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ToXic pictures

TeeTrinker

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21

Dienstag, 13. Mai 2014, 20:04

Alles gut, ich hab das nicht missverstanden. Und es klingt auch alles plausibel was du sagst.
War nur etwas - ich sag mal unglücklich formuliert.

Aber reiten wir nicht drauf rum.

Was mir zur Fläche mit WD noch eingefallen ist. Mal von der Hintergrundbeleuchtung abgesehen, ist es nicht unüblich im Studiobetrieb gefrostete Flächen zum aufhellen zu verwenden. Klar ist dabei aber, dass man die stark dimmt. Je nach dem, was sonst geleuchtet wurde, würde ich die irgendwo zwischen 10% & 30% fahren. Muss man nur aufpassen, dass sie von der Farbe nicht zu warm sind.

Jackman

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22

Dienstag, 13. Mai 2014, 23:40

Zitat

Da fände ich es weit besser das im stillen Kämmerlein ohne
Produktionsdruck und Erwartungshaltung von Dritten
auszuprobieren und dann wenn er einigermaßen weiss
auf was er sich einlässt lieber was richtiges auf die Kette
zu kriegen.

Das lässt ihm die Luft ggf mit einem Pappkameraden
Beleuchtungskontraste, Gegenlicht, Aufheller etc auszuprobieren
ohne dass er dazu noch Handlung oder/und Musik berücksichtigen
müsste.
Na also… es geht doch :thumbup:
solche Antworten helfen mir um einiges mehr als Kommentare wie dieser:

Zitat


Dann stellt sich die Frage warum Du nicht einfach mal zu Hause mit
ein paar Lampen rumspielst, Belichtung und Lichtwirkung austestest
und nur Deine eigene Zeit reinwirfst statt auch die Zeit anderer Leute
zu verbraten - vor allem wenn Du nur üben willst und ein brauchbares
Ergebnis gar nicht erst angepeilt wird?

Auch hier muss ich sagen, dass nie davon die Rede war kein brauchbares Ergebnis zu erzielen. Primär gesehen dient das schon für mich als Übung um dadurch meine Fähigkeiten zu verbessern, aber ich möchte natürlich auch ein Ergebnis erzielen mit dem alle Beteiligten zufrieden sein können.
Ich hab nur gesagt, dass das Ergebnis keines sein wird, welches einer hochprofessionellen Produktion mit erfahrenen Leuten gleichkommt. Wie auch, wenn ich noch ganz am Anfang stehe?
Die Zeit anderer Leute zu verbraten ist ebenso nicht meine Absicht. Denn…

Zitat


Die Leute die mitspielen werden ein Ergebnis erwarten, er will aber eigentlich nur Beleuchtung lernen.

…im Vorfeld ist das natürlich bereits geklärt, dass ich kein Profi bin, in erster Linie zu Übungszwecken 'ne Band für ein Musikvideo suche und jedoch trotzdem ein gutes Ergebnis erzielen möchte.
Hast du denn nicht auch mal klein angefangen und warst über jede Hilfe dankbar, die dir entgegen gebracht wurde? Egal ob Darsteller sich bereit erklärt haben bei 'nem Clip mitzumachen, dir jemand als Assistent zur Seite stand oder dir hilfreiche Tips gegeben hat.

Zitat

Das lässt ihm die Luft ggf mit einem Pappkameraden
Beleuchtungskontraste, Gegenlicht, Aufheller etc auszuprobieren
ohne dass er dazu noch Handlung oder/und Musik berücksichtigen
müsste.

Er bekommt einen Eindruck vom Platzverbrauch

Das ist ein guter Tip und wenn es mir möglich ist, werde ich diesen auch berücksichtigen, aber für größere Trockenübungen fehlen mir leider die Räumlichkeiten, gerade im Bezug auf ein Musikvideo mit 4 Darstellern.
Aber natürlich werde ich mich im Vorfeld noch mal genauer mit den Scheinwerfern, welche mir zur Verfügung stehen auseinander setzen. Kann probeweise vielleicht mal 'nen Schlagzeuger beleuchten oder dergleichen… allerdings wird der Raum nicht gerade sehr geeignet dafür sein, da er sehr klein ist.

