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Buldogs

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21

Dienstag, 10. März 2015, 19:24

Hallo Hannover.
Ja? Ich wohne ich Hannover 8-) Eine sehr unterschätzte Stadt!
Hmm... das meinte ich mit dem "Üben". Das Gehen muss man ein wenig neu lernen, immer die Knie minimal gebeugt lassen; die Haltehand ruhig halten lernen und den Post im Schwerpunkt unter dem Gimbal zwischen Daumen und Zeigefinger der anderen Hand federleicht führen und beruhigen, die anderen Finger berühren dabei ganz leicht die Oberfläche und helfen auch beim Ausgleich von Wankbewegungen. Da das ganze Stativ sehr leicht ist, ist es noch schwieriger als bei schwereren Lösungen. Masse schafft halt Ruhe.
Danke für die Tipps, werde das morgen (versuchen) umzusetzen.
Schau Dir mal ein paar Steadicam-Lehrvideos an, abgesehen von Arm/Weste gilt alles gezeigte auch hier.

Lern-Videos habe ich mir bereits angesehen, dachte aber, dass das jetzige Problem an etwas anderem liegt. ;)

Zitat

Allerdings bezweifle ich, dass bei dem Preis die Qualität der Lager und die Zentrierung des Gimbals perfekt sind - hat das Stativ ausbalanciert die Neigung sich eine "Lieblingsseite" zu suchen?
Ja, das Stativ sucht sich leider eine "Lieblingsseite". Das liegt aber (glaube ich) eher daran, dass ich es nicht hinkriege die Schnellwechselplatte so exakt einzustellen. Da geht es um Nanometer ;).
Eine Gewichtsplatte unter der Kamera wäre gut (oder den Kamerabody in einen Cage zu packen), so könntest Du auch mehr Gewicht unten fliegen (immer möglichst weit aussen) und das Ergebnis wäre schon wieder besser.

Ich werde mich mal nach Gewichten, die man unter die Kamera packen kann, umsehen (wäre so etwas geeignet? http://www.sportplus.org/site/images/sto…-10106467_1.jpg).

Was meinst du mit "Cage"? So etwas hier: http://www.amazon.com/NEEWER%C2%AE-Alumi…s/dp/B00DIWY558 ? Wenn ja, dann würde das meiner Meinung nach die letzte Option sein. So etwas ist ja nicht ganz billig, und ich bin ein Schüler, der sich nur durch Zeitungsaustragen sein Hobby leisten kann. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Buldogs« (10. März 2015, 19:29)


rick

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22

Dienstag, 10. März 2015, 22:58

Das liegt aber (glaube ich) eher daran, dass ich es nicht hinkriege die Schnellwechselplatte so exakt einzustellen.

Schau mal nach einem Makroschlitten. Die gibts ab 15,- Euro und darüber kannst Du die Kamera über eine Einstellschraube verschieben.
http://www.enjoyyourcamera.com/Makrozube…10cm::3733.html

Da Sting

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23

Mittwoch, 11. März 2015, 11:41

Die Top Stage des Stativs besteht ja schon aus 2 Makroschlitten - eine Verstellschraube macht wegen der groben Übersetzung hier wenig Sinn (Steadicams haben ein selbstfeststellendes Schneckengetriebe für Verstellungen im 10telmillimeterbereich).
Wenn das Stativ zu einer Seite dreht (bei vertikaler Balance) ist der Gimbal dezentriert oder das Hauptlager nicht plan eingesetzt. Wenn der Importeur aus Deutschland versendet, würde ich mir so lange neue Exemplare von dem Teil kommen lassen bis eins mal zufällig korrekt ist; ohne perfekt zentriert zu sein funktioniert die ganze Sache nämlich nicht. Und das ist als Fehler der Qualitätskontrolle des Herstellers zu betrachten. ;)
Zusatzgewichte für "obenrum" sollten am besten an der Kamera absolut wackelfrei befestigt sein. Beim Schlosser um die Ecke aus 'nem Reststück VA einen Klotz mit Kameraschraubenaufnahme zum drunterschrauben unter die Kamera und davor ein 1/4"-20-Gewinde für die Kameraschraube des Stativs. Oder irgendwas zum Anschrauben am Blitzschuh. So in der Art.
LG, DS

Buldogs

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24

Mittwoch, 11. März 2015, 18:41

Danke erstmal für die vielen Tipps, werde etwas rumprobieren.

