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Kokolores

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Samstag, 1. November 2014, 12:24

Kaufempfehlung Kamera

Hallo liebe Community,

ich habe vor einiger Zeit begonnen mich für das Videofilmen zu interessieren und mir in der Folge den Camcorder "Sony HDR-PJ10" gekauft, da meine einzige Anforderung ein Mikrofonanschluss war und ich zu diesem Zeitpunkt keinerlei Ahnung vom Fach hatte.
Habe dann angefangen zu Filmen und schnell gemerkt dass die Möglichkeiten eher begrenzt sind und habe dann spätestens beim Schneiden bemerkt dass mein Computer ohnehin nicht zum Schneiden von AVCHD- Videos geeignet ist.
So habe ich dann relativ schnell das Interesse "verloren", welches nun nach 2Jahren dank Gesellengehalt wieder aufgeflammt ist. Ich habe mir nun einen neuen Laptop mit der Anforderung, Videos zu schneiden, gekauft.

Zu meinen Anforderungen:
Ich möchte Szenarische Filme, Musikvideos und Clips für Youtube erstellen und dabei natürlich nach den Regeln der Kunst arbeiten.
Habe mir das Buch "Die Geheimnisse der Filmgestaltung" und mehrere Magazine gekauft, konnte dabei jedoch ehrlich gesagt nur herausfinden was sonst ich an Equipment brauche, jedoch nicht welche Kamera für meine Zwecke am besten geeignet wäre, meine Sony ist es jedenfalls nicht

Geplantes Equipment:

Rode Videomic Audio Essentials Kit (Richtmikrofon,
Teleskop-Tonangel, Deadcat Windschutz, VC1 Verlängerungskabel)


http://www.amazon.de/Videomic-Audio-Esse…=rode+essential

Profi Universal Yongnuo 64 LED Videoleuchte Video
Licht Kameralicht 480 LUX


http://www.amazon.de/Profi-Universal-Yon…uo+videoleuchte

Tarion OS02806 Kompakt Schwebestativ Steadycam
Stabilisator für Kompakt Kamera/DSLR/Video


http://www.amazon.de/Tarion-OS02806-Schw…s=schwebestativ


Ausserdem möchte ich mir ein externes Aufnahmegerät für Atmosphäre zulegen, eine weitere Leuchte für den Hintergrund und wohl ein Mikrofon zur nachträglichen Tonbearbeitung. Derzeit besitze ich das Schnittprogramm Magix Video Deluxe 17PlusHD, jedoch wurde mir Adobe Premiere ans Herz gelegt, finde Magix bisher jedoch recht angenehm.

Nun zur eigentlichen Frage:
Ich weiß zwar mit Technik umzugehen, bin jedoch nicht der größte Versteher eben dieser und habe somit wirklich Probleme mich auf dem Markt zurecht zu finden.
Ich möchte um die 600Euro ausgeben (+-) und möchte Fragen welche Kamera (Camcorder oder DSLR) ihr mir für meine Zwecke ans Herz legen könntet und wieso. :)
Was haltet ihr ausserdem von meinem geplanten Equipment und was habe ich eventuell vergessen?


Vielen Dank im Vorraus und ein schönes Wochenende
-Patrick
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Selon Fischer

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Samstag, 1. November 2014, 13:16

Da solche Fragen hier relativ oft reinkommen, schau mal für deine eigene Orientierung (DSLR vs. Cam) in unsere Leitfäden.

[Übersicht] Die DSLR als Videokamera - Vor- und Nachteile (Kaufhilfe)

oder hier (hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, bitte mit Vorsicht genießen!): Entscheidungshilfe beim Camcorderkauf (Welche Videokamera?)

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Samstag, 1. November 2014, 13:34

Danke für die schnelle Antwort, werde ich mal machen :)
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Samstag, 1. November 2014, 14:29

Für den Ton empfehle ich ein Zoom H4n, H5 oder H6. Sie haben alle professionelle XLR-Anschlüsse, interne Mikrofone und zumindest brauchbare Vorverstärker, und der Preis ist für die Leistung auch schwer in Ordnung.
Wenn du besonders weitsichtig kaufen willst, greif zum H6. Damit sollten die meisten Tonanforderungen für die nächsten 5+ Jahre semiprofessionellen Filmens abgedeckt sein. Das System ist auch mit eigenen Mikrofonen zum Dranclippen erweiterbar.
Wenn du sparfuchsig drauf bist, kauf dir zusätzlich zum Rode Videomic das Zoom H1 (ca 100 €) und ein Mikrostativ. Für den Anfang sollte das reichen, und du kannst beides auch nach einer Tonaufrüstung in bestimmten Situationen noch gut einsetzen.
Auf lange Sicht wirst du mit XLR und hochwertigeren Mics aber bessere Ergebnisse erzielen.

