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Luke123

unregistriert

1

Freitag, 22. Januar 2010, 14:57

Was braucht man denn alles wirklich?

Hallo erstmal,



mein Name ist Lukas und ich bin 16 Jahre alt, komme aus Augsburg.

Urlaub 2007 in Italien. Ich habe mir zum Spaß eine uralte Kamera mit Casette (Sony) ausgeliehen und ein bisschen gefilmt. Daraus dann mit Pinaccle Studio einen kleinen Film erstellt.

2008 das gleiche nochmal, nur viel besser...

Nun wird mir das mit den Urlaubsfilmen zu langweilig und ich wollte nun mit einigen Schulkollegen mich daran machen, zunächst einen Kurzfilm zu erstellen und später eventuell einen größeren Story Film aufzuziehen.

Die Kamera meines Kumpels hat vor einiger Zeit den Geist aufgegeben, sodass ich mir nun einige Fragen stelle, was denn wirklich notwendig ist, um einen Film drehen zu können:



-Was für eine Kamera? Maximal 200 Euro möchte ich fürs erste ausgeben, eher weniger...

-Stativ? Wenn ja, passt da jede Kamera auf jedes Stativ? Wieviel ausgeben?

-Schnittprogramm habe ich nun einige sehr gute..

-Animationsprogramm? Am besten kostenfrei... Vorspannanimationen, visuelle Effekte, etc... Woher?

- Mikrofone? Möchte in der Natur drehen, sollte ich dann eher ein großes anti Rauschmikro oder lieber Ansteckmikros verwenden?





Falls ihr sonst noch Vorschläge habt, was zu einem vernünftigen Equipment für den Einsteiger dazu gehört, bitte posten.





Danke schonmal für eure Antworten!



MFG

chrischi

unregistriert

2

Freitag, 22. Januar 2010, 16:07

für das Budget was vernünftiges zu bekommen, ist sicher schwer oder besser gesagt unmöglich, wenn du auch noch externes Mic. und all das haben willst
so gut kenn ich mich damit aber auch noch nicht aus
warte lieber mal auf anderen antworten

cube-film

unregistriert

3

Freitag, 22. Januar 2010, 16:48

Halllo
Für dieses Budget wird es sehr sehr schwierig !

1. Ich würde mal sagen das ihr etwas mehr spart und euch eine gescheite Kamera kauft das ist nur rausgeschmissenes Geld !

2. Solches billig Stativ von hama würde ich euch auch nicht grad empfehlen damit kann man garnicht richtig Arbeiten ich würde euch ein Velbon empfehlen damit arbeiten wir auch und sind damit sehr zufrieden.

3. Für größere Projekte würde ich von Pinnacle abraten und zu Sony Vegas oder zuverwanten programmen raten . Wir haben zu Weihnachten Sony vegas 9.0 pro bekommen und sind damit sehr zufrieden.

4.naja ein Animatons Freeware programm ist sehr schwierig zufinden den die Softwares kosten generell mehr als 500€ . Was ich dir aber empfehlen kann ist Blender !

5. Für Filme drehen kommt man nicht herum ein externes mikrofon zukaufen den das Kamera-Mikrofon ist für den A**** (sorry) :D ich empfehle dir das Rode NTG-2 oder das T.Bone em9600 .

Mfg

Cube-film

MichaMedia

unregistriert

4

Freitag, 22. Januar 2010, 17:43

Nun ja, zur Not genügt auch eine gebrauchte SD Kamera, am besten eine mit 3CCD Technik, da kann man sich bei Ebay umschauen. Das EM9600 zu rund 50,- dürfte soweit auch ausreichend sein, als externes Mikrofon. Ein 20,- Stativ reicht auch für den Anfang, das ist nicht rausgeschmissenes Geld, da man dieses später, wenn man ein „richtiges“ Stativ hat, dieses weiter verwenden kann, z.B. für das Richtmikro oder Beleuchtung.

Aber auch mit dieser Konstellation wird es mit 200,- recht schwer, außer Du machst bei Ebay einen guten und günstigen Fang.

