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Schagen

unregistriert

1

Freitag, 3. Juni 2011, 11:18

Kamerakauf: Welche Kamera im Bereich ~ 5000€

So, da ist er also, mein erster Beitrag. Nur leider kein hilfreicher für andere, sondern eher ein Gesuch nach Hilfe.

Mein Problem:

Ich suche eine Kamera ~ 5000€

Ich habe mir bereits den Thread zur Kamerawahl durchgelesen und den Slashcam Filter gefoltert, aber bin immer noch nicht viel weiter. Die Kamera sollte HDV oder FullHD haben, ein Wechselobjektivsystem haben, über XLR Anschlüsse verfügen und hohe Farbqualitäten besitzen. Nur stehen dabei einfach viel zu viele Kameras zu Verfügung, die auf diesen Bereich passen. Daher meine Frage:

Welche Kamera währe am besten oder gut geeignet, wenn mein Hauptziel auf Kinolook liegt?

mo

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2

Freitag, 3. Juni 2011, 12:07

Vielleicht die Sony PMW EX3. Eine Top Kamera, die das bietet, was du suchst. Bei 3-2-1 Meins bekommt man sie gebraucht für um die 5000 Euro :)

Wenn das Hauptziel Kinolook ist, kann man natürlich auch wieder DSLR Kameras empfehlen. z.B eine Canon 5D Mark II mit Canon L Objektiven bei deinem Budget. ( Rig, FF, Mattebox, Viewfinder etc müsstest du dann aber vll auch noch dazu kaufen )

joey23

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3

Freitag, 3. Juni 2011, 12:28

Wenn du 5000€ ausgeben willst, wirst du ja auch wissen, was du mit dieser Kamera machen möchtest. Ohne diese Info kann dir leider nicht geholfen werden.

4

Freitag, 3. Juni 2011, 13:02

Sony fs100 , Panasonic af 100 , Panasonic gh 2, Canon 550d,Canon 600d ,Canon 60d,Canon 7d ,Canon 5d mk2


Die liegen in deinem Preisbereich.
Nur wie gesagt kann man dir erst helfen ,wenn du sagst was du damit machen willst und ob due 5000€ für alles ausgeben willst (also mit stativ,objektiven) oder 5000€ allein für die Kamera ohne Objektiv

Blubberfisch

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5

Freitag, 3. Juni 2011, 13:41

Wie du dich über zuviel Auswahl beklagen kannst, ich mir ernsthaft ein Rätsel. Da die Spiegelreflexen aus deinen Kriterien ja herausfallen (kein XLR), bleibt in der Preisklasse nur genau eine Kamera übrig: Die Panasonic AF 100.
Die hat genau das, was du suchst und kostet knapp unter 5000€. Die Sony EX3 klammer ich hier mal aus, weil sie ja eigentlich noch ein ganzes Stück teurer ist, außerdem ist die Auswahl an passenden Objektiven äußerst eingeschränkt, es sei denn man adaptiert die schweineteuren 2/3"-Objektive. Dieser Einsatzzweck ist aber eher für den professionellen Einsatz im Broadcast-Bereich gedacht.
Und alle anderen Kameras fallen allein wegen dem Wechselobjektivsystem schon raus.

Schagen

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6

Freitag, 3. Juni 2011, 15:52

Danke erstmal für die Hilfe!

Ich habe mich eher kurz gefasst, stimmt schon, aber das versuche ich hiermit "auszubügeln":

Nötige Vorraussetzungen der Kamera:

  • 3 CCD Chips oder CMOS Chips
  • "echtes" 16:9
  • Wenn optischer Zoom weniger als 15x dann Wechselobjektivsystem
  • Ausführliche Timecode Einstellung währe nett, muss aber nicht
  • XLR aufgrund von langen Kabelstrecken, zur Not kaufe ich mir einen Adapter, aber ich habe grausige Erfahrungen im Dauereinsatz mit diversen Adapter gemacht
  • Auflösung von HD Ready oder HDV (FullHD muss nicht)
  • 2 + ND Filter
  • Filterdurchmesser von 72mm +
  • Cinegamma

Da ich bereit bin auf einige Sachen zu verzichten haben sich für mich folgende Modelle herauskristallisiert:

  • Canon XH A1S --> Leider hohes Bildrauschen bei niedriger Beleuchtung, daher eher ungerne
  • Canon XH G1
  • Canon XH G1S
  • Sony HXR-NX5

Daher: Ist die Canon XH G1 oder die Sony Cam besser für meine zwecke (Vor/Nachteile)?

7

Freitag, 3. Juni 2011, 16:57

Damit geht aber kein Kinolook :huh:

joey23

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8

Freitag, 3. Juni 2011, 17:20

Nocheinmal meine Frage: Was willst du mit der Kamera machen?

Schagen

unregistriert

9

Freitag, 3. Juni 2011, 19:12

Einen Film drehen, ca. 90 min Länge, Drehbuch fertig. Bei meinem letzten Film habe ich zwei Canon XM2 benutzt, aber leider neigen die sich in Richtung Lebensende.

Blubberfisch

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10

Freitag, 3. Juni 2011, 22:13

Ich bleibe dabei, wenn du bereit bist, den Preis zu bezahlen, ist die AF 100 für deine Zwecke die beste Wahl. Wobei du für 5000 Euro natürlich auch eine 5D, einen haufen guter Objektive, Rig mit Zubehör, ein Zoom oder Tascam Feldrekorder oder auch Lichtequipment bekommst. Vorteil bei dieser Variante: Objektive altern nicht so schnell und sind daher eine gute Investition in die Zukunft.
Wenn es allerdings nur um diesen einen Film geht, wäre natürlich auch leihen eine Option.

11

Freitag, 3. Juni 2011, 22:15

As ist den mit der sony fs100 . Die ist zwar noch nicht so richtig auf dem Markt und kostet 300€ mehr ,wird aber sicherlich auch auf 5000€ fallen.
Die af100 ist käse

Schagen

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12

Freitag, 3. Juni 2011, 22:43

Es geht sich nicht nur um diesen Film, das wird eine langzeit investition (Hoffe ich :) ) . Ich werde mit der Kamera mehrere Filme drehen, Licht und Ton Ausstattung exisitiert bereits.

Laut Blubberfisch ist die AF100 gut geeignet, HP meint allerdings was anderes

--> Daher: Warum ist die AF100 Käse bzw. nicht Käse?

NO!R

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13

Freitag, 3. Juni 2011, 22:44

Die af100 ist käse
Wie bitte? Ist doch eine starke Kamera. Hast du selbst Erfahrung gesammelt oder wie kommst du zu dieser Aussage?

14

Freitag, 3. Juni 2011, 22:53

Ne selber erfahrung hat ich damit nicht .Aber hab ein paar Tests und Erfahrungen mir angesehen.
Die Cam hat nicht ne richtige Full HD auflösung ,liegt in der Auflösung selbst unter der gh2 aus dem eigenem haus.
Und der Sensor ist auch relativ klein.Man muss jede Brennweite mit 2 malnehmen.
Weitwinkel ist also nicht viel drin.
Natürlich ist die nicht vollkommen Käse aber ich würd dafür nie 5000€ ausgeben.

15

Freitag, 3. Juni 2011, 23:20

Ne selber erfahrung hat ich damit nicht .Aber hab ein paar Tests und Erfahrungen mir angesehen.
Die Cam hat nicht ne richtige Full HD auflösung ,liegt in der Auflösung selbst unter der gh2 aus dem eigenem haus.
Und der Sensor ist auch relativ klein.Man muss jede Brennweite mit 2 malnehmen.
Weitwinkel ist also nicht viel drin.
Natürlich ist die nicht vollkommen Käse aber ich würd dafür nie 5000€ ausgeben.


Ich war "Mädchen Junge für alles" an einem Set, an dem mit der Panasonic AG-AF101 gedreht wurde (die ist doch dieselbe wie die AF100 oder?). Speziell war ich auch Kameraassistent und habe die Objektive gewechselt und die Kamera öfter gehalten. Wir hatten sehr hochqualitative und große Objektive (doppelt so groß wie "normale" DSLR-Objektive) und dementsprechend sehen die Aufnahmen auch super aus. Die Rohaufnahmen habe ich auf dem Rechner und das sieht klasse aus. Das Handling mit der Kamera ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Das ist mehr oder weniger ein Würfel aus Plastik und definitiv keine Urlaubskamera. Aber das ist in der Preisregion ja auch nicht das erstrebte Ziel. (Die Kamera ist aber wirklich sehr hässlich)

Wichtig sind m.E. gute Objektive. Das ist wohl eine der wichtigsten Investitionen und da musst du mit Sicherheit nochmal mit einem Geldaufwand von (mindestens) mehreren hundert Euro rechnen. Weiter fortgeschrittene Filmer in diesem Forum können dir noch spezifischer die Wichtigkeit von guten Objektiven vor Augen führen. Eine super Kamera bringt aber ganz bestimmt nichts, wenn du dann ein 60€-Objektiv heranschraubst. Da wirft man Perlen vor die Säue.

