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1

Donnerstag, 13. Mai 2010, 13:11

Erster Consumer Camcorder mit Wechselobjektiv

Hi
Sony hat den ersten HD Consumer Camcorder mit Wechselobtiken angekünndigt . Diese Cam wird warscheinlich im Herbst erscheinen .

Hier steht es genauer : slashcam


Also ich halt das generell als ein guter schritt in die richtige richtung. Wie es hinterher in der praxis damit aussieht , wird sich zeigen . Aber man kann ja kaum ein 100mm oder 200mm objektiv draufschrauben und dann freihand filmen .

Thom 98

unregistriert

2

Donnerstag, 13. Mai 2010, 13:58

Sehr interessanter Ansatz. Aber warum ein so kompaktes Gehäuse? Ein klein wenig größer und damit solider/einfacher in der Handhabung wäre schon toll.
Die schreiben da was von einem größeren Sensor? Wie viel größer ist der denn? Etwa APS-C, wie bei 7D und 550D? Das wäre ja schon sehr toll. Dann da dein schönes f1.4 Objektiv dran und man spart sich ne HV40+35mm Adapter.

Yggdrasil

unregistriert

3

Donnerstag, 13. Mai 2010, 14:15

Sehr interessanter Ansatz. Aber warum ein so kompaktes Gehäuse? Ein klein wenig größer und damit solider/einfacher in der Handhabung wäre schon toll.
Die schreiben da was von einem größeren Sensor? Wie viel größer ist der denn? Etwa APS-C, wie bei 7D und 550D? Das wäre ja schon sehr toll. Dann da dein schönes f1.4 Objektiv dran und man spart sich ne HV40+35mm Adapter.

Basierend auf den APS-C Sensoren der NEX Compact Serie. Aussehen tut das Ding echt komisch, sieht aus wie eine HV30 mit Hartgummi Überzug^^ Geil wäre mal einen Ansatz der der RED One ähneln würde, kompakt aber massiv und stabil. Nicht so Amateuer Camcorder Look.

Alexx² Zalar

unregistriert

4

Donnerstag, 13. Mai 2010, 15:08

Zitat

Geil wäre mal einen Ansatz der der RED One ähneln würde, kompakt aber massiv und stabil. Nicht so Amateuer Camcorder Look.



Das würden sie sich sicher wieder extra bezahlen lassen oder? so wie bei der HVR 1000e! Consumer Technik schön verpackt in nem billig Plastiksackerl .P

Yggdrasil

unregistriert

5

Freitag, 14. Mai 2010, 07:50

Zitat

Geil wäre mal einen Ansatz der der RED One ähneln würde, kompakt aber massiv und stabil. Nicht so Amateuer Camcorder Look.



Das würden sie sich sicher wieder extra bezahlen lassen oder? so wie bei der HVR 1000e! Consumer Technik schön verpackt in nem billig Plastiksackerl .P

Ja warscheinlich^^ Aber ich bin mir 100%ig sicher, dass man das wesentlich günstiger anbieten könnte, gerade als so großer Konzern, der nicht nur durch die Kameras lebt. Bei RED ist das ein bisschen anders, aber SONY hat ja genug Geld. Man müsste die RED ja nicht kopieren, aber eine Ansatzweise modulare Cam, die nicht nach billiger Urlaubskamera aussieht, und mindestens einen 2/3" Sensor hat, am besten natürlich einen Vollformatsensor. Wenn dann Dinger wie Autofokus nicht gut oder gar nicht funktionieren oder zu teuer sind, dann lässt man s einfach weg sag ich mal. Jeder hier strebt doch als Realist eine Kamera mit 35mm Adapter an, da gibt es sowieso keinen Autofokus außer man nimmt ein AF Objektiv. Das könnte man natürlich bei meiner vorgeschlagenen Cam auch machen, so kann man teure Dinge wie einen Autofokus schonmal streichen. Verdienen könnte Sony, so wie RED auch, mit den Objektiven dann. Man könnte einfach ein ganz passables Zoomobjektiv mitliefern, wie bei den Spiegelreflexkameras heutzutage und dann bessere und genau auif die Cam abgestimmte Objektive anbieten, für 200-1000 € oder so. Wenn man sich vorstellt, dass der Body der Scarlet mit Objektiv, LCD Monitor und Wireless Controller keine 5000 $ kosten wird, und die Scarlet 100% modular ist und sonst noch einige Sachen kann, dann dürfte es für Sony ja nicht sonderlich schwer sein so etwas ähnliches in einer abgeschwächten Form für 3000-4000 $ anzubieten.