Luke123

unregistriert

5

Freitag, 22. Januar 2010, 18:23

Danke zunächst einmal für eure Antworten.

Habt ihr denn einen konkreten Stativvorschlag? Kenne mich da zu wenig mit der Materie aus, ihr spracht bereits 20 Euro an, damit könnte ich gut leben.

Zum Schnittprogramm: Dass Pinaccle nur begrenzte Möglichkeiten bietet ist mir inzwischen klar, wir sind bereits am umsteigen auf andere, größere Programme...

Animationsprogramme sind sehr teuer, das weiß ich, doch wollen wir natürlich nichts hyperprofessionelles machen, sondern einfach eine nette Animation. Was kann denn Blender genau?

Ein T-Bone Mikrofon oder auch das Rode sind nicht gerade günstig. Ich lese heraus, dass ihr keine Steckmikrofone für die Kleidung empfiehlt, sondern eher diese großen Richtmikrofone? Auch hier ist mein Vorsatz wieder: Gut, aber günstig.

Für die Kamera alleine gedenke ich um die 150 Euro auszugeben, habe da allerdings nicht viel Fachwissen. Könnt ihr mir hier eine empfehlen?

http://www.otto.de/Multimedia/Camcorder/…de_bc_sh4324859

MFG

JWF-Entertainment

unregistriert

6

Freitag, 22. Januar 2010, 19:38

ehrlich: vergiss es...
mein tipp: spart!!!

ich habe damals vor 2 oder 3 jahren mal von einem bekannten die silvercrest DV5000HD geschenkt bekommen, der brauchte die nicht mehr. wir nutzen die im moment als 3 "Making of" -Kamera. Allerdings ist das im prinzip auch nur schrott, du kannst kein mikro anschließen, keine adapter vorsetzten oder änloches. ist zu vergleichen mit einer webcam, nur, das die bildquali halt in HD ist. also lass die finger von solchen 0-200€ camras!!!

auf dauer würde ich dir lieber eine einigermaßen gute camera wie die Hv-reihe (480-... €) oder die HG20 empfehlen, mit der man schon einiges anfangen kann. frag mal einige user aus dem forum, die haben die.

ton: das selbe wie bei der camera. wenn du auch noch in 5 jahren was davon haben willst, spar und kauf dir dann ein gutes richtmikrofon. Rode ist natürlich einer der spitzenreiter (meines wissens :D), aber es gibt auch preisgünstigere alternativen. google einfach mal ;)

fazit: sparen lohnt sich, ich tue es auch noch und kaufe mir dafür ein richtig gutes equipment... :D :thumbsup:

grüße, efs

joey23

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7

Freitag, 22. Januar 2010, 19:47

Danke zunächst einmal für eure Antworten.

Habt ihr denn einen konkreten Stativvorschlag? Kenne mich da zu wenig mit der Materie aus, ihr spracht bereits 20 Euro an, damit könnte ich gut leben.
Kauf einfach irgendein Hama, ist egal welches. Die Dinger taugen alle nichts. Am besten Ebay, gebraucht, sollte für nen 5er zu bekommen sein. Aber erwarte bitte kein Stativ. Eher eine Möglichkeit die Kamera abzustellen. Stative kosten richtig Geld. Ab 500€ wird das langsam vernünftig (von dem Velbon mal abgesehen, was fürs Hobby bei kleiner Cam vermutlich ausreicht)

Zitat

Zum Schnittprogramm: Dass Pinaccle nur begrenzte Möglichkeiten bietet ist mir inzwischen klar, wir sind bereits am umsteigen auf andere, größere Programme...

Bleibt lieber bei einer einfachen Software. Geklaute Software (ich will nichts unterstellen, aber das höre ich da ein wenig raus) bringt nur probleme, macht den Film aber nicht besser. Konzentriert euch auf eine vernünftige Storry, sauberes Drehen, gutes Licht. Das ist alles 5000x wichtiger als die Schnittsoftware. Effekte braucht ihr schon gar nicht. Eine gute Geschichte kommt komplett ohne aus. Nur eine schwache Story braucht Effekte. Siehe Avatar ...

