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1

Donnerstag, 24. Juli 2014, 14:28

Spezial-Rig gesucht

Moin,

ich bin auf der Suche nach einem Spezial-Rig und dessen Bezeichnung - wenn es denn eine gibt. Ich beschreibe das Ganze mal kurz:

Und zwar handelt es sich dabei um ein Rig, das am Darsteller starr fixiert ist und sich quasi synchron zu seinen Körperbewegungen mitbewegt. Die Kamera ist dabei auf den Darsteller selbst gerichtet. Beispiele, wo diese Vorrichtung zum Einsatz gekommen ist:

(ab Minute 4:00)

(Scheiß Mucke, aber gutes Beispiel)

Hat das Ganze einen Namen und gibt es so etwas irgendwo zu kaufen? Oder ist das eher Marke Eigenbau? Und: Würde das auch mit einer DSLR (z.B. 600D) funktionieren oder ist das vom Gewicht her doch eher was für 'ne GoPro?

Wäre klasse, wenn mir jemand weiterhelfen kann!

Danke & Gruß,
lampro

EvilMonkey

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2

Donnerstag, 24. Juli 2014, 14:52

Stichwort: Snorricam
http://de.wikipedia.org/wiki/Snorricam

Das kriegt man DIY-Mäßig sicherlich hin.
https://www.flickr.com/photos/deinsportfreund/9456335778/

Musst eigentlich nur irgendwie ne Befestigung bauen die man nicht im Bild sieht und ein sehr weitwinkliges Objektiv benutzen.

Whitman

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3

Donnerstag, 24. Juli 2014, 16:53

Wie oben beschrieben nennt man das Snorricam.
Ich wusste es auch nicht, bis ich mein letztes Projekt hier vorgestellt habe und jemand so nett war mich aufzuklären.
Also schau doch mal bei meinem Trailer rein und sag mir, ob es dich anspricht.
Meine "Konstruktion" kostet nämlich 0 Euro, wenn man denn schon ein normales Dreibeinstativ besitzt.

Sekunde 23 ist es kurz zu sehen:



Wenn du interesse hast, kann ich dir kurz erklären wie ich das gelöst habe.

MfG
Whitman @ Racoon Movies

4

Donnerstag, 24. Juli 2014, 17:06

Perfekt! Ich danke euch!
Wenn du interesse hast, kann ich dir kurz erklären wie ich das gelöst habe.
Ja sehr gern. So wie du es gelöst hast, benötige ich es auch ungefähr. Vielleicht etwas weitwinkliger, aber das liegt ja nicht an der Konstruktion. Schöner Trailer übrigens! ;)

Whitman

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5

Donnerstag, 24. Juli 2014, 17:38

Perfekt! Ich danke euch!
Wenn du interesse hast, kann ich dir kurz erklären wie ich das gelöst habe.
Ja sehr gern. So wie du es gelöst hast, benötige ich es auch ungefähr. Vielleicht etwas weitwinkliger, aber das liegt ja nicht an der Konstruktion. Schöner Trailer übrigens! ;)

Danke :)

Also, so blöd es klingt, ich mag es eigentlich garnicht Konstruktion nennen :D, du nimmst das Dreibeinstativ
und steckst die unteren beiden Beine in die Hose des Darstellers. Also oben in den Bund einfach so rein, damit das Stativ darauf halten kann.

Das obere Stativbein stellst du nun von der Länge so ein, wie du halt die Kamera weg haben willst vom Darsteller und machst es dann fest.
An die beiden unteren Stativbeine bindest du vorher zwei Stofffetzen (Ich hab ein Bettlaken zerrissen), die ruhig sehr lang sein können.

Nun drückt der Darsteller das Stativ mit ganzer Kraft gegen seinen Körper und du nimmst die Stofflaken und bindest sie an seinem Rücken
ebenfalls mit sehr viel Kraft, sehr fest.

Auf dem dritten Stativbein, das gegen die Brust drückt, muss richtig Druck sein, es ist praktisch der Gegenpol zu der Kraft, die du mit den Laken
ausübst auf den Darsteller.

Joar und dann sitzt das eigentlich schon. Kamera aufs Stativ mit nem Objektiv der Wahl und dann ein wenig rumprobieren.
Ich fands halt echt für den Aufwand genial, musst du schauen, ob es deinen Anforderungen gerecht wird.

MfG
Whitman @ Racoon Movies

Es hat bereits 1 Gast diesen Beitrag als hilfreich eingestuft.

6

Donnerstag, 24. Juli 2014, 19:23

Das klingt easy, vielen Dank! Werde ich ausprobieren. Wahrscheinlich führen viele Wege nach Rom, also mal schauen, was für eine Konstruktion es letztendlich wird!

wabu

lernt noch

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7

Freitag, 25. Juli 2014, 08:08

Ich habe es etwas einfacher gelöst.

Gürteltasche für das Einbeinstativ. Diese ausgerichtet und als Haltegurt einen Gummispanner genommen. Der Darsteller muss dabei das Stiv selber von sich wegdrücken,

Michael - Visual Pursuit

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8

Freitag, 25. Juli 2014, 09:37

It's all about the light.

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