die Möglichkeit, eine Sony RX10 von einem Kollegen auszuleihen, die dann als Zweitkamera oder gar Hauptkamera dienen würde, da ich mit dieser flexibel bin.

Joey, du hast ja angetönt, dass die Henkelmänner von Panasonic was für sich haben. Evtl. hätte ich die Möglichkeit auch eine
PANASONIC AG-AC160AEJ auszuleihen, würde sich das lohnen? Müsste aber wohl eine der anderen beiden dran glauben...

Auch werde ich wohl am Abend ab und zu filmen, wie sich alle nach einem harten Arbeitstag in der Bar auf der Piazza vollaufen lassen und EM gucken ;) Welche Kamera der oben genannten würdet ihr hierfür nehmen? Wohl eher die Blackmagic als die RX10, oder?

Danke nochmals für eure Hilfe:)

joey23

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18

Freitag, 15. Januar 2016, 02:16

Die PANASONIC AG-AC160AEJ kenne ich nun nicht persönlich. Ich arbeite im Moment mit einer HC-X1000 und bin mit der sehr zufrieden. Nur LowLight kann sie nicht, aber dafür habe ich eine 5D3. Wenn du ohnehin die BM für filmische Bilder mitnimmst, würde ich nicht auch noch die Sony RX10 mitnehmen, was die kann, kann die BM besser. Dann lieber den Henkelmann.

dödeli117

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19

Freitag, 15. Januar 2016, 19:02

Joey, danke dir für die rasche Antwort. Ich seh das auch so.

Wenn es um Henkelmänner geht, hätte ich wenn ich Glück habe auch noch die Möglichkeit einer der folgenden Kameras auszuleihen:

- Sony PMW EX3
- Sony PMW EX1
- Sony HXR-NX70E
- Sony HVR-Z5E HDV (hier bin ich unsicher ob die nicht fast gleich "schlecht" ist wie meine Sony FX1000, die ich ohnehin hätte)

Taugt eine davon etwas? Wenn ja, welche?

Danke für die Hilfe und sorry, für meine einfachen Fragen, aber von Camcordern verstehe ich nicht mehr allzu viel seit ich mit der BM drehe.

Little Idiots

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Freitag, 15. Januar 2016, 19:26

Die EX3 ist durchaus brauchbar. Bedienung ist Sonytypisch nicht perfekt, aber man fuchst sich durch. Das Bild (manuell eingestellt, Auto liegt immer etwas daneben) das sie macht ist gut, solange das Licht stimmt. Wird es dämmrig sieht das ganze nicht mehr schön aus.
Was mich an ihr nervt ist, dass man die Kamera herunterfahren und wierder rauffahren muss um sich Aufnahmen anzusehen. Der Schalter ist nämliuch wie folgt angelegt: On<- Off -> Card. Schnell was nachgucken dauert da seine zwei Minuten. Wenn man die Zeit hat und in der Sonne dreht aber kein Problem.
Die EX1 ist grob das gleiche in älter.
Die anderen habe ich selbst noch nicht benutzt.

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