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DAVEF

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1

Samstag, 2. März 2019, 19:42

Ist mit der Canon EOS 200D diese Videoqualität möglich?

Hallo liebes Forum.

Da ich absoluter Anfänger bin, hoffe ich auf Eure Hilfe.

Ich möchte Bastelvideos drehen. Damit die Videos anschaulich sind, habe ich an mich hohe Qualitätsanforderungen gestellt.

Als Referenzvideo habe ich das folgende Video ausgewählt:



Gerne würde ich die gleiche Videoqualität erreichen, insbesondere Nahaufnahmen (ab Spielzeit 1:00).

Ist die Videoqualität wie in dem Youtube-Viedeo mit einer Canon EOS 200D möglich?

Als Equipment habe ich weiter das folge Stativ und Fotostudio-Set ausgesucht:

https://www.amazon.de/gp/product/B06WCZG…591f58ca0467896

https://www.amazon.de/dp/B06X9191CB/ref=…B00PJZ9S90?th=1

Was brauche ich alles noch?

Welches Objektiv (ggf Filter?) muss ich dafür verwenden.

Welches Videobearbeitungsprogramm könnt ihr empfehlen?

Über Eure Tips wäre ich Euch sehr dankbar.

VG

David

Peter_Nob

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2

Sonntag, 3. März 2019, 12:01

Canon EOS 200D

Moin DAVEF,

Die erste Frage würde ich mit JA beantworten, die EOS 200D ist in der Lage solche Aufnahmequalität zu unterstützen (HD).

Wichtig ist das Kamera Set-up: Licht, Blende, ISO, und der Punkt wo du deine Schärfe hin verlagerst.

Das Beispiel Video ist interessant, aber irgendwann fing der Kameramann an mit dem Zoom zu spielen das stört. Ein Dolly auf dem Stative währe eine bessere Möglichkeit Bewegung in das Bild zu bekommen.




Stative: Cullmann ist eine bekannte Marke, wenn du die Möglichkeit hast es dir vorher in einem Markt anzusehen währe es nicht schlecht. Ich persönlich muß die Sachen wie Kamera und Stative in der Hand habe um zu beurteilen ob es für mich passt.

Für eine leichte Kamera wie die EOS 200D scheint das Stative eine gute Wahl zu sein.




Beleuchtung: Um solch ein Beleuchtung Set ziehe ich auch meine Kreise, allerdings möchte ich gern unabhängig vom externen Strom sein. Derzeit arbeite ich mit drei LED- Leuchten die Batterie betrieben sind. Softboxen bringen ein schönes Licht, bei reinen Studioaufnahmen werden die schnell zum Muß.




Schnittprogramm:

Ich arbeite auf einem MAC der bring ein leistungsfähiges Schnittprogramm (iMovie) gleich installiert mit. Seit 2 Jahren arbeite ich mit Final Cut und bin sehr zufrieden. Für Windows Rechner kann ich dir nicht weiterhelfen, da wirst du sicher von anderen einen Rat bekommen.

Gruß aus Bremen

Peter

DAVEF

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3

Sonntag, 3. März 2019, 13:05

Hallo Peter,

Vielen Dank für Deine Ausführungen.
Das hat mir schon weitergeholfen. Ist eigentlich das mitgelieferte Objekt EF-S 18-55mm f/4-5.6 IS STM für die Qualität ausreichend?

Wie Entscheidung ist das Videobearbeitungsprogramm für die Qualität? Kann die Optik der Videos wesentlich verbessert werden?

@alle
Könnt ihr mir ein Videobearbeitungsprogramm für Windows empfehlen.

Jemand hat mir Premiere pro empfohlen. Finde das aber sehr teuer. Was gibt es noch vergleichbares?

