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Christian671

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1

Samstag, 4. Januar 2020, 19:15

Empfehlung für Sprecher Mikrofon

Hallo zusammen,

meistens spricht ein anderer meine Filme, da ich meine eigene Stimme sehr ungern höre.
Jetzt habe ich ein kleineres Urlaubsprojekt, dass ich mal selbst sprechen möchte.
Ich habe ein Lavalliermikrofon von Sennheiser das ew 122-p, welches ich für Interviews verwende.
Dann habe ich auf meiner Kamera das Sony ECM S959 C drauf, welches ich auch abmachen kann.
Das habe ich jetzt mal versucht, aber irgendwie bin ich mit der Aufnahme (etwas hölzern) nicht so zufrieden.

Habt Ihr evtl. Eine Empfehlung für ein relativ gutes Mikro, mit dem ich (irgendwo in der Wohnung) eine gute Sprechqualität herbekomme?

Wäre ein Zoom vielleicht was?

Für ein Feedback wäre ich Euch dankbar.

Beste Grüße aus Oberfranken (übrigens nur 20 Min vom Thomann entfernt :)

Christian

Marcus Gräfe

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2

Samstag, 4. Januar 2020, 19:21

Wo willst du das Mikrofon denn anschließen? Direkt am Rechner? Und über welchen Anschluss? Klinke, XLR, ...?

Das wäre das erste Kriterium, nach dem man das richtige Mikrofon suchen kann.

wabu

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3

Samstag, 4. Januar 2020, 19:33

Ich nutze mein Zoom entweder über USB direkt ins Schnittprogramm

oder

alleine in der Hand - manchmal auch im Kleiderschrank

Christian671

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4

Samstag, 4. Januar 2020, 19:39

Hallo Marcus,


vielen Dank erst mal für die schnelle Antwort!
Sorry, soweit habe ich gar nicht gedacht.
Theoretisch wäre ein Anschluss am PC ja gar nicht mal schlecht, aber habe ich da evtl. nicht auch das Rauschen vom Lüfter mit drauf?

Mein Sony Mikrofon hat einen XLR Anschluss, aber ich kann bei dem Sprechermikro sicherlich auch ganz gut mit Klinke leben.

Hatte gestern direkt in die Kamera über das Sony Mikrofon gesprochen und war nicht so zufrieden mit. Dem Endergebnis. Lag nicht nur an meiner Stimme :whistling:
Ich hatte dann auch noch etwas in der Post (Voxformer und Audacity) versucht das Ergebnis zu retten, aber es ging irgendwie nicht.
Aber es ist schon richtig, wo schliesse ich eigentlich das Mikro an? Kamera oder PC, oder gibt es eine andere Lösung (Zoom)?

Ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen,

Schöne Grüße
Christian

Christian671

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5

Samstag, 4. Januar 2020, 20:51

Danke auch Dir Walter,

hast Du Deinen Sprechertext immer mit dem Zoom gesprochen? Hört sich nämlich sehr gut an.
Wie heißt das Teil denn genau?

Schöne Grüße
Christian

wabu

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6

Samstag, 4. Januar 2020, 22:40

ein schon etwas betagtes Zoom H2

Tiger

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7

Sonntag, 5. Januar 2020, 01:03

Die beste Sprachqualität liefern extra dafür gebaute Broadