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Timmeyable

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1

Montag, 16. Januar 2012, 18:27

Wie bekommt man so einen Zeitraffer hin?

Hi,



-wenn das der falsche Bereich ist bitte verschieben. Danke-



ich habe hier folgendes Video:



http://www.youtube.com/watch?v=IS0RBiHeOWY



Wie schafft man es so einen Zeitraffer hinzubekommen? Man kann dort die Sterne so gut erkennen.

Liegt das an der Kamera oder ist der Zeitraffer bearbeitet.

Bei meiner Kamera erkennt man höchstens den Polarstern ^^



Gruß Tim

syene92

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2

Montag, 16. Januar 2012, 18:47

Das sieht mir auf den ersten Blick wirklich nach einer Animation aus.

Damit mein ich, dass die Gestirne nachträglich eingefügt wurden. Ich könnte mich auch täuschen. Aber mir erscheint das Video auch zum Ende hin mit dem Polarlicht und den Sternschnuppen zu übertrieben ;)

Timmeyable

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3

Montag, 16. Januar 2012, 18:55

Ich denke auch das es nach bearbeitet ist. Allerdings glaube ich das man so was schon aufnehmen kann da es noch viele andere solcher Videos gibt.

Vaupunkt

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4

Montag, 16. Januar 2012, 18:59

so wie die flugzeuge/sternschnuppen ihren schweif ziehen, siehts mir nach einer längern belichtungszeit aus.
dann noch ein ort, wo möglichst kein anderes licht ist und dann viel probieren, bis der focus bei den sternen gescheit sitzt, da die blende ja möglichst offen sein sollte :)
ich denke nciht, dass es unbedingt so ein großer fake ist. man weiß ja nicht, wo es entstanden ist :)
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DundSMedia

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Montag, 16. Januar 2012, 21:28

Manche Camcorder haben eine eingebaute Zeitraffer Funktion zb. sd909

Jumperman

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6

Montag, 16. Januar 2012, 21:36

Das ist kein Fake. Das Stichwort Belichtungszeit ist bereits gefallen.

Klar, wenn du mit deiner Kamera ein Foto von den Sternen machen willst, machts klick und du siehst nur schwarz. In der kurzen Zeit fällt einfach zu wenig Licht ins Objektiv, als dass man es auf dem Foto sieht. Lässt du das Bild aber mehrere Sekunden lang belichten, dann kommt genug Licht rein und du siehst auch die Sterne.
Bei solchen Zeitrafferaufnahmen ists ja kein Problem. Die Kamera wird auf einem Stativ montiert (es gibt auch Stative mit kleinen Motoren, die die Kamera dann über eine ganze Nacht lang um ein paar Meter bewegt oder rumschwenkt. So kriegt man ziemlich beeindruckende Bewegungen ins Bild) und dann automatisiert, dass sie etwa alle 20 Sekunden ein Bild mit 5 Sekunden Belichtungszeit macht.

Das meiste, was durchfliegt sind übrigens Flugzeuge oder Satelliten. Die Flugzeuge erkennt man ganz gut daran, dass ihre Schweife gepunktet aussehen. Flugzeuge haben ja Blinklichter. Und wenn diese während der mehrsekündigen Fotoaufnahme blinken entsteht logischerweise eine gepunktete Linie.

Also nix mit Animation oder fake. Es gibt auch "echte" Dinge, die cool aussehen ;)

CaaOss.TV

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7

Dienstag, 17. Januar 2012, 07:00

In der Astrofotgrafie nutzt man spezielle Nachfürautomatiken um die Erdrotation auszugleichen, weil man sonst Kreisbahnen statt Punkte erhält, weil da mitunter über Stunden belichtet wird, was hier nicht der Fall ist.
Auch gibt es Software, welche die Kreisbahnen wieder in Punkte überführt (quasi alles zurückdreht), was sich überlagert ist dann aber verloren, würde aber für solche Animationen nicht weiter ins Gewicht fallen, weil die Belichtungszeiten nicht so lange sind und man in der Größe sowieso insbesondere als Laie die Fehler nicht erkennen kann. Hierzu ein Beispielbild des Autors http://livedoor.blogimg.jp/brizo/imgs/d/9/d92d125c.jpg.

Achte mal in diesem Video http://www.youtube.com/watch?v=EYyGyWwxeFg auf den Horizont im Hintergrund, er verschieb sich, also wurde wohl eine Nachführautomatik genutzt.

Da steht auch was zum Equipment drunter, EOS 5D Mark II + Tokina AT-X 124 die DSLR kann automatisch Zeitrafferserienbilder aufnehmen.

Nachbearbeitung ist sicher auch noch im Spiel, aber komplett gerendert worden sind die Video wohl nicht.

