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LAG-Production

unregistriert

1

Dienstag, 22. September 2015, 20:01

[Beratung für neue Filmkamera gesucht]

Hallo liebe Community des Amateurfilm Forums,
ich habe eine eigene kleine Filmproduktion die sich mit Kurzfilmen und Dokus beschäftigt.
Meine nun 2 Jahre alter Camcorder, der inzwischen fast den Geist aufgegeben hat, hat nun ausgedient und ich suche eine Neue Kamera.
Ich hatte mich schon im Netzt etwas schlau gemacht und bin nun zu dem Etschluss gekommen, dass es die Blackmagic Cinema Pocket Camera seinen soll [http://www.amazon.de/Blackmagic-Design-P…a/dp/B00CWLSHUK], nun bin ich mir aber nicht wirklich sicher, ob es die richtige entscheidungh ist und wollte nun "Profis" fragen. Mein budget liegt etwa bei 1600-1800€ und ein Rig soll es auch noch sein [http://www.amazon.de/FILMCITY-Rig-Blackm…ds=filmcity+rig]. Meine zweite Frage ist, welches Objektiv sich für meine ausgesuchte Kamera bwz. Zweckte eignet, weil in diesem Gebiet habe ich gar keine Ahnung, das Objektiv sollte die Preisgrenze von 450€ nicht überschreiten dar Rig und Kamera dazu kommen.


Über eine Antwort eines "Profis" würde ich mich sehr freuen.
Mf. Lucas G.

tevauloser

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2

Dienstag, 22. September 2015, 22:23

Sehr gute Entscheidung. Das Zubehör ist preislich auch bei anderen Cams nicht viel geringer, nur die Blendendynamik;-)
Samyang liefert cineastische gute Linsen ab 350 Euros und eine akzeptable Stromversorgung ist auch keine teure Investition.
Wenn du auch mal so eine richtig unauffällige Produktion vor hast, anerbietet sich ein Panecake Glas und ein Einbeinstativ ;-)
Steig ein in die Kinoproduktion!

PS Habe grad eine wenig gebrauchte BMPCC zu 480.- zu vergeben 8-)

the machine one

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3

Dienstag, 22. September 2015, 22:26

Las das lieber mit der Pocket. Mit 1600 kommst da nicht weit! Auch wenn sie nicht so aussieht, sie ist eine Proficam welches einiges an Grundwissen verlangt.
Alleine deine Fragen zeigen das du noch nicht soweit bist, bitte nicht persönlich nehmen!
Fang lieber mit einer Dslr an.

tevauloser

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4

Dienstag, 22. September 2015, 22:39

Aha, was soll daran billiger sein? Das Rig, die Stromversorgung oder die Objektive? An welche DSLR hast du denn gedacht? Vergleichbare Dynamik?
Verstehe deine Empfehlung unter keinem Titel ;(

Buldogs

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5

Dienstag, 22. September 2015, 23:07

Fang lieber mit einer Dslr an.

Da kann ich nur zustimmen!
Kaufe dir eine "Einsteiger" DSLR und du wirst, je nach dem, wie intensiv du dich damit beschäftigst, nach einer Zeit wissen, was du genau brauchst und dir leisten willst. Teste ihre Grenzen aus und du wirst - sage ich jzt mal so - mehr davon haben, als wenn du z. B. sofort die BMPCC kaufst.
Ich habe z. B. eine Sony A58 seit Ende letztes Jahres, Fotos sind mit der Top, Videos jedoch nicht so richtig. Mein Umkehrschluss lautet: Auf den Blackmagic Video Assist sparen. Das konnte ich z. B. vor dem Kamera-Kauf noch nicht wissen (damals gab es aber auch noch nicht den Video Assist :P)

the machine one

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6

Dienstag, 22. September 2015, 23:39

Ich drehe mit der Pocket und verdiene auch Geld damit.
Ich habe daher einiges an Settings durch. Die Kleine ist echt nicht einfach!

