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E.T.O.D.

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1

Mittwoch, 2. Januar 2013, 03:56

Hilfe für 2-Stunden Filmprojekt :-)

Also, ich habe mich nun nach dem Lesen einiger hilfreicher Beiträge hier auch dazu entschlossen, mich hier anzumelden. Also erstmal ein Hallo an alle :-)

So, nun zum Thema. Das folgende wird jetzt vermutlich ziemlich lang werden, also schon mal eine Entschuldigung hier. Ich bin begeisterter Filmer, und schütte euch nun mein Herz aus :D

Ich bin 15 Jahre alt, und mein Traum ist es, wie bei vielen hier nehme ich an, Regisseur zu werden. Ich habe mich schon sehr viel damit befasst, und würde mich nicht als Laie bezeichnen.
Jedenfalls habe ich schon ein wenig Erfahrung, und durch Förderung der Schule für besonders Begabte die Möglichkeit erhalten, mit zum Teil "richtigen" Regisseuren und anderen Jugendlichen Amateurfilme zu drehen.

Jedoch will ich keinen Kurzfilm drehen, sondern einen 2-Stunden Spielfilm. Es wollten mir schon viele ausreden, also spart euch die Mühe. Die Story wurde lange durchdacht, und das (erste) Drehbuch steht.
Seit ein paar Monaten arbeite ich nun also an der Requisite etc.
So langsam wird es ernst, ich hab aber leider kleine Bedenken. Erstmal frag ich mich, ob ich als Regisseur mit einer Filmcrew aus Freunden (ca 13) überhaupt ein professionelles Ergebnis erzielen kann. Des weitern muss ich wahrscheinlich die Hauptrolle übernehmen, was ich natürlich auch gerne tue, aber dabei Regie zu führen wird schwierig werden.

Naja, jetzt erstmal was zu meiner Ausstattung. Ich besitze 3 (bald 4) Bauleuchter mit drangeschraubten Durchlichtschirmen, dazu ein Aufheller (Reflektor). Dann werde ich mir noch Farbfolien kaufen, aber ich habe noch keine Idee wie ich diese an den sehr heißen Bauleuchtern befestigen kann. Jemand eine Idee? Ebenfalls würde ich mich über ein paar Ratschläge zur Beleuchtung freuen, da dies vielleicht nicht umbedingt mein stärkstes Gebiet ist.

Wir filmen mit verschiedenen Kameras. Darüber wird sich wahrscheinlich auch der ein oder andere aufregen, aber ich halte es für nötig. Einmal haben wir den Camcorder Panasonic HC X909, für actionlastige Szenen und Greenscreen-Szenen. Dann haben wir noch eine Spiegelreflex von einem Freund von mir, die Canon Eos 600D, für die Tiefenunschärfe und den "Filmlook". Hier wieder eine Frage, ich weiß nicht ob mir diese Kamera immer zur Verfügung steht, meint ihr ich sollte mir noch selbst eine Spiegelreflex zulegen, und wenn ja, welche?
Oder meint ihr es reicht wenn ich mit meinem Camcorder 12x zoome?
Denn hier gibt es ja recht unterschiedliche Meinungen. Viele mögen den "Filmlook" der Dslr's, aber ich finde den Begriff Filmlook dafür unpassend, da Filme in der Regel anders aussehen (was ja auch verständlich ist).
Die Amateur-Kurzfilme die ich oft sehe, und die immer oft groß angepriesen werden, experimentieren sehr stark mit der Tiefenunschärfe und stellen oft viele Bereiche unscharf da, vor allem zum Rand hin. In einer Kinoproduktion habe ich derartiges noch nie so stark ausgeprägt gesehen. Ich denke in einem Kurzfilm mag das seine Wirkung haben, aber zwei Stunden davon? Lieber nicht, oder was meint ihr?

Ok, für den Ton will ich mir in den nächsten Tagen das Rode NTG 2 zulegen und dazu das Zoom Hn4. Meinungen?