Grüße
CaaOss

Borgory

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8

Dienstag, 17. Januar 2012, 11:42

Ich frage mich gerade ob man bei der EOS 550D sowas einstellen kann damit sie regelmäßig Bildchen macht. Bis jetzt habe ich nur Fotos vom Himmel per Selbstauslöser geschossen. Länger als 5sek. Belichtung wird dann kritisch, wegen der genannten Rotation.

CaaOss.TV

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9

Dienstag, 17. Januar 2012, 12:15

Ich frage mich gerade ob man bei der EOS 550D sowas einstellen kann damit sie regelmäßig Bildchen macht.


Bin mir bei der nicht sicher, aber such mal im Menü, ich nehme mal an, dass die da auch was anbietet.

Wenn Du sowas aber öfter machen möchtest, solltest Du berücksichtigen, dass das dem mechnischen Verschluss nicht gut tut, der kann nur eine begrenzte Anzahl an Auslösungen, dann ist der verschlissen, gerade bei den Consumermodellen sind die nicht so besonders haltbar konstruiert.

Besser sind da Lösungen, bei denen die DSLR per Computer gesteuert wird und der Verschluss geöffnet bleibt oder man filmt einfach und rafft den Film dann später per Software zusammen, das funktioniert aber nur bei kurzen Auslöseintervallen ohne zusätzliche Probleme.

Das hier ist ein suboptimaler Test mit einem einfachen Samsung Consumercamcorder, dessen interne Kamerasoftware eine Zeitrafferoption anbietet.

25-fache Geschwindigkeit, die Flecken sind der schmutzigen Scheibe geschuldet.

http://www.youtube.com/watch?v=_POGqwJOAyo

Grüße
CaaOss

joey23

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10

Dienstag, 17. Januar 2012, 12:56

Wenn MagicLantern installiert ist, gehts auch ohne PC oder Fernauslöser, sogar als HDR, glaube ich. Sonst nur wie beschrieben.

Neo

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11

Dienstag, 17. Januar 2012, 14:33

Wenn MagicLantern installiert ist, gehts auch ohne PC oder Fernauslöser, sogar als HDR, glaube ich. Sonst nur wie beschrieben.


Jup genau mit Magic Lantern ist das easy! Kann man auch einstellen nach welchem Intervall die Fotos gemacht werden etc.
Einfach mal ausprobieren.

@CaossTV: Stimmt das wirklich mit dem Verschleiß? ich mein ich kann mir schon gut vorstellen, das das auf Dauer nicht so gut is wenn man mit der Kamera Zeitrafferfotos macht, bei denen locker mal mehrere 100 Bilder für ein Raffer zusammenkommen. Aber wen man normal Fotografiert, macht man ja auch viele Bilder.

joey23

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12

Dienstag, 17. Januar 2012, 14:44

DSLRs haben eine begrenzte Lebensdauer, einfachere/ältere liegen so bei 30.000 Auslösungen, professionellere und neuere deutlich höher, bis 100.000 Auslösungen und mehr. Aber das sind eben nur Mittelwerte, kann auch doppeltsolange halten, oder bei der Hälfte defekt sein. Wenn man natürlich über 24 Stunden alle Sekunde ein Foto macht sind das mal eben 86000 Bilder. Es lohnt sich also nachzurechnen, wie viele Bilder man nachher überhaupt braucht.

pixelcrusher

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13

Dienstag, 17. Januar 2012, 14:55

Da die meisten mit billigen Cams auch nicht viele Fotos machen, würde ich behaupten, dass sie einige Tausend Auslösungen halten, die sie aber nur selten erreichen (müssen), da sich der Durchschnittsverbraucher nach ein paar Monaten sowieso eine mit mehr Megapixel (!) kauft . Wobei die billigen Cams oftmals nichtmal "richtige" Shutter besitzen, die verschleissen könnten :pinch:

Aber so ne 550D sollte schon ihre 100.000 Auslösungen aushalten.

CaaOss.TV

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14

Dienstag, 17. Januar 2012, 15:22



@CaossTV: Stimmt das wirklich mit dem Verschleiß? ich mein ich kann mir schon gut vorstellen, das das auf Dauer nicht so gut is wenn man mit der Kamera Zeitrafferfotos macht, bei denen locker mal mehrere 100 Bilder für ein Raffer zusammenkommen.


Naja, pro Minute im fertiggestellten Film sind es immerhin 1500 Bilder pro Minute bei echten 25 Bildern pro Sekunde in der Wiedergabe.


Zitat

Aber wen man normal Fotografiert, macht man ja auch viele Bilder.


Ja, aber doch deutlich weniger als bei solchen Zeitrafferaufnahmen in ziemlich kurzer Zeit zusammenkommen.

