Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Amateurfilm-Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

dajgaw

Registrierter Benutzer

  • »dajgaw« ist männlich
  • »dajgaw« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 28

Dabei seit: 6. Dezember 2010

  • Private Nachricht senden

1

Montag, 6. Dezember 2010, 19:13

35mm adapter DOF

hi, ich bin neu hier, also bitte nicht gleich steinigen, wenn diese frage schon mal gestellt worden ist ;-)
(suche mit suchfunktion war ergebnislos für diese frage)

KANN MAN EINEN DOF ADAPTER AUCH AN EINE DSLR KAMERA MONTIEREN ODER NICHT? ICH LESE STÄNDIG WAS VON ENTWEDER 35MM ADAPTER (auf camcordern) ODER DSLR CAMS. GEHT NICHT BEIDES ZUSAMMEN?

FÜR MÖGLICHE ANTWORTEN BEDANKE ICH MICH SCHON MAL

:-)

2

Montag, 6. Dezember 2010, 19:23

uii.
Du solltest dich etwas in die Thematik einlesen.
Ein 35mm adapter ist dafür da ,damit ein camcorder mit objektiven arbeiten kann und die tiefenschärfe verändern kann.
Eine Dslr hat dies schon von haus aus .
Wär also schwachsinn eine 35mm adapter an eine dslr zupapen

Nomisfilm

unregistriert

3

Montag, 6. Dezember 2010, 19:23

Mit den meisten DSLR Kamera bekommt man schon einen schönen DOF. Theoretisch ließe sich daran auch ein 35mm-Adapter dranbauen, aber ich glaube nicht, dass das zu empfehlen ist. Besser ein paar gute Objektive... Und wenns schnell gehen soll, hilft der gute alte Zoom-Trick.
Edit: H_P war schneller :)

Thom 98

unregistriert

4

Montag, 6. Dezember 2010, 19:27

Erstmal: SCHREI NICHT SO RUM!

Generell wäre es schon möglich einen 35mm Adapter auch an eine DSLR ran zu schrauben. Das wäre aber Schwachsinn, denn einen 35mm Adapter nutzt man, um an einer Kamera mit kleinen Chip und hoher Tiefenschärfe (ergo, alles scharf) eine geringe Tiefenschärfe (also Hintergrund schön unscharf) zu bekommen und verschiedene Wechseloptiken verwenden zu können. DSLRs haben allerdings von Haus aus schon einen großen Chip und eine geringe Tiefenschärfe und man kann verschiedene Objektive verwenden.
Es macht also absolut keinen Sinn an einer DSLR einen 35mm Adapter zu verwenden.

Um ein filmisches Bild zu bekommen (also speziell die geringe Tiefenschärfe) dreht man also entweder mit einer "normalen Kamera" und einem 35mm Adapter ODER mit einer DSLR.

Edit: Oh je, was ein Überkompetenzproblem hier! :D

Es haben bereits 2 Gäste diesen Beitrag als hilfreich eingestuft.

Nomisfilm

unregistriert

5

Montag, 6. Dezember 2010, 19:59

Edit: Oh je, was ein Überkompetenzproblem hier! :D
Jaja, es geht bergab mit uns :thumbsup:

dajgaw

Registrierter Benutzer

  • »dajgaw« ist männlich
  • »dajgaw« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 28

Dabei seit: 6. Dezember 2010

  • Private Nachricht senden

6

Dienstag, 7. Dezember 2010, 19:00

danke erstmal für die antworten.

falls das "schrei hier nicht so rum" mir galt, dann verstehe ich das nicht.

und die GH1 hat z.b. nicht so eine hintergrund unschärfe wie die 5d. deswegen dachte ich vielleicht, dass man das so hinkriegen kann. aber ich denke, dass mich dann auf eure meinungen verlassen werde.

danke nochmal

Nomisfilm

unregistriert

7

Dienstag, 7. Dezember 2010, 19:30

falls das "schrei hier nicht so rum" mir galt, dann verstehe ich das nicht.
KANN MAN EINEN DOF ADAPTER AUCH AN EINE DSLR KAMERA MONTIEREN ODER NICHT? ICH LESE STÄNDIG WAS VON ENTWEDER 35MM ADAPTER (auf camcordern) ODER DSLR CAMS. GEHT NICHT BEIDES ZUSAMMEN?