So, ich denke das war es so ziemlich.. Jetzt am Ende noch ein bisschen Hintergrundinformation:
Ich bin bereit alles Mögliche bzw Unmögliche für diesen Film zu tun, und werde mich reinknien bis er fertig ist. Das ist kein Ding worauf ich jetzt mal Lust hab, nein, das ist mein absolutes Lebensziel und ich will eben schon sehr früh anfangen dafür zu arbeiten, denn nur reden reicht nicht, man muss was vorzulegen haben.
Mein Motto nach dem ich arbeite ist:
Strebe nach dem Unmöglichen, und freue dich das Mögliche in Perfektion erreicht zu haben.
Meine großes Vorbild ist (natürlich!) Peter Jackson, der mit dem "Herr der Ringe" den (meiner Meinung nach) besten Film aller Zeiten geschaffen hat. Der Hobbit hat mich ebenfalls umgehauen ;)

SO, Jetzt ich bin dann doch fertig, und hier ein Danke an alle, die sich das alles durchgelesen haben!:-)

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HornkleeTV

Hell van Sing

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Mittwoch, 2. Januar 2013, 21:39

"Professionelles Ergebnis"?
Verzeih, aber das schaffst du schon alleine von der Technischen Seite her nicht. Eben wegen, auch wenn es dich nervt, den verschiedenen Kameras, da diese verschiedene Aussehen abgeben. Mal angenommen du filmst eine Szene mit 2 Kameras (wird wahrscheinlich oft vorkommen):
Wenn da bei jedem Kamerawechsel ein anderes Bild kommt sieht das nunmal, sorry, scheiße aus.
Dazu kommt noch die Beleuchtung. Baustrahler? Für ein professionelles Ergebnis? Ist das dein Ernst?
Ich verweise einfach mal auf joey23 Lichttutorial.
Nichts gegen deine Freunde, ich gehe aber einfach mal davon aus dass diese eben Laien sind, und weiß aus eigener Erfahrung, dass diese "Kameramänner"...du weißt worauf ich hinauswill, ne?
Das Gleiche bei den Schauspielern. Es gibt nicht ohne Grund Schauspielschulen.

Ich will dich nicht enttäuschen, aber was du vorhast ist mit dem was du bisher andenkst ein Ding der Unmöglichkeit, woran du so mal eben nichts ändern kannst. Das weiß ich nur zu gut aus eigener Erfahrung *seufz*
Das Mikro passt soweit in der Konstellation, aber denk an die Filmklappe!
Allerdings möchte ich dir eines sagen:
Schraube deine Erwartungen ein Stück zurück, investiere noch etwas Zeit und Geld (was du nämlich vergessen hast ist die gesamte Fülle des Jobs des Produzenten, die du ja auch ausfüllst!) und zieh dein Ding durch!

Viel Spass und Glück,
Hell van Sing von HornkleeTV

PS: In welcher Region lebst du? Wenn benötigt würde ich mich zur Verfügung stellen, ob vor oder hinter der Kamera ist mir gleich (3 Jahre Theatererfahrung).
"Zeit ist Geld." - "Warum bin ich dann immer pleite?"
Quelle: Lyrialia (Werk: Er, Ich und das Irgendwann)

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rick

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Mittwoch, 2. Januar 2013, 22:05

Zitat

Oder meint ihr es reicht wenn ich mit meinem Camcorder 12x zoome?

Ich sage nein, aber ausprobieren wäre der einfachste weg. Probleme gibt es bei großen Brennweiten und wacklern am Stativ oder Kamerafahrten, weil natürlich auch jedes Zittern optisch verstärkt wird.

Ich denke in einem Kurzfilm mag das seine Wirkung haben, aber zwei Stunden davon? Lieber nicht, oder was meint ihr?

Du bist der Regisseur Drehbuchautor und Produzent, das ist Deine Entscheidung. Wenn Du Dir da unsicher bist und wie Du sagst ein großes Interesse an einem "professionellen" Ergebnis hast, dann solltest Du Dir einen DOP (kann auch jemand sein, der ein Auge für Bildgestaltung wie hat, z.B. manche Fotografen) oder einen erfahrenen Kamermann suchen, der Dir mit realer Dreherfahrung hilfreich zur Seite stehen kann.

Ich hab mir Deinen Text jedenfalls aufmerksam durchgelesen und im Gegensatz zu vielen Anderen die große Pläne haben, schreibst Du etwas was mich überzeugt...

Zitat

...das ist mein absolutes Lebensziel und ich will eben schon sehr früh anfangen dafür zu arbeiten

Du hast ein großen Vorteil, Du bist "erst" 15, dir läuft die Zeit nicht weg. Du kannst es Dir erlauben mit etwas kürzerem als einem 2 Stunden Film anzufangen. Denk mal darüber nach ob es nicht für Dein großes Ziel hilfreich wäre, nochmal 6 Monate zu warten und mehr Erfahrungen in den Departments Produktion & Regie zu sammeln, die Du dann in Dein großes Projekt einbringen kannst. Das ist nur ein Vorschlag und kein Versuch Dir Deinen Film auszureden. Vielleicht wäre ja ein Musikvideo zum Film (vorab) eine Idee.