Dadurch, dass jeder Filmemacher, ob Hobby oder Professionell, immer versucht einen Kinolook hinzubekommen, und sich so gut wie jeder hier im Forum versucht seine Prosumercam durch einen 35mm Adapter optisch aufzuwerten (kostet auch n paar tausend Euro), denke ich dass mit so einer Kamera genau wir angesprochen werden. Die Red ist einfach zu teuer, ist nunmal so. Das ist auch der einzige Grund wieso ich sie mir nicht kaufe. Aber eine Cam für 4000$, mit APC-S Sensor zB, Wechselobjektiv und HDD oder SD-Card Aufnahmemedium, würde ich mir sofort kaufen. Würde meine XH-A1 verkaufen und noch bisschen sparen und sofort zuschlagen.^^

Thom 98

unregistriert

6

Freitag, 14. Mai 2010, 08:42

Jeder hier strebt doch als Realist eine Kamera mit 35mm Adapter an, da gibt es sowieso keinen Autofokus außer man nimmt ein AF Objektiv. Das könnte man natürlich bei meiner vorgeschlagenen Cam auch machen, so kann man teure Dinge wie einen Autofokus schonmal streichen.
Wie jetzt? AF Objektiv heißt doch nur, dass da ein Motor drinne ist, der die Schärferinge dreht. Das berechnen, welche Bereiche scharf sein sollen passiert doch in der Kamera! Und diese sendet dann über ein Kabel die Befehle an den Motor im Objektiv.
Es bringt also genau gar nix, wenn du ein AF Objektiv an einen normalen 35mm Adapter anschließt, denn der hat den Prozessor für die Berechnung der Schärfe nicht eingebaut, geschweigedenn die richtigen Kontakte um die Befehle an den Motor im Objektiv zu schicken.

Und deine Einstellung "5000$ ist zu viel, für 4000$ würde ich SOFORT zuschlagen" finde ich auch etwas komisch. Das ist doch nun echt egal, ob die Kamera 4000 oder knapp 5000 kostet, das sind gerade mal 780€ Unterschied! RED ist nicht teuer, es ist sogar im Vergleich zu anderen Produkten auf dem Markt spottbillig. Und kommt mir keiner mit den DSLRs für 800€, die ja "eigentlich ein genausogutes Bild machen wie die RED" - das ist wie Apfel mit Birnen vergleichen: Hirnverbrannt :D (Sry, schneide gerade ein Projekt, da sagt der Hauptdarsteller das ständig)

Yggdrasil

unregistriert

7

Freitag, 14. Mai 2010, 09:32

Jeder hier strebt doch als Realist eine Kamera mit 35mm Adapter an, da gibt es sowieso keinen Autofokus außer man nimmt ein AF Objektiv. Das könnte man natürlich bei meiner vorgeschlagenen Cam auch machen, so kann man teure Dinge wie einen Autofokus schonmal streichen.
Wie jetzt? AF Objektiv heißt doch nur, dass da ein Motor drinne ist, der die Schärferinge dreht. Das berechnen, welche Bereiche scharf sein sollen passiert doch in der Kamera! Und diese sendet dann über ein Kabel die Befehle an den Motor im Objektiv.
Es bringt also genau gar nix, wenn du ein AF Objektiv an einen normalen 35mm Adapter anschließt, denn der hat den Prozessor für die Berechnung der Schärfe nicht eingebaut, geschweigedenn die richtigen Kontakte um die Befehle an den Motor im Objektiv zu schicken.