Zitat



Animationsprogramme sind sehr teuer, das weiß ich, doch wollen wir natürlich nichts hyperprofessionelles machen, sondern einfach eine nette Animation. Was kann denn Blender genau?

Wie gesagt, braucht ihr nicht. Blender kann eine Menge. Die Zeit um das zu lernen würde ich aber lieber in Lesen investieren. Geschichten Schreiben, Licht setzen, Kamerabedienung und so weiter. Das nutzt die alles viel mehr als jedes Animationsprogramm. Lerne erst mal die Basics vernünftig nzu beherrschen.

Zitat



Ein T-Bone Mikrofon oder auch das Rode sind nicht gerade günstig. Ich lese heraus, dass ihr keine Steckmikrofone für die Kleidung empfiehlt, sondern eher diese großen Richtmikrofone? Auch hier ist mein Vorsatz wieder: Gut, aber günstig.

Das T-Bone ist das absolut untere Ende der Nahrungskette. Dadrunter gibt es nichts, was irgendwie brauchbar wäre. Filmen ist kein günstiges Hobby. Aber der Pizzaladen um die Ecke kann sicherlich noch jemanden gebrauchen. Bei Joeys wird mit Rollern geliefert, das geht auch schon mit 16. Also: Job suchen.

Zitat



Für die Kamera alleine gedenke ich um die 150 Euro auszugeben, habe da allerdings nicht viel Fachwissen. Könnt ihr mir hier eine empfehlen?

Fall auf jeden Fall nicht auf diese billigen pseudo-HD-Speicherkarten-Camcorder rein. Schau dass du bei Ebay einen vernünftigen Panasonic-MiniDV-Camcorder 3CCD bekommst. Die Dinger taugen, und sollten für 100-200€ auch zu bekommen sein. Dort kannst du dann auch Blende, Verschlusszeit und WB manuell einstellen. Und ganz GANZ wichtig: Mikrofonanschluss. Unverzichtbar.

Diese Billig-Speicherkartengeräte haben einen miesen Automatikmodus der Opa Heinz im Urlaub vermutlich ganz recht kommt. Um einen Kurzfilm zu drehen brauchst du kontrollierbare Parameter.

Zitat



Lesen, lesen, lesen. Slashcam, Hackermovies, Movie-collage, Wikipedia. Dort befindet sich ein unglaublich reicher Fundus an wissen. Wenn du das beherrscht, eine saubere Story entwickeln kannst, die Auflösung dazu findest, schöne Bilder filmst, gut ausleuchtest (Baustrahler, siehe Suchfunktion), deine Schauspieler gut führen kannst, die Ton-Jungs einen sauberen Job machen, der Schnitt und der Look stimmen, Leute die nichts mit deinem Film zu tun haben UND NICHT DEINE ELTERN SIND deine Filme gut finden, dann meld dich wieder. Und dann reden wir über Animationen. Bis dahin gibts eine Menge zu lernen, mein junger Padawan.

Jetzt bist du sicherlich ernüchtert und denkst dir "ach, der Joey soll mal reden, ich mach das schon". Und wenn du bei dem Hobby bleibst, wirst du in ein paar Jahren sehen, dass ich recht hatte. :rolleyes:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »joey23« (22. Januar 2010, 19:55)


Luke123

unregistriert

8

Freitag, 22. Januar 2010, 20:02

Kauf einfach irgendein Hama, ist egal welches. Die Dinger taugen alle nichts. Am besten Ebay, gebraucht, sollte für nen 5er zu bekommen sein. Aber erwarte bitte kein Stativ. Eher eine Möglichkeit die Kamera abzustellen. Stative kosten richtig Geld. Ab 500€ wird das langsam vernünftig (von dem Velbon mal abgesehen, was fürs Hobby bei kleiner Cam vermutlich ausreicht)
Ich möchte lediglich etwas, worauf ich die Kamera abstellen kann, um ruhige Standszenen zu filmen, dafür langt das hoffentlich ;)

Zitat


Bleibt lieber bei einer einfachen Software. Geklaute Software (ich will nichts unterstellen, aber das höre ich da ein wenig raus) bringt nur probleme, macht den Film aber nicht besser. Konzentriert euch auf eine vernünftige Storry, sauberes Drehen, gutes Licht. Das ist alles 5000x wichtiger als die Schnittsoftware. Effekte braucht ihr schon gar nicht. Eine gute Geschichte kommt komplett ohne aus. Nur eine schwache Story braucht Effekte. Siehe Avatar ...

