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Donnerstag, 12. Juli 2012, 17:05

Camcorder - Naturfilme (Vögel)

Hallo Forum!

Seit einiger Zeit verfolge ich interessiert das Forum.

Nun stelle ich auch mal eine Frage: „Welcher
Camcorder?“ Ich möchte gerne weiterhin Naturfilme auf Freizeitebene machen, nun
allerdings in HD. Hierzu möchte ich auch Vögel filmen (Kleiber am Baumstamm, Hausspatzen
auf der Dachrinne, Weißstorch auf dem Nest...). Leider sitzen die Vögel nicht direkt
vor der Linse ;-). Bei einem Abstand von minimal 10 m ist mir daher ein großer
Telebereich wichtig. Im Freiland weht auch mal Wind, deshalb ist der Anschluss eines externen
Mikrofons (mit Windfell) notwendig. Da ich kein Krösus bin, sollte es auch
nicht zu teuer sein, Budget für den Camcorder ca. 1.000 – 1.300 Euro. Hinzu
käme noch das Mikro, Ersatzakku, weitere Speicherkarten, ... Ein brauchbares
Stativ habe ich glücklicherweise schon ;-)

Die Canon Legria HF G10 wurde bereits gut bewertet,
allerdings liegt sie gerade noch im Budget u. der Telebereich ist mir zu
schwach. Bringen Telekonverter gute Ergebnisse? Wie beurteilt ihr die Panasonic HC-X900MEG-K ? Alternativen im Preissegment?

hjkoenig

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2

Donnerstag, 12. Juli 2012, 20:25

Hallo,
Konverter bringen auf alle Fälle mehr Glas vor den Bildsensor und damit mehr optische Fehlerquellen. Dazu verringern sie die Gesamtlichtstärke (oft um eine Blende oder mehr). Außerdem ist in der Regel die Brennweitenverlängerung auf das zweifache begrenzt. Teuer sind die guten Exemplare auch noch (die weniger guten sind reine Geldverschwendung).
Die optisch beste Lösung sind Kameras, die die Möglichkeit bieten, die Objektive zu wechseln. Dann lässt sich ein (möglichst gutes) Teleobjektiv verwenden. Aber wenn das Bugdet begrenzt ist, wird es wohl die Konverterlösung sein müssen. Am besten einen Vorsatz aus demselben Haus kaufen, aus dem auch die Kamera kommt.
Ansonsten ist die G10 schon ein gutes Stück Technik.
Gruß, Hajo König
hans joachim könig

Es hat bereits 1 Gast diesen Beitrag als hilfreich eingestuft.

3

Freitag, 13. Juli 2012, 18:18

Hallo,

@ Hajo danke für deinen Beitrag!

Der Hinweis auf die optischen Verluste eines Telekonverters
(u. die Kosten), haben mich überzeugt. Danke für diese Info! Weil ich nur ein
eingeschränktes Budget habe, habe ich mich nun für einen Amateur-Camcorder im „Mittelklassefeld“
entschieden. Der Camcorder wurde von http://www.camcorder-test.com/camcorder-…d3191343f2.html
relativ gut bewertet, sprengt nicht meinen Finanzrahmen u. hat einen akzeptablen Telebereich.
Ein externes Mikrofon lässt sich auch anschließen. Bei Amazon gab es auch noch
einige Bewertungen, die tlw. hilfreich waren. Einige Leute jubeln das Produkt
in den Himmel, einige kritisieren relativ stark. Da gilt es das richtige Mittelmaß zu
finden, was einem selbst wichtig ist.

Bei Gelegenheit berichte ich über meine Erfahrungen (Vogelaufnahmen).

Stefan




rick

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4

Freitag, 13. Juli 2012, 18:26

Was den Zoom betrifft haben einige neue Panasonics einen sehr großen Telebereich. Der I.Zoom (Cropzoom mit nahezu keinem Qualitätsverlust) fängt bei meiner SD99 bei x26 an und geht bis x40, das entspricht einer Brennweite von 1120mm. Der Bildstabilisator funktioniert dabei erstaunlich gut. Im Prinzip friert er das Zittern der Hand ein und man muß schon einen kleinen Ruck machen, damit der Stabi das Motiv "frei gibt". Lowlight und Weißabgleich sind allerdings nicht so super. Du solltest bei der HC-V707 auch mal schauen ob es dafür schon Fremdanbieterakkus gibt, die gehen bei Panasonic nämlich richtig ins Geld.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rick« (13. Juli 2012, 18:34)


5

Dienstag, 17. Juli 2012, 19:53

Panasonic HC-V707

Hallo Forum, hallo rick,
Was den Zoom betrifft haben einige neue Panasonics einen sehr großen Telebereich. Der I.Zoom (Cropzoom mit nahezu keinem Qualitätsverlust) fängt bei meiner SD99 bei x26 an und geht bis x40, das entspricht einer Brennweite von 1120mm.
Ja, das kann ich bestätigen. Geht bei mir bis x46 u. gefällt.

"Der Bildstabilisator funktioniert dabei erstaunlich gut. Im Prinzip friert er das Zittern der Hand ein und man muß schon einen kleinen Ruck machen, damit der Stabi das Motiv "frei gibt". "

Auch das kann ich für die HC-V707 bestätigen. Der Bildstabilisator funktioniert erstaunlich gut.

"Lowlight und Weißabgleich sind allerdings nicht so super."

Das kann ich derzeit nicht beurteilen, wird sicher auch für die HC-V707 stimmen.
Du solltest bei der HC-V707 auch mal schauen ob es dafür schon Fremdanbieterakkus gibt, die gehen bei Panasonic nämlich richtig ins Geld.
Es gibt günstige Fremdanbieter, deren Produkte bei Amazon gut bewertet wurden. Einen solchen Ersatzakku habe ich geordert.

Danke für die Tipps. Zum Thema Mikrofon, ich habe mich für das Rode Videomic entschieden, hier ein Link zum Vergleichstest unterschiedlicher Mikrofone. Hätte nicht gedacht, dass das Sennheiser MKE eher schlecht abschneidet:

http://www.youtube.com/watch?v=tKep_f8NA4Y

Stefan

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