Hier mal eine kleine Aufstellung wie es am günstigsten geht:

Blackmagic Design Pocket Cinema Camera :1000€
e C-Mount-Adapter für Micro 4/3 Mount : 12€
CCTV 35mm f/1.7 C Mount:20€
SanDisk Extreme Pro SDXC 64GB Class 10 Speicherkarte: 50€

Das wäre die allerbilligste Combi! (Den Schnittrechner nicht mitgerechnet der das Material wuppen kann)

Wenn man damit arbeiten will:
Blackmagic Design Pocket Cinema Camera :1000€
Akkus+ Ladegerät(3Akkus halten etwas mehr als 60min wenn es nicht Kalt ist) :30€
Speicherkarten 3X (reicht bei RAW etwa 60min) :150€
Displaylupe (sonst ist bei heller Umgebung Essig mit dem Scharfstellen) :120€
Metabones Nikon G auf BMPCC Speed Booster (Nikon würde ich auf alle Fälle wählen wegen der Manuellen Blende): 522€
Externer Akku mit 12V Ausgang(um nicht die Kamera immer aus dem Rig zu holen zum Akkuwechseln):45€ + Kabel von Ebay ~ 15€

Soo Objektive, da scheiden sich die Geister. Ich hab am Anfang mit den Gläsern von Samyang gearbeitet. War aber nie richtig zufrieden damit. Es gibt z.b. keinen Ultraweitwinkel von Samyang mit Objektivfiltergewinde.
Der Crop des kleinen Sensors verdirbt es einem schnell aus der Hand oder vom Schwebestativ zu arbeiten. Hab alle Samyangs verkauft und statt dessen die hier geholt:

Tokina AT-X 11-16mm f/2,8 Pro DX II :500€
Sigma 18-35mm F1,8 DC HSM :670€
Tiffen Filter 77MM Variabler ND FILTER: 160€

Ist meiner Meinung nach eine Unschlagbare Combi aus Lichtstärke und Brennweite und Freistellungsvermögen!
So liegen wir bei etwa 3.200€

Als Käfig würde ich diesen hier empfehlen:
Movcam Body Cage :130€

Jetzt kann man etwa eine Stunde unabhängig filmen und hat noch keinen Ton!
Ton Extern oder Intern Recorden?
Ich mache beides mit dem Zoom H1 :100€ + Deadcat und Kabel 30€

Aufgezeichnet wird in WAV (Für Davinci Resolve)

Ist aber Geschmackssache!

Wer länger mit der Kamera unabhängig unterwegs sein will sollte bei den Akkus und den Speicherkarten nicht knausern.

Nicht zu vergessen der Schnittrechner und eine Menge an Schnittplatten. Da ich damit mein Geld verdiene brauch ich auch entsprechende Kapazitäten für Sicherungskopien. Da geht ne Menge Kolhe rein was ich vorher auch total unterschätzt habe!
Das Beste kommt aber noch! Das Entwickeln! Einfach schnippeln und dann auf Export ist hier nicht. Die Dinger sind für die Postproduktion gedacht. Sprich man sitzt in der Regel sehr viel Länger vor dem Rechner um das Material dahin zu bekommen wo man es hinhaben will als bei einer DSLR.

Unterm Strich ist eine gute DSLR warscheinlich weniger Zeitintensiv und günstiger als diese kleinen Biester. Dazu kommt das Wissen was man braucht um aus der Kamera das heraus zu holen was sie kann. Worte wie Waveform, Parade und Histogram sollte man nicht nur gehört haben. Youtube/Vimeo ist voll von Leuten die sich damit total übernehmen und nicht Ein anständiges Grading mit dem Ding hinbekommen(Dann landen die Kleinen gerne bei Ebay und bekommen schlechte Einträge in Foren und bei Amazon weil sie keine anständigen Farben rausbekommen).
Um es kurz zu machen: Hast du viel Zeit für das Selbstudium, eine abgeschlossene Ausbildung Mediengestalter Bild&Ton oder jemanden der Beruflich mit der Postproduktion zu tun hat solltest du es auf alle Fälle tun!
Ansonsten ärgert man sich nur mit dem Ding rum.

Nicht zu vergessen das bei der BM alles Manuell läuft: Blende, Fokus, Iso, Weißabgleich, Belichtungszeit. Alles von Hand oder in der Post! Wenn du von den Camcordern kommst ist das vlt schon ein großer Schritt welcher dir Frust verursacht.

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7

Mittwoch, 23. September 2015, 09:38

BMPC ist sicher eine Topwahl. MFT-Mount hält Gläser klein und günstig (z.B. SLR-Magic Cine Primes, Samyang VDSLR).

Die Codecs sind top. Dazu eine Farbdynamik von 13 Stops. Guter Cinema Look möglich.

Aber: man muss einiges drumherum dazukaufen. Der Screen ist Outdoor tagsüber kaum zu gebrauchen. Kein Gamma, ND-Filter etc. in der Cam. Anspruchsvolle Post.

Frage ist immer: Was will ich filmen?

joey23

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8

Mittwoch, 23. September 2015, 11:24

Ich habe eine fast unbenutze BMPCC zu verkaufen, mit zwei Objektiven und mehreren Akkus. Bei Interesse -> PN

MH-films

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9

Mittwoch, 23. September 2015, 14:04

besitze ebenfalls eine Blackmagic Poket und bin damit sehr zufrieden. Jedoch muss ich dazu sagen, das ich mir die Kamera plus Zubehör über einen Zeitraum von ca. einem halben Jahr größtenteils gebraucht ersteigert und dinge wie die Stromversorgung mithilfe von kostengünstigen Alternativen gelöst habe.
Mein Akku Lösung für ca. 50€

12V DC 9800mA Akku ~45€ (hält ca. 6-7 Stunden)
DC Power Adapter (um den Akku mit der Kamera zu verbinden) ~5€



Die hohen kosten für Speicherplatz sowie das Problem des zu dunklen Bildschirms, könnte man mit externen Recordern lösen, die, wie der kürzlich im Preis gefallene Atomos Ninja 2 Recorder, auf SSD und HDD Festplatten speichern. Diese sind günstiger in der Anschaffung und bieten eine schnellere Möglichkeit der Datenübertragung an den PC als SD Karten.

lg

the machine one

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10

Mittwoch, 23. September 2015, 15:54

Das Angebot ist gut!
Was mich stört ist die Monitorauflösung!
Die Displayauflösung der Pocket beträgt auch 800 x 480 genau wie beim Recorder von Atomos. Da gewinnt man leider nicht viel außer das man den Blickwinkel auf Dislplay ändern kann ohne den der Kamera zu ändern.

Der Black Magic Assistent eine andere Möglichkeit- Aufzeichnung auch auf SDHC Karten.
Beides bietet aber nur die Möglichkeit in ProRes aufzuseichnen, kein RAW!

Wenn es nur um die Vorschau geht finde ich den toll: CameraPlus- CP- DC-70. Den gibts auch unter dem Namen "Viltrox DC-70 ".

RolandM

unregistriert

11

Samstag, 26. September 2015, 12:10

Meiner Meinung nach hat "the machine one" schon genau rübergebracht, worauf Du dich bei einer BMPCC einlässt. Ich bin vom Camcorder damals direkt auf die 5D MKII umgestiegen, von dort auf die GH4, und jetzt auf die BMPCC. Die BMPCC finde ich persönlich von der Bedienung her wesentlich einfacher, als die DSLR's davor, und ich habe in einem Bruchteil der Zeit, die ich mit den DSLR's verbracht habe, mit der BMPCC erheblich mehr gelernt! Sie ist eine FILMkamera und hat in Ihren (sehr übersichtlichen!) Menüs auch nur das, was eine Filmkamera braucht. Ich kann dadurch zügig meine Settings setzen und mich dann auf mein Motiv und die kreative Arbeit konzentrieren.


Ja, die BlackMagic Kameras sind in der der Postproduktion um Einiges aufwändiger. Mich persönlich stört das nicht im Geringsten, denn gerade die Postproduktion macht mir Spaß.

