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ToXic pictures

TeeTrinker

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Samstag, 28. März 2015, 15:33

Aus dem Profibereich - Aaton Penelopé / Aaton Penelopé Delta

"Like a cat on the shoulder..."


Schon wer sich diesen Slogan zum Ziel nimmt um Kameras zu designen und zu bauen, der kann nur Großartiges schaffen!
Mal wieder ein Blick über den Tellerrand hinaus, für alle Kamerainteressierten / -begeisterten, für alle Kameramenschen & welche die es werden wollen...
Schon seit einiger Zeit auf dem Markt, aber irgendwie nie richtig angekommen, will ich gern mal 2 Kameras vorstellen, die es absolut verdient hätten, als Standard am Set zu gelten. Für mich beides Traumkameras, die ich gern mal gegen die Mühlen von ARRI eintauschen würde...

Zum einen eine großartige 35mm-Kamera, die Aaton Penelopé.



Was ist an dieser Kamera so genial? Der wohl größte Vorteil, sie ist unglaublich ergonomisch und sie ist leicht! Drehfertig mit 400ft / 122m Rolle 35mm Film, wiegt die Kamera gerade mal 8kg. Und das bei einer laufleisen Kamera (22dB / 23dB).
Weiterhin ein großer Vorteil, es handelt sich um eine 2perf Kamera (es wird auf dem 35mm direkt Scope 1:2,35 aufbelichtet), was man in kurzer Zeit auf eine 3perf Kamera (es wird 16:9 aufbelichtet) umbauen kann. Da es sich kaum mehr lohnt 4perf (dh. 4:3) zu drehen, außer man dreht anamorphotisch, macht eine 2perf / 3perf Kombi natürlich großen Sinn.
Ein weiterer großer Vorteil ist die Bedienungsfreundlichkeit und ein extrem lichtstarker Sucher.

Nachdem der Versuch von Aaton scheiterte, ein Digitalmagazin für die Penelopé auf den Markt zu bringen, erschien vor einiger Zeit die Aaton Penelopé Delta - die digitale Aaton. Abgesehen vom Preis, der mit ca. 90.000€ / 120.000$ natürlich fern ab von Alexa & co. liegt, ist die Delta meiner Meinung nach, eine der innovativsten digitalen Kinokameras die auf dem Markt sind.

Die innovative Aaton Penelopé Delta.


Nun natürlich die Frage, was ist an dieser Kamera so genial, was andere Kameras nicht haben? Das Erste ist schon mal der optische Sucher, den man bei Digitalkameras selten findet (mir ist da nur die Alexa Studio noch bekannt). Ein optischer Sucher ist einfach Gold wert!
Die Delta zeichnet intern auf SSD's ein RAW-Signal auf - ebenfalls ein großer Vorteil, wenn auch kein Alleinstellungsmerkmal mehr.
Mit 7,5kg drehfertigem Gewicht und ergonomischem Design ganz klar eine sehr angenehme Kamera.
In Sachen Bedienungsfreundlichkeit hat sich Aaton etwas tolles einfallen lassen - das Menü lässt sich komfortabel vom Kameramenschen sowie vom Assistenten über ein mittig platziertes Rad bedienen. Der Assistentenmonitor ist übersichtlich und dient gleichzeitig als Monitor für Replays.
Das wohl innovativste an der Delta ist die Sensoreinheit. Aaton kehrt zurück vom CMOS zum 3CCD und generierst ein echtes 3,5K - Bild, welches keine Verluste durch Bayer-Pattern einsteckt. Die Empfindlichkeit liegt nativ bei 800ISO, kann aber durch verstellen der Sektorenblende um 3 Blendenstufen, auf 100ISO reduziert werden. Das absolut geniale an der Sensoreinheit ist das minimale verschieben der Sensoren um etwa 1/2px / frame. Damit erreicht man die Zufälligkeit die das Filmkorn bei Cinefilm in das Bild brachte und erreicht eine ähnliche Bildwirkung. Weitere Vorteile des CCD-Systems ist die deutlich bessere Farbwiedergabe bei der Delta.


--> Hier mal ein Bild aus der Delta (lässt sich leider nicht einbetten):
http://nofilmschool.com/sites/default/fi…g?itok=KL_tP6Cu

Für mich 2 überaus spannende, großartige Kameras, die ich bei zukünftigen Projekten sehr gern einmal persönlich kennen lernen möchte.

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Samstag, 28. März 2015, 17:10

Laut der Webseite ist die Delta "Discontinued"

http://www.aaton.com/content/cameras

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TeeTrinker

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Samstag, 28. März 2015, 21:22

Laut der Webseite ist die Delta "Discontinued"

http://www.aaton.com/content/cameras
... ja leider ja...

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Samstag, 28. März 2015, 21:40

Sieht auf jeden Fall hoch interessant aus. Erstaunlich, das ich da noch nie was von gehört habe.
Weist du was zum Preis von der Delta?

