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xdefense

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1

Freitag, 24. Mai 2013, 00:34

Welche DSRL oder Camcorder für "Versteckte Kamera" und "Interviews"

Hallo,
Ich bin derzeitig auf der suche nach einer vernünftigen Kamera. Die Kamera sollte für Comedy Street verwendbar sein und zum anderen auch für Interviews. Ich hab mich schon mehrmals informiert aber mir fehlt wahrscheinlich die nötige Erfahrung dazu. Was könnt ihr empfehlen DSRL oder Camcorder als budget wäre maximal 700€ angesetzt.

Ich danke schonmal denen, die mir bei der Suche helfen :thumbsup:

2

Freitag, 24. Mai 2013, 00:50

Hallo,
Ich bin derzeitig auf der suche nach einer vernünftigen Kamera. Die Kamera sollte für Comedy Street verwendbar sein und zum anderen auch für Interviews. Ich hab mich schon mehrmals informiert aber mir fehlt wahrscheinlich die nötige Erfahrung dazu. Was könnt ihr empfehlen DSRL oder Camcorder als budget wäre maximal 700€ angesetzt.

Ich danke schonmal denen, die mir bei der Suche helfen :thumbsup:

Ich schlage vor, du kaufst dir als erstes ein Buch über Filmrecht und Recht am eigenen Bild. Wenn du das gelesen hast, können wir gerne weiterreden... du wurdest schon einmal darauf hingewiesen, dass verstecktes Filmen rechtswidrig sein kann, mal abgesehen davon, dass ich es unter aller Sau finde, Leute zu filmen, ohne sie um Erlaubnis zu fragen.

xdefense

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3

Freitag, 24. Mai 2013, 01:00

Bitte nicht von der Frage weglenken. Wer hat davon gesagt das ich Leute filme und das ohne ihre einverständnis dann ins Netz stelle? Nach jedem einzelnen Dreh werden wir die Person fragen ob das OK ist, und diese geben uns dass recht am bild über eine Unterschrift!
Falls nicht wird Bild und Ton zensiert oder garnicht benutzt!

4

Freitag, 24. Mai 2013, 01:29

Bitte nicht von der Frage weglenken. Wer hat davon gesagt das ich Leute filme und das ohne ihre einverständnis dann ins Netz stelle? Nach jedem einzelnen Dreh werden wir die Person fragen ob das OK ist, und diese geben uns dass recht am bild über eine Unterschrift!
Falls nicht wird Bild und Ton zensiert oder garnicht benutzt!

Sowas gehört VOR dem Dreh geklärt. Sowohl moralisch als auch rechtlich. Auch das hast du schon erklärt bekommen...

Ich bin raus. Hab keinen Bock drauf.

pikk

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5

Freitag, 24. Mai 2013, 09:20

Sowas gehört VOR dem Dreh geklärt. Sowohl moralisch als auch rechtlich.

Na ja, über Moral kann man streiten, aber verboten ist es nun nicht direkt, sich die Übertragungsrechte nach dem Dreh zu holen. Bei solchen Formaten geht es kaum anders, weil sonst die Spontanität verloren geht. Bin zwar selbst kein Fan davon, aber es klang für mich jetzt nicht danach, als würde der TO krampfhaft an einem illegalen Vorhaben fest halten und selbst wenn, muss es eben jeder selbst wissen, ob er gern das Risiko eingehen möchte, vor Gericht zu landen.

Zur Ursprungsfrage: Eine DSLR kannst du meiner Meinung nach für sowas komplett vergessen. Die muss viel zu oft eingestellt werden, was kaum machbar ist, wenn man sie verstecken will. Ich denke, eine GoPro Hero dürfte was für dich sein. Die ist kompakt, relativ günstig und macht Bilder, die man für einen solchen Zweck noch verzeihen kann. Auf jeden Fall kann man die gut verstecken. Der wesentliche Nachteil dürfte hier aber sein, dass du relativ nah ran musst, weil der optische Zoom fehlt. Für Interviews taugt die dagegen gar nichts.
Auch noch denkbar und ein vernünftiger Kompromis wäre ein Kompaktcamcorder wie z.B. die HC-X909.