Ich habe gerade nochmal die Amazon-Bewertungen durchforstet und bin dabei auf diesen Beitrag gestoßen:

Zitat

Ein - was die ersten Videoergebnisse angeht - recht gutes Schwebestativ. Ich habs für meine Canon EOS 700D besorgt (welche mit ihren ~800g für dieses Stativ fast zu leicht ist; Ich muss die kleinsten Gewichte anbringen und das Stativ ganz einfahren)

Dennoch: Etwas mehr Wissen im Bereich Maschinenbau hätte den Konstrukteuren nicht geschadet. Die Gelenke vom Griff zur Y-Gabel sowie von der Y-Gabel zum Lager des Stativs gingen so schwer, dass ein ausbalancieren damit unmöglich war.
Abhilfe sollte für einen Bastler aber kein Problem sein. Dem Lager vom Griff zur Y-Gabel hab ich beidseitig passende Unterlegscheiben verpasst, so dass das Kugellager nicht mehr am falschen Bauteil schleift.

Für die Lager der Gabel zum Stativring hatte ich keine passenden Unterlegscheiben; hier half dann aber ganz simpel, die (zuvor abgeschraubte) Gabel einfach um nen halben Millimeter auseinanderzubiegen.
Jetzt flutscht alles wie's soll.


Das öfter genannte Problem, dass die Kameras sich von selbst drehen, kommt einfach, wenn die Kamera nicht absolut 100% austariert ist. Je besser die Lager sind, um so deutlicher zeigt sich das (Dieses Problem wird man auch bei einem 500-EUR-Stativ haben). Dass der Tragegurt der Kamera runter muss, wenn diese auf dem Schwebestativ verwendet wird, sollte auch selbstverständlich sein. Ebenso verstellt sich der Schwerpunkt der Kamera, wenn die Brennweite (und damit die Länge des Objektivs) verändert wird; auch logisch, sind halt die Grundlagen der Physik.
Wenn die Kamera aber perfekt ausbalanciert ist, tut das Stativ genau das, was es soll.

Einen rutschenden Handgriff kann ich bis jetzt noch nicht bestätigen.

Für den Preis also top; v.a. weil man's umgerechnet auf Material und Arbeitszeit in Eigenarbeit wohl kaum billiger/besser hinbekommt.
Quelle: http://www.amazon.de/review/R1EB4DVAW47T…ASIN=B00BKQTS38

Ich habe das wichtige fett markiert.
Ich werde das Kugellager mal inspizieren und gucken, was sich machen lässt.

Da Sting

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25

Donnerstag, 12. März 2015, 09:47

Na ja... ich bin eigentlich der Ansicht, dass es nicht in der Verantwortung des Kunden liegen kann ein Produkt fertig zu entwickeln oder daran rumzubasteln zu müssen, damit es seine eigentliche Funktion überhaupt erst erfüllen kann. Man sollte dem Hersteller und Importeur die Dinger so lange um die Ohren hauen, bis sie es richtig machen oder bleiben lassen.
• Die Position des Gimbal sollte bei dieser Konstruktion am Post zu verändern sein; das Austarieren über Auszug und Gewichte ist zu grob und dauert zu lange.
• In deinem Fall ist der Gimbal dezentriert - das hat erst mal nichts mit der Lagerqualität zu tun, sondern nur damit, wie gut der Gimbal eingestellt worden ist. Das ist manuelle Feinarbeit und kostet Geld. In diesem Fall tippe ich mal darauf, dass die Lagersitze nicht einmal verstellbar sind.
• Die Qualität des Hauptlagers und der eingesetzte Schmierstoff entscheiden darüber, ob Schwenkbewegungen entkoppelt sind.

Mal als Beispiel etwas, dass funktioniert:
http://www.tiffen.com/steadicam_merlin2.html

Achte mal darauf, wie die Fernost-Kopie aussieht und funktionieren soll (und das ist eine Firma, die eigentlich schon wirklich gute Sachen macht):
http://www.luck-in.com/archives/666
Letzteres Teil ist noch nicht einmal viel billiger und nicht ausbaufähig.

Eine sehr gute Neukonstruktion:
http://tiffen.com/steadicam/steadicam-ha…hand-held-solo/
Achte mal auf die Details der Konstruktion.

