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Karottenmedia

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Donnerstag, 2. Oktober 2014, 15:47

Erste Anschaffung von Filmequipment - Beratung

Hallo alle zusammen!
Ich möchte anfangen, mir im Laufe der Zeit ein eigenes Filmequipment zusammen zu stellen.
Am Anfang sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich noch Schüler bin, und deswegen mein Budget noch etwas begrenzt ist.
Allerdings arbeite Ich in den Ferien auch was und so insgesamt stehen mit 1.000€ im Jahr zur Verfügung...Ist glaube Ich
ein bisschen wenig für diesen Bereich, aber na gut, dann warte Ich halt ein bisschen, bis Ich alles zusammen habe, denn
Ich bin fest entschlossen kleinere Filmproduktionen usw. zu meinem Hobby zu machen und vielleicht sogar mal beruflich in
die Richtung zu gehen.
Warum? denkt ihr euch wahrscheinlich, ganz einfach: Schon als Ich 6 war, habe Ich im Urlaub
mit dem Camcorder meines Vaters das Hotel zu gefilmt, oder einfach nur die Katzen zu Hause zu. Seit kurzem hab Ich auch
Zugang zu dem DJI Phantom Vision 2+, von meinem Vater, mit dem es mir auch Spaß macht zu filmen, außerdem noch zu der 6D von ihm, mit der Ich
auch ab und zu mal filme. Nun möchte Ich aber meine eigene Filmausrüstung zusammenstellen, und hab ein paar Sachen in einer Liste in Drive aufgelistet:
Zu finden ist die liste hier, wenn jemand Lust hat, kann ja mal drüber gucken und mir sagen was schwachsinnig wäre, oder was noch fehlt.
(Allen Produkten habe Ich eine Priotiät hinzugefügt, Priorität 1 lege Ich mir als erstes zu, dann Priorität 2, ...)

Hoffe jemand hat Zeit und Lust mir da weiterhelfen :).

Viele Grüße,
Tobi


PS: Noch eine andere Frage am Ende: Findet ihr den Namen "Karottenmedia" schwachsinnig? :D Will so meinen YouTube Kanal usw. benennen.

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stimp

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Donnerstag, 2. Oktober 2014, 22:31

Moin,

von der Blackmagic würd ich erstmal die Finger lassen und stattdessen eine 600D nehmen (leichter zu bekommen und Anfängerfreundlicher).
Rig zum Schultern und Stativ (zB Velbon DV7000 oder Cullmann Alpha 9000 Stativ) und bei Bedarf nach nem Schwebestativ schauen.

MatteBox, Follow Focus etc. ist für den Anfang nicht wirklich wichtig.

Sammel lieber erstmal mit wenig Equipment das dich nicht sofort überfordert und erschlägt erste Erfahrungen. Der Rest ergibt sich mit der Zeit, Übung und Erfahrung von allein...
Motto des Tages:
Wir sind der Brokkoli in der Currysoße der Vernunft...

EvilMonkey

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Donnerstag, 2. Oktober 2014, 22:54

Wie kommst du darauf, dass die 600D einsteigerfreundlicher als die BMPCC ist?

Bei der BMPCC musst du eigentlich nur auf die Akkulaufzeit achten. Ansonsten hat sie gutes Peaking, ist klein, handlich und hat mehr oder weniger nur einen Aufnahme und einen an-aus Knopf. Einsteigerfreundlicher geht es nicht wenn man filmen will.Sie hat ein super Histogramm mit direktem Feedback und Audio-Leveling. Beides viel besser implementiert als in Magic Lantern. Zum lernen ist die BMPCC viel, viel besser als eine Foto-DSLR. Picture Profile kann man erstmal auf "Video" stellen und in ProRes filmen dann fällt auch das komplette transcodieren und grading weg.

UhlFilms

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Donnerstag, 2. Oktober 2014, 23:53

Ich würde Audio-Equipment auf jeden Fall eine höhere Priorität geben als z.B. einem Slider oder einer Mattebox, vom eingebauten Mikro der bmpc darfst du wirklich nicht viel erwarten.

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Freitag, 3. Oktober 2014, 09:31

Hallo,
erstmal stimme ich UhlFilms absolut zu. Ich versuche mal grob zu rekonstruieren, in welcher Reihenfolge ich mein wichtigstes Equipment gekauft habe (und bin damit ganz gut gefahren und immer noch zufrieden):

-Kamera (bezahlbar; keine Oberklasse, aber auch nicht billig)
-einfaches Stativ (war vorhanden)
-einfaches Schnittprogramm (MAGIX Video deluxe, habe ich 4 Jahre lang benutzt)
-Audiorecorder (bei mir Tascam DR-100)
-1. Computeraufrüstung (neues Mainboard, besserer Prozessor, mehr Arbeitsspeicher)
-Rode NTG-2 + Boompole + Rode WS6 Fellwindschutz
-Rode Boompole Bag (sehr praktische Tasche zur Tonangel)
-teureres Stativ (bei mir König KN-Tripod 100)
-gute Kopfhörer (bei mir AKG K271 MkII)
-teureres Schnittprogramm (Adobe CS6 Production Premium)
-2. Computer Aufrüstung (bessere Grafikkarte)
-bessere Abhörboxen am Schnittplatz (vorher 10€ Discount-Lautsprecher)

