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Samstag, 20. Oktober 2012, 21:20

Sony HDR-TD20VE VS. Sony HDR-CX730

Hallo Zusammen

Ich möchte mit ein paar Freunden einen Horrorfilm drehen. Natürlich ist es stockdunkel im Wald bei Nacht und da brauche ich eine gute Kamera.
Da mir das Budget zur Zeit nicht viel offen lässt hab ich mir die Sony HDR-TD20VE 3D Camcorder gekauft.

Am Tag keine Frage super Qualität und auch die 3D Funktion gefällt mir sehr gut. Jedoch das Entäuschende Ergebenis in der Nacht oder bei schwarzen Materialien. Das Bildrauschen ist extrem und nicht anzuschauen, dabei habe ich Beste Qualität 25p gewählt (Höher geht es nicht). Bin damit also nicht zufrieden, zudem hat sie keinen Sucher und kein nachtsichtmodus.

Also will ich wieder zur "alten" Sony HDR-CX730 greifen, da habe ich ein "Nachtsichtmodus" sowie irgendwie weniger Bildrauschen.

Die 3D Camcorder war über CHF 1600 .- Teuer und die Qualität ist so schlecht dass ich sie wieder weggeben muss. Oder mache ich an den Einstellungen etwas falsch?? Blende usw ist alles auf Automatik da ich mich dort noch zu wenig auskenne. Doch für den Horrorfilm bei Nacht ist es fast besser die andere mit dem Nachtsichtmodus zu verwenden,.


Meine Frage lautet:

Gibt es eine grundsätzliche Einstellungs-Regelung für Aufnahmen bei Nacht oder Dunkelheit, welche ein Bildrauschen vermeiden? Ich gehe auch nicht ins Kino und sehe mir "verrauschte / Verpixelte" Filme an. Schon an meinem 27 Zoll Monitor ist es grauenhaft anzuschauen.


Freundliche Grüsse
Dominic

Matti

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2

Samstag, 20. Oktober 2012, 21:34

Korrigiert mich, wenn ich falsch liege: Bei DSLR-Kameras zeichnet sich das Rauschen(Körnung) ab, wenn der ISO-Wert(Sensorempfindlichkeit) hochgeschraubt wird. Bei Camcordern ist es im Grunde das Selbe, nur das dieser Wert dort "Gain" heißt. Sprich: je höher du das Gain drehst, desto körniger wird es. Wenn du Aufnahmen im Wald machen willlst, kommt du ums manuelle Einstellen und korrektes Ausleuchten der Szene nicht herum. Mit dem Nachtsichtmodus (bei meinem alten Sony-Camorder "Nightshot Plus" wird man in der Regel auch nicht glücklich, es sei denn, du willst den Film ähnlich wie bei REC im Dokumentationsstyle drehen).

Hoffe ich konnte helfen :-)

3

Samstag, 20. Oktober 2012, 21:40

Hi Matti

Ok dann werde ich den AGC mal Manuell einstellen und testen was es daraus ergibt.
Falls alle Einstellungen nichts bringen kann ich noch immer auf meine Canon EOS 5D Mark III zurückgreifen um mit dieser zu Filmen. ;)

Obwohl das vielleicht auch schon besser wäre weil dort ein Vollformat-Sensor verbaut ist? Ich bin eher der Typ welcher Foto- und Videokamera getrennt halten will. Habe aber durchaus paar mal gesehen dass professionelle Filme auch "nur" mit einer DSLR-Kamera gedreht wurden.

Werde mich heute Nacht mal mit den Einstellungen versuchen und rumprobieren.

Vielen Dank für den Hinweis.
Es muss doch eine gute Einstellungsmöglichkeit geben bei einer knapp 2000 CHF / 1400 Euro Teuren Kamera.
Na gut, die DSLR-Kamera Canon 5D Mark III war über 4000 .-

Matti

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4

Samstag, 20. Oktober 2012, 21:45

DSLR-Kameras haben einen sehr guten Filmstandart erreicht. Mit der Mark III wirst du bei den richtigen Einstellungen super Ergenisse hinbekommen. Und ja, bei meiner Panasonic SD 909 konnte man auch alles regeln und die war deutlich günstiger als deine :-) Aber auch wie gesagt, gerade im dunklen Wald wirst du um Lichttechnik nicht herumkommen (wobei sowas wie REC auch extrem cool ist! )

;-)

5

Samstag, 20. Oktober 2012, 21:59

Aber auch wie gesagt, gerade im dunklen Wald wirst du um Lichttechnik nicht herumkommen (wobei sowas wie REC auch extrem cool ist! )

;-)
Wie gesagt, für meinen Film der mir vorschwebt soll es natürlich auch sehr sehr wenig Licht haben. Lediglich Taschenlampen und die Nachtsichtfunktion ;)
Werde wohl daher auf die andere Sony zurückgreifen. Wobei ich bei dieser sogar noch nen Externes Richtmikrofon und nen Antireflektorfilter und Sonneblende dazu hab.