Black Cinema

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6

Freitag, 24. Mai 2013, 13:50

Naja solang du fragst und die Aufnahmen die du wirklich nicht benutzen darfst auch weg lässt finde ich es ok.
Ich würde auch die GoPro benutzen. Aber dir muss bewusst sein, dass die Kamera keinen Bildschirm hat. Und ich denke, dass eine Personen die Aufnahmen sehen wollen bevor sie ihr ok dafür geben. Also solltest du einen Laptop dabei haben um alles zeigen zu können.

Michael - Visual Pursuit

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7

Freitag, 24. Mai 2013, 15:50

Bereits die Aufnahme mit versteckter Kamera kann eine strafbare Handlung sein,
und zwar völlig unabhängig davon ob die Aufnahmen später gezeigt oder gelöscht
werden.

Meiner Ansicht nach ist das auch gut so.
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joey23

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8

Freitag, 24. Mai 2013, 16:32

Für versteckte Kamera mag die GoPro gehen, mal von der legal oder nicht legal-Diskussion weg - für Interviews funktioniert sie aber defintiv nicht.

Black Cinema

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9

Freitag, 24. Mai 2013, 17:13

Bereits die Aufnahme mit versteckter Kamera kann eine strafbare Handlung sein,
und zwar völlig unabhängig davon ob die Aufnahmen später gezeigt oder gelöscht
werden.

Meiner Ansicht nach ist das auch gut so.
Das stimmt so nicht. Aber da wir in diesem Forum keine juristischen Ratschläge geben dürfen sollten wir uns da sowieso zurückhalten.

Also egal was hier geschrieben wird informier dich vorher bei einem Juristen! Das hier ist alles Hörensagen davon hast du wenig.

@Joey23: Wenn man den Ton extern aufnimmt sollte das eigentlich kein Problem sein... Oder hab ich was nicht bedacht?

pikk

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Freitag, 24. Mai 2013, 17:19

Die GoPro sieht mit ihrem extremen Weitwinkel nicht so super hübsch aus, find ich. Außerdem ist sie nicht grad praktisch in einer Interviewsituation. Aber klar, theoretisch ist auch das machbar.

Zeitraffer

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11

Freitag, 24. Mai 2013, 17:33

Bereits die Aufnahme mit versteckter Kamera kann eine strafbare Handlung sein,
und zwar völlig unabhängig davon ob die Aufnahmen später gezeigt oder gelöscht
werden.

Meiner Ansicht nach ist das auch gut so.

Stimmt so nicht, Beispiel: Eine versteckte SLR nimmt eine Straftat auf, die für das Strafverfahren relevant ist. Die wäre vor Gericht gültig!
Ungültig wäre die versteckte Aufnahme bei einem "Zivilverfahren", da hier die Persönlichkeitsrechte verletzt wurden. Es kommt auf die Situation an...

Der TO würde nach seinen Aussagen die Beteiligten im "nachinein" befragen, bevor das Video veröffentlicht wird.
Ist rechtlich gesehen ok. Idealfall wäre ein schriftlicher Vertrag, wegen der Nachweisbarkeit, falls es zum Streitfall kommt.

Gruß
Zeitraffer

RubicsCube

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12

Freitag, 24. Mai 2013, 21:33

In meiner Zeit bei solchen Formaten (ist schon etwas her) haben wir MiniDV-Kameras in Umhängetaschen oder parkenden Autos versteckt. Für die interviews kam dann ein Kameramann mit einer normalen Betacam aus seinem Versteck, zum einen wegen der besseren Bildqualität, zum anderen, weil der Eindruck doch ein anderer ist, wenn ein größeres Gerät verwendet wird. Das schüchert die Opfer ein und macht es dem Redakteur/Autor einfacher, die Antworten zu bekommen, die gebraucht werden.

Inzwischen glaube ich, dass sich das Konzept etwas überlebt hat. Man kann ja einfach ein paar Leute mit ihren (sowieso omnipräsenten) HD-Smartphones drumherum stellen, wenn es an einem wirklich öffentlichen Platz stattfindet. Die tun dann so, als ob sie eine SMS schreiben und nehmen alles auf. Inzwischen wundert sich da auch kein Mensch mehr.

Falls du weitere Fragen zur Thematik hast, schreib mich ruhig an.

