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gree

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1

Montag, 20. Februar 2012, 08:54

Unterschied DSLR und Semiprofessionelle Camcorder

Hallo Zusammen

Ich habe eine Frage bezüglich einer KAufberatung.

Gibt es einen grossen Unterschied (ausser dem Preis) zwischen:

Canon EOS 60 D < - > Sony HDR-AX2000E

Ich habe gesehen dass die Canon die Videodatei als Quicktime (h264 komprimiert)
speichert. Da ich an einem Mac arbeite ist das für mich sehr gut.
Bei der Sony ist das dagegen in AVCHD (MPEG2 komprimiert)

1. Frage: Welche Komprimierung ist besser. Für mich heisst besser: Kleinere Datei und fast oder gar kein Verlust in der Auflösung

2. Frage:Was sind die wesentlichen Unterschiede zwischen beiden Kameras?
3. Frage:Welche Kamera eignet sich besser für schnelle Bewegungen und Handhabung?
4. Frage:Können Ihr mir ein paar wesentliche Vor und Nachtteile beider Kameras nennen?

Ich wäre euch Sehr dankbar :-)

*Topic verschoben*
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (20. Februar 2012, 13:17)


joey23

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2

Montag, 20. Februar 2012, 09:22

Das sind zwei komplett unterschiedliche Geräte. Der Codec ist da nur ein Bruchteil des Unterschiedes.
Schau mal in den DSLR-Thread aus meiner Signatur, da bekommst du einen Eindruck, was die wesentlichen Unterschiede zwischen DSLR und Camcorder sind.

Zu deinen konkreten Fragen:

1. AVHCD ist aus Qualitätssicht überlegen
2. Toneingang, Sensorgröße, Handling
3. Defintitiv der Camcorder. DSLRs müssen zwingend komplett manuell bedient werden und mögen keine schnellen Bewegungen/Schwenks
4. Vorteil Camocrder: Handling, Vorteil DSLR: Look.

Aber wie gesagt, wirf einen Blick in den DSLR-Kaufberatungs-Thread, und überleg dann noch mal neu.

gree

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3

Montag, 20. Februar 2012, 10:37

*Unnötiges Zitat entfernt*

Vielen Dank.

Dein Thread ist echt echt gut. ;) ;)
Also durch deinen Beitrag schwenkt meine Meinung tendenziell mehr zum Camcorder.
Was ich jedoch nicht ganz verstehe:

Bei der DSLR gibt es diesen "Film look"
Ist das bei dem Semiprofessionellen Camcorder nicht so?
Die Sensorgrösse ist ja bei der Sony auch hoch.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (20. Februar 2012, 13:18)


rick

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4

Montag, 20. Februar 2012, 11:22

Also die Sensorgröße bei Sony ist nicht "hoch".

Vergleiche hier -> http://www.alpha-foto.at/uploads/pics/Sensorformate.png

APS-C zu zu 1/3.2"

(die Sony hat eigentlich 1/3)

Etwa 20 Mal paßt der Videosensor der Sony auf die Fläche des Fotosensors einer DSLR APS-C oder 40 Mal auf die Fläche einer DSLR im Kleinbildformat.

Ganz grob geschätzt ist bei gleicher Blende, der Filmlook (also die geringe Schärfentiefe) bei der DSLR ca. 5-10 Mal ausgeprägter.
Dazu kommt das die Sony ein festes Objektiv hat, welches erst bei Blende 3,5 beginnt.
Bei einer DSLR kannst Du mit einer Blende von 1.4 (es geht auch noch lichtstärker) anfangen (je nach Objektiv).
Im Vergleich hat F1.4 zu F3.5 eine etwa 3,5 Mal geringere Schärfentiefe.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rick« (20. Februar 2012, 11:27)


joey23

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5

Montag, 20. Februar 2012, 11:31

Zitat

Also durch deinen Beitrag schwenkt meine Meinung tendenziell mehr zum Camcorder.


Das wäre wohl auch das, was ich dir raten würde, wenn ich deine Fragen anschaue. Was willst du mit dem Camcorder denn filmen?

gree

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6

Montag, 20. Februar 2012, 13:44

Sorry, der Account greeate habe ich erstellt als mein Account plötzlich nicht mehr funktioniert hat, bitte post löschen =)

ICh will Actionreiche Szenen Filmen bei denen man auch hinterher rennen muss (bei DSLR fehlt dann das Stativ wo man diese gut halten kann)
Natürlich brauche ich diese auch für langsame Szenen aber das sollte ja kein Problem sein.

Gibt es denn keine Camcorder die auch eine grössere Sensortiefe haben?

Und wieso ist eigendlich der Preisliche Unterschied zwischen DSLR und Semiprofessionellen Camcordern so hoch?
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joey23

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Montag, 20. Februar 2012, 13:50

Dann rate ich wirklich klar zu einem Camcorder.

Preis ist eben immer eine Marktfrage, eine Einsteiger-DSLR wie die EOS600D verkauft sich vermutlich 100x so oft wie eine 1500€-Videokamera, wenn nicht noch öfter. Entsprechend lässt sich sowas günstiger herstellen.

rick

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8

Montag, 20. Februar 2012, 14:47

Zitat

Gibt es denn keine Camcorder die auch eine grössere Sensortiefe haben?

grössere Sensorfläche ;)

Gibt es. Preislich fängt es unten mit der Sony NEX-VG20EH an endet irgendwo oben bei der Arri Alexa.
In Punkto Handhabung liegt allerdings eine klassische Videokamera vorne.

Zusätzlich gibt es auch DOF (35mm) Adapter für Videokameras, mit denen man diesen Look erzielen kann.
Hier im Forum gibt es einige die damit Erfahrung haben.

Das Problem liegt eher darin, eine Videokamera als unkomplizierten Weg zu betrachten um "Hollywood-like" Szenen zu drehen.
Es gibt keinen leichten Weg und die Kamera ist dabei nicht das primäre Problem. Sondern der gesamte Arbeitsaufwand und die Planung.

Auch Szenen mit viel Bewegung werden mit großem Aufwand und zusätzlichen Hilfsmitteln auf "klassischen"
(analogen oder digitalen) Filmkameras für die große Leinwand gedreht. Manuelles Fokusieren und externer Ton gehören genauso dazu
wie Kamerastabilisierung auf Steady-Cam Stativen, eignen Fahrzeugen oder Gyroskopen.

Wenn für Dich schnelle Bewegung (also auch Schwenks) wichtig sind, dann ist eine Videokamera sicherlich besser geeignet als eine DSLR.
Das Thema Rolling Shutter wurde ja in der Kaufberatung zur DSLR angesprochen.

joey23

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Montag, 20. Februar 2012, 15:06

Ich bin ohnehin der Meinung, dass dieser ganze DOF-Wahn völlig blödsinnig ist. Anständig ausleuchten, anständige Schauspieler, ein gutes Drehbuch, und schon bin um welten dichter am "Kino" dran, also 90% der ganzen DSLR-Clips ..

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