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Samstag, 28. März 2015, 22:51

Hi,
ich finde die Aaton A-Minima sehr gelungen. Gewöhnungsbedürftig ist das Filmeinlegen. Die Spulen fassen nur 61 Meter Film, was fünf Minuten Aufnahmezeit bedeutet. Die Kamera ist etwas laut. Dafür ist der Sucher hell und es ist kein Problem das Auge vom Sucher wegzunehmen. Das Gewicht und die Maße der Kamera sind sensationell klein, man kann wirklich überall sehr unauffällig filmen. Das Ding ist gerade mal so groß wie ein Henkelmann-Camcorder. Lustig ist die umfangreiche Intervallfunktion. Es ist für mich die ideale Zweitkamera im S-16 Format. Oben habe ich einen P+S Handgriff montiert der die Handhabbarkeit der Kamera wirklich verbessert. Zu der Kamera gibts viel Zubehör. Aber ich finde wenn man sie aufrüstet bleibt sie nicht mehr klein, was aber den eigentlichen Reiz der Kamera ausmacht.
»starend« hat folgende Bilder angehängt:
  • minima1.jpg
  • minima2.jpg

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Samstag, 28. März 2015, 23:44

Weist du was zum Preis von der Delta?
Ich habe kaum was zu Preis gefunden. Die einzigen Angaben, die ich gelesen habe, war ein Kaufpreis von 120.000$ / 90.000€. Mietpreise habe ich nirgendwo gefunden, was auch damit zusammen hängt, dass ich nur einen einzigen Verleiher in den Niederlanden gefunden habe, die eine haben und da stand kein Preis bei.

@starend
Von der A-Minima habe ich auch schon gehört. Leider finde ich, dass die Magazine schon ein Ausschlusskriterium sind. 61m Rollen sind schon nicht so der Hit & eine laute Kamera - hmm...
Was ist denn deine Erstkamera für S-16? ARRI SR 3?

starend

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7

Sonntag, 29. März 2015, 00:02

Ja, meine "Erstkamera" ist eine SR3. Die ist zwar immer noch portabel, aber voll aufgerödelt wiegt sie fast zehn Kilo. Das ist natürlich ein richtiger Klopper im Vergleich zur Minima. Die 60m Magazine bei der A-Minima sind Gewohnheitssache, früher haben sie mit der Arri 16St auch Fernsehbeiträge gedreht und deren Filmspulen fassten nur 30m. Die 120m Film in der 35mm Kamera ergeben je nach Perfo auch nur um 5 Minuten Laufzeit. So schrecklich laut ist die Minima nun auch nun wieder nicht, sie ist in etwa so laut wie eine SR1.

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Sonntag, 29. März 2015, 00:17

Ja, meine "Erstkamera" ist eine SR3. Die ist zwar immer noch portabel, aber voll aufgerödelt wiegt sie fast zehn Kilo. Das ist natürlich ein richtiger Klopper im Vergleich zur Minima. Die 60m Magazine bei der A-Minima sind Gewohnheitssache, früher haben sie mit der Arri 16St auch Fernsehbeiträge gedreht und deren Filmspulen fassten nur 30m. Die 120m Film in der 35mm Kamera ergeben je nach Perfo auch nur um 5 Minuten Laufzeit. So schrecklich laut ist die Minima nun auch nun wieder nicht, sie ist in etwa so laut wie eine SR1.
Die SR3 kenne ich auch sehr gut, mit der habe ich auch schon ein paar Mal gedreht. Ist eine wirklich schöne Kamera.

Was mich bei den 61m Rollen eher stören würde ist, dass das einfach Spezialmaße sind. 122m / 305m / 30m bekommt man ja noch recht gut an den Start, aber 61m? Bekommt man die denn noch gut zu kaufen?
Ich glaube auch - ohne die A-Minima live gesehen zu haben, dass mir die Kamera zu klein wäre... Ich hab doch lieber ein angenehmes Gewicht und etwas in der Hand... Da ist die SR3 / eine 416 oder so schon ne gute Größe und ein gute Gewicht.

Ist die A-Minima eine stumme Kamera, oder geht da Ton noch ganz gut? Habe den Vergleich zur SR leider nicht - ich kenn nur die SR3 & die SR2 und die sind für Ton ja gut zu händeln.

starend

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Sonntag, 29. März 2015, 12:42

Hi,
die A-Minima braucht sogar spezielle Tageslichtspulen. Die Kamera wurde von Kodak mitentwickelt, daher gabs nur Kodak Film auf Minima Spulen zu kaufen. Es ist aber ganz einfach den Film darauf umzuspulen. Aus einer normalen 122m Rolle werden dann zwei Minima Spulen. Durch die kleinen Filmspulen kann die Kamera überhaupt so kompakt werden. Die Kamera ist wirklich zu laut für den sensiblen Dialog, aber immer gut wenn der Originalton nicht wichtig ist.

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Sonntag, 29. März 2015, 14:15

Es ist aber ganz einfach den Film darauf umzuspulen. Aus einer normalen 122m Rolle werden dann zwei Minima Spulen. Durch die kleinen Filmspulen kann die Kamera überhaupt so kompakt werden. Die Kamera ist wirklich zu laut für den sensiblen Dialog, aber immer gut wenn der Originalton nicht wichtig ist.
Alles klar, verstehe... Damit wäre die Kamera für mich schon aus den Rennen...
Für das dokumentarische Arbeiten ist die sicher n riesen Vorteil, aber für das Szenische bringt die wahrscheinlich eher wenig...

Dann lieber die Penelopé oder die Xterà.

Jonathan W.

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Sonntag, 29. März 2015, 16:39

Mh... die sieht... die sieht... teuer aus ^^

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