FÜR MÖGLICHE ANTWORTEN BEDANKE ICH MICH SCHON MAL
Im Allgemeinen wird Text in reinen Großbuchstaben als Mittel benutzt, um größere Aufmerksamkeit zu erzeugen, und demnach überall im Internet (und sonstwo) als Schreien empfunden. Bei einem Filmtitel ist das kein Problem, bei Text wird es nicht gerne gesehen...

dajgaw

Registrierter Benutzer

  • »dajgaw« ist männlich
  • »dajgaw« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 28

Dabei seit: 6. Dezember 2010

  • Private Nachricht senden

8

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 08:04

aha
alles klar :)

dajgaw

Registrierter Benutzer

  • »dajgaw« ist männlich
  • »dajgaw« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 28

Dabei seit: 6. Dezember 2010

  • Private Nachricht senden

9

Freitag, 10. Dezember 2010, 20:51

anscheinend bin ich doch nicht der erste, der dieses thema erstellt hat:

http://www.cinema5d.com/viewtopic.php?f=…t&sd=a&start=10

und der screenshot mit den shampoos kriegt meine GH1 nicht hin.

Thom 98

unregistriert

10

Freitag, 10. Dezember 2010, 21:07

Nya, da kommt es auch sehr auf verwendete Objektiv an. In dem Thread schreibt er was von einer 85mm 1.2er Optik, also relativ stark im Telebereich und ganz weit offen.
Hast du denn solch ein Objektiv zur Verfügung oder mit was filmst du?

Feuerreiter

unregistriert

11

Freitag, 10. Dezember 2010, 21:33

Ja, vor allem ist das doch total sinnlos?!
Denn die Mattscheibe ist dann doch wieder so, dass eine Fokuseinstellung für alles reicht.

Das System der 35mm-Adapter

Wenn ich das richtig sehe, ist ein 35mm Adapter ein Adapter, an dem vorne Objektive (zB Canon FD) angeschlossen werden, die dann auf eine Mattscheibe projiziert werden. Der Camcorder filmt dann von der Mattscheibe ab.
Das ist bei einer DSLR doch nicht anders, die würde dann ja auch nur die Mattscheibe abfilmen und da diese nur paar mm dick ist, ergibt sich DIREKT auf der Mattscheibe kein DOF, sondern eben erst danach!

Soweit richtig?

Wenn ja, ist doch allein schon die Überlegung sinnlos - und dass sich manche das auch noch kaufen....
Einziger Vorteil bei 550D/7D und allen anderen Cropkameras: Sie bekommen den "vollen" DOF einer Vollformatcam ab, aber auch das ist ja nicht sooo viel mehr.

Ich behaupte einfach mal, die verlinkten Shots bekommt man auch "direkt" mit nem f1,2 hin. (zmd an 5D, an 7D/550D fast genauso)

dajgaw

Registrierter Benutzer

  • »dajgaw« ist männlich
  • »dajgaw« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 28

Dabei seit: 6. Dezember 2010

  • Private Nachricht senden

12

Samstag, 11. Dezember 2010, 15:30

also ich hab die gehakte GH1 und habe auch die 50mm canon FD linse 1:1,4. trotzdem geht da sowas nicht. ich muss mich da mal weiter erkundigen. bei wikipedia steht zum beispiel auch dass der 35mm adapter für kleinbildkameras geeignet ist, und unter kleinbildkameras fallen auch die DSLR cams.
ich muss mal jemanden befragen, der sich damit auskennt. ?(

Blubberfisch

Harmoniespender

  • »Blubberfisch« ist männlich

Beiträge: 156

Dabei seit: 5. Juni 2009

Hilfreich-Bewertungen: 14

  • Private Nachricht senden

13

Samstag, 11. Dezember 2010, 18:16

Also bei nem 85mm mit 1.2er Öffnung (!) existiert praktisch so gut wie keine Schärfenebene mehr. Ich hab das Canon 50mm 1.8, und selbst damit bekomme ich bei etwas geringerem Motivabstand zur Kamera extreme Unschärfen. Wenn dir das DOF deiner GH1 nicht reicht, kauf dir eine längere Tüte mit großer Blendenöffnung. Damit erreichst du irgendwann mehr Unschärfe als dir lieb ist. Nicht ohne Grund, hat schon so mancher Kameramann auf die 5D zugunsten einer Kleineren verzichtet.

dajgaw

Registrierter Benutzer

  • »dajgaw« ist männlich
  • »dajgaw« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 28