Noch mal zum Punkt "Zeit anderer Leute verbraten"
Stell dir mal vor du willst Tontechniker werden… da bist du die Anfangszeit NUR auf andere Musiker angewiesen, welche du zu Übungszwecken recorden kannst. Selbst wenn der Tontechniker dann mal soweit ist und für seine Arbeit bereits Geld verlangen kann, wird es immer noch nicht das Ergebnis sein, welches du in einem High-End Studio bekommst.




Michael - Visual Pursuit

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23

Mittwoch, 14. Mai 2014, 09:45


(...)
solche Antworten helfen mir um einiges mehr als Kommentare wie dieser:
(...)


Da steht in beiden ziemlich das gleiche drin, lediglich die Formulierung variiert.
Halt Dich nicht an Befindlichkeiten auf, guck auf die Substanz dessen was die
Leute Dir sagen.

Viel wichtiger als danach zu suchen ob ich Dich vielleicht irgendwo beleidigen
wollte (wollte/will ich nicht) oder ob ich Dich runterziehen wollte (auch das nicht)
wäre gewesen meine Antworten in bezug auf ihre Substanz zu lesen.

Dann hätte es nicht mehrfacher Nachfragen bedurft um herauszufinden wie
die Location aussieht, und was Dir zur Verfügung steht.

Es wurde gefragt
- welche Lampen Dir genau zur Verfügung stehen und wieviele
- wie Du diese Lampen befestigen kannst/willst (Stative etc)
- welches Material und welche Beschaffenheit die Decke hat
- wieviel Strom zur Verfügung steht (eine geeignete Antwort wäre
gewesen "X Kreise zu 10/16 A einphasig, Y Kreise zu 16/32A dreiphasig" o.ä.)
- ob es einen Etat gibt um ggf etwas dazu zu mieten und wie hoch der ist

Du hast keine einzige dieser Fragen zufriedenstellend beantwortet
sondern hältst Dich an Formulierungen auf und suchst nach Gründen
warum ich Dich runterziehen wollen könnte.

An der Stelle muss ich Dich mal darauf stossen dass Deine
Beteiligung hier nicht sehr kooperativ ist, vorsichtig formuliert.

Zitat


…im Vorfeld ist das natürlich bereits geklärt, dass ich kein Profi bin,
in erster Linie zu Übungszwecken 'ne Band für ein Musikvideo suche
und jedoch trotzdem ein gutes Ergebnis erzielen möchte.


Ich bin der Ansicht Du willst zu viel auf einmal und tust Dir damit
keinen Gefallen. Am Ende ist keiner zufrieden.

Zitat


Hast du denn nicht auch mal klein angefangen (...)


Klar. Aber da habe ich die Kamera auf's Stativ gesetzt, hab's Licht
angemacht und hab mich selbst davor gesetzt. Wenn kein Ergebnis
rauskommen muss kann man so weit schneller weit mehr
Beleuchtungsvarianten ausprobieren, weit schneller die Lernkurve
bewältigen.

Eine Streiflichtsituation (die in Fotoforen sehr gerne und sehr falsch
als "Low-Key" bezeichnet wird) kann man an einem Mett-Igel genauso
üben wie an einer nackten Frau.

Zitat


Stell dir mal vor du willst Tontechniker werden… da bist du die Anfangszeit NUR auf
andere Musiker angewiesen, welche du zu Übungszwecken recorden kannst.


Jeder Tontechniker spielt mindestens ein Instrument.
Und das was Filter, Kompressoren/Limiter und Co mit dem Ton
anstellen kann man prima aus dem lernen was man selbst
zusammengezupft bekommt.

Das kann man alles komplett allein, wenn man ausreichend
weit abstrahieren kann.
It's all about the light.

Jackman

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24

Mittwoch, 14. Mai 2014, 11:05

Zitat

An der Stelle muss ich Dich mal darauf stossen dass Deine
Beteiligung hier nicht sehr kooperativ ist, vorsichtig formuliert.
Gut… da muss ich dir allerdings recht geben.

Was steht zur Verfügung?
-derzeit mindestens 2 PAR 64 mit 500Watt… kann aber auch 1000Watt Leuchtmittel kaufen
-mindestens 2 PAR 56 mit 300Watt
-und 4 PAR 36

Aufstell-/Befestigungsmöglichkeit?
-"leider" nur über Stative
-an der Decke und an den Wänden lässt sich nichts befestigen und auch mit Bouncen wird es schlecht, wie wir in den Vorpostings schon klären konnten.