:D Ich klaue natürlich keine Schnittsoftware, sondern teste im Moment eben, mit was ich gut zurecht komme... und da gibts allerlei Demos, die ich ausprobiere. Aktuell ist es Pinaccle Studio 10.5

Zitat

Wie gesagt, braucht ihr nicht. Blender kann eine Menge. Die Zeit um das zu lernen würde ich aber lieber in Lesen investieren. Geschichten Schreiben, Licht setzen, Kamerabedienung und so weiter. Das nutzt die alles viel mehr als jedes Animationsprogramm. Lerne erst mal die Basics vernünftig nzu beherrschen.


Animationsprogramm für das Intro eventuell den Abspann, einfach ein bisschen zum rumspielen...

Zitat

Das T-Bone ist das absolut untere Ende der Nahrungskette. Dadrunter gibt es nichts, was irgendwie brauchbar wäre. Filmen ist kein günstiges Hobby. Aber der Pizzaladen um die Ecke kann sicherlich noch jemanden gebrauchen. Bei Joeys wird mit Rollern geliefert, das geht auch schon mit 16. Also: Job suchen.


Dass Richtmikrofone so teuer sind wusste ich nicht, zwingend von Nöten scheinen sie zu sein, Job wird gesucht, Ferien kommen auch bald ;)

Zitat



Fall auf jeden Fall nicht auf diese billigen pseudo-HD-Speicherkarten-Camcorder rein. Schau dass du bei Ebay einen vernünftigen Panasonic-MiniDV-Camcorder 3CCD bekommst. Die Dinger taugen, und sollten für 100-200€ auch zu bekommen sein. Dort kannst du dann auch Blende, Verschlusszeit und WB manuell einstellen. Und ganz GANZ wichtig: Mikrofonanschluss. Unverzichtbar.

Diese Billig-Speicherkartengeräte haben einen miesen Automatikmodus der Opa Heinz im Urlaub vermutlich ganz recht kommt. Um einen Kurzfilm zu drehen brauchst du kontrollierbare Parameter.

Scheint wohl das schwierigste Kapitel zu sein.... Da werde ich mich nochmal informieren müssen...


Zitat

Lesen, lesen, lesen. Slashcam, Hackermovies, Movie-collage, Wikipedia. Dort befindet sich ein unglaublich reicher Fundus an wissen. Wenn du das beherrscht, eine saubere Story entwickeln kannst, die Auflösung dazu findest, schöne Bilder filmst, gut ausleuchtest (Baustrahler, siehe Suchfunktion), deine Schauspieler gut führen kannst, die Ton-Jungs einen sauberen Job machen, der Schnitt und der Look stimmen, Leute die nichts mit deinem Film zu tun haben UND NICHT DEINE ELTERN SIND deine Filme gut finden, dann meld dich wieder. Und dann reden wir über Animationen. Bis dahin gibts eine Menge zu lernen, mein junger Padawan.

Jetzt bist du sicherlich ernüchtert und denkst dir "ach, der Joey soll mal reden, ich mach das schon". Und wenn du bei dem Hobby bleibst, wirst du in ein paar Jahren sehen, dass ich recht hatte. :rolleyes:
Dachte eben für den Einstieg reicht ein billigeres Equipment vollkommen aus....

Irgendwie jetzt alles in ein Zitat geschrieben, hoffe dass irritiert nicht... ;(

NHP

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9

Freitag, 22. Januar 2010, 20:26

Zitat

Dachte eben für den Einstieg reicht ein billigeres Equipment vollkommen aus....
die "teuren" regionen sind noch gar nicht erwähnt worden...

