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Spawnie

unregistriert

1

Montag, 17. August 2015, 11:26

Camcorder gesucht

Hallo zusammen,

ich spiele aktuell mit dem Gedanken uns einen Camcoder zu gönnen.
Wir haben zwar einige Kameras (NikonD5200 und Olympus TG-4), sind hier aber nicht ganz zufrieden. Die Bilqualität wüde ich mir besser wünschen, weniger Verwacklungen und auch eine aufs Filmen optimierte Handhabung.

Preislich würden mir 400-600€ vorschweben.
Filmen möchte ich "alles mögliche". Urlaub, Hund, vielleicht mal eine Show in einem Park oder Familienfest.
Insgesamt als mehr Freihand und "Real Live" als "Gestellt und geplant vom Stativ"

Angeschaut habe ich mir die Pansonic V777. Diese schaut soweit schon nicht schlecht aus. Allerdings reizt mich auch die X929. Klar, sie hat weniger Zoom und ist schon recht lange auf dem Markt. Aber 3 Sensoren sollten bessere Farben und Schwachlicht -Tauglichkeit bringen, oder liege ich da falsch?

Interessant finde ich auch die Sony Modelle, wobei ich nicht abschätzen kann "wie stark" man die Vorteile / Nachteile merken würde. Wegen kleinerem Sensor sollten sie ja schlechter bei wenig Licht agieren, aber dafür soll wie man liest der Stabi besser sein.
Wie extrem machen sich die beiden Punkte denn bemerkbar?

Was mich auch immer wieder verwundert, ist die Tatsache, dass m recht viele Hinweise zu Systemkameras, Bridge und DSLR zu finden sind - allen voran die GH4.
Klar haben z.B. DSLR meist einen guten und großen Sensor, und vielleicht auch ein brauchbares Glas davor.
Aber ist nicht ein Fotoapparat ein Fotoapparat, und von der Auslegung her eben darauf abgestimmt? Wenn die Fotoapparate offenbar so gut abschneiden, welchen "Sinn" haben dann die kleinen Camcorder wie die 777 / oder 929?

Macht es denn tatsächlich Sinn eine HD Cam für hunderte € zu kaufen, wenn man ein S5 oder S6 mit UHD/4k hat?
Oder wäre in dem Fall der einzig logische Schritt eine 4k Cam zu kaufen, wie die AX33 von Sony, oder die 979 von Panasonic?
Zumal die Sensoren in den Camcordern ja nun nicht gerade riesig sind...


Danke schon mal für eure Hilfe und euren Input

joey23

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2

Montag, 17. August 2015, 11:41

Ein Fotoapparat ist ein Fotoapparat, das ist völlig richtig. Allerdings haben die eben traditionell die größeren Sensoren, was diverse Vorteile mit sich bringt. Dafür erkauft man sich aber natürlich auch etliche Nachteile. Je nach Einsatzzweck kann man die in Kauf nehmen, oder eben auch nicht.

Dir würde ich in der Tat zu einem klassischen Camcorder gehen. Dir gehts ja mehr um dokumentarisches Arbeiten, statt um szenische Produktionen, wo du die Szene wiederholst, bis sie passt.

Panasonic und Sony sind da schon die richtigen Adressen, ich persönlich mag Panasonic lieber. Am besten schaust du dir mal bei Slashcam die Testergebnisse an. Die Kameras sind in dieser Ecke Bildlich alle ziemlich ähnlich, und unterscheiden sich hauptsächlich in der Ausstattung. Mikrofonanschluss, komplett manuell bedienbar, solche Sachen eben.

4K kann man machen, wenn man damit unbedingt experimentieren will. Letztlich ist das aber eher für den Schnitt spannend, als für das Endergebnis. Denn solange es keine erschwinglichen Beamer mit 4k gibt, bringt einem bei normalem Sofaabstand selbst ein 4K Fernseher kaum einen sichtbaren Unterschied.

Und PS: In der 500-600€-Klasse ist der Unterschied zu einem Handy, selbst wenn es 4K kann, schon seeeeeeehr deutlich. Vor allem was die Qualität der Automatiken angeht, die Bedienung etc, bist du da mit einem Camcorder wesentlich besser dran.

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Spawnie

unregistriert

3

Montag, 17. August 2015, 13:12

Hallo,



vielen Dank für deine Antwort. Wenn die Qualität und die Vorteile überzeugen, dann habe ich kein Problem mit einem extra Gerät und extra Kosten.

