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roland330

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Freitag, 20. Juli 2018, 09:17

Nikon D5200 - Einstellung der Helligkeit

Hallo Freunde,
ich experimentiere nun schon eine Weile mit meiner Nikon im Videobereich herum, funktioniert auch schon
ganz annehmbar. Das einzige was mich noch ein bisschen irre macht, ist die Helligkeit meiner Videos.
Bei Sonnenschein verwende ich einen variablen ND-Filter zur Reduktion des eingehenden Lichtes, um meinen
Shutter-Speed zu erreichen, soweit die Theorie.
In der Praxis habe ich festgestellt, dass ich manchmal viel zu hell, und manchmal viel zu dunkel unterwegs bin.
Also eigentlich sehe ich es erst dann in der Schnittsoftware so richtig... und selbst hier ist dann mit Color Grading
irgendwann das Ende erreicht, wo einfach nichts mehr gscheites heraus kommt.
Gibt es seitens der Kamera eine Möglichkeit, sich im Display irgendeine Information anzeigen zu lassen,
ob man grad zu hell oder zu dunkel unterwegs ist?!? Rein mit dem Auge am Display wenn voll die Sonne runterheizt
ist scheinbar nicht gut genug zum bewerten... was man leider erst hintennach feststellt.
Wie macht ihr das, würde mich über eure Anregungen sehr freuen.
LG Roland

wabu

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2

Freitag, 20. Juli 2018, 09:47

Schau mal ob die Kamera ein Histogramm zur Verfügung stellt. Das zeigt dann die Hell/Dunkel Verteilung an.

Schau mal hier rein https://www.magix.info/de/tutorials/mess…prfen--1125673/

in der zweiten pdf findest du was über Messinstrumente (in der ersten pdf etwas über Belichtungssteuerung)

roland330

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3

Freitag, 20. Juli 2018, 10:08

Hm, ich versuche gerade es zu verstehen... was geht, ist ein aufgenommenes Foto anschließend mit nem Histogramm zu analysieren, ja das geht.
Aber im Live-View - sprich der Modus wo man Videos aufnimmt - wird in nem Forum geschrieben dass das ja nicht gehen kann weil man ja
zuerst etwas aufnehmen muss um es zu analysieren, sprich ein live Histogramm, gibts sowas überhaupt?
LG Roland

wabu

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4

Freitag, 20. Juli 2018, 12:40

"sprich ein live Histogramm, gibts sowas überhaupt"

Ja das gibt es. Der link soll nur zeigen was ein Histogramm ist und was man bewegen kann.

Steig mal in das Menue der Nikon wo das ist. Oder ob es das gibt

Schau mal hier und

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wabu« (20. Juli 2018, 12:47)


roland330

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Freitag, 20. Juli 2018, 17:13

Hi, also am Video seh ich leider wieder nur das Histogramm eines bereits erstellten Fotos, nicht von nem Live-View oder so...
Bei den Nikon Settings konnte ich leider nichts entdecken, was er anders einstellt als ich... hm vielleicht kann die D5200 das
einfach nicht... is ja jetzt nicht das Überprofi Modell... wenngleich ich damit bisher sehr zufrieden bin...
LG Roland

wabu

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Freitag, 20. Juli 2018, 21:57

Schade - bei meiner Kamera kann ich das Histogramm einschalten (Panasonic FZ 1000)

roland330

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Freitag, 20. Juli 2018, 21:58

werd ich wohl bei meiner Technik bleiben müssen, reinzoomen und dann schauen ob etwas erkennbar ist...

vobe49

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Samstag, 21. Juli 2018, 07:40

Meine beiden Sony-Kameras bieten 5 unterschiedliche Display-Anzeigen an. Diese lassen sich durch Drücken des oberen Rands des Jogg-Drehrads auf der Kamerarückseite anwählen. In einer der Anzeigen wird auch ein Histogramm angezeigt. Das dürfte bei Nikon ähnlich sein.

Ein weiterer Punkt ist für dich vielleicht noch interessant: schau mal, ob deine Kamera eine Unter-/Überbelichtungsanzeige hat (bei meinen Kameras -5... 0 …+5). Die Skala wird allerdings nicht auf dem Monitor, sondern nur im Display angezeigt. Im Übrigen rate ich dir sowieso, dich beim Filmen in greller Sonne nicht auf den Bildschirm zu verlassen, sondern das Display zu verwenden, denn nur dort kannst du wirklich beurteilen, ob die Einstellung korrekt ist.