Für genügend Licht sorgen 3 mit 2200 Lumen Taschenlampen, das eigene Kameralicht sowie ein 1500Lumen Heller LED-Strahler.

Gruss
Dominic

Matti

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6

Samstag, 20. Oktober 2012, 22:01

Hat doch auch was :-)

Viel Erfolg!

7

Samstag, 20. Oktober 2012, 22:04

Danke ;) falls ich es dennoch nicht hinbekomen sollte meld ich mich erneut hier. ;)

Gute Nacht / Gutes Gelingen jenachdem was Du/Ihr noch vorhabt.

Double-R

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8

Samstag, 20. Oktober 2012, 22:51

...und ich wollte mir als nächstes die Sony HDR-TD20VE zulegen, weil sie laut Testberichten ein super low-light-Verhalten hat
(http://www.camcorder-test.com)

Hatte bis jetzt ebenfalls immer Sony Handycams und war bei richtiger Einstellung eigentlich immer zufrieden mit Aufnahmen bei schlechter Beleuchtung (wie gesagt eben Gain-Wert niedrig halten)

Außerdem reizt es mich schon sehr, einen 3D Film zu drehen^^

rick

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9

Sonntag, 21. Oktober 2012, 08:48

Falls alle Einstellungen nichts bringen kann ich noch immer auf meine Canon EOS 5D Mark III zurückgreifen um mit dieser zu Filmen.

Was heißt hier "immer noch verwenden". Das ist in Sachen Lowlight so, als hättest Du einen Ferrari in der Garage zu stehen, aber das entscheidende Rennen möchtest Du dann lieber in Deinem Mazda MX fahren (beides tolle Autos nur für verschiedene Zwecke ausgelegt).

Die 5D Mark III ist die erste Wahl bei Lowlight-Aufnahmen. Bis ISO6400 absolut verwendbar (siehe diesen Testclip im Forum), das müßte einem Gain +18 bei einer Viedokamera entsprechen. Dazu kommt noch die Offenblende des Objektivs, die bei einem 50mm F1.4 an der 5D 2/3 Blendenstufen über der Anfangsblende von der f1.8 Blende bei Deiner HDR-TD20VE liegt.

Übrigens besagen die 2200 Lumen der Taschenlampen gar nichts, wenn man nicht weiß, wieviel LUX das in 1/2/3 Meter Entfernung sind. Die Werte sind u.A. abhängig vom Abstrahlwinkel, der bei Taschenlampen sehr Eng im Vergleich zu anderen Leuchtmitteln ist (viel Lumen in einem engen Kegel, wenig LUX auf 1m²). Des weiteren abhängig von den verwendeten Leuchtmitteln und den Witterungseinflüssen (Nebel, Luftfeuchtigkeit).
Bsp. eine 105Watt Fotolampe liegt bei ca. 5400 Lumen, davon bleiben gerademal 170 LUX nach 3m Entfernung übrig. Das entspricht einem Lichtwert (LW) von 5 und bedeutet ca. 2 Blendenstufen unterbelichtet (-2EV).

Hier ein Beispiel dafür wie wenig aussagekräftig die Lumen Angabe bei z.B. LED Leuchten ist. Eine mit 96lm gemessene Leuchte (A) schaft einen ähnlichen LUX Wert auf 1 Meter Entfernung, wie eine Leuchte (B) mit gemessenen 266lm. Die größte Unbekannte ist dabei die Entfernung in der, der Hersteller den Lumen Wert ermittelt hat. Selbst die LUX Angaben sind hier fragwürdig, da sie einfach rechnerisch halbiert wurden, was in der Praxis mit zunehmender Entfernung aber eben nie so linear funktioniert (Stichwort Abstrahlwinkel).

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »rick« (21. Oktober 2012, 09:23)


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Benutzer, die diesen Beitrag hilfreich fanden:

Inekai

10

Sonntag, 21. Oktober 2012, 09:48

Besser ist, etwas auszuleuchten oder so zu drehen, dass man es später am PC dunkler machen kann.
Stichworte hierzu:
Blaue Stunde und day for night.
Damit verhinderst Du das Bildrauschen...

Verwendete Tags

3D, Camcorder, filmen, HDR, kamera, nacht, rauschen, sony

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