Und deine Einstellung "5000$ ist zu viel, für 4000$ würde ich SOFORT zuschlagen" finde ich auch etwas komisch. Das ist doch nun echt egal, ob die Kamera 4000 oder knapp 5000 kostet, das sind gerade mal 780€ Unterschied! RED ist nicht teuer, es ist sogar im Vergleich zu anderen Produkten auf dem Markt spottbillig. Und kommt mir keiner mit den DSLRs für 800€, die ja "eigentlich ein genausogutes Bild machen wie die RED" - das ist wie Apfel mit Birnen vergleichen: Hirnverbrannt :D (Sry, schneide gerade ein Projekt, da sagt der Hauptdarsteller das ständig)

Das mit dem AF Objektiv hab ich wohl falsch verstanden gehabt sry^^ Es war jetzt auch eher auf die Red One bezogen, die Scarlet war nur als Beispiel gedacht, dass man gute Technik auch günstig anbieten kann. Der Body der Red One kostet alleine schon 17.000 $ und da ist im Prinzip nix dabei. Die 4000$ wäre ein filmfertiges Package. Und die Scarlet hat auch nur einen 2/3" Sensor, also die für 5000 $. Und die Scarlet ist eigentlich, so wie die DLSrs, viel zu klein um sie richtig als Filmkamera nutzen zu können, außer man packt noch ein paar Module dran, kann sie ja ins unendliche durch Module verlängern, das kostet aber wieder unmengen viel und man brauch wieder neue Rails.

Ich meinte ja nur, dass ein 4000$ Camcorder, mit Vollformatsensor, Wechselobjektiv und SD-Karten als Aufnahmemedium weggehen würden wie warme Semmeln. Vergleiche mit der Red One geht gar nicht, weil die Red One preislich um das zehnfache Teurer wäre, mit Bildschirm, Akku, Viewfinder usw. Machbar wäre so eine Kamera sicher, und sicherlich auch zu dem Preis. Ich will mir jetzt bald einen 35mm Adapter kaufen, den SGBlade. Zahlen mit Rails und FollowFocus würe ich knappe 2000 €. Für 2200 € habe ich meine XH-A1 (gebraucht!) gekauft. Wenn man das zusammenrechnet würde mehr als 4000 € rauskommen und somit knappe 5000 $. Man hat ein riesen Gerät, dass sau schwer ist, unhandlich usw. Da wäre so eine von mir vorgeschlagene Cam doch wesentlich besser. Muss ja wie gesagt nicht so massiv und schwer sein wie die Red One.

Meiner Meinung nach wie gesagt fehlt genau da ein Nieschenprodukt. Ein für normale Leute leistbarer Camcorder der eine geile Tiefenunschärfe erreicht, die mMöglichkeit hat andere Objektive zu benutzen und nicht auf das nervige miniDV-Tape aufnimmt. Im Endeffekt läuft es bei Hobbyfilmern die etwas professionelles machen wollen immer auf einen 35mm Adapter hinaus, egal ob man jetzt eine HV30 oder eine EX1 besitzt, man bekommt einfach keine schöne Tiefenunschärfe hin, die ja letztendlich einen großer Teil des Kinolooks ausmacht. Vastehst altah?^^

tomatentheo

unregistriert

8

Freitag, 14. Mai 2010, 10:29

Hihi.... irgendwas ist doch immer.
Und wenn es dann den

Zitat

.... für normale Leute leistbarer Camcorder der eine geile Tiefenunschärfe erreicht, die Möglichkeit hat andere Objektive zu benutzen und nicht auf das nervige miniDV-Tape aufnimmt.
gibt, wird es wieder genug Leute geben, die was zu meckern haben.
Vor fünf Jahren haben alle Leute den 35mm-Adaptern hinterhergehechelt und sich die wildesten Konstruktionen ausgedacht, damit sie irgendwie Schärfeverlagerungen hinkriegen. Vignettierung und mangelde Schärfe war überhaupt kein Thema. Nun kann man für 500€ die wildesten Bokehs in Full HD zaubern und die Leute maulen über das Handling. Scheiße, seid ihr alle undankbar. :D



Denn Bokeh hin, FullHD her, die Kamera macht keinen Film. Statt Pixel zu zählen, sollte man sich lieber über die Geschichte und deren Umsetzung Gedanken machen. Und wenn dann die Geschichte stimmt und die darstellerische Leitung stimmt, DANN kann mich Gedanken machen, wie man diese Geschichte mit wirkungsvollen Bildern unterstützt. Und wenn man soweit ist, kann man auch die Restriktionen leben. Irgendwo hab ich den Wired-Artikel "VideoDSLRs maybe cheap, but talent is priceless" verlinkt. Sollte sich jeder, der auf eine FF-VDSLR schielt, vorher lesen, bevor er Youtube mit schlechten Videos überschwemmt.