Auch wenn ein S5 oder S6 super Bilder macht, habe ich mir ja auch eine DSLR gekauft, zzgl. Gläsern. Wenn also die Argumente passen, und ein wirklicher Qualitätsgewinn (der vom Fleck weg sichtbar ist) vorhanden ist, dann steht einem Camcorder nix im Wege.

4k ist also nicht zwingend notwendig, gut zu hören.

Auch wenn ich sicherlich den Automatik Modus auch nutzen werde, möchte ich zumindest grundsätzlich die Option offen haben auch ggf. manuell eingreifen zu können. Wären die Panasonic hier in Ordnung, ist da alles zugänglich?

Wo wir gerade bei Automatik sind: Ich habe gelesen, dass im Auto - Modus OOC die Panasonics bei den Farben nicht hübsch sind, der Himmel nach Türkis driftet. Wären hier eventuell die Sonys besser?

Bei den Sonys stört mich vor allem der kleinere Sensor, ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei schwachem Licht nicht deutlich spürbar wäre. Ist deren Stabi wirklich so viel besser, als dass sich dieser Nachteil rechnen würde?

Prinzipiell gefällt mir die X929 schon super. Ein Drehring, Leica Glas, Sucher.... das klingt alles super. OK, der autom. Drehkopf im Zubehör ist nicht kompatibel. Allerdings kann ich hier und heute noch nicht mal sagen, ob ich so etwas jemals vermissen würde? Wie "wichtig" ist so etwas denn, wo setzt ihr diese Dinger ein? Dafür wäre aber im Gegenzug wiederum 3D möglich. Sicher auch kein Muss, aber nett zu wissen, dass es ginge. Was mich wirklich grübeln lässt ist aber

a) Der Zoom. Ob mir der reichen wird, denn die X929 hat ja einen deutlich kleineren Zoom als z.B. die 777. Oder könnte man zumindest wenn man ihn nicht voll ausreizt auch den digitalen Zoom zur Hilfe nehmen? Wenn ja, was wäre eure "Schmerzgrenze"?

b) Die Tatsache, dass die Cam schon recht lange auf dem Markt ist. Steht hier vielleicht ein Update vor der Tür, wenn ja würde ich das noch abwarten.

the machine one

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4

Montag, 17. August 2015, 14:31



a) Der Zoom. Ob mir der reichen wird, denn die X929 hat ja einen deutlich kleineren Zoom als z.B. die 777. Oder könnte man zumindest wenn man ihn nicht voll ausreizt auch den digitalen Zoom zur Hilfe nehmen? Wenn ja, was wäre eure "Schmerzgrenze"?




Die 777 hat 29,5 – 612 mm Brennweite(KB), brauchst du wirklich so viel? Bei mir ist bei 85mm Schluss, es sei denn ich möchte die Tauben auf dem Eifelturm zählen.
Digitaler Zoom ist immer sehr verlustbehaftet, ich würde den an deiner Stelle meiden.

Spawnie

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5

Montag, 17. August 2015, 15:13

Die 777 mit ihrem 20x Zoom würde ich vermutlich seltenst ausreizen. Ich denke mal, das ist ähnlich den DSLR. Die Verwacklungsgefahr steigt, und vor allem hat man viel mehr "Luft" dazwischen - was außer an kristallklaren Wintertagen dem Bild ja auch nicht gut tut. Aber ich hätte die Reserve, könnte auch mal höher drehen wenn eine Bühne paar Meter weiter weg ist.

Die 929 hat "nur" einen 12x Zoom. Das wird zwar meist langen, aber wenn man echt mal mehr bräuchte? Daher ja meine Frage nach dem Digitalzoom. Klar verschlechtert sich das Bild, keine Frage. Ich hatte nur gehofft, dass das nicht "Und ZACK, alles Matsch" passiert, sondern schleichend, je höher man ihn dreht, und sich somit eine (subjektive) Aussage wie "12x hast du optisch, bis 20x kannst du per Digitalzoom gehen, das Bild ist noch ok. Alles drüber würde ich nicht tun".

Stig

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Montag, 17. August 2015, 15:35

Hi,

ich habe auch beides, eine Nikon D5100 und einen Panasonic 929. Beide Kameras kommen je nach verwendungszweck zum Einsatz.
Einer (meiner) gößten Vorteile von Camcordern ist die lange Aufnahmezeit - zum Beispiel wenn die Kamera auf einem Stativ sitz, mit externem Stom versorgt wird und die Totale einer Szene über längere Zeit aufnimmt. Die DSLR kommt dann für Close Ups, ... zum Einsatz.