Mit variablen ND-Filtern habe ich nicht so gute Erfahrungen gemacht - hatte da immer leichte Randabschattungen. Ich habe mir daher ein hochwertiges ND8 gekauft und gehe bei Aufnahmen in hellem Sonnenschein so vor, dass ich (bei 4k 25p) in der Filmeinstellung S einen Shutter von 1/50 sec einstelle und den für Sony-Kameras optimalen ISO-Wert von 125. Im Sucher achte ich darauf, dass auf der Belichtungsskala das Häkchen auf Null steht; wenn nicht, regele ich das über die Wahl der Blende und wenn mal bei rel. offener Blende das nicht mehr reicht, drehe ich am Joggrädchen auf der Kamerarückseite den ISO-Wert etwas höher. Habe so noch nie Probleme mit der korrekten Belichtung gehabt.

Allerdings gibt es durchaus auch Aufnahmesituationen, die eine korrekte Belichtung vorgaukeln, was letztlich aber nicht stimmt - z. B. wenn ein grell-weißes Gebäude o. ä. im Bild ist. Da hilft ein Blick auf das Histogramm oder die Aktivierung Zebra-Einstellung, die die überbelichteten Stellen anzeigt. Dann muss man halt bewusst unter- oder überbelichten was aber bei greller Sonne auch nur über den Sucher funktioniert. Daher würde ich mir eine Kamera ohne Sucher nie kaufen.

Ich hoffe, dass dir die Ausführungen etwas weiterhelfen.

Gruß vobe49

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rick

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Samstag, 21. Juli 2018, 11:35

Wenn Du die Info-Taste 2 oder 3 Mal drückst siehst Du rechts unten im Display den Belichtungsmesser, der gibt Dir wenigstens einen groben Anhaltspunkt.

roland330

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Mittwoch, 8. August 2018, 09:03

Hi, sorry für die Verspätung, haben Nachwuchs bekommen.... daher bisschen Offtopic ;-)

Dieser Tipp ist wirklich goldeswert, ich hab das gerade getestet, und ich kann mit meinem variablen ND-Filter tatsächlich optimal die Helligkeit
über den Belichtungsmesser im Display schnell steuern... wenn man schaut dass man immer ein wenig im "+" bleibt ist man eigentlich nie zu dunkel.
Schwierig ist nur, wo beginnt man zu messen, denn bei nem Video ändert sich ja auch während dem Schwenk die Belichtung (je nachdem ob
man sich in die Sonne dreht oder weg...) ... oder ob man Richtung Boden misst oder Himmel... das wird noch eine Herausforderung!
Bin über Tipps aller Art in dieser Richtung sehr dankbar.
LG Roland

wabu

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Mittwoch, 8. August 2018, 09:13

Alles Gute zum Nachwuchs!

Miss in der Mitte des Schwenks bzw beobachte die Veränderungen um einen guten Mittelwert zu erhaschen. Es darf bzw soll ja durchaus im Schwenk hell/dunkel zu sehen sein.

Je nach Kamera kann da auch die Beli Automatik hilfreich sein.

Es gibt einen Satz der so falsch nicht ist: Wer viel misst, misst Mist

Soll heißen wenn die Umgebung helligkeitsstabil ist genügt oft einmal messen.

Was anderes ist ein szenischer Film wo jeder take ausgeleuchtet und ausgemessen wird.

roland330

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Mittwoch, 8. August 2018, 09:19

Vielen lieben Dank!!
Tja, ich meinte eher in diese Richtung, jedes Mal wenn man für eine Szene die Brennweite und die Blende verändert,
muss man im Prinzip alles neu einstellen, aber ich schätze mit dieser Methode komm ich hin.
:thumbup:

roland330

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13

Sonntag, 12. August 2018, 13:58

Ich bräuchte noch einen Tipp, wenn ich Details filme, klappt das mit der Tiefenschärfe schon ganz gut.
Wenn ich allerdings Totale Aufnahmen mache, dann happerts noch gewaltig. Ich habe es mit Blende 11 probiert,
aber mir kommt vor das hier alles halbscharf wird, bzw. wohin genau ich fokusieren soll, da fehlt mir grad ein bisschen
der Plan... sollte ich mit der Blende noch höher gehen? Wie sind hier eure Erfahrungen?
LG Roland

wabu

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14

Sonntag, 12. August 2018, 15:05

Wie weit weg ist denn die "Totale"??

kleine Blende hilft - kann aber auch schon Beugungsunschärfe erzeugen.

Alte Regel: fokussiere

a) auf den Hintergrund (oder das was hinten scharf sein soll)

b) auf den gewünschten scharfen Vordergrund. Wenn das dann z.B. 1m und 10m ist stelle auf das vordere Drittel ein - wäre hier 4m

Hier kann was gelesen werden ob und wie die Blende reicht

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