An zwei/drei Stellen in Deinem Text, kann man schon Deine Unsicherheit rauslesen und darum denke ich, daß Du Dir selber einen großen gefallen tust, wenn Du erstmal mit einem Projekt zum Erfahrungsammeln anfängst und dann erst so richtig durchstartest.

Aber egal wie Du Dich entscheidest, ich wünsche Dir super viel Glück und Erfolg bei Deinem Vorhaben und verlier bloß nicht Deine Grundeinstellung.

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hjkoenig

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Donnerstag, 3. Januar 2013, 00:31

Hallo,
neben den Ratschlägen, die andere dir schon besser gegeben haben als ich es könnte, noch ein anderer: suche dir aus deiner Story ein paar Szenen heraus, die für sich genommen schon einen gewissen Sinn ergeben und sehenswert sein könnten. Fang mit der Arbeit an diesen Szenen an und stell sie mit den anderen deines Teams und deinen Darstellern fertig. Dabei sollte durchaus schon so gedreht werden, dass diese Szenen einmal Teil des Ganzen werden können. Andererseits sollte dabei schon etwas Eigenständiges herauskommen (auch wenn man sich dafür z.B. extra eine Einführung und einen Schluss ausdenken muss, die im geplanten Gesamtfilm nicht mehr vorkommen).

Vorteil dieser Methode:
- man übt sich mit einem überschaubaren Vorhaben ein und kann, wenn es gelingt, schon etwas vorzeigen,
- es befriedigt alle, die dabei waren, wenn es schon ein Ergebnis gibt, selbst wenn ihr, aus welchen Gründen auch immer, an dem Großprojekt nicht weiterarbeiten könnt. Das muss gar nicht an eurem Willen oder Durchhaltevermögen liegen.

Professionelle Teams brauchen für einen Kinofilm nicht selten mehr als ein Jahr und oft ist das Jahr mit notwendiger Arbeit herum, ohne dass einer auch nur eine Kamera angefasst hat. Und das sind Leute, die nichts anderes tun, als sich mit der Produktion von Filmen zu befassen. Dass ihr es für ein professionelles Ergebnis schneller schafft, ist natürlich nicht unmöglich, aber doch sehr unwahrscheinlich. Für eine Amateurtruppe kann eine so lange Zeit aber eine böse Falle werden. Da ist es gut, wenn man ein Ergebnis hat, von dem alle das Gefühl haben: es hat schon mal den Einsatz gelohnt.
Gruß, Hajo König
hans joachim könig

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schleiereule, rick

E.T.O.D.

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5

Donnerstag, 3. Januar 2013, 03:04

Ok, erstmal Danke für die ganzen Antworten :)

Was ich im ersten Post vergessen habe: Wir haben uns zwei Schulterstative selbst gebaut, die ihren Zweck gut erfüllen.

Also, das mit den Kameras weiß ich. Ich meinte eigentlich für verschiedene Szenen die Kameras zu wechseln, nicht für verschiedene Shots. Denn in Actionszenen kann man mit einer Dslr eigentlich gar nichts anfangen, aber für ruhigere Szenen ist der Look dann doch schöner. Deshalb meine Frage ob es sich lohnt noch eine Dslr zu kaufen.
So, nun zu der Sache mit den Bauleuchtern. Ich hab das Lichttutorial bereits gelesen aber trotzdem danke :) Ich habe mich aber für Bauleuchter entschieden, denn ich habe von beiden Seiten gutes und schlechtes gehört, und da beide, ich sag mal, die sehr einfache Variante sind, wird das wahrscheinlich nicht so ausschlaggebend sein.
Dass das ganze am Ende natürlich nicht bombastisch aussieht, ist mir klar, mit professionellem Ergebnis meine ich einfach das die Leute es mir als Film abkaufen, und nicht als Urlaubsvideo. Denn mehr brauche ich gar nicht. Ich finde einen guten Film machen andere Dinge mehr aus, falls Drehbuch, Spannung, Musik und Schnitt (und Schauspielleistung) stimmen, reicht mir bei Licht und Look auch der Durchschnitt.
Zu meinen Freunden: Ich hab dabei auch mehrere die sich auskennen, einen der sich gut mit Kamera auskennt, einen für Effekte, und der kann es, glaubt mir, wohnt aber leider 45 minuten von mir weg.
Und dann hab ich noch meinen Bruder, der ist talentiert was Schnitt anbelangt und hat auch schon relativ viel Ahnung.
Filmklappen hab ich, sogar zwei :D
Dass ich der Produzent bin weiß ich, und arbeite auch in letzter Zeit hauptsächlich dafür. Mein Auto später wird zwar immer kleiner, aber was soll man machen :D Und es ist nicht so, das ich jetzt gerade anfange zu planen etc, das läuft schon seit ca einem halben Jahr.
Ich lebe in Rheinland-Pfalz. Danke für das Angebot!:-) Aber dringend benötigt ist es nicht würde ich so einschätzen.