Thom 98

unregistriert

10

Samstag, 23. Januar 2010, 00:00

Trotzdem reicht für den Einstieg billiges Equipment vollkommen aus! Was geht denn hier ab? Ihr glaub doch nicht ernsthaft, dass man für erste Projekt gleich so viel Geld ausgeben muss. Da kommt man ja nie zum filmen, wenn man immer nur auf was besseres spart! :)

joey23

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11

Samstag, 23. Januar 2010, 00:13

Genau das meine ich ja. Viel wichtiger als jedes Equipment ist, dass deine Geschichte funktioniert (daher ja auch mein Avatar-Beispiel). Dann kannst du auch mit einem Handy filmen. Aber WENN du eh Geld ausgibst, kauf was ordentliches. Sonst kaufst du doppelt. Und wie du siehst, heißt ordentlich nicht zwingend teurer.

Aber ich weiß, als "Einsteiger" sieht man das nicht so .. ;)

hjkoenig

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12

Samstag, 23. Januar 2010, 15:18

Hallo,
ich kann nur empfehlen, nicht starr auf die Buchstaben HD zu starren. Auch wenn einige im Forum Krämpfe kriegen: der gesamte Gebrauchtmarkt bietet ständig gute und preiswerte Kameras im PAL Bereich. Darunter ist für den Anfang durchaus brauchbares Handwerkszeug, das besser ist als sein Ruf hier. Die zu lernenden Regeln für einen guten Film und die Erfahrung, die man braucht, lassen sich genauso mit der Ausrüstung umsetzen und erwerben, die vor drei bis vier Jahren brandneu war und heute z.T. aus Unkenntnis und Unlust verscherbelt wird. Nun gut - ich drehe zu meinem Vergnügen und zur Unterhaltung meiner Familie und von Freunden, aber die Anfangsprobleme sind in der Regel überall gleich. Das mag anders sein, wenn jemand bestimmte Berufsvorstellungen hat oder sehr bald sein Geld auf diesem Gebiet verdienen will.
Ansonsten lohnen teure Investitionen erst einmal nur für Kamera-unabhängige Artikel (Stativ, Beleuchtung, Ton).
Grüße, Hajo König
hans joachim könig

Yggdrasil

unregistriert

13

Samstag, 23. Januar 2010, 18:35

Hab mir jetzt vor kurzem ein neues Stativ gekauft, das Velbon DV-7000, das ist super und kostet neu um die 100 €. Das ist was ich so gehört hab auch im untersten Preissegment bei guten Stativen, taugt aber auf alle Fälle sehr viel, im Vergleich zu meinem vorrigen Hama-Müll. Das kannst du auch weiterverwenden, falls du dir mal eine schwerere Kamera kaufst (hält bis zu 5 Kilo Kameras aus). Ein externes Mikrofon ist ein Muss finde ich, auch sehr gute Kameras haben meistens ein unzureichendes internetes Mikrofon, dass Zoom- und Laufwerksgeräusche mit aufzeichnet. Leider ist Filmen ein teures Hobby^^ Und ich sage mal so, man kann zwar mit einer billigen Kamera auch gute Sachen drehen (ausgegangen davon, dass man 20 Baustrahler zur Ausleichtung hat^^) aber man sollte auch schon für den Anfang einen Camcorder haben, wo man den Fokus schon manuell bedienen kann, am besten natürlich über ein Rad am Objektiv und nicht umständlich irgendwo im Menü. Man lernt so einfach viel besser was möglich ist und zur Not gibt es ja immer noch den Autofokus :D

Spar lieber noch ein bisschen Geld, es ist leider auch für mich sehr ernüchternd gewesen, was das alles kostet und dass man mit 200 € kein Equipment kaufen kann, dass nur irgendwie zum Filmen geeignet ist

Alexx² Zalar

unregistriert

14

Samstag, 23. Januar 2010, 19:59

Yggdrasil hat rech, Filmen ist leider ein sauteures Hobby, wenn du ordentliches semiprofessionelles Equipment haben willst, kannst du locker mal 10.000€ investieren und selbst das ist eigentlich eher knapp bemessen wenn du eine wirklich gute HD Cam haben willst.

Ich hab allein für Kameras bis jetzt 3.500 € ausgegeben.