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Michael - Visual Pursuit

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13

Sonntag, 26. Mai 2013, 11:28

Die einschlägige Strafvorschrift wäre der §201 StGB:
https://ggr-law.com/persoenlichkeitsrech…daufnahmen.html

Meiner Meinung nach deckt das auch heimliche Aufnahmen im genannten
Ausmaß ab, denn wenn das Opfer ohne die kenntnis der Kamera agiert
wird man ihm nicht unterstellen können dass seine Handlung öffentlich
im Sinne des Gesetzes ist.

Wenn "Opfer" *eingeschüchtert* werden, dann könnte ich mir denken
dass auch Nötigung möglicherweise nicht weit entfernt ist.

Aber ich bin kein Anwalt, dies ist keine Rechtsberatung.

Meiner Meinung nach ist es bislang nicht zu Verurteilungen gekommen
weil §201 ein Antragsdelikt ist, kein Offizialdelikt.
Wenn niemand Anzeige erstattet, dann passiert nichts.
Und im Falle der Prekariatssender wird im Zweifel die Rechtsabteilung
eine grosszügige Zahlung gegen Einziehung der Anzeige verhandelt haben.
It's all about the light.

RubicsCube

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14

Sonntag, 26. Mai 2013, 13:05

Zitat

Die einschlägige Strafvorschrift wäre der §201 StGB:



https://ggr-law.com/persoenlichkeitsrech…daufnahmen.html
So lange das Ganze im öffentlichen Raum stattfindet, ist das kaum anzuwenden.
Wenn "Opfer" *eingeschüchtert* werden, dann könnte ich mir denken
dass auch Nötigung möglicherweise nicht weit entfernt ist.
Damit war nur gemeint, dass normale Leute, die plötzlich einem Kamerateam gegenüberstehen, kaum einen klaren Gedanken fassen können und damit leicht zu doofen aussagen und der abschließenden Unterschrift unter der Einverständniserklärung zu bewegen sind. Das später als "Nötigung" auszulegen, finde ich doch etwas übertrieben.
Bei unsichereren Leuten kann man es auch über die Kumpelschiene versuchen, oder auch einen kleinen finanziellen Anreiz für die Unterschrift bieten (max. 20 Euro). Es gibt viele Mittel, jemanden zu überreden.

Zitat

Und im Falle der Prekariatssender wird im Zweifel die Rechtsabteilung

eine grosszügige Zahlung gegen Einziehung der Anzeige verhandelt haben.
Ja, aber nur in Ausnahmefällen. Normalerweise reicht es, darauf hinzuweisen, wer bei einem eventuellen Rechtsstreit den längeren Atem haben würde. Mit so was muss man als Privatfilmemacher natürlich aufpassen, aber so schmerzbefreit und mediengeil, wie der durchschnittsmensch heute ist, sehe ich da erstmal keine größeren Probleme.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »RubicsCube« (26. Mai 2013, 14:14)


m9898

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15

Sonntag, 26. Mai 2013, 14:10

§201 StGB

Dies ist anzuwenden, wenn die Aufnahmen an einem Ort gemacht werden, an dem die Person damit rechnen muss, dass das gesprochene Wort von niemandem, außer den anwesenden Personen gehört werden kann.
Im öffentlichen Raum gillt dies höchstens an sehr abgelegenen Orten.

Zeitraffer

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16

Sonntag, 26. Mai 2013, 17:36

Nehmen wir das Beispiel der versteckten Kamera um Betrugsfälle aufzudecken. Wenn der "Erwischte" keine Einverständniserklärung (auch im Nachinein) abgegeben hat, darf der TV Sender das Material nicht senden bzw. veröffentlichen. In der Praxis wird das zum Teil ignoriert um die Quote zu erhöhen. Wenn die Klage kommt, muß der Sender eben zahlen.

Grundsätzlich ob Video oder Fotoaufnahme muß das Einverständnis einmal zum Aufnehmen UND zur Veröffentlichung vorliegen. Beim Aufnehmen selbst, ist die Nachweisbarkeit schwerer, da dieser Vorgang heimlich gemacht werden könnte. In der Praxis relevant ist die Veröffentlichung der Aufnahme. Mit einem öffentlichen Platz hat das "Recht am eigenen Bild" nichts zu tun. In Orten, wo das Hausrecht existiert, muß der Filmer mit dem Eigentümer die Erlaubnis zum Filmen einholen. Aber das ist ein anderes Thema...

Es gibt in Berlin einen Fotografen, der Straßenfotografie betreibt. Er knipst Passanten und stellt die Bilder online und hat Erfolg damit. Da er nur Bilder onlin stellt, wo die abgelichteten Personen keinen Nachteil davon haben, hat er keine Probleme damit bekommen. Das ist Theorie und Praxis...

Letztendlich will der TO die technischen Details zur Kamera wissen, und nach der rechtlichen Sicht wurde hier gar nicht gefragt... :)

bildmacher

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17

Samstag, 8. Juni 2013, 12:33

Bereits die Aufnahme mit versteckter Kamera kann eine strafbare Handlung sein,
und zwar völlig unabhängig davon ob die Aufnahmen später gezeigt oder gelöscht
werden.


Das glaube ich nicht. Es kann doch egal sein, ob man die Kamera offen-sichtbar hält oder versteckt.

Jeder Tourist fotografiert fremde Menschen mehr oder weniger versteckt. Es werden sogar Fotobücher mit Leuten auf der Strasse herausgegeben; Leute, die z.B. an der roten Ampel warten.
Investigative Journalisten filmen auch versteckt und pixeln hinterher ggf. Gesichter.

Und wie sollten pro sieben und Simon Gosejohan die Comedystreet-Serie drehen? Die filmen versteckt und vorher gefragt haben die sicher auch nicht.

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Vordhosbn

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18

Samstag, 8. Juni 2013, 12:46

[/quote] Und wie sollten pro sieben und Simon Gosejohan die Comedystreet-Serie drehen? Die filmen versteckt und vorher gefragt haben die sicher auch nicht.[/quote]

Wäre ja auch sonst Sinnlos wenn die Leute vorher wüssten was Sache ist...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Vordhosbn« (8. Juni 2013, 12:57)


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19

Montag, 10. Juni 2013, 05:54

Das glaube ich nicht. Es kann doch egal sein, ob man die Kamera offen-sichtbar hält oder versteckt.


Nein. Der Gesetzgeber geht davon aus dass man sich anders verhält
wenn man die Kamera sieht bzw sich der Aufnahme bewusst ist.

Wenn ich dir etwas ins Ohr flüstere, dann muss ich davon ausgehen können
dass dies vertraulich gesprochen ist und nicht dass Du ein Mikro hinterm Ohr hast.

Zitat


Jeder Tourist fotografiert fremde Menschen mehr oder weniger versteckt.


Dass das erstaunlich oft gut geht liegt schlicht dran dass es über Grenzen hinweg
mühsam zu verfolgen ist und sehr oft eben nicht bemerkt wird, bzw auch
oft schlicht ignoriert wird. Es laufen auch oft Menschen über rote Ampeln.
Das bleibt trotzdem verboten.

Zitat


Es werden sogar Fotobücher mit Leuten auf der Strasse herausgegeben; Leute,
die z.B. an der roten Ampel warten.


Mit etwas Glück kann man sich auf den Kunstvorbehalt berufen, mit Pech wird
das Buch eingezogen und eingestampft und der Autor wird zu Schadenersatz
verknackt.

Zitat


Investigative Journalisten filmen auch versteckt und pixeln hinterher ggf. Gesichter.


Die Sender rechnen damit dass die Leute gegen die Rechtsabteilung der Sender
einknicken. Tun sie das nicht, dann wird einfach die Strafe gezahlt.
Was für einen normalen Fotografen eine empfindliche Strafe darstellt zahlt
so ein Sender aus der Portokasse. Recht kann man in Deutschland kaufen.

Zitat


Und wie sollten pro sieben und Simon Gosejohan die Comedystreet-Serie drehen?
Die filmen versteckt und vorher gefragt haben die sicher auch nicht.


Die begehen meiner Ansicht nach kalkulierten Rechtsbruch. Und kaufen sich
im Zweifel raus. Wer finanziell anders ausgestattet ist als Pro Sieben sollte das
vielleicht nicht kopieren.
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