Bei der Wahl eines Camcorders rate ich Dir dringend zu einem mit Henkel und einem Sucher.
Spätestens, wenn Du längere Zeit aus der Hand filmst oder ein Mikro anschließen willst, oder in der prallen Sonne filmen möchtest, wirst Du mir danken. Ein Urlaubs-Camcorder ist das dann allerdings nur noch bedingt.

Da die Dinger dann recht teuer werden, würde ich zu einem guten gebrauchten als einem billigen neuen gehen.

idealo.de hat übrigens eine sehr schöne Funktionsauswahl.
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guterrat

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7

Montag, 17. August 2015, 17:41

Hallo,
ich habe die Panasonic HC-V777 seit ein paar Wochen.
Einiges habe ich probiert und bin sehr zu frieden mit der Cam.

Hier möchte ich Dir einen Link mit einem Zoomtest zeigen:



ich denke, der Test zeigt, dass zumindest bis 50 fach nutzbar ist.

Gruß
Jupp

wabu

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Montag, 17. August 2015, 17:54

Sucher ist ein muss - sehe ich auch so. Habe ich aber so gut wie nie genutzt. Aber bei schwierigen Lichtverhältnissen doch schon.

Henkelmann finde ich toll. Bin mit meinem Camcorder (SDT750)aber unauffälliger.

DSLR habe ich eher für spezielle Zwecke (unnormal Brennweiten)

Aktuell ist mein "ständiger Begleiter" eine FZ 1000 von Panasonic ist (für mich) im Handling wie ein Camcorder mit dem ausgeklappten Display, es lässt sich auch klasse mit dem Sucher filmen zu mal die Leute denken du willst fotografieren - und das kann die Kamera auch excellent

Spawnie

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9

Montag, 17. August 2015, 19:18

Danke schon mal für all eure Antworten.

Das die V777 einen ausreichenden Zoom hat finde ich auch, das Video verdeutlicht das aber noch mal. Was mich hier aber mehr interessieren würde ist die Frage, ob die X929 mit ihrem Zoom ausreichend ist - immerhin hat man dort ja "nur" 12x statt 20x wie bei der V777? Hier wollte ich eure Meinungen hören.
Was auch interessant wäre ist die Frage, ob man den Digi Zoom echt total ignoriert, oder eben moderat nutzt um den knappen 12x Zoom aufzupeppen?

Wie gesagt bin ich beim Filmen blutiger Laie und hab bislang nur Erfahrungen mit meiner DSLR, daher vielleicht auch mal eine "Newbie Frage":
Ist da echt so ein riesen Unterschied zwischen dem Drehring (X929) und dem kleinen Rädchen (V777) in der Handhabung? Kann man diese nicht gleichwertig verwenden?
Was legt ihr euch dort für eine Funktion drauf?

Sicherlich werde ich zumeist oder oft auf AUTOMATIK filmen. Dennoch würde ich in manchen Situationen - wenn ich mich auch eingearbeitet habe - selbst das Ruder in die Hand nehmen. Daher wäre es wichtig für mich, dass alle Parameter grundsätzlich auch manuell konfigurierbar wären. Kann man sowohl bei der X929 als auch bei der V777 alles von Hand konfigurieren wenn gewünscht (also ISO, Blende und den Cam-Pendant zur Belichtungszeit)?

Was mich auch mal interessieren würde, ist die "wahre" Sensorgröße bei der X929. Ich habe dunkel einen Bericht in Erinnerung der besagt, dass die tatsächlich genutzte Fläche dem verwendeten Objektiv nach nur so groß/klein sein kann wie bei der Vorgängercam, und das seien keine 3 x 1/2.3".
Ist die X929 tatsächlich besser bei schwachem Licht, also weniger anfällig für Rauschen etc. bei hohen ISOs als die V777? Und sind die Farben wirklich besser, sprich merkt man den 3fach Sensor? Wo wir auch gerade bei den Farben sind, ich habe gelesen, die X929 wäre im Automatikmodus von den Farben nicht sehr schön. Innenaufnahmen seien ganz "schlimm" und auch draußen muss man immer noch mal nachbearbeiten, damit der Himmel nicht nach türkis abdriftet, stimmt das so?

the machine one

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10

Montag, 17. August 2015, 19:44


Das die V777 einen ausreichenden Zoom hat finde ich auch, das Video verdeutlicht das aber noch mal. Was mich hier aber mehr interessieren würde ist die Frage, ob die X929 mit ihrem Zoom ausreichend ist - immerhin hat man dort ja "nur" 12x statt 20x wie bei der V777? Hier wollte ich eure Meinungen hören.
Was auch interessant wäre ist die Frage, ob man den Digi Zoom echt total ignoriert, oder eben moderat nutzt um den knappen 12x Zoom aufzupeppen?



Meiner Meinung nach ist das mit dem Zoom bei Camcorder wie mit PS beim Auto oder Watt bei Musikanlagen. Möglichst hohe Zahlen als Bauernfänger.

In welchem Brennweitenbereich dreht man üblicherweise? 35mm ist die Standartbrennweite, alles da drunter ist für Weitwinklige Aufnahmen interessant. Alles über 35mm nutzt man zum Freistellen von Details und nicht zum Überbrücken von Kilometerweiten Distanzen. (Ja ein bischen Pauschal ich weiß)

Aber es kommt auf dein Anwendungsgebiet an. Im Naturfilm Bereich brauchst du große Brennweiten, für Vögel etc. Im Spielfilm- oder Dokubereich ist das eher unüblich.

Mein erster Camcorder war der Samsung HMX-H 300 mit 30X Zoom. Dachte das ist was krasses, hätte lieber auf einen Manuellen Fokusring achten sollen... oder einen Mikrofonanschluss der gut erreichbar ist... oder einem Filtergewinde..
Denn ganzen Zoom habe ich nach dem ersten Rumspielen nie benutzt.

tevauloser

unregistriert

11

Montag, 17. August 2015, 20:14

Also wenn der TO mehr Freihandfilmen will, als mit Stativ (wie er geschriebn hat) , so kann ich auf alle Fälle eine Sony mit dem BOSS Steadysystem wärmstens empfehlen, vor allem da er aus seinen Antworten heraus zu lesen, ein Telefreak zu sein scheint ;-)
Es gibt dazu unzählige beeindruckende Clips auf YT. Die anderen hier erwähnten Cams sind dazu ohne Stativ nicht zu gebrauchen.

Spawnie

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12

Montag, 17. August 2015, 21:41

Welche Sony wäre denn zu empfehlen? Sind die Sonys wirklich spürbar schlechter bei schwachem Licht?
Und sind die Stabis der Panasonic echt so viel schlechter?

Noch mal kurz die Frage zum Drehring / Drehknopf... sind die gleichwertig nutzbar? Was legt man dort drauf, den Fokus?

Noch mal zum Zoom: Ich bin kein Tele - Fan (eigentlich ganz im Gegenteil), aber habe eben gerne Reserven, falls man es eben braucht. Mit dem 12x der 929 könnte ich leben, speziell wenn man den Digi Zoom bedingt und in Maßen nutzen kann.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Spawnie« (17. August 2015, 21:51)


Spawnie

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13

Dienstag, 18. August 2015, 08:13

Ich habe mir mal ein paar Gedanken gemacht, und denke, dass ich etwas strukturierter rangehen sollte. Die ganzen vielen "wenn" müssen weg, aber dafür brauche ich leider ein Gefühl wie groß die Unterschiede bei manchen Punkten sind.

Daher stellen sich nun folgende Fragen für mich, vielleicht könnt ihr mir ja helfen:



  • Beim Zoom denke ich, dass die 12x der 929 in 99% der Fälle ausreichen, und wenn es mal mehr sein muss, dann muss ich eben moderat mit dem Digitalzoom arbeiten - wohl wissend, dass es nicht gut für das Bild ist. Kann man das so stehen lassen?
  • Der Drehring: Kann man den Drehknopf den die V777 bietet gleichwertig mit dem Drehring nutzen? Welche Funktion legt ihr dort drauf?
  • Ist die X929 (schon etwas länger auf dem Markt) von der Bildqualität der V777 die ja ganz neu ist tatsächlich noch überlegen, oder gab es dort vielleicht Änderungen bei der Technik, die den Vorsprung relativieren?
  • Panasonic VS Sony - Die Erste: Laut einiger Berichte sollte Sony ja einen besseren Stabilisator haben. Ich hab absolut kein Gefühl dafür, wie groß die Differenz hier ist, sind die Panasonic wirklich so viel schlechter? Hat vielleicht wer ein gutes Vergleichsvideo?
  • Panasonic VS Sony - Die Zweite: Im Gegenzug sollte Sony ja schwächer sein bei schwachem Licht. Gibt es hier einen guten Vergleich, der den Unterschied verdeutlicht?
  • Panasonic VS Sony - Die Dritte: Im Automatik - Modus sollen die Farben der Panasonic nicht schön sein - jedenfalls wenn man die Filme OOC nutzen will. Innenraumaufnahmen sollen wohl unnatürlich wirken, draußen driftet angeblich der Himmel ins Türkis ab. Stimmt das so, ist Sony da tatsächlich besser?
  • Bei Panasonic würde es ja vermutlich auf die 777 oder 929 rauslaufen. Welche Modelle wären bei Sony in diesen Klassen zu empfehlen?

Stig

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14

Dienstag, 18. August 2015, 09:03

Ich verstehe ja, dass Du die bestmögliche Technik haben willst.

Aber ich vermisse bei Deinen ganzen Überlegungen das Handling. Um zum Beispiel den Drehring einzusetzen, musst Du auch (auf dem Feld) die ganzen Funktionen finden und bedienen können.

Du bist Anfänger, schreibst Du. Da würde ich eher darauf gehen, den Camcorder zu finden, der Dir am besten in der Hand liegt.

Zoom - Wöfür brauchst Du denn so einen großen Zoom? Kannst Du nicht näher ran gehen?
Bei großem Zoom ist ein Stativ noch viel wichtiger, denn die Wackelei gleicht kein Bildstabilisator der Welt aus.

Ich an Deiner Stelle würde ein Fachgeschäft aufzuchen und ein paar Camcorder testen. Fachgeschäfte haben meistauch eine große Anzahl von höherwertigen guten gebrauchten Cams da.
Ach ja: MediaMarkt oder Saturn sind keine Fachgeschäfte. Man muss schon wahnsinnig Glück haben und unter den Verkäufern einen Kenner zu finden.
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the machine one

Spawnie

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15

Dienstag, 18. August 2015, 09:10

Wie gesagt, der Zoom ist mir eigentlich nicht sooooo wichtig, ich habe nur gern Reserven wenn man ihn dann doch mal bräuchte.

Beim Handling wäre (neben der Menüführung) auch die Bedienelemente wichtig. Daher würde mich ja auch interessieren, ob man den Drehring (929) und den Drehknopf unterhalb des Objektivs (777) gleichwertig belegen kann, und ob es für euch dort beim Handling große Unterschiede gibt? Oder ist das fast gleich, weil es egal ist ob man an einem Knopf oder Ring dreht?

Stig

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16

Dienstag, 18. August 2015, 09:33

Also mit dem Drehknopf konnte ich gar nichts anfangen. Zu klein, zu ungenau und unhandlich.
Der Drehring ist besser, aber steht in keinem Vergleich zu einem richitigen Objektiv - war für mich aber der beste Kompromis. Ausprobieren!

Mit einem Zahnkranz (follow focus) lässt sich der Ring eigentlich ganz gut benutzen.
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joey23

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17

Dienstag, 18. August 2015, 09:42

Zitat

Beim Handling wäre (neben der Menüführung) auch die Bedienelemente wichtig. Daher würde mich ja auch interessieren, ob man den Drehring (929) und den Drehknopf unterhalb des Objektivs (777) gleichwertig belegen kann, und ob es für euch dort beim Handling große Unterschiede gibt? Oder ist das fast gleich, weil es egal ist ob man an einem Knopf oder Ring dreht?


Welche Funktionen sich da im einzelnen drauf legen lassen verrät dir am sichersten das Handbuch. Vom handling ist das für mich ein deutlicher Unterschied, mit diesem Knopf könnte ich nichts anfangen. Ich komme aber auch von x000€-Henkelmännern, und bin daher einfach was anderes gewohnt. Und jetzt kommt das Fazit für dich: DU musst damit zurecht kommen. Ob wir/ich das würden spielt letztlich keine Rolle. Fahr zu MediaSaturn, schau dir die beiden an, probier rum, schau dir das Menü an, das Display, wie er in der Hand liegt, wie sich das Rädchen bedient, und dann entscheidest du.

Spawnie

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18

Dienstag, 18. August 2015, 11:22

Das ist schon klar, ich werde da auch noch etwas spielen gehen. Nur ist es leider immer Glückssache, ob der Berater bei den roten/blauen wirklich richtig fit in der Materie ist. Deswegen frage ich lieber vorher bei den Leuten nach, die auch wirklich mit dem Thema warm sind, und vielleicht eigene Erfahrungen haben.