Mikrofone:
Oft werden Richtmikrofone als erstes Mic empfohlen. Mit begrenztem Budget ist das auch nicht verkehrt. Sie sind universell einsetzbar, vollbringen aber auch keine Wunder. Rode NTG-2 wird da oft empfohlen. Die aktuelle Videoaktiv hat eine Empfehlung für das SE Laser ausgesprochen, der ich mich, vom technischen Standpunkt, anschließe.

Als Tontechnikerin habe ich recht hohe Ansprüche und empfehle ein Kleinkondensator mit Nierencharakteristik für Indoor-Drehs, sobald die Kohle dafür da ist. Ich verwende dafür aktuell ein AKG C1000 Mark III, für 90€ auf eBay ersteigert. Sprachaufnahmen sind damit sehr gut, die Frequenzen für die Sprachverständlichkeit sind (am Preis gemessen) glasklar. Gute Ergebnisse habe ich damit auch in Kombination mit dem Sennheiser ME66 erzielt - das AKG sorgt für Brillianz, das Sennheiser für Druck untenrum und in den Mitten. Abgesehen davon ist das ME66 wohl DAS Mikro für Atmoaufnahmen und Outdoor-Drehs im mittleren Preissegment. Mit 400 € (inkl. Speiseadapter) ist es aber wohl keine Sofortinvestition für dich.

Zur nachträglichen Tonbearbeitung kannst du das C1000 nehmen oder ein Dynamisches Gesangsmikrofon, z.B. das Sennheiser e825, das es für 50 € zu haben gibt. Für klassische Filmaufnahmen ist das aber nix, weil man direkt reinsprechen muss und es somit immer im Bild wäre.

edit: Oh, ganz vergessen! Für den Ton brauchst du einen Kopfhörer. Ich empfehle einen Beyerdynamic DT-770, der ist super kuschlig und nix drückt, auch mit Brille nicht. Auch als Monitor geeignet, wenn du nicht gleich viel Kohle in Nahfeldmonitore stecken willst.
Für Drehs unterwegs (er ist doch etwas sperrig...) nehme ich manchmal einen AKG K430. Um zu beurteilen, ob nichts übersteuert und alles laut genug ist, reicht der auch. Den Ton abmischen würde ich damit aber nicht.
In meiner "kleinen Drehtasche" befindet sich neben einer DSLR, zwei Zoomobjektiven (18-55mm, 70-200mm) und etwas Kleinzubehör immer ein Audiorecorder und Kopfhörer. Ein Stativ hab ich mit einem Gitarrengurt ausgestattet und trage es über der Schulter. Als Low-Budget-Alternative reicht ein Bohnensack oder eine feste, waagerechte Unterlage (Mauern, Tische...).

Was in deiner Liste fehlt: Plane ein Budget für Zubehör ein (Taschen, Akkuladegeräte, Akkus, Speicherkarten...). Gute Schnitt- und Bearbeitungssoftware gibts kostenlos (Lightworks, Davinci Resolve), aber dein PC muss auch fit sein. Win 64, 8+ GB RAM, SSD und ausreichend Speicherplatz für Videos (HDD) sind nötig, um HD-Videos halbwegs flüssig zu schneiden. Alternativ ein aktueller Mac oder ein schnelles Linux.

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Samstag, 1. November 2014, 23:06

Wow, danke für die fachkundige Antwort.
Ich fasse noch einmal zusammen:

Zoom H-1 Digitalrecorer,
Se Electronics ProMic Laser
Sennheiser E 825S
Beyerdynamic DT-770


Damit wäre die Soundfrage vorerst geklärt.

Wenn mir nun noch jemand eine konkrete Kameraempfehlung aussprechen könnte.:P

Danke noch einmal und liebe Grüße aus Hockenheim
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Samstag, 1. November 2014, 23:41

Ich filme eher dokumentarisch, weshalb DSLRs für mich eher nichts sind. Deshalb bin ich mit meiner Canon XA10 echt zufrieden. Wie die preislich in deinen Rahmen passt, weiß ich nicht. Je nachdem schau dich doch bei ihren großen oder kleineren Schwestern um :)

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Sonntag, 2. November 2014, 02:36

@jk86

Worin liegen die Unterschiede beim Beyerdynamic DT-770 Pro? Da gibt es Modelle mit unterschiedlichen Ohm Werten. Da kenne ich mich nicht so aus...
Wenn ich z. B. in Premiere Pro den Ton anhand der Skala ablese, muß der bei 0 db liegen, damit er die korrekte Lautstärke hat? Bei meiner "Nachrichtensendung" habe ich mich zur Zeit bei 0 db orientiert. Haber aber keinen Vergleich, wie es "richtig" gemacht wird...