Dabei seit: 6. Dezember 2010

  • Private Nachricht senden

14

Sonntag, 12. Dezember 2010, 05:35

ok danke für den tip :)

joey23

Co-Administrator

Beiträge: 5 318

Dabei seit: 12. September 2009

Hilfreich-Bewertungen: 1209

  • Private Nachricht senden

15

Montag, 13. Dezember 2010, 23:21

Ohoh, ich lese hier wieder große Verwirrungen über die unterschiedlichen 35mm-Formate. Leute, so schwer ist das doch gar nicht. Hier habe ich es erklärt:

Empfohlene Spiegelreflex

Wenn du da etwas lernst, bitte den Danke-Button drücken. Danke.

hjkoenig

Registrierter Benutzer

  • »hjkoenig« ist männlich

Beiträge: 841

Dabei seit: 18. November 2008

Wohnort: Ratzeburg

Hilfreich-Bewertungen: 67

  • Private Nachricht senden

16

Dienstag, 14. Dezember 2010, 15:43

... und darin enthalten ist auch ein lesenswerter Hinweis auf die völlig überzogenen Erwartungen an die geringe Tiefenschärfe. Der Nutzen ist im praktischen Betrieb viel kleiner als die DOF Hysterie vermuten lässt.
Gruß, Hajo König
hans joachim könig

Feuerreiter

unregistriert

17

Dienstag, 14. Dezember 2010, 17:52

Trotzdem, (auch zum Geschriebenenen bzgl. gutem Licht), können viele Amateurfilmer das eben nicht durch WIRKLICH gute Beleuchtung ausgleichen.
Für den Amateurfilmer ist eine geringe Tiefenschärfe eben praktischer, da man nicht mit viel Licht hantieren muss (bzgl guter Beleuchtung) und das Objekt trotzdem vom Bild lösen kann.
Denn nicht jeder Amateurfilmer hat das Geld, aber auch die Zeit am Dreh, um eine professionelle Lichtsituation zu schaffen. Einigermaßen gutes Licht sprengt auf jeden Fall den Geldbetrag eines 50mm 1,8 (zB) um das 10-15fache. ;)

Eine andere Frage ist, ob man sich krampfhaft nach Hollywood richten muss. Insofern finde ich alle Vergleiche mit dem sgn. "Hollywood" relativ sinnlos, denn jeder entscheidet, wie er sein Bild gestaltet. Vielleicht kommt ja Tiefenschärfe auch wieder in Mode. :)

hjkoenig

Registrierter Benutzer

  • »hjkoenig« ist männlich

Beiträge: 841

Dabei seit: 18. November 2008

Wohnort: Ratzeburg

Hilfreich-Bewertungen: 67

  • Private Nachricht senden

18

Dienstag, 14. Dezember 2010, 22:15

Hallo,
aus der Mode war eine (kleine) Schärfezone ja nie. Aber sie ist eben ein Stilmittel, dass man nicht nur inhaltlich sinnvoll einsetzen, sondern auch kameratechnisch beherrschen muss. Auf dem verhältnismäßig kleinen Display - auch der DSLR - die Schärfe genau einzustellen (vor allem bei bewegten Objekten), scheint zB eher ein Glückspiel zu sein, wenn die Kamera nicht entsprechende Hilfen anbietet.

Ich habe gar nicht so viel gegen filmende Fotoapparate. Für mich ist nur die Synthese insgesamt noch nicht gut genug gelungen. Da bietet ein Camcorder, der einige Mindestanforderungen erfüllt, einfach mehr für´s Geld. (Und wenn ich unbedingt will, bekomme ich die geringe Schärfezone auch mit der Filmkamera hin. Einen weiten Telebereich haben die alle - am Weitwinkel hapert´s, und der lässt sich mit einem guten Vorsatz erreichen.)
Gruß, Hajo König
hans joachim könig

joey23

Co-Administrator

Beiträge: 5 318

Dabei seit: 12. September 2009

Hilfreich-Bewertungen: 1209

  • Private Nachricht senden

19

Mittwoch, 15. Dezember 2010, 09:25


Für den Amateurfilmer ist eine geringe Tiefenschärfe eben praktischer, da man nicht mit viel Licht hantieren muss (bzgl guter Beleuchtung) und das Objekt trotzdem vom Bild lösen kann.
Denn nicht jeder Amateurfilmer hat das Geld, aber auch die Zeit am Dreh, um eine professionelle Lichtsituation zu schaffen. Einigermaßen gutes Licht sprengt auf jeden Fall den Geldbetrag eines 50mm 1,8 (zB) um das 10-15fache. ;)