Momentan versuche ich eben die vielen "Wenn" im Kopf zu beseitigen. Wenn der Stabi bei Sony, dann... / Wenn die Schwachlicht - Tauglichkeit, dann.... / Wenn..., dann...

Man findet einfach so viele Informationen, die sich oft beißen. Die einen sagen, Sony Stabis sind meilenweit der Konkurrenz voraus, alles außer Sony wäre quasi nicht brauchbar. Andere Texte sagen dann "Ja, sie sind einen Tick besser, aber das merkt man sehr selten". Und wieder andere sagen "Das war mal, Panasonic und Sony bewegen sich bei den aktuellen Modellen (außer vielleicht im Labor) auf Augenhöhe". Auch wenn sie subjektiv sind, helfen mir die Meinungen erfahrener Nutzer hier doch sehr.

Ebenso bei der Schwachlichttauglichkeit. Wichtig ist hier ja die Sensorgröße. Da fängt es bei der 929 beispielsweise schon an. Angegeben ist sie mit 1/2.3". Als Laie würde ich dank 3x Sensor jetzt denken, dass es 3 x 1/2.3" sind. Oder alle 3 zusammengerechnet? Dann schaue ich auf Slashcam und finde die Angabe (Zitat) "1/2,3 (effektiv nur 1/4,7)". Nur 1/4,7"? einfach oder mal 3? Hier würde ich mir einfach etwas Klarheit wünschen, welche Fläche denn nun vorhanden ist. Dazu sind ja teilweise Jahre zwischen den Modellen vergangen, wenn ich mir alleine die 929 im Vergleich zur 777 anschaue. Klar hängt die Tauglichkeit bei schlechtem Licht von der Sensorfläche ab. Aber auch neue Sensoren sind oftmals effizienter, besser usw. Vielleicht hat das neuere Modell ja leistungsfähigere Komponenten installiert, wer weiß? Ich stelle mir hier einfach die Frage, ob Panasonic hier wirklich spürbar besser ist als Sony, und ob die 929 wirklich auch spürbar besser ist als die 777? Perfekt wäre eine Vergleichsseite wie man sie von den DSLR kennt, wo man mit verschiedenem Licht und verschiedenen Einstellungen das Resultat vergleichen kann. Aber so was konnte ich nicht finden. Wenn überhaupt, dann sind es unterschiedliche Materialien, und ohne dass die Randbedingungen gleich sind kann man so einen Vergleich nicht anstellen. Einer filmt bei Nacht, der andere bei Dämmerung, andere wieder mit Umgebungslicht... Aber auch hier sind eure Erfahrungen willkommen.

Ich habe mal ein paar HD Videos auf YT geschaut zur X929 (bzw. X920... ist das die gleiche Cam, mit anderem Namen?). Die Farben und das Bild gefallen mir in 90% der Fälle besser als bei Sony - die wirken oft zu hell und oft recht flau. Was ich aber auch gesehen habe ist, dass der Himmel tatsächlich bei der Panasonic oft Türkis wirkt. Kann man das in der Nachbearbeitung ausbessern, oder muss man von Anfang an vollkommen manuell an die Sache gehen um das von vornherein zu verhindern?



Danke noch mal an euch alle :)

tevauloser

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19

Dienstag, 18. August 2015, 12:48

Der BOSS der Sony's ist das absolute Alleinstellungs Merkmal. Da kann kein Mitbewerber auch nur annähernd mithalten, Punkt, Schluss!
Dazu gibt es auf YT unzählige Beweise. Und ich als Besitzer einer PJ 740 seit 2 Jahren weiss, wovon ich rede ;-)

Betreffs Farben: Viele sagen, dass Sony etwas übertreibt mit der Sättigung. Jedoch kann selbst das billigste Bearbeitungsprogramm die Sättigung stufenlos reduzieren. Geht fast schon so schnell, wie der Schnitt, den man ja sowieso macht, möchte man nicht zu den absoluten Anfängern gezählt werden.

joey23

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20

Dienstag, 18. August 2015, 13:23

Wobei der Stabi von den Panasonics auch wirklich gut ist. Mit Sony kommt er vielleicht nicht ganz mit, aber zum bequemen Filmen aus der Hand reicht das ebenfalls völlig aus.

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