Als Mikro nutze ich den Taschenfunk-Sennheiser EW 100 mit Kugelmikro an meiner 5D Mark II. Das Rauschen stört mich ein wenig. Hätte ich mit dem Zoom H4n bessere Ergebnisse? Und was kann der H6n mehr?

Wenn ich den H4 zusammen mit dem Funk Sennheiser nutzen möchte, dann steckt das Mikro weiter am Sennheiser mit Klinke? Hätte ich in dieser Variation meine "alte" Tonquali? Oder muß ich auf den Funk Sennheiser verzichten und das Mikro direkt per XLR am H4 anschließen um den höheren Tongenuß zu kommen?

Würde mich freuen, wenn Du als Erfahrene Tontechnikerin mir Tips dazu geben kannst. :)

8

Sonntag, 2. November 2014, 06:56

@jk86
Worin liegen die Unterschiede beim Beyerdynamic DT-770 Pro? Da gibt es Modelle mit unterschiedlichen Ohm Werten.

Das Zauberwort heißt Impedanz, die leider nicht leicht zu erklären und zu verstehen ist. Mal auf die Schnelle ein Erklärversuch gegoogelt: http://www.player.de/2009/12/06/technik-…bei-kopfhorern/
Zu den verschiedenen DT-770-Versionen: http://www.amazona.de/test-beyerdynamic-…udiokopfhoerer/ (nur Seite 1)
Ich persönlich habe die 80 Ohm-Version des DT-770, da ich nicht nur abmische, sondern auch selbst Musik mache. (OK, und weil sie etwas billiger war als die 250 Ohm-Version ;) )

Zitat

Wenn ich z. B. in Premiere Pro den Ton anhand der Skala ablese, muß der bei 0 db liegen, damit er die korrekte Lautstärke hat?

Wenn du damit die maximale Lautstärke ohne Verzerrung meinst, dann ja.

Zitat

Als Mikro nutze ich den Taschenfunk-Sennheiser EW 100 mit Kugelmikro an meiner 5D Mark II. Das Rauschen stört mich ein wenig. Hätte ich mit dem Zoom H4n bessere Ergebnisse?

Nicht unbedingt. Rauschen entsteht auf mehrere Arten. Der Zoom hat wahrscheinlich bessere Vorverstärker als in einer DSLR (ja, auch einer 5D), was eine mögliche Rauschquelle schonmal unwahrscheinlicher macht, aber man müsste erst mal genauer schauen wo das Rauschen herkommt - z.B. kann es auch entstehen wenn du zu leise auspegelst und den Ton dann in der Nachbearbeitung hochziehst, womit du das elektronische Rauschen des Mikros mitverstärkst, oder durch elektronisches Rauschen anderer Gegenstände (Netzteile sind hier häufige Fehlerquellen), durch Gegebenheiten am Set (laute Lüfter, Kühlschränke etc.) oder durch Interferenzen bei der Funkübertragung.

Zitat

Und was kann der H6n mehr?

Ich schlage vor, du schaust dir mal eine Produktbeschreibung der beiden Zooms an und vergleichst selbst. Am markantesten sind wohl die zusätzlichen Kanäle/Eingänge.

Zitat

Wenn ich den H4 zusammen mit dem Funk Sennheiser nutzen möchte, dann steckt das Mikro weiter am Sennheiser mit Klinke?

Ich hab mit Funk bisher nur im Live Konzerte-Betrieb gearbeitet, darum mal ohne Gewähr: So würde ich es zumindest mal ausprobieren, sollte klappen.

Wenn's noch Fragen gibt, ich kann leider erst am Dienstag oder Mittwoch wieder antworten, fahr ein paar Tage weg...

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Sonntag, 2. November 2014, 12:39

Deshalb bin ich mit meiner Canon XA10 echt zufrieden. Wie die preislich in deinen Rahmen passt, weiß ich nicht.