Deshalb denke ich fast, dass ein DSLR-Set mit vernünftigem Equipment mehr Sinn machen würde. Oder eben wirklich leihen, wie Blubberfisch sagte.

16

Samstag, 4. Juni 2011, 09:24

Da hat madley aufjedenfall recht mit den Objektiven.
Ich halte dennoch nicht viel von der Panasonic.
Panasonic in allen ehren,dass sie den ersten richtigen Camcorder mit großen Chip auf dem Markt gebracht haben.
Aber die Sony fs100 ist einfach besser.Auch wenn das Gehäuse genauso doof und plastikmäßig ist ,wie bei der af 101

freezer

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17

Samstag, 4. Juni 2011, 19:10

Also dass die Sony FS100 besser sein sollte, halte ich für ein Gschichterl. Gerade das Handling ist fürchterlich.

H_P:
Wenn Du eine Kamera noch nicht selbst im Einsatz hattest, dann halte Dich bitte mit Erfahrungsberichten aus dritter Hand ein wenig zurück.

@ Schlagen
Für 5000 Euro könntest Du Dir auch ein RED MX Komplettset mieten, um Deinen Film zu drehen.

Wenn Du lieber eine Kamera kaufen willst, so wäre eine Sony EX1r eine gute Wahl, ist recht lichtstark und erfüllt alle Deine Anforderungen. Auch die Panasonic AF101 ist ein guter Kandidat.
Ich kann Dir aber nur raten, lass Dir bei einem Fachhändler die Kameras vorführen und teste selbst - entscheide danach und nicht aufgrund was irgendjemand in einem Forum schreibt.
Robert Niessner - Planung / Kamera / Licht / Postproduktion
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18

Samstag, 4. Juni 2011, 19:17

Zitat

lso dass die Sony FS100 besser sein sollte, halte ich für ein Gschichterl. Gerade das Handling ist fürchterlich.
Ja das Händling ist wirklich gewöhnungsbedürftig.
Aber ich habe schon Footage und Vergleiche (z.B. von Philip Bloom) gesehen ,in der die af100 meiner Meinung deutlich schlechter abschneidet als die Sony fs100.
Lowlightmäßig finde ich die Sony deutlich besser und in der Auflösung auch.
Aber meine Meinung zählt ja hier auch nichts mehr :(
:
Wenn Du eine Kamera noch nicht selbst im Einsatz hattest, dann halte Dich bitte mit Erfahrungsberichten aus dritter Hand ein wenig zurück.

Hatt ich leider noch nicht. Kann mir das als Schüler nicht leisten. Aber ich hab reichlich footage gesehen um das zu beurteilen .

Schagen

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19

Samstag, 4. Juni 2011, 22:30

@freezer

Natürlich werde ich nicht die Meinungen aus dem Forum als Hauptentscheidungs grundlage nehmen, aber helfen tun sie schon.

Ich werde auch mehrere Geschäfte abklappern, da es ja doch viele Händler mit einer voreingenommenen Meinung gibt (Meine Erfahrung)

Genau da hilft mir dann das Forum.

PS: Ich heiße Schagen und nicht Schlagen

:)

freezer

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Samstag, 4. Juni 2011, 23:07

@ H_P
Über schlechtes Handling ärgerst Du Dich jeden Tag an dem Du drehst und wenn Du einen Spielfilm drehst, dann ist das letzte was Du willst, dass Dich die Kamera beim Arbeiten unnötig aufhält, wenn Du sowieso schon unter Zeitdruck bist. Da spielt ein bisschen mehr Auflösung kaum eine Rolle und Lowlight sollte man gerade beim Spielfilmdreh sowieso selten benötigen.

@ Schagen
Sorry, hab Deinen Namen falsch gelesen... ;)
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