Also arbeiten gehen und sparen und dann gebraucht kaufen =)

Wichtig für den Anfang ist halt eine Kamera mit 3CCD und manuellen Einstellungsmöglichkeiten: Shutter, Blende, Weißausgleich, Fokus, sollten unbedingt vorhanden sein damit du ordentlich arbeiten kannst!

MichaMedia

unregistriert

15

Samstag, 23. Januar 2010, 23:42

3 CCD ist nicht wirklich ein Muss, aber sehr zu empfehlen.
Wichtiger ist, das Du nicht auf HD schielst, weil in dieser Preisklasse es nur Schrott gibt, eine gebrauchte Kamera mit PAL (SD) Auflösung tut es auch.

Yggdrasil

unregistriert

16

Sonntag, 24. Januar 2010, 03:55

3 CCD ist nicht wirklich ein Muss, aber sehr zu empfehlen.
Wichtiger ist, das Du nicht auf HD schielst, weil in dieser Preisklasse es nur Schrott gibt, eine gebrauchte Kamera mit PAL (SD) Auflösung tut es auch.

Stimmt natürlich. Vor allem brauchste auch nen einigermaßen guten Rechner um HD Sachen gut bearbeiten zu können, geschweigedenn von After Effects Sachen in HD Auflösung, bei richtig aufwändigen Sachen dauert das schon mit meinem i7 lange.

hjkoenig

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17

Sonntag, 24. Januar 2010, 13:41

Ick fühle mir bestätigt...
Gruß, Hajo König
hans joachim könig

ghostpictures.de

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18

Montag, 25. Januar 2010, 23:39

Ach man kann auch mit 3CMOS Geile Bilder Schießen...

19

Dienstag, 26. Januar 2010, 19:25

Kauf dir als Kamera eine Sony PC1 bzw. PC1000. Die bekommt man gebraucht für 100 bis 150 Euro! Und die bekommst du auch leicht und schnell wieder weg, sprich verkauft. Sonst bietet sie auch eine Menge nützliches. Für den Anfang würde ich persönlich mit auf Kamera und Stativ beschränken. Klar ist der Sound dann scheiße, aber falls filmen doch nicht so das richtige ist, bleibt man nicht auf soviel Zeugs sitzen.
Vieles was, für die Meisten, zum Film dazu gehört bzw. zum Set kann man sich auch selbst bauen.
Aber es macht wenig sinn sich jetzt mit viel Technik einzudecken mit der man eventuell gar nicht umgehen kann weil da einfach das Wissen fehlt.
Z.B. Reflektoren, damit kann man eine Menge machen und die kann man sich für 3€ auch selbst bauen, aber was bringt es wenn man nachher nicht weiß wie man sie einsetzen soll.
Also bleibt bei Kamera und Stativ.
Stativ könnte ich euch ein oben genanntest Hama Stativ geben. Wenn du magst meld dich per P.M. ;)

mcmars585

unregistriert

20

Montag, 1. Februar 2010, 21:01

Über Kamera und Stativ haben sich die anderen ja schon ausgelassen aber ich will dir mal einen Rat für dein Intro mitgeben: Arbeite lieber mit dem Intro-Editor von einem Schnittprogramm als mit Blender, denn bis du in blender einen Vernünftigen Titel zusammen bekommst vergehen jahre. Ich arbeite selbst seit knapp 3 Jahren fast täglich mit Blender und bin noch kein Profi in dem Programm. (mach es nicht beruflich aber so in der Freizeit 1 bis 1 1/2 Stunden am Tag kommen schon hin)

mfg mcmars585

p.s.
Wenn du eh am testen bist lad dir die testversion von after effects runter und erstell mit hilfe dieses Tutorials ein Intro und konzentrier dich dann auf die richtige Post Production und wie Joey schon gesagt hat auf licht und kameraführung.

*edit:
Mir ist gerade noch etwas eingefallen. Ich schätze oder hoffe du bist noch auf der schule, und viele schulen haben eine Video-AG die Semi professionelles Equipment hat, das du dir mit etwas überredungskunst sicher mal ausleihen kannst, sind ja schließlich auch alles Filmverrückte die mal klein angefangen haben :)

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