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Sonntag, 13. September 2009, 23:34

Steadycam zum selberbauen

Hi, ich bin heute im Internet auf folgende Seite gestossen ... http://www.sebastian-fischer.org/selbstg…-steadycam.html .... der User schreibt das ihn diese simple Konstruktion nur 14€ gekostet hat.

Ich frage mich nun, ob es Sinn macht solch eine Konstruktion nach zu bauen, oder ob man sich doch besser eine kauft?

Liefert eine solche Konstruktion den gewünschten "Schwerelosen" Effekt?



lg, Hannes

*Topic verschoben*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (14. September 2009, 17:30)


Borgory

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2

Sonntag, 13. September 2009, 23:49

Lustig sieht es jedenfalls aus. Hantelscheiben habe ich auch da, vielleicht sollte man das einfach mal versuchen :!: :?: :!:
Aber ich würde einfach mal auf das Testvideo von ihm warten, mal sehen was es bringt.

Heltfilm

unregistriert

3

Montag, 14. September 2009, 09:55

Schöne Konstruktion. Ich hab ebenfalls die Scheiben daheim. Wenn das Video gut wird dann bau ich mir auch sowas ^^

MP-Digital

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4

Montag, 14. September 2009, 13:03

Habe den auch gebaut. Kann nur sagen SUPER !

Aber ich habe noch weitere möglichkeiten zugebaut, werde ich euch zeigen. Damit kann man noch weitere Effekte machen.

Borgory

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5

Montag, 14. September 2009, 13:22

Na da bin ich mal gespannt @ MP-Digital 8o

6

Montag, 14. September 2009, 17:41

Natürlich werden die aufnahmen ruhiger, das ist reine Physik, einfach weil du mehr masse hast! Und für 5 Euro schon ok.
Eine Steadicam arbeitet, aber etwas anders. Es geht um die Hebelwirkung (die dort nur bedingt in Kraft tritt) und das entkoppeln von Steaycamsystem und Operator. Was man durch ein Kardangelenk erreicht, wenn du allerdings dort eins ranbauen willst kannst du dir auch gleich eine Glidecam kaufen. Die sieht auch noch gut aus.

Was ich allen Steadycam Besitzern, mit zu kleinen Kameras, empfehlen kann. Nehmt euch eine 2-3cm starke Einsenplatte und befestiegt diese auf der Steadycam unter der Kamera. Dadurch habt ihr mehr Masse und das System ist träger, es gibt gleich bessere Aufnahmen. Denn bei der Steadycam ist mehr besser.

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7

Montag, 14. September 2009, 19:04

Wie schon gesagt, habe ich das genauso gebaut und muss sagen, super.

Nur habe ich das obere Gewicht weggelassen, man kann es aber lassen. Zudem habe ich mir eine weitere Vorrichtung für die Kameraaufnahme gebaut, so dass ich auch den Kamerawinkel verändern kann. Somit bleibt der Steady immer gerade. Das kommt dann auch sehr gut, wenn man ganz dicht über den Boden eine Aufnahme macht. Hierzu wird alles auf den Kopf gestellt. Materialkosten um die 20 €.






Borgory

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8

Montag, 14. September 2009, 19:10

Nicht Schlecht! Die Idee mit Der Vorrichtung gefällt mir auch!
Ich habe noch ein rundes Metallstschbein^^ Ob man damit was anfangen kann? :thumbsup:

MP-Digital

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9

Montag, 14. September 2009, 19:20

Mach doch mal ein Foto, da mir es nicht ganz klar ist, wie Du das meinst.

Alle teile sind vom OBI.

MovieVision

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10

Montag, 14. September 2009, 19:40

Die Anleitung ähnelt sehr der berühmten "The Poor Man's Steadycam". Habe mir letzten Freitag auch ein ähnliches (weil leicht modifiziertes und improvisiertes) Modell gebaut und am Samstag bei nem Auftrag gleich mal getestet. Hat eigentlich eine super Arbeit geleistet das Teil. Man darf nur nicht zu viele Erwartungen haben. Diese Lösung ist nicht perfekt und entspricht wie schon gesagt nicht ganz dem prinzip einer richtigen Steadycam, aber für Kamerafahrten, wo Dolly-Shots unmöglich sind (z.B. Treppen) ist das Ding echt klasse geeignet.

Kostenpunkt: Schlappe 10€ :D

Also ich kanns jedem empfehlen. Das lohnt sich ja schon, einfach weils Spaß macht zu bastlen. ^^

Edit:
Hier mal ein Bild von dem Konstrukt:


Kann ja, wenn das Material mal gecaptured ist ein kurzes Review-Video hier reinstellen.

Greetz,

Movie Vision

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MovieVision« (14. September 2009, 19:49)


Borgory

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11

Montag, 14. September 2009, 19:52

Cool, ich kann es kaum erwarten ein Video zu sehen^^ Ich glaub ich bau mir auch sowas, schwer wird es ja nicht sein...außer die Löcher ins Metall zu bekommen :wacko:

MovieVision

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12

Montag, 14. September 2009, 20:00

Tjoa, da braucht man halt nen starken Bohrer. ;) Aber schau dir mal die Anleitung von "The Poor Man's Steadycam" an. Da musst du viel weniger bohren, als jetzt bei meinem Modell. Lediglich ein kleines Loch für den Stativaufsatz. Findest bestimmt was im Bastelzimmer. ;) Wir hatten das Problem, dass unser städtischer Obi nicht diese Metallteile hatte, die wir dazu gebraucht hätten. Deshalb haben wir, wie schon gesagt, mit Bohren ein wenig improvisiert. :D

Greetz,

Movie Vision

Mac Mave

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13

Montag, 14. September 2009, 21:08

Jop, das Ding hatte ich damals auch gebaut, ist schon eine Ewigkeit her, inkl. Bauanleitung:
http://www.macmave-studios.de/html/steady_cam_selbstbau.html

Ein kleines Tesvid zum Downloaden gibts da auch:
http://www.macmave-studios.de/Steady_Cam_Test_2.mov
(7,5MB Quicktime)

Das Video ist damals mit einem alten DV-1Chip Camcorder entstanden.

Ist ganz okay wenn der Untergrund gut ist und man sich an das Laufen mit dem Teil gewöhnt hat. Bwegungen werden damit nicht unbedingt ausgeglichen, es ist aber auf jeden Fall einer handgeführten Cam vozuziehen.

DoubleHH_Pictures

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14

Montag, 14. September 2009, 21:24



Hab mir vor 1 Woche die "Poor Man's Steadycam" gebaut.

Ich habe lediglich 15€ ausgegeben und bin schon mit den ersten Aufnahmen sehr zufrieden! :thumbsup:

MP-Digital

Steadicam Operator

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Montag, 14. September 2009, 21:32

Sehr gut. Und wieder sind wir ein Stück weiter für gute Filmaufnahmen.

Borgory

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16

Montag, 14. September 2009, 21:44

Na dann mach ich das auch mal die Tage, Mac Mave sein Video hat mich überzeugt. Es reicht mir so vollkommen aus :thumbsup:

17

Dienstag, 15. September 2009, 19:24

Ich habe mir vor Jahren so ein Teil gebaut (bevor ich die richtige Steadycam bekommen habe) und nun liegt das ding hier rum. Ist etwas kleiner, aber genau das gleich prinzip. Ich habe damals das Gewicht für eine xm1 rangebaut also das Gegengewicht, oben ist bereits ein Gewinde drin, auf das man die Kamera schraubt und so, also falls es wer haben möchte. Melde sich. Nur Versand und Verpackung kostet. Gerne schicke ich auch Bilder.

Ein Problem was man mit euern "Steadycams" haben wird ist der enorm hohe Kraftaufwand das, die Konstruktion, nicht Pendelt. Zum einem habt ihr viel Gewicht auf der Unterseite und einen langen Hebel. Dadurch wird es sicherlich leicht ins Pendel kommen.

joey23

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18

Mittwoch, 16. September 2009, 20:01

Mit was für Cams bereibt ihr das? Vermutlich kleine DV-Cams zum in die Hand nehmen? Wenn ich meine 3.5KG-Cam draufhänge, funktioniert das System dann überhaupt? Die ist ja so schon recht träge, und wenn dann insgesamt 15KG zusammen kommen, dann würde ich vermutlich anfangen zu zittern?

Joey

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19

Mittwoch, 16. September 2009, 22:56

Richtige Steadicam-Systeme werden mit Westen betrieben, vorallem bei großen Kameras. Mit der XHA1 kann ich die Steadicam Merlin z.b. nicht halten.

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Samstag, 19. September 2009, 21:21

Richtige Steadicam-Systeme werden mit Westen betrieben, vorallem bei großen Kameras. Mit der XHA1 kann ich die Steadicam Merlin z.b. nicht halten.
Schlecht trainiert ;)
Aber es geht schnell auf die Arme. Gerade wenn man dann doch nicht sooo genau beim Austarieren war und es zu pendeln beginnt.

Wenn du das Geld für eine 3,5kg Kamera hast dann sollte auch genug Budget für eine richtige Steadicam da sein. Wenn nicht sollte man sich Gedanke über Preis und Nutzen machen. Hätte ich meine Steadycam selbst bezahlt würde ich mir heute ganz schön in den Arsch beißen. Denn es dauert doch eine Weile eh man halbwegs ruhige Bilder damit Produziert und diese dann verkaufen kann, wodurch sich ja eine Steadycam erst bezahlt macht.
Wer seine Steadyshots jemand anders bzw. Publikum anmuten will, sollte schon auf ein richtiges System zurückgreifen, zur not auch nur geliehen.

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