Wie Joey schon schrieb, werden für moderne DSLRs von führenden Markenherstellern der Consumer und Semiprofiklasse rund 100.000 Auslösungen als Hausnummer angegeben die der mechanische Verschluss durchhalten soll.

In den 90'er gab es mal eine Semiprofi-SLR von Nikon, die F70, welche da z.B. arge Probleme hatte und aus dem Rahmen fiel, obwohl auch damals für Markenbodies der gehobeneren Preisklasse die o.g. Hausnummer schon galt, da machte der Verschluss schon mal bei unter 20.000 Fotos schluss.

Mechanik ist nun mal Verschleißprozessen unterworfen.

Grüße
CaaOss

KalleHH

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15

Dienstag, 17. Januar 2012, 15:36

Hallo, solche Aufnahmen werden mit einem "Fotoapparat" gemacht. Selbst meine Canon G9 kann das. Einige Canon Cameras (Foto) können mit dem Programm "RemoteCapture" über den PC / Laptop gesteuert werden. Bei meiner Kamera ist die maximale Belichtungszeit 15 sek. Mit dem Programm wird die Anzahl der Bilder, die Belichtungszeit, die Blende und die Bildwiederholungsrate gesteuert. Das ganze wird über USB-Kabel gesteuert und die aufgenommenen Bilder werden gleich auf den Laptop/PC übertragen. ( Leider geht das zu lasten schneller Bildfolgen ) Bei längeren Aufnahmezeiten muss dann aber eine externe Stromversorgung der Camera sicher gestellt sein, denn eine Stromversorgung per USB erfolgt nicht und da die Kamera die ganze Zeit "unter Strom" steht, sind die Akkus auch schnell erschöpft. Da man solche Himmelsaufnahmen ja nur im Weitwinkel macht ( evtl. noch zusätzliches WW-Objektiv ) ist die Gefahr das Sterne schon als Striche erscheinen sehr gering.

pato4sen

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16

Freitag, 27. Januar 2012, 20:45

Solche Aufnahmen mache ich schon seit 10 Jahren - so lagne ich ich meine EOS 300d habe.
Kamera auf ein Stativ setzen, einen programmierbaren Fernauslöser anschließen und die gewünschten Zeiten eingeben - fertig.
Für diese Sternbewegung nehme ich ein lichtstarkes, weitwinkliges Objektiv.
An der Cam stelle ich nun 25 sec. Belichtung ein und löse alle 30 sec. aus.
Natürlich nehme ich die kleinste Bildauflösung, da ja ein AVI entstehen soll.
Da ich meine EOS 300d nur noch für solche Dinge einsetze, mache ich mir keine Gedanken über die Lebenszeit der Cam (die ist eh abgeschrieben).
Nun werden alle Bilder mit einer Software wie AVIedit oder in einem Schnittprogramm zu einem Film gerändert.
Auf dieser Art kann man auch andere Sachen machen wie z.B. dieses Video:


#mce_temp_url#


Gruß, Rüdiger

joey23

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17

Samstag, 28. Januar 2012, 16:57

Jagst du die durch irgendeinen Deflicker-Filter?

rick1000

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18

Samstag, 28. Januar 2012, 17:57

Mittlerweile kann man über ML auch direkt vom LiveView (also ohne den Verschluß zu strapazieren) aufnehmen. Nennt sich Silent/Slit Pic (Menü "Shoot") und geht wohl auch mit einer Matrix die größer als die FullHD Auflösung ist.

Der Verschluß bei der 550D ist übrigens auf 50.000 100.000 Auslösung (lt. http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=878735&page=2) ausgelegt eine Reparatur (neuer Verschluß) für xxxD Canons liegt bei ca. 250,- Euro.

pato4sen

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19

Sonntag, 29. Januar 2012, 01:10

Wie gesagt, ich nehme für solche Sachen meine alte Canon EOS 300d, wo es mir nicht drauf ankommt, dass diese noch lange hält - tut sie aber :-)
So brauch ich diese nicht in der "Bucht" versenken.

Ich nehme zum Rändern Sony Vegas Pro.

Sonst nix - keine Filter oder sonst etwas.

#mce_temp_url#

Gruß, Rüdiger

Obolos

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20

Sonntag, 29. Januar 2012, 01:18

Huhu Timmeyable! ;)

Mein aktuelles Projekt, eine kurze HDR-Timelapse, ist mit einem einfachen externen Auslöser entstanden (die Nachbearbeitung steht teilweise noch an) und wurde auch in der Nacht gefilmt!
Solche Auslöser gibt es auf Amazon schon für wenige Euro und sie erleichtern die Arbeit enorm und ermöglichen vieles, was xx0D-Usern sonst vorbehalten bliebe!

Grüße
Der eine von Youtube

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