So, nun zur zweiten Antwort.
Das Ergebnis mit 12x Zoom sieht schon ganz ordentlich, gegeben falls gehen auch 24x, durch Intelligenten Zoom (wenig Qualtitätsverlust). Ebenfalls hat die Kamera einen wirklich guten Bildstabilisator. Damit kann ich 12x ruckelfrei zoomen (ohne Stativ).
Das mit dem DOP ist ein guter Tipp, aber ich habe schon Erfahrung mit einem echten Kameramann :D Der im ersten Post erwähnte Regisseur ist zudem Kameramann und Cutter. Ok, eigentlich ist es eine Sie. Sie hat einen 15-Minuten-Film den ich damals mit anderen Jugendlichen gedreht habe in einer Nacht geschnitten (14 Stunden am Stück). Erstaunliche Leistung.
Ich denke es ist im Grunde eine gute Idee weitere Erfahrung zu sammeln, aber nächstes Jahr komme ich in die Oberstufe und dann hab ich womöglich keine Zeit mehr für so ein großes Projekt. Also muss ich mich auf meine bisherige Erfahrung verlassen, aber ich bin zuversichtlich:-)

So, nun zu letzten Antwort:
Das Raussuchen einzelner Szenen ist ebenfalls eine gute Idee, so etwas ähnliches hab ich mir auch schon gedacht. Vor allem werde ich erstmal die erste Szene drehen, und dann weiter planen, denn wenn es hier schon scheitert..

Deswegen denke ich kann man die weiteren Schritte erst nach den ersten Ergebnissen absehen.
Ich nehme mir den Ratschlag aber zu Herzen, denn ich denke es ist eine gute Idee sich mit ein paar Szenen zu beschäftigen, vielleicht nach dem Motto "von allem ebbes", damit man mal sieht was geht und was nicht.
Das das am Ende ohne den Rest ein eigenständiges Ergebnis wird bezweifel ich aber, da dafür die Handlung zu komplex ist.

Naja, jedenfalls Danke für die netten Ratschläge und Glückwünsche, und antwortet gern noch weiter:-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »E.T.O.D.« (3. Januar 2013, 03:13)


HobbyFilmer

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Donnerstag, 3. Januar 2013, 04:39

Das klingt ja alles sehr interessant.

Meiner Meinung nach würde ich von dem Trick mit dem rein Zoomen absolut die Finger lassen. Ich kann zwar nicht genau sagen warum aber schon allein wenn ich daran denke sträuben sich meinen Nackenhaare.

Es ist sehr sinnvoll sich eine DSLR zu kaufen gerade wenn man Szenische Sachen drehen will. Allerdings lohnt sich so was nicht unbedingt nur für ein Projekt. Ich empfehle die 600d oder auch die 550d und wenn du ganz viel Gelt hast, dann kauf dir die 5d. :D

Den Tipp von hjkoenig finde ich klasse, ich würde es genau so machen. Erst mal einen kleinen Piloten drehen oder wie das heißt.

Was die Schauspieler angeht empfehle ich dir auf jeden fall auch Ausgebildete, die machen dir einfach noch mal die Arbeit um einiges leichter (habe ich bei meinem letzten Projekt bemerkt).

Ein Anzeige kannst du z.B. auf http://www.crew-united.com erstellen. Wenn dein Projekt gut ist und du es auch gut dort Präsentierst wirst du sicher schnell viele Rückmeldungen bekommen, zumindest war das bei mir so.