Passt leider gar nicht :D

Habe jedoch nach einigem umschauen die "CANON Legria HF G25" entdeckt
Scheint bis auf einen schwachen Akku alles zu bieten was man so benötigt..ist zwar auch noch ein wenig zu teuer wäre aber durchaus erschwinglich

http://www.amazon.de/Canon-HD-Camcorder-…t/dp/B00AYGBI74

Ist diese denn aus eurer Sicht zu empfehlen?
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Selon Fischer

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Sonntag, 2. November 2014, 21:58

Das meinte ich mit "kleinerer Schwester" ;) Für mich klingt die durchaus gut. Länger als 100 Minuten reicht auch mein Akku nicht, aber dafür holt man sich ein paar davon, wenn man längere Zeit fernab von Stromanschlüssen herumzieht ;)

Bevor du die jetzt überstürzt kaufst, will ich dich aber noch mal kurz einen Blick auf DSLRs geworfen haben wissen. Besonders deren manuelle Möglichkeiten hast du bei Camcordern in der Preisklasse nicht. Auch Tiefenunschärfe (wenn dir das wichtig ist) ist nur schwierig mit den Legrias zu erreichen. Nur als Hinweis ;)

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Sonntag, 2. November 2014, 23:16


Auch Tiefenunschärfe (wenn dir das wichtig ist) ist nur schwierig mit den Legrias zu erreichen. Nur als Hinweis

Danke für die Hilfe, was jedoch meinst du mit "nur schwierig zu erreichen"?
-Dass es gänzlich Grenzen gibt oder dass es nur über die korrekte Einstellung der begrenzten manuellen Möglichkeiten möglich ist den gewünschten Effekt zu erzielen?
Letztlich ist es für mich nur entscheidend was später dem Endprodukt dient, verbunden mit dem begrenzten Budget von sagen wir -inzwischen- 750euro (Kamera mit Objektiv)

Nun habe ich den Eindruck gewonnen, der Kostenaufwand für eine, für den gewünschten Zweck, fähige Dslr Kamera übersteige dies schnell.
Ich möchte estethisch anspruchsvolle Bilder produzieren, dass dabei mehr als nur eine gute Kamera dazu gehört ist mir klar, so bietet diese jedoch die Grundlage dazu.
Es fällt mir leichter mich damit auseinander zu setzen bestimmte Effekte auf den Zuschauer entstehen zu lassen und hoffe das technische know how entwickelt sich mit der Zeit und der Arbeit am Gerät.

Welche DSLR mit welchem Objektiv wäre also sinnvoll?
Und gäbe es eine bessere Alternative zur Legria?

Im Gegenzug für eure Hilfe, hoffe ich euch künftig meine entstandenen Werke präsentieren zu dürfen.:)

Gute Nacht und eine angenehme Arbeitswoche.
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Montag, 3. November 2014, 00:51

Mit Camcordern in deiner Preisklasse sind Tiefenunschärfen nur schwer zu erreichen. Das geht mit DSLRs einfacher. Ob Tiefenschärfe deinem Endprodukt dient, weiß ich nicht. Ich wollte nur noch anmerken, dass du einen "Filmlook" (ohne jetzt eine Diskussion lostreten zu wollen!) nicht erwarten darfst. Mit der richtigen Ausleuchtung und Handhabe wirst du aber auch mit einer Legria sehr gute Bilder machen können. Letztendlich ist eine Kamera nur ein Werkzeug, der Mensch dahinter muss das Werkzeug allerdings zu bedienen wissen ;)

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Montag, 3. November 2014, 01:16

Die Bedienung ist ja nochmal ein anderes Thema, nun ist mir jedoch leider immer noch unklar was du mit "schwer zu erreichende Tiefenunschärfen" meinst.

Und ist Tiefenunschärfe - besonders unter berücksichtigung meiner Ansprüche- jemals undienlich?
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wabu

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Montag, 3. November 2014, 08:34

Es gibt so eine allgemeine Aussage: je grösser das Aufnahmeformat ist deste kleiner(!) ist die Tiefenschärfe. Das kann z.B. bei Portraits eine gewünschte Rolle spielen um da einen unscharfen Hintergrund zu erzeugen.

Das ist ein gerne genommener Ansatz für die DSLR.

Bei einem Camcorder ist bauartbedingt der Bereich der Schärfe weiter.

Als Beispiel: Blende 4 auf 1m scharf gestellt, die Kameras sind in der "Normalbrennweite" entspricht 50mm analog wäre bei DSLR echte 30 mm und die Schärfe geht von 0,92 bis 1,09

benutzt du aber eine Digitalkamera mit 1/1,8" hat es eine Brennweite von 10mm und hätte den Bereich 0,79 bis 1,36 scharf

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Montag, 3. November 2014, 08:41

Ich wollte mich eigentlich bewusst vage halten, um dich nicht zu beeinflussen. Gerade Tiefenschärfen-Diskussionen sind oft ermüdend und ergebnisgewinnbringend, weil das oft mit Gewöhnungseffekten und ästhetischem (Selbst-)Verständnis der Filmer einhergeht. Um bei Camcordern eine sichtbare Tiefenunschärfe hinzubekommen, musst du entweder ziemlich nah an ein Objekt oder ziemlich weit weg und dann hineinzoomen. Einen schönen DSLR-Bokeh wirst du damit nicht hinbekommen.