Ich weiß natürlich nicht, was du für einen aktuellen PC hast, aber ich denke, du solltest noch nicht so viel Geld in einen super Laptop investieren. Das ist ein Teil, was du in einigen Jahre eh neu kaufen musst. Ein Mikrofon dagegen hält meist Jahrzehnte, da kann man ruhig von vornherein ordentlich Geld reinstecken. Slider und Steadycam sind nette Dinge, aber gehören NICHT zu einer Standard-Ausrüstung. Die braucht man nicht bei jedem Dreh und kann dabei auch gut mal über Leihen nachdenken (dann kriegt man noch bessere Geräte fürs Geld).

"Karottenmedia"... Kann man machen, ob sich der Name etabliert, kommt denke ich auf die Qualität des Inhaltes an:)

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ToXic pictures

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Samstag, 4. Oktober 2014, 13:41

Hallo auch von meiner Seite,

ich nehme mal an, dass sich dein filmisches Interesse auf den szenischem Film bezieht & dafür gelten dann auch meine Antworten. Ich weiß nicht, ob dir das großartig weiterhilft, aber ich schreib dir einfach mal meine Gedanken zu den von dir aufgelisteten Gerätschaften auf.

- Blackmagic Pocket Cinema
Mit der BMPC hast du eine kleine Kiste am Start, die einen Super-16-Sensor hat. Vorteil für später einmal, du kannst auf ein PL-Mount adaptieren und S-16 Optiken verwenden (großer Vorteil wenn man kein Geld für 35mm Objektive hat). Der Nachteil für dich jetzt, du hast einen Cropfaktor von ca. 2x, dh. alle Optiken aus dem Spiegelreflexbereich, die auf 35mm gerechnet sind haben die etwa die doppelte Brennweite - dh. wenn du eine Normalbrennweite haben willst, müsstest du umgerechnet eine 20mm - 25mm nehmen (25mmx2=50mm).
Worauf ich hinweisen will, was nicht zwingend ein Nachteil ist, was man aber wissen sollte, die Kamera ist in ihrem Frameratenbereich auf die gängigen Gangzahlen 23,98 bis 30 beschränkt, dh. keinerlei Möglichkeit für SloMos.
Die Kamera ist beschränkt auf 1920x1080. Ich bin der Letzte, der 2K & 4K in den Himmel lobt, leider ist die Entwicklung aber unaufhaltsam. Insofern auch da der Hinweis, dass FullHD als Aufnahmeformat im szenischen Bereich ein Auslaufmodell ist.
Sehr großer Vorteil ist der Dynamikumfang von 13 Blenden! Das ist hoch professionell.
Nachteil ganz klar die Akkulaufzeit von maximal 1 1/4 Stunden. Da musst du mindestens 3 Akkus am Start haben!
Fazit - auch wenn ich eine gewisse Antipathie gegen die Blackmagic-Kistchen habe - gute, flexible, hochwertige Wahl für einen Einstieg!

- die Optik
Wenn man sich das Datenblatt anschaut, dann bin ich der Meinung geht hier die Qualität, die die BMPC mit bringt verloren. Aber schauen wir mal genauer auf das Datenblatt.
Der angegebene Brennweitenbereich ist auf S-16 gerechnet, dh. auf 35mm entsprechen die 12mm-50mm dem Bereich von 24mm-100mm. Das heißt im Weitwinkelbereich ist das Objektiv etwas schwach auf der Brust, da solltest du über eine weitere Optik nachdenken, denn meine Erfahrung zeigt, dass man im szenischen Film viel eher mal eine 16mm oder 18mm Optik verwendet als eine 85er oder 100er.
Die aller größte Schwäche ist meiner Meinung nach die Lichtstärke, denn das Objektiv ist äußerst Lichtschwach und verlagert seine maximale Öffnung, wenn du zoomst. Mit einer Blende 3.5 im Weitwinkelbereich ist man ja noch halbwegs vertretbar dabei, aber eine 6.3 im Tele ist eine Katastrophe.
Worüber man unbedingt eine Auskunft braucht, bevor man sich für eine Optik entscheidet ist, ob es einen Endlosfokus gibt, wenn ja ist das Objektiv zum drehen meiner Meinung nach ungeeignet, weil es das Schärfeziehen quasi unmöglich macht. Das gilt auch für den Fall, dass sich der Schärfering beim Zoomen verlagert, wie das bei manchen Nikonoptiken der Fall ist. Weiterhin finde ich einen Blendenring sehr vorteilhaft.
Fazit meinerseits: Ich würde da noch mal die Augen ausstrecken und auf jeden Fall beim Objektiv nicht sparen, weil das ist das Herz der Kamera.

- Flycam & Proaim
Also diese Dinger sind ja Geschmackssache. Ich würde davon grundlegend abraten. Erstens funktionieren diese Teile nur selten so, wie man sich das wünscht, zweitens braucht man die so gut wie gar nicht. Wenn man eine Kamerabewegung haben will, dann kann man fast alles mit einem Dolly oder einer sauber geführten Schulter lösen, eine Stady oder Flycam ist eine absolute Ausnahme und muss auch beherrscht werden, sonst sieht das nicht gut aus.
Mein Fazit... weglassen.

- Schulterrig
Absolut zu empfehlen! Ein Schulterrig ist für diese Kamera ein Must Have.
Bei der Wahl der Schulterlösung muss man auch ein bisschen schauen, dass man zu vielen anderen Komponenten der Ausrüstung kompatibel bleibt. Diese Schulterstütze hat 15mm-Rohre, dh. du legst dich für Kompendium, FollowFocus ect. auf 15mm fest. Kein Problem, muss man aber wissen. Ansonsten musst du schauen, dass dir das Teil komfortabel ist. Schwierig ist immer, dass sich leider bei den meisten Schulterlösungen für kleine Kameras, das ganze Gewicht auf die Arme nach vorn und nicht auf die Schulter abgeleitet wird.

Was dir bei allen Dingen wie Focus und Kompendium klar sein muss - du musst die Kamera auf der Baseplate lassen um die Rohre zu haben, denn alles was nach vorn dran gebaut wird, kommt auf die Rohre. Ehrlich gesagt ist sowas da am idealsten http://www.soonwell.com/ebay_file/new_pic/BMCC-B5.jpg

- Follow Focus
Der Focus ist sicherlich für den Anfang vollkommen ausreichend. Normalerweise steht der Kameraassistent auf der Kamera-rechten Seite. Deswegen bieten sich Schärfen an, die auf beiden Seiten eine Ziehvorrichtung haben. Genau so nützlich sind mehrere Markierscheiben, eine Peitsche ect. Hier gilt aber auch, wenn da mal was gebraucht wird kann man immer noch zum Verleiher gehen.

- Gelenkarm
Ja, für Monitor ect... gut - musst du bisschen aufpassen, weil da gibts gute und schlechte. Ist bisschen sensibel das Zeugs.

- Mattebox
Ein Kompendium ist eine sehr wichtige Sache, aber nur, wenn man weiß wofür man das Teil benutzt. Das, was du dir da ausgesucht hast ist quasi (sorry für diese Wertung) absoluter Schrott. Das Kompendium dient einerseits dazu unerwünschten Lichteinfall ins Objektiv zu vermeiden - dafür muss es aber lichtdicht mit der Optik abschließen, was dieses Teil von Walimex nicht macht, zweitens dient es dazu, dass man verschiedene Filter über Filterbühnen vor die Kamera schieben kann - diese Möglichkeit bietet diese Mattebox gar nicht erst.
Insofern - kauf dir entweder ein vernünftiges Kompendium oder lass es weg, denn das Teil ist herausgeschmissenes Geld. Ich weiß, dass viele Leute das Teil vor die Kamera klatschen, weil es cool aussieht - ist es aber nur, wenn man es auch nutzt.
Hier mal n Beispiel für ein professionelles Kompendium: http://vmi.tv/uploads/products/ARRI_MB18…793317.1682.jpg
Muss kein ARRI sein, gibt auch günstigere, die aber auch all das beinhalten, was ein sinnvolles Kompendium braucht.

- 7'' Monitor
Auf jeden Fall eine sinnvolle Anschaffung. Auch hier der Hinweis - zweiten Akku dazu kaufen. Ansonsten kann ich den Monitor nicht großartig beurteilen, weil ich den nicht kenne, wird aber seinen Dienst tun.

- Slider
Meiner Meinung im szenischen Bereich kaum sinnvoll - wie gesagt Dolly oder eine gute Schulter. Von daher würde ich hier auch erstmal Abstand nehmen an deiner Stelle.

- Stativkopf
Wenn du vor hast, dich mit der Kamera über einen längeren Zeitraum zu entwickeln, dann würde ich dir empfehlen gleich einen guten 100mm Stativkopf zu kaufen. Beim Film gibt es mehrere gängige, genormte Kopfgrößen, die zwei wichtigen im szenischen sind 150mm für schwere Kameras und 100mm für leichtere Kameras. fast alle Stativbeine / Dollys ect. haben 150er Schalen mit Adapterring auf 100mm. Eine selbst wählbare Dämpfung und eine gute Stativplatte gehören zu einem guten Kopf dazu. Auch hier gilt wieder, dass das Zeugs alles miteinander kompatibel sein sollte. Dh. das Umrüsten vom Stativ auf Schulter sollte einfach in einem Schritt gehen und nicht eine halbe Stunde Umbau bedeuten.
Den von dir ausgesuchten Kopf würde ich nicht nehmen.

- Stativ
Wie beim Kopf schon erklärt - wenn du in Zukunft mit dem Equipment größere und komplexere Produktionen bestreiten willst, dann nimm einfach Stativbeine mit einer 100er Schale.

- Objektiv "die Zweite"
Da ist das Weitwinkel... Hier gilt im Prinzip alles, was ich bei dem anderen Objektiv schon gesagt habe... Nicht wahnsinnig Lichtstark, aber schon etwas besser als das andere. Weitwinkelbereich ist ausreichend.

- Objektiv "die Dritte"
Ich fasse mich kurz - wieder eine sehr schlechte Lichtstärke. Mit dem 75-300 hast du auf 35mm gerechnet ein 150-600er, das brauchst du, da geb ich dir mein Wort, im szenischen Bereich nie (die Ausnahme bestätigt die Regel).
Brauchst du nicht kaufen, lieber das Geld in andere Sachen stecken.

--> PC / Monitor / TV übergehe ich, davon hab ich nicht so viel Ahnung und das hat mit dem Dreh erstmal nichts zu tun

- Schnellwechselplatte
Das kommt nun auf den Stativkopf drauf an. Bei einem hochwertigeren Kopf hast du eine Keilplatte, die bleibt immer an der Kamera und passt überall drauf - das meine ich mit allumfassender Kompatibilität.
Es empfiehlt sich auch generell, stabilere Keilplatten zu verwenden, weil wenn alles an der Kamera dran ist, Optik, Focus, Mattebox, Monitor ect. dann hat das auch ein gewisses Gewicht und dieses Gewicht würde ich nicht einer 20€ Schnellwechselplatte anvertrauen.

- Ton
Das Zoom H4n ist an sich ein nettes Gerät, leider lässt sich mit dem aber nicht wirklich gut Pegeln. Das Zubehörset kannst du weglassen. Besser als das Zoom wäre ein kleiner Recorder mit zwei Kanälen, die du einzeln mischen kannst. Dazu ein XLR Kabel 10m, eine Tonangel und das NTG2, was, wie ich finde für deine Zwecke ein sehr gutes Mikro ist. Einen Windkorb und ein Wuschelfell, dann passt das.
Wenn du szenisch arbeiten willst, dann ist Kamera und Ton getrennt, deswegen nicht das Mikro mit an das Kamerarig bauen. Dafür gibts einen Tonmann/-frau und eine Klappe, die geschlagen wird.

- Solar Power
Das als letztes... überzeuge dich ob das funktioniert - ich hatte bisher noch kein Ladegerät, was nicht an eine 230V Steckdose musste.


So nun hab ich euch alle zugequasselt - ich hoffe es war dennoch hilfreich.
VG

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MrMansionIV

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Samstag, 4. Oktober 2014, 14:32

Jetzt gibt es hier zwar schon viele hilfreiche Tipps, aber ich gebe auch mal meinen Senf (mit n!) dazu :)

Besteht die Möglichkeit, dass du erst mal mit der 6D deines Vaters weiter filmst? Zwar kann ich den Wunsch nach dem eigenen Kameraequipment gut verstehen, aber das brauchst du erst dann, wenn du min. alle zwei Wochen etwas filmst. Gerade am Anfang lohnt es sich bei 1.000 Euro Jahresbudget m.E. nicht, direkt auf eine BMPCC zu gehen.

Das Geld, dass du da spart, würde ich lieber in ein gutes Rig für min. 400 Euro ausgeben - wenn du richtig kaufst, kannst du es am Anfang mit der 6D und später mit der BMPCC nutzen. Auch wäre es eine Überlegung wert, lieber gleich ein Zoom H5 oder H6 (meine Empfehlung) zu kaufen. Die Geräte sind einfach sehr viel besser was z.B. das Rauschverhalten angeht. Auch die gute Pegelsteuerung ist sehr viel angenehmer als beim H4N.
Auch beim Mikrofon wäre das Geld besser angelegt, z.B. hier:
http://www.thomann.de/de/sennheiser_me66.htm
http://www.thomann.de/de/sennheiser_k6.htm
Außerdem solltest du lieber jemanden finden, der den Ton angelt, als ein
Mikrofon an die Kamera zu klemmen. Merke: Ein schlechtes Bild ist
angenehmer, als ein schlechter Ton. Bei einer verrauschten Aufnahme, wo man nichts versteht, schaltet der Zuschauer nach spätestens 10 Sekunden ab. Außerdem macht eine Ein-Mann-Crew einfach keinen Spaß und ist tierisch anstrengend ;)

Ebenso würde ich erst mal die Finger von fortgeschrittenem Equipment wie SteadyCam, Mattebox und ext. Monitor lassen. Diese sind meist erst ab einem Preisbereich von 1.000 Euro (pro Gerät!) sinnvoll nutzbar.

Von der Liste kaufen würde ich erstmal:
  • Gutes Stativ (empfehlenswert: Manfrotto)
  • Vernünftiges Rig (gibt hier im Forum eine große Auswahl an Threads)
  • Follow Focus
  • Schnellwechselplatte (sehr wichtig, wenn du schnell arbeiten willst!)
  • Tonequipment

Später kaufen würde ich:
  • FlyCam (SteadyCams sind m.E. nach erst ab einer Preisklasse von min. 500 Euro (ohne Weste, die für langes Tragen Pflicht ist) nutzbar, dazu erfordern sie jahrelange Übung. Würde später mal über eine GlideCam HD-2000 nachdenken, jetzt ist sie aber erstmal too much und lenkt von dem wirklich wichtigem ab
  • Schenker Notebook; habe zwar selber eines und bin begeistert, einen mobilen Schnittrechner brauchst du aber erst in der professionellen Karriere. Überleg lieber, ob du dir einen Desktop-PC selber zusammenschrauben kannst/lässt. Ist einfach kostengünstiger und lässt sich später noch upgraden.
Hoffe ich konnte dir helfen! Ich gehe jetzt erstmal meine Finger kühlen ^^

Edit: Allgemeiner Zusatz noch, damit du weißt, woher meine Empfehlungen kommen: Filme inzwischen seit 5 Jahren und bin seit ca. einem Jahr selbstständig unterwegs. In der ganzen Zeit habe ich viel Geld für Equipment ausgegeben. Die wohl überlegten, teuren Einkäufe habe ich nie bereut. Sehr wohl aber die Billigmarken. Oft gingen sie schnell kaputt oder waren im Komfort so unangenehm, dass ich schnell entweder drauf verzichtet oder eine Preisklasse höher eingekauft habe. Investier' dein Geld also lieber in wenige, gute Gerätschaften, als in vielen und billigen Schnick-Schnack ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MrMansionIV« (4. Oktober 2014, 14:40)


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Karottenmedia

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8

Samstag, 4. Oktober 2014, 15:44

Woow! Erstmal danke für eure Antworten, hilft mir alle mal weiter :).
War denke Ich gut erstmal hier zu fragen was wichtig ist und was nicht so und nicht das ganze Geld in Sachen zu investieren, die Ich am Ende garnicht brauche.

Zitat

Fazit meinerseits: Ich würde da noch mal die Augen ausstrecken und auf jeden Fall beim Objektiv nicht sparen, weil das ist das Herz der Kamera.
Dazu hätte Ich auch eine Frage:
Mein Vater hat bereits ein Walimex Pro 14mm Weitwinkelobjektiv, ein 50mm Festbrennweiten-Objektiv und ein Sigma 105mm Makroobjektiv, allerdings alles für den Canon EF-Mount...würde ein Adapter von EF auf MFT die Qualität beeinträchtigen? Dann würde Ich nämlich nochmal 40€ für den hier ausgeben:
http://www.amazon.de/Objektivadapter-Ada…=mft+adapter+ef

Und welches von diesen Objektiven würde was beim Filmen taugen? Das Walimex ist ja glaube Ich sogar ursprünglich ein Objektiv, was eher zum Filmen geeignet ist.
Und welche Brennweite wäre noch Empfehlenswert? Und welches Modell?
Vielleicht dann noch ein Walimex Pro 24mm(auf der BMPCC dann ja 48mm)?

Zitat

Insofern - kauf dir entweder ein vernünftiges Kompendium oder lass es weg, denn das Teil ist herausgeschmissenes Geld.
Und wie wäre es mit so einer Mattebox?:
http://www.amazon.de/Kamerar-MAX-1-SOCOM…words=Matte+box

Hat ja auch Filterhalter und ist mit diesem "Donut" ja auch lichtdicht.

Zitat

Meiner Meinung im szenischen Bereich kaum sinnvoll - wie gesagt Dolly oder eine gute Schulter. Von daher würde ich hier auch erstmal Abstand nehmen an deiner Stelle.
Meinst du damit schon so einen richtigen Dolly, oder auch so etwas:
http://www.amazon.de/Walimex-Pro-Kameraw…&keywords=dolly



Nochmal ein großes Dankeschön!
Grüße

Tobi

Nachtrag:
Jetzt hab Ich gerade alles fertig geschrieben, da kommt der Beitrag von MrManison dazwischen, auch auf jeden Fall ein Danke an dich! Den Laptop würde Ich nicht nur zum schneiden benutzen, sondern auch zum zocken :D. Da Ich dank meinen Eltern öfters auch Städte- und Länderreisen mache, will Ich da einfach was mobiles haben(später zum schneiden, davor zum zocken).
Und das mit der Idee, erst das Rig und die 6D benutzen und dann die BMPCC ist tatsächlich eine Überlegung wert...Mit dem Ton, reicht nicht der Zoom H4N und ein besseres Mikrofon(+ein Tonmann, da gibt's sicher ein Freund von mir der Bock drauf hätte)? Oder ist tatsächlich ein Zoom H5/H6 so viel besser?

EvilMonkey

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9

Samstag, 4. Oktober 2014, 16:07

Kurzer Einwurf, die BMPCC hat einen Crop von 2,88 gegenüber Vollformat. Ein 24mm Walimex entspricht dann also ca. einem 70mm Objektiv.

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Karottenmedia

unregistriert

10

Samstag, 4. Oktober 2014, 17:03

Okay, das wusste Ich nicht. Welche Brennweite eignet sich denn allgemein am besten zum "normalen" filmen?
Ich kenn mich mit dem Crop-Faktor jetzt nicht so gut aus...
Und wenn ich mir das Objektiv direkt für MFT hole, ist es doch immer noch ein Crop von 2,88; oder?

Also welche Brennweite empfiehlt sich denn am besten(für den Anfang) zu kaufen ?( ?

MrMansionIV

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Samstag, 4. Oktober 2014, 17:48

Zitat


Meiner Meinung im szenischen Bereich kaum sinnvoll - wie gesagt Dolly oder eine gute Schulter. Von daher würde ich hier auch erstmal Abstand nehmen an deiner Stelle.
Meinst du damit schon so einen richtigen Dolly, oder auch so etwas:
http://www.amazon.de/Walimex-Pro-Kameraw…&keywords=dolly
Da stimme ich nicht ganz überein. Ich selber bin viel im szenischen Bereich unterwegs, verwende ein Dolly aber aufgrund der Zeit (zum Aufbauen) und des Gewichts fast nie. Eine gute(!) SteadyCam ist ja schon sehr vielfältig / deutlich schneller im Aufbau und kann sowohl als Stativ, Dolly oder zum freien Rumrennen genutzt werden - braucht dafür aber durchaus jahrelange Übung. Für den Anfang sollte also ein gutes Rig + Stativ reichen.
Nachtrag:
Jetzt hab Ich gerade alles fertig geschrieben, da kommt der Beitrag von MrManison dazwischen, auch auf jeden Fall ein Danke an dich! Den Laptop würde Ich nicht nur zum schneiden benutzen, sondern auch zum zocken :D. Da Ich dank meinen Eltern öfters auch Städte- und Länderreisen mache, will Ich da einfach was mobiles haben(später zum schneiden, davor zum zocken).
Und das mit der Idee, erst das Rig und die 6D benutzen und dann die BMPCC ist tatsächlich eine Überlegung wert...Mit dem Ton, reicht nicht der Zoom H4N und ein besseres Mikrofon(+ein Tonmann, da gibt's sicher ein Freund von mir der Bock drauf hätte)? Oder ist tatsächlich ein Zoom H5/H6 so viel besser?
Das Argument mit dem Zocken ist akzeptiert :D Je nach Konfiguration und Schnittprogramm solltest du aber vor allem auf eine gute Grafikkarte von NVIDIA achten ;) Die ist, zumindest bei Adobe Premiere, wichtiger als die CPU und lohnt sich auch beim Zocken ;) Wenn du möchtest, kannst du ja hier auch nochmal deine Konfiguration hochladen.

Zum Zoom: Mein Tonmann hat sowohl das H4N (gehabt) als auch das H6 und ich habe viel mit Dateien von beiden Geräten gearbeitet. Das H4N rauscht m.E. viel stärker. Seit mein Tonmann das H6 hat, sind wir beide sehr viel glücklicher - er freut sich über eine gute Bedienung und wir beide über rauschfreie Dateien ;) Mit dem H5 habe ich zwar noch nicht gearbeitet, jedoch habe ich viel gutes von gehört und die Audioqualität ähnelt der des H6.
Leider muss sowohl das Mikrofon, als auch der angeschlossene Verstärker (in diesem Fall ein Zoom) eine gute Qualität haben, um rauschfreie Dateien zu garantieren. Zwar sind die Preise für Mikrofon und Zoom für den Anfang sehr hoch, aber es ist gut angelegtes Geld und du wirst dich noch nach Jahren über den guten Ton freuen. Je nachdem, wie sehr der Freund von dir an dem Thema interessiert ist, kannst du ihn ja vielleicht davon überzeugen, sich an der Investition zu beteiligen ;)

Zwei Sachen, die ich noch vergessen hatte: Wenn das mit dem Tonmann klappt, braucht er noch eine entsprechende Angel und für Außenaufnahmen ein Windfell oder Windkorb (wir verwenden das Rode Blimp + Boompole). So etwas brauchst du aber in jedem Fall, egal für welches Mikrofon/Zoom du dich entscheidest.

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Samstag, 4. Oktober 2014, 21:52

...würde ein Adapter von EF auf MFT die Qualität beeinträchtigen? Dann würde Ich nämlich nochmal 40€ für den hier ausgeben:
http://www.amazon.de/Objektivadapter-Ada…=mft+adapter+ef

Und welches von diesen Objektiven würde was beim Filmen taugen? Das Walimex ist ja glaube Ich sogar ursprünglich ein Objektiv, was eher zum Filmen geeignet ist.
Und welche Brennweite wäre noch Empfehlenswert? Und welches Modell?
Vielleicht dann noch ein Walimex Pro 24mm(auf der BMPCC dann ja 48mm)?
Also ein Adapter beeinflusst die Qualität nicht wirklich. Beim Adaptieren von manchen Objektivtypen gibt es Probleme mit dem Auflagemaß, aber da findest du idR. auch keine Adapter. Insofern steht dem nichts entgegen.

Welche Objektive tagen für das Filmen? Objektive die dafür gemacht wurden. Da sich die ein Amateur meist nicht leisten kann gilt auch hier wie immer, Kompromisse zu machen. Was ich wichtig finde ist 1. eine gute und vor allem über den ganzen Brennweitenbereich durchgängige Lichtstärke, 2. ein Schärfenring mit Anschlag und vernünftiger Entfernungsskala (generell Skalen für Brennweite & Entfernung), 3. finde ich gehört ein Blendenring an eine Optik.

Welche Brennweiten? Das ist ein bisschen Geschmacksache. Ich zB. arbeite ungern mit Zooms - viel lieber mit Festbrennweiten und da dann ein Satz von 5 bis 7 Optiken. Das sind dann (auf 35mm bezogen) meist 14mm, 18mm, 24mm, 35mm, 50mm, 65mm, 85mm, 100mm. Mit diesem Bereich deckst du eigentlich so gut wie alles im szenischen Dreh ab. Und wenn man da jetzt 2 Zooms verwendet, eins für den Weitwinkel und eins für den längeren Bereich, dann ist man auch gut dabei.
Und wie wäre es mit so einer Mattebox?:
http://www.amazon.de/Kamerar-MAX-1-SOCOM…words=Matte+box

Hat ja auch Filterhalter und ist mit diesem "Donut" ja auch lichtdicht.
Auf jeden Fall ist dieses Kompendium schon besser als das Andere. Ist auch hier wieder derselbe Fall. Es ist einfach ein Kompromiss, erfüllt aber erstmal den grundlegenden Zweck eines Kompendiums - ist aber kein professionelles Produktionskompendium.

Da stimme ich nicht ganz überein. Ich selber bin viel im szenischen Bereich unterwegs, verwende ein Dolly aber aufgrund der Zeit (zum Aufbauen) und des Gewichts fast nie. Eine gute(!) SteadyCam ist ja schon sehr vielfältig / deutlich schneller im Aufbau und kann sowohl als Stativ, Dolly oder zum freien Rumrennen genutzt werden - braucht dafür aber durchaus jahrelange Übung. Für den Anfang sollte also ein gutes Rig + Stativ reichen.
Ich drehe ausschließlich Szenisch und verwende bei Kamerabewegungen fast nur den Dolly oder die Schulter. Ist stimme mit dir insofern überein, dass das Teil schwer und arbeitsintensiv ist, aber für eine GUTE Steadycam braucht man eben jemanden der es sehr gut beherrscht und hochwertiges Equipment hat. Ich als Kameramann weiß, dass ich das nicht beherrsche, also lasse ich die Finger davon. Was hinzu kommt ist, das ich der Meinung bin, dass eine Steady im Vergleich zum Dolly einen anderen visuellen Charakter hat, der mir oftmals nicht gefällt. Dennoch stimme ich dir zu, dass man mit der Steady natürlich ganz andere Freiheiten hat aus auf dem Dolly.
Was man aber auch wissen sollte - eine gute Steady ist keine Flycam!
Du hast aber vollkommen Recht - für den Anfang Stativ und gutes Schulterrig. Reicht auch für vieles!
Kurzer Einwurf, die BMPCC hat einen Crop von 2,88 gegenüber Vollformat. Ein 24mm Walimex entspricht dann also ca. einem 70mm Objektiv.
Mit dem Crop hab ich mich wieder mal vertan - von S-16 auf 3perf 35 sind das dann x2 - KB ist dann noch was größer.

Karottenmedia

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Samstag, 4. Oktober 2014, 22:39

Habe die Liste jetzt schon zum größten Teil überarbeitet, allerdings ist mir noch was eingefallen: Beleuchtung.
Also in welchen Fällen wäre es sinnvoll eine LED-Videoleuchte sich anzulegen?
Das wäre auch das einzige was ich glaube ich an Beleuchtung bräuchte - wenn es sinnvoll ist. Sonst noch habe
ich Zugriff zu zwei Lampen mit Softboxen und einem 2in1 Reflektor, die könnten sicher auch hilfreich sein, oder?
Welche Objektive tagen für das Filmen? Objektive die dafür gemacht wurden. Da sich die ein Amateur meist nicht leisten kann gilt auch hier wie immer, Kompromisse zu machen.
Zählt die Walimex Pro Reihe zu einem Kompromiss? Nach dem Preis siehts so aus - anscheinend.

Und zu der Steadycam - die rutscht einfach auf die letzte Priorität.

Edit:
Hab mal nach dem Preis für ein Stativ mit ner 100er Schale geguckt...Schon ziemlich teuer. Lohnt es sich wirklich 500€(oder mehr) nur in das Stativ zu investieren?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Karottenmedia« (4. Oktober 2014, 23:11)


FinnGlinkMovies

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Samstag, 4. Oktober 2014, 23:06

Es gibt die Walimex Pro VDSLR-Reihe, die sind speziell fürs Filmen (Haben auch Zahnkranz für Follow Focus)

LED-Lampen könnten je nach Verwendung zu dunkel sein.

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TeeTrinker

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Sonntag, 5. Oktober 2014, 00:48


Also in welchen Fällen wäre es sinnvoll eine LED-Videoleuchte sich anzulegen?
Das wäre auch das einzige was ich glaube ich an Beleuchtung bräuchte - wenn es sinnvoll ist. Sonst noch habe
ich Zugriff zu zwei Lampen mit Softboxen und einem 2in1 Reflektor, die könnten sicher auch hilfreich sein, oder?
LED-Videoleuchten sind für Interviewsituationen zu gebrauchen, für das szenische Arbeiten aber absolut nicht.
Reflektor ist auf jeden Fall schon mal eine sinnvolle Geschichte, bei den Softboxen kommt es ein bisschen drauf an, wieviel Leistung die haben.
Licht ist noch mal ein Feld für sich und da könnte ich dir einen ganzen Roman darüber schreiben, aber Licht ist auch noch viel mehr vom Projekt abhängig und meistens fährt man da tatsächlich am besten, wenn man für größere Projekte leiht.


Hab mal nach dem Preis für ein Stativ mit ner 100er Schale geguckt...Schon ziemlich teuer. Lohnt es sich wirklich 500€(oder mehr) nur in das Stativ zu investieren?
Ich denke ja. Mal davon abgesehen, dass du ja auch in eine hochwertige Kamera investieren willst ist die 100er Schale einfach - neben der 150er ein filmischer Standart und damit mit vielen Gerätschaften kompatibel. Das kann - wenn du längere Zeit damit arbeiten willst und dich dabei weiterentwickelst, durchaus ein Vorteil sein!

Karottenmedia

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16

Sonntag, 5. Oktober 2014, 10:22

Ich denke ja. Mal davon abgesehen, dass du ja auch in eine hochwertige Kamera investieren willst ist die 100er Schale einfach - neben der 150er ein filmischer Standart und damit mit vielen Gerätschaften kompatibel. Das kann - wenn du längere Zeit damit arbeiten willst und dich dabei weiterentwickelst, durchaus ein Vorteil sein!
Mhm - Unter 800€ gibts da ja nichts...Oder such ich einfach nur falsch? Ich find nämlich nur Stative mit 100er Schale von Manfrotto und Sachtler. Gibt es keine Stative mit 100er Schale im Preisbereich von 500€?

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Sonntag, 5. Oktober 2014, 13:03

Also ich kenne als Stativhersteller auch nur Manfrotto & Sachtler. Vielleicht noch Panther, aber die werden noch teurer sein. Schau aber auch bei Ebay mal nach Gebrauchten! Manchmal hat man da Glück.
Leider ist in der Welt des Filmes alles teuer :-(

JanH

Jan

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18

Sonntag, 5. Oktober 2014, 14:53

Mich persönlich haben die technischen Möglichkeiten und durch die Globalisierung immer erschwinglicher werdenden Gerätschaften nur von der Kreativität abgehalten. Andererseits habe ich dadurch auch für die Zukunft gelernt, denn vom Equipment möchte ich kein Vorhaben mehr abhängig machen.

Wollte ich nur so anmerken... alles, was Kamera-seitig hinzukommt, kann durchaus das kreative Schaffen erschweren. Gegen Scheinwerfer möchte ich jedoch nichts pauschal einwenden, da habe ich ein paar grundsätzliche Dinge über Lichtsetzung gelernt...

Mach am besten Deine eigenen Erfahrungen und geh den Weg über eBay oder über einen hiesigen Verleiher. Ich bin der Ansicht, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss und auch Fehler machen muss.

Karottenmedia

unregistriert

19

Montag, 6. Oktober 2014, 18:24

Andererseits habe ich dadurch auch für die Zukunft gelernt, denn vom Equipment möchte ich kein Vorhaben mehr abhängig machen.

Möchte ich auch nicht - kommt alles Schritt für Schritt, alles aufeinmal kann Ich mir auch garnicht leisten. Ich weiß ja wofür die einzelnen Komponenten da sind und sollte ich merken, das geht auch ohne, dann kann ich's ja auch weglassen :) .

Aber noch ne andere Frage:
Wie siehts denn mit Filtern aus, gibts da irgendwelche unbedingt Notwendige? Hab in einem Blog gelesen, dass man irgendwie einen IRND Filter braucht, kann das hier jemand bestätigen?

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TeeTrinker

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20

Montag, 6. Oktober 2014, 22:59

Wie siehts denn mit Filtern aus, gibts da irgendwelche unbedingt Notwendige? Hab in einem Blog gelesen, dass man irgendwie einen IRND Filter braucht, kann das hier jemand bestätigen?
Also ich kann nur von mir sprechen - wenn ich auf nen Dreh als Kameramann fahre, dann habe ich IMMER einen POL-Filter, einen Satz ND (0.3, 0.6, 0.9) dabei, oft auch einen CLEAR - davon ausgenommen sind Drehs wo von vorn herein klar ist, dass Licht Mangelwahre ist, also zB. Studiodrehs. Alle weiteren Filter sind dann Projektabhängig. Was sehr oft mit im Gepäck ist sind UltraContrast oder BlackProMist, häufig auch ND-Verläufe, davon dann jeweils 1/8, 1/4, 1/2 & 1/1, bzw. bei den Verläufen je ein Satz (0.3, 0.6, 0.9) HardEdge und SoftEdge. Das sind jetzt alles Filter, die du in das Kompendium reinsteckst - die holt man sich aber vom Verleiher, weil da ein 4x4 Filter locker was um die 250€ kostet.
Was ich aber zum Schutz des Objektives immer empfehlen würde, währe einen UV oder Skylight vor die Linse zu schrauben. Das ist quasi ein Klarglas, der verändert also visuell erstmal nichts, schützt aber deine Optik vor jeder Menge "Gefahren", die ein Objektiv so erleiden kann.

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