Zum Topic: Der Schritt geht schonmal in die richtige Richtung, aber wer hat schon Sony Alpha Objektive zu liegen? Soweit ich weiß, gibts da noch keine Adapter zu, oder?

michibohne

unregistriert

9

Freitag, 14. Mai 2010, 10:40

Habe auf dieser Website eben das hier gefunden:

Birkholz Productions

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10

Freitag, 14. Mai 2010, 11:20

@tomatentheo: Das wäre jetzt mal wirklich ein Beitrag den ich loben würde! :)

Costa

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11

Freitag, 14. Mai 2010, 14:30

Unsere Filmprojekte:
Irgendwohin | Ein Abend Ewigkeit | Augen Blick

"Auch der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt."
Konfuzius

HTS_HetH

unregistriert

13

Freitag, 14. Mai 2010, 15:59

@Yggdrasil:
Noch so ein Post und es gibt ne Verwarnung. Entweder hast du wirklich was dazu zu sagen oder du lässt es, aber diese 1-Wort Postings werden hier nicht mehr geduldet.

Blubberfisch

Harmoniespender

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14

Samstag, 15. Mai 2010, 13:36

@ Thomatentheo:

Danke für das Video, das bringt einen tatsächlich mal wieder so richtig schön auf den Boden der Tatsachen. Seid erscheinen der VDSLRs hat mich eines auch wirklich immer gestört. Wenn man etwa nach einem Kameramodell bei Youtube stöbert, findet man nur noch unzählige sogenannte Testclips. Alltägliche Situationen, die einfach nur in langsamen Schwenks und Schärfeverlagerungen mit brutal viel Bokeh abgefilmt werden, kein Originalton (denn der ist ja scheiße), sondern einfach irgend´ne Musik drunter geknallt. Und in den Comments sagen dann alle "Boah geil, du hast voll das Talent, übel fett, geile Bilder, etc.). Alle geilen sich bei diesen Videos am Bokeh auf, aber nach wirklich gut gemachten Clips - sprich, solchen, die ein Talent des Filmemachers erkennen lassen - muss man mit der Lupe suchen.

Die Entwicklung im Kameramarkt finde ich zur Zeit hochspannend und sie bietet grandiose Mittel für Filmemacher. Wenn ich überlege, was ich vor zwei Jahren noch ausgeben musste, um ein ähnliches Bild zu bekommen. Aber im Umkehrschluss sehen in Zukunft halt alle Videos irgendwie besser aus. Und wie lautet dieses nette Zitat aus dem Pixarfilm Die Unglaublichen? "Wenn alle super sind... ist es keiner mehr."
Videos werden dank VDSLRs und der kommenden Generation kompakter Camcorder mit großem Sensor immer besser aussehen, jeder Hobbyfilmer kann jetzt theoretisch schon Filmlook erzeugen - zumindest von der technischen Seite her. Um da noch aus der Masse herauszuragen, muss man dann zu all dem aber auch noch wirkliches, filmerisches Talent hinzuaddieren. Darauf kam es früher schon an, und darauf kommt es in Zukunft noch vielmehr an. Denn nur ein geiles (und mittlerweile günstiges) Bild haut bald schon niemanden mehr vom Hocker. Denn jeder kann es erzeugen. Und wenn wir uns in einem Jahr auf Youtube an all den Bokehfilmchen sattgesehen haben, wollen wir wieder über richtige, gut gemachte Kurzfilme staunen. So wie es immer war.

SG Trooper

unregistriert

15

Montag, 17. Mai 2010, 00:12

Mal sehen was der Sony Camcorder noch auf der technischen Seite zu bieten hat und welche Objektive noch kompatibel währen. Dann warte ich noch mal mit dem Kamera Kauf...

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