Das sehe ich anders. Fahr zu Ikea, kauf 2 dieser weißen Papierlampions, bestell dir dann bei Thomann 2x Par 56 und 2x Par 36 und dazu noch ein paar Frost und Farbfolien und los gehts. Gesamtkosten sind mit Stativen und Torklappen vermutlich nicht mehr als 100€ und du bist schon seeehr viel weiter. Damit lässt sich schon recht anständig arbeiten. Wenn dann noch Geld da ist, bestellst du noch einen kleinen und einen großen Reflektor bei Ebay und kaufst eventuell noch einen gebrauchten, richtbaren 2KW Theaterscheinwerfer bei ebay für 50€ und du bist für 80% der Fälle gut gewappnet. Was man dann noch braucht ist richtig groß und teuer in der Anschaffung, kann aber für (wirklich wirklich) wenige Euros jederzeit geliehen werden.

Das Problem liegt an anderer Stelle: Man muss sich damit beschäftigen. Man muss Filme schauen, auf das Licht achten, vll. mal das ein oder andere Buch lesen (Achim Dunker - Die chinesische Sonne scheint immer von unten sei an dieser Stelle empfohlen) und einfach mal ohne Storygedanke versuchen ein paar ganz klassische 3-Punkt-Situationen aufzubauen und mal eine Person in der Sonne bei Gegenlicht mit einem Reflektor aufzuhellen. Mit wenigen Stunden Zeit und maximal 200€ bekommt man da einen völlig neuen Look in die eigenen Aufnahmen, der viel viel besser und filmischer ist als jede Tiefenunschärfe.

Klar ist aber: Licht braucht am Set Zeit. Diese DSLRs verführen mit ihrer Tiefenschärfe und ihrer Lichtempfindlichkeit dazu, zu denken, man bräuchte kein Licht setzen. Das ist aber komplett verkehrt, im Gegenteil!! Das Licht braucht man nicht (mehr) damit es hell wird, sondern um das Bild zu modelieren, Vordergrund und Hintergrund von einander zu trennen und den Blick des Betrachters zu lenken. Darum sind Baustrahler auch so absolut ungeeignet, weil mehr als "hell" können die eben nicht. Sie lassen sich nicht richten, haben keine Torklappen, keine Filteraufnahme, eine ungleichmäßige Ausleuchtung und eine grausame Farbtemperatur, erst recht wenn man sie dimmt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »joey23« (15. Dezember 2010, 09:30)


Es hat bereits 1 Gast diesen Beitrag als hilfreich eingestuft.

Feuerreiter

unregistriert

20

Mittwoch, 15. Dezember 2010, 14:04

Gut, da kann ich dir in allem uneingeschränkt recht geben, nur hat man immer noch das Problem mit der Zeit.
Klar, wenn man wirklich ernsthafte Amateurfilme produziert, lässt man sich auch mehr Zeit, aber bei vielen Amateurfilmen werden eben nur Freunde, Kameraden o.ä. als Schauspieler "eingestellt", üblicherweise ohne Bezahlung. Dass die dann kaum mehr als einen Tag Zeit haben, ist ärgerlich, aber man muss es dann eben in einem Tag schaffen. Gut, so lange braucht man auch nicht mit dem Licht, ich denke mal etwa 5-10 Minuten pro Szene, aber dann muss eben auch für Strom gesorgt werden, falls mal Scheinwerfer auch draußen nutzen möchte. Nur eben der Reflektor ist stromlos.
Klar, es gibt Generatoren, z.B. im Baumarkt oder bei ebay für 200€, ABER die machen ja auch nicht gerade leise Geräusche. Auch wenn man angelt, bestünde die Möglichkeit, dass es zu hören ist (ich weiß allerdings nicht, wie laut die sind).
Im Notfall wohl einfach mit ner Kabeltrommel losgehen. Aber wenn du in einer Fußgängerzone oder einem Bahnhof drehst, kannst du ja nicht einfach den Strom von da nehmen. :)
Was gibt es denn noch für Möglichkeiten? Akkus und Batterien wohl kaum.

Danke übrigens für den Tipp, ich werde erstmal mit den Thomann PARs anfangen und sie mir heute oder morgen noch bestellen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Feuerreiter« (15. Dezember 2010, 20:37)


Social Bookmarks