Welche Stromkreise?
-so genau kann ich das leider im Moment nicht beantworten. Allerdings sollte das das geringste Problem sein, da es sich um ein Tonstudio handelt und ausreichend Stromkreise zur Verfügung stehen werden.

Gibt es ein Etat?
-leider nein… aber ich könnte höchstwahrscheinlich zusätzliche PAR-Kannen auftreiben 56er, 64er (wie viel davon weiß ich leider noch nicht) und da ich es von vorn eben ein klein wenig aufhellen möchte ggf Softboxen oder Schirme

Zitat


Ich bin der Ansicht Du willst zu viel auf einmal und tust Dir damit
keinen Gefallen. Am Ende ist keiner zufrieden.

Das kann durchaus möglich sein, aber aus Fehlern lernt man und da alle Beteiligten wissen worauf sie sich einlassen, sehe ich kein zu großes Problem darin.
Aber wie gesagt wird natürlich das bestmöglichste Ergebnis, welches mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln möglich ist, angestrebt.
Im Vorfeld werde ich natürlich trotzdem deinem Rat folgen und schon mal allein verschiedene Dinge ausprobieren.

Zitat

Jeder Tontechniker spielt mindestens ein Instrument.
Und das was Filter, Kompressoren/Limiter und Co mit dem Ton
anstellen kann man prima aus dem lernen was man selbst
zusammengezupft bekommt.

Das kann man alles komplett allein, wenn man ausreichend
weit abstrahieren kann.

Da stößt man als Tontechniker schnell an seine Grenzen, wenn man "nur" ein Instrument spielen kann. Gitarrenrecording und Drumrecording sind beispielsweise zwei völlig verschiedene Paar Schuh.
Aber das steht ja hier nicht zur Debatte 8-)

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25

Mittwoch, 14. Mai 2014, 12:53

Hi,

ich will euch nicht in eurer sich im Kreis drehenden Unterhaltung stören, aber einen Einspruch möchte ich trotzdem gern machen.

Ich möchte gern an einem überspitzen Beispiel dieses Thema zusammenfassen:

Es wird eine Kamera gekauft.
Eine Person fragt > Wie schieße ich jetzt mit dieser das 1. Foto so dass es super wird?
Die andere Person antwortet > Das kannste nicht einfach so machen, da gehört sehr gute Vorbereitung dazu.

Was am Ende aber zu den gefühlten Spannungen hier führt, ist meiner Meinung nach der Fakt das sich hier ganz unterschiedliche "Ligen" unterhalten. Hier spielt der Pro sein komplexes Wissen und der Anfänger kann damit (noch) nichts anfangen.

Ich persönlich kann beide Seiten verstehen, aber ich denke an dem Punkt kommt ihr nicht wirklich weiter.

mfg
der Stedo

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26

Donnerstag, 15. Mai 2014, 14:40

Wo's gerade so gut passt:


Den Abschlußsatz gaaanz langsam auf der Zunge zergehen lassen.
It's all about the light.

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joey23

Jackman

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27

Donnerstag, 15. Mai 2014, 23:00

Kamerafahrten müssen halt zur jeweiligen Handlung und Situation passen… leuchtet ein und auch bei dem von dir verlinkten Musikvideo von Dunkelblau mit dem Titel Limit find ich die statischen Aufnahmen schon sehr passend. Aber bei schneller Musik aus dem Bereich Punk, Hardcore, Metal, Hardrock gefallen mir persönlich starre Aufnahmen nicht so sehr.
Oder wie hier in diesem Beispiel sind mir die Shots in denen die Musiker/Band zu sehen sind einfach zu langweilig. Die Musik ist ziemlich energiegeladen, jedoch bringen das die Bilder nicht wirklich rüber. Meinen Geschmack trifft's nicht.



So was ist da schon weitaus eher mein Fall: (Übrigens vom gleichen Director wie das Video von Light Your Anchor)




Aber warum "wo's gerade so gut passt"? Hier geht's doch um's Licht :rolleyes: Lass uns mal nicht abschweifen...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Jackman« (15. Mai 2014, 23:26)


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Beleuchtung, Musikvideo

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