Ein Anbieter von billig bis Pro; sieht teilweise unschön aus, funktioniert aber:
http://www.glidecam.de/de/products/handheld/p_44.htm
Ein eigentlich unverzichtbares Zubehör: Das Docking Bracket zum Justieren, Balancieren und sicheren Aufhängen (benötigt ein Lichtstativ):
http://www.glidecam.de/de/products/handheld/p_31.htm

Letztendlich sehen alle Teile irgendwie fast gleich aus. Ob sie überhaupt funktionieren, kann man ihnen nicht ansehen. Und letzteres merkt der Neuling erst einmal gar nicht. So verdienen etliche Firmen Geld mit disfunktionalen Look-alikes. Und ich kann nicht sagen, dass ich darauf nicht auch schon hereingefallen wäre.

Es gibt keine Geschenke. Auch Einhörner sind äußerst selten. ;)
LG, DS

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Da Sting« (12. März 2015, 10:50)


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26

Dienstag, 17. März 2015, 22:22

Danke nochmal für all eure Antworten. :thumbup:

Ich habe in den letzten Tagen leider nicht die Zeit gefunden viel rumzuprobieren. Dennoch kann ich kleine Erfolge vorweisen. ;)
Ich habe einen magic arm an der Steadycam oben, wo auch die Kamera ist, angebracht. Dadurch ist das ganze nochmal ca. 150g schwerer. Dennoch sieht man immer noch in den Videos, dass das Stativ auf der X-Achse leicht schwankt.

Um die Kamera noch ein bisschen zu beschweren, habe ich mich nach günstigen Alternativen zu "teuren" Kamera cages umgesehen.
Dabei bin ich hier drauf gestoßen:
http://www.enjoyyourcamera.com/Stative-Z…efID=factfinder


Auf Amazon gibt es leider keine Berichte, da das Produkt erst seit ca. Februar gelistet ist. Deswegen werde ich das Teil bei enjoyyourcamera im Laden testen und ggf. kaufen. :)
Oder kennt jemand noch eine Alternative, die die 50 Euro nicht überschreitet?

wabu

lernt noch

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Dienstag, 17. März 2015, 23:46

Das Ding habe ich schon länger. Ist ein schönes auch brauchbares Spielzeug.

Für dich nicht geeignet weil die Schraube für die Kamerabefestigung zwar auch ein Aufnahmegewinde hat - aber das ganze lässt sich nicht ordentlich fixieren.

Für Aufnahmen in Bodennähe ganz gut, das war es denn auch. Oder als mini Cage um ein Licht, Mikro oder Monitor mitzuführen.

Buldogs

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28

Mittwoch, 18. März 2015, 21:04

Habe es nun so gelöst, dass auf der Wechselplatte eine M5 Schraube aufgeschraubt ist und dort die Gewichte daraufgesteckt sind.





Das Problem mit der schlechten Verarbeitung besteht aber leider immer noch.

Hier ein Foto:



Seht ihr den leichten grauen Streifen am oberen Ende des Gimbals?
Dieser Bereich lässt den Gimbal nach links und rechts wackeln und er ist wohl der Auslöser des Wackeln's auf der X-Achse.
In den Videos sieht man das ganze (zum Glück) nur noch minimal, bis gar nicht. Dafür fällt einem die Hand nach 4 Minuten entgültig ab. Ich weiß schon worauf ich spare: http://www.amazon.de/Steadydrive-Handgel…n/dp/B00E7MIUPY :)

PS:
Ja, ich weiß meine Handy Kamera ist sche**e. :D

Buldogs

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29

Montag, 6. April 2015, 22:28

Zur Hölle mit Tarion, CamSmart, oder wie der Anbieter von diesem blöden Teil auch immer heißen mag.

Nach langem Überlegen steht für mich jetzt fest, dass ich auf die Glidecam HD 2000 spare. Ich möchte nicht nochmal so ein billig Teil erwischen, also wird was garantiert "hochwertiges" angeschafft. Dafür werden halt alle anderen Sachen von der Geburtstagsliste gestrichen ;(. Billig ist das Teil ja nicht für einen Schüler, der sein Geld mit Zeitungsaustragen verdient ;).

Zudem wiegt die Sony Alpha 58 ja gerade so über 800 Gramm mit Schnellwechselplatte, ist also noch im Belastungs-rahmen des Stativs.

Das Tarion Schwebestativ werde ich versuchen irgendwie loszuwerden, sei es für 20 Euro. Also, wer Interesse hat: Bitte melden :P.

Gruß

EDIT:
Was ich mich schon die ganze Zeit frage, kann man bei der HD 2000 den Gimbal verstellen?

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Steadycam

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