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Montag, 3. November 2014, 12:45

Schau doch einfach mal bei Youtube ein paar unterschiedliche Videos aus den Aufnahmebereichen die Dich interessieren und vergleiche das Bild von Videos die mit Camcordern und DSLRs aufgenommen wurden, vielleicht hilft Dir das weiter um die unterschiedliche Bildestehtik zu verstehen (hohe/geringe Schärfentiefe).

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Montag, 3. November 2014, 21:41

Und ist Tiefenunschärfe - besonders unter berücksichtigung meiner Ansprüche- jemals undienlich?


Das war eher eine rethorische Frage, Ich konnte aus euren Antworten jedoch ein paar hilfreiche Tipps gewinnen.
Ich werde mich näher mit dem Thema auseinander setzen und versuchen mir ein besseres Verständnis für die Technik anzueignen, sollte ich dann eine Kamera im Auge haben (ich denke es geht nun doch eher in Richtung DSLR), werde ich noch einmal euren Rat ersuchen.

Grüße,
Patrick
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Dienstag, 4. November 2014, 19:33

Wenn ich das alles richtig verstehe würde ich hiermit gut fahren:

Nikon D3200 Body
http://www.ebay.de/itm/DSLR-Kamera-Nikon…=item4d26ff0e3c
303€

Nikon AF-S Nikkor 50mm
http://www.amazon.de/Nikon-AF-S-Nikkor-5…15123159&sr=1-1>
zu haben für 260€


Desweiteren habe ich gelesen, "ein guter Allround-Zoom (hier Canon 24-105mm f/4)(900€)" wäre für den Einstieg sinnvoll, das 50mm sei für Portrait- und Detailaufnahmen.
Hätte dann jedoch nur noch 200€, würde es eurer Meinung nach auch eines mit "flexibler" Blende tun? Drücke ich mich damit richtig aus?:

http://www.amazon.de/Nikon-AF-S-Zoom-Nik…15125437&sr=1-3

Und habe ich es richtig verstanden dass ich dann jedes mal wenn ich zoome die ISO einstellung anpassen muss?

Danke
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Mittwoch, 5. November 2014, 00:46

Das Canon 24-105 paßt zu erstmal nicht an eine Nikon. Die Brennweite ist an einer Corp DSLR nicht besonders weitwinklig. Sinnvoller wäre hier ein 17/18-50/55mm mit f2.8 also lichtstärker als Blende 4.

Ein 50mm Objektiv ist häufig zu lang von der Brennweite es wird halt gerne genommen weil es günstig mit großer Offenblende daher kommt. Besser ist ein 30mm oder 35mm Objektiv mit Blende f1.4, es sei denn Du willst gezielt "Portraits" oder Nahaufnahmen damit machen. Eine durchgehende Blende wäre schon zu empfehlen.

Nikon oder Canon ist noch mal eine andere Frage. Canon ist flexibler und läßt sich mit alternativer Firmware "Magic Lantern" noch mal deutlich aufwerten. Bei der Nikon solltest Du ältere Nikor Objektive verwenden bei denen Du die Blende am Objektiv einstellen kannst, denn die kannst Du bei Nikon nicht über die Kamera ändern wenn Du im Liveview bist bzw. filmst. Von der Bildqualität liegen die Nikons mit Toshiba Sensor (24mp) in meinen Augen vor den Canons mit 18mp Sensor.

Das mit dem ISO stimmt, den müßtest Du anpassen wenn Du bei einem Objektiv mit nicht durchgehender Blende zoomst.

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Mittwoch, 5. November 2014, 18:49

achso, wollte damit ohnehin nur sagen dass dieses, bzw ein Objektiv dieser Art zu teuer wäre.

Ich halte also fest:

Nikon D3200,

Sigma 17-50 mm F2,8
http://www.amazon.de/Sigma-HSM-Objektiv-…+50+mm+mit+f2.8
oder
http://www.ebay.de/itm/Tamron-AF17-50mm-…=item2ed91b4955

und so eines?:
http://www.ebay.de/itm/Nikon-AI-35mm-1-1…=item35df3c957d

300 +400 +265 = 200euro zu viel...

irgend eine Idee wo ich die sparen könnte oder sollte ich dann doch eher zum Canon Legria HF G25 tendieren?

Edit: Zu diesem habe ich im Übrigen ein Angebot für 580Euro mit zweitem Akku (allerdings von Privat) gefunden
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