Also ich wünsche dir viel Glück.

LG Jasper

P.S. Ach so was die wenige Zeit in der Oberstufe angeht, finde ich absoluter bullschit. Meiner Meinung nach hat man eigentlich verdammt viel zeit man muss sie sich manchmal einfach nur nehmen. ;)

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7

Donnerstag, 3. Januar 2013, 14:54

P.S. Ach so was die wenige Zeit in der Oberstufe angeht, finde ich absoluter bullschit. Meiner Meinung nach hat man eigentlich verdammt viel zeit man muss sie sich manchmal einfach nur nehmen. ;)

Zumindest bis zum Abihalbjahr, da könnte es dann WIRKLICH knapp werden, aber da konzentriert man sich auch wirklich eher aufs "Finale"... Krieg schon jetzt nen Rappel wenn ich die 1 1/2 Jahre gen Zukunft blicke. Das größere Problem ist nicht das Zeit nehmen, sondern eher das Zeit nutzen^^ (Konfuzius lässt grüßen ;) )
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8

Donnerstag, 3. Januar 2013, 17:34

Deine Ambitionen in Ehren. Ich denke, Du wirst das auf jeden Fall durchziehen. Ich denke, Deine Kumpels wissen bestimmt, was sie tun müssen und sollen. Und mit Sicherheit wird das ein guter Film werden. Ich gehe davon aus, dass Du deinen Film nicht vermarkten willst ? Das Mikro ist empfehlenswert. Noch was ( aus eigener Erfahrung ) : Wahrscheinlich sind ALLE mit Leib und Seele dabei, wahrscheinlich spielen ALLE für lau, aber Eines ist enorm wichtig am Set : ESSEN und TRINKEN. Hat Dein Team und die Schauspieler nichts zu Essen und Trinken, geht Dein Film gnadenlos den Berg runter. Ohne wenn und aber. Das solltest Du nie Unterschätzen. Ansonsten wünsche ich Dir viel Glück. Durchhalten!

Jo

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Donnerstag, 3. Januar 2013, 17:37

Möchte mal eine andere Frage stellen, ohne Unhöflich zu wirken, aber warum muss es ein Film mit 2 Std. sein? Es reichen doch auch 45 Min. Weil keiner kann eine Spannung von 2 Std. halten, ohne das es langeilig wirkt, egal was man in dem Film auch sehen mag. Weitere Frage, hast Du schon mal Filme mit 30 Min. gemacht?

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E.T.O.D.

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10

Donnerstag, 3. Januar 2013, 19:37

Ok, erstmal wieder danke für die weiteren Antworten :-)

Also, ich finde das mit dem Zoomen eigentlich ziemlich gut. Es bringt mich sehr viel näher an den richtigen Look, die Tiefenunschärfe ist da, die Qualität ist richtig gut, und die Kamera klebt den Darstellern nicht im Gesicht sondern ist angenehm weit weg. Ich weiß nicht was dagegen spricht :D

Eine Dslr besitzt bereits mein Vater, diese nimmt aber leider nur in HD, kein Full HD auf. Theoretisch kann ich auf jeden Fall mit der 600D meines Kumpels filmen, nur die Frage ist, ob sich zusätzlich noch eine eigene lohnt, so für die Zukunft.

Für das Catering ist gesorgt, trotzdem danke für den Tipp, aber ich wurde schon oft gewarnt :D Mittlerweile werde ich so etwas wichtiges glaube ich nicht vergessen. Zum Glück habe ich meine Familie, die mich unterstützt, so meine Eltern und zb. auch meine Oma, bei der wir ebenfalls drehen.

Mir geht es gar nicht so sehr darum, dass es umbedingt zwei Stunden sein müssen. Aber ich möchte mein Drehbuch so verfilmen wie es steht, und ich denke da reichen 45 Minuten nicht. Falls doch bin ich aber auch zufrieden.
Und das mit der Spannung: Dadurch das die Story sehr unschlüssig beginnt und man erst am Ende alles versteht und im Verlaufe der Handlung immer neue Informationen dazu kommen, denke ich das man da vielleicht auch dran bleibt. Ebenfalls wollen wir mit dem Film verschieden Genres ansprechen, so wird es unterschiedliche Ansätze zu sehen geben (ohne das sie sich irgendwie entgegensetzten).

Danke für die Antworten und Glückwünsche, und ruhig weiter schreiben :-)

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