Und ja, das benötigte Zubehör ist kein Schnäppchen. Aber wer sagt, das Du gleich das volle Paket brauchst? Wenn ich unterwegs bin, habe ich bei Minimalausstattung die BMPCC, ein LUMIX 20mm, ein Gorillapod, einen Satz Cineskates, 3-4 Akkus und 2-3 Speicherkarten dabei. Das passt zur Not sogar in die Jackentasche, und liefert durchaus sehr schöne Ergebnisse. Natürlich muss ich mich dann etwas einschränken und kann nicht jede HighEnd Kamerafahrt realisieren, aber dennoch bekomme ich durchaus brauchbare Ergebnisse. Und es hat sogar noch einen riesigen Vorteil: Ich muss mir das "was & wie" genau überlegen, wodurch ich gleich wieder mehr lerne.

Weiteres Zubehör kannst Du Dir dann nach und nach zulegen. Meine ersten Investitionen wären vernünftiges externes Audio, dann der Metabones Speedbooster o.Ä., sowie ein externer Monitor/Recorder.

"the machine one" sagt, er verdient damit sein Geld. In diesem Fall sieht das Ganze natürlich etwas anders aus, denn hier muss alles sitzen, und zum Experimentieren fehlt meist die Zeit. Das was Du vorhast ist aber etwas Anderes - für Dich ist es ein Hobby und Du willst Dich weiterentwickeln (zumindest habe ich das so verstanden).


Mein persönlicher Tip: Wenn Du motiviert bist, keine Angst davor hast dich mit der Technik etc. auseinanderzusetzen, und Dich gern weiterentwickeln willst, machst Du mit der BMPCC wenig falsch. Ganz im Gegenteil, Du investierst in ein Stück sehr gute Technik, die Dich fordert, und auf der Du im Laufe der Zeit aufbauen kannst.

Und noch eine kleine Anmerkung: Das verlinkte Rig, dass Du dir ausgesucht hast, ist NICHT für die Pocket, sondern die Cinema! ;)

LAG-Production

unregistriert

12

Samstag, 26. September 2015, 14:25

Ich hab mir jetzt die BMPCC mit ein bisschen Zubehör gekauft. Die Pos Pro mach mir persönlich mehr Spaß als das Filmen an sich. Ich bann mal gespannt auf was ich mach da eingelassen habe ;)

the machine one

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13

Samstag, 26. September 2015, 14:41

Sehr gut! Wollen wir einen kleinen Pocket Thread machen? Dann können wir uns da gezielt über die Pocket unterhalten.
Schaut doch z.b. mal bei euren nach toten Pixeln auf dem Sensor. Meine Erste Pockte hatte 3 Tote Pixel, ziemlich in der Mitte. Konnte man gut bei Lightroom und Davinci sehen. Nach dem Export waren sie durch die Kompression nicht mehr zu sehen, ärgerlich war es trotzdem.

LAG-Production

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14

Samstag, 26. September 2015, 14:44

Sehr gut! Wollen wir einen kleinen Pocket Thread machen? Dann können wir uns da gezielt über die Pocket unterhalten.
Schaut doch z.b. mal bei euren nach toten Pixeln auf dem Sensor. Meine Erste Pockte hatte 3 Tote Pixel, ziemlich in der Mitte. Konnte man gut bei Lightroom und Davinci sehen. Nach dem Export waren sie durch die Kompression nicht mehr zu sehen, ärgerlich war es trotzdem.
Ja gerne, mach einen auf und verlinke ihn :)

the machine one

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15

Samstag, 26. September 2015, 14:50

Sehr gut! Wollen wir einen kleinen Pocket Thread machen? Dann können wir uns da gezielt über die Pocket unterhalten.
Schaut doch z.b. mal bei euren nach toten Pixeln auf dem Sensor. Meine Erste Pockte hatte 3 Tote Pixel, ziemlich in der Mitte. Konnte man gut bei Lightroom und Davinci sehen. Nach dem Export waren sie durch die Kompression nicht mehr zu sehen, ärgerlich war es trotzdem.
Ja gerne, mach einen auf und verlinke ihn :)


So: Der kleine Black Magic Pocket Cinema Cam (BMPCC) Thread

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