Vielen Dank

GustGo

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4

Sonntag, 3. März 2019, 13:31

Die heutigen Kit Objektiven sind in der Regel gut. Das Canon 18-55mm ist scharf, hat wenig distortion und relativ wenig Vignetierung. Hat nicht die weiteste Blende, aber wenn du mit genug Licht drehst, sollte das Objektiv gut genug sein. Bokeh wirst du damit aber schlecht oder gar nicht hinkriegen. Da brauchst du schon eine größere Blende (>f2.8)
Ein sehr gutes Bearbeitungsprogramm ist Davinci Resolve 15. Kostenlos aber von vielen professionell eingesetzt.

Gruß

Peter_Nob

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Sonntag, 3. März 2019, 15:02

EF-S 18-55mm f/4-5.6 IS STM

Ich habe mir die EOS 70D gekauft und dabei war das EF-S 18-55mm f/4-5.6 IS STM, ich habe oft damit gearbeitet zumal es, (wenn man schon mal automatisch arbeitet) einen leisen Autofokus hat der den Kameraton kaum, beeinflusst.

Ansonsten profitiere ich von Objektiven die ich mit meiner alten Canon 350 gekauft habe.




Schnittprogramm:

Ein gutes Schnittprogramm hilft dir Fehler von der Aufnahme bedingt auszugleichen.




Premiere pro ist ein Megatool aber für die Amateurwelt meiner Meinung zu mächtig, Die meisten aus unserem Filmclub arbeiten mit Magix. Günstig und nicht so umfangreich.

PS Ich nutze wahrscheinlich wenn es hoch kommt ca. 50% von Final Cut.

Gruß aus Bremen

Peter

joey23

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6

Sonntag, 3. März 2019, 15:28

Sofern es dir auch um so kleinteilige Sachen wie in dem Beispielvideo geht willst du vermutlich irgendwann noch ein Makro-Objektiv haben.

rick

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7

Sonntag, 3. März 2019, 17:13

Bokeh wirst du damit aber schlecht oder gar nicht hinkriegen.


Gerade bei so kleinteiligen Bastelgeschichten wie im Beispielvideo (qausi im Makrobereich), hat man selbt bei Blende 5,6 noch reichlich Unschärfe. Ich weiß natürlich nicht wie klein die Bastelgegenstände sind, die in Nahaufnahme gezeigt werden sollen, aber vor der Anschaffung eines Makroobjektivs, würde ich mir einen günstigen Satz Makroringe besorgen.

Hier ein Testfoto (links) bei 55mm und einem Motiv Abstand von 25cm (Näher geht mit dem Kit Objektiv nicht) und rechts mit 55mm und einem schmalen Zwischenring (13mm). Beide mit Blende 5.6.
»rick« hat folgendes Bild angehängt:
  • makro_test.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »rick« (3. März 2019, 17:30)


joey23

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Montag, 4. März 2019, 11:20

rick! Schön dich hier mal wieder zu sehen! #sorryforOT

DAVEF

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Montag, 4. März 2019, 13:43

vielen Dank für Eure Antworten!

Wie sieht es mit der EOS 200d in der Kombination mit dem folgenden Objektiv aus?

Tamron AF 70-300mm 4-5,6 Di LD Macro 1:2 digitales Objektiv (62mm Filtergewinde) für Canon

Würde das passen?

VG
Dave

rick

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10

Montag, 4. März 2019, 14:35

Würde das passen?
Von der Brennweite her ist das zu lang. Wenn das Dein einziges Objektiv ist, bist Du damit sehr unflexibel, da Du keinen Weitwinkelberich hast. Im Preissegment unter 100,- Euro würde ich für den Anfang nach einem günstigen Canon 18-55mm mit IS (Stabilisator) Blende 3.5-5.6 schauen. Wenn es Lichtstärker und teurer sein soll, dann kommen die Alternativen 17/18mm-50mm von Sigma oder Tamron in Frage.

rick

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Montag, 4. März 2019, 15:17

rick! Schön dich hier mal wieder zu sehen! #sorryforOT
Ich war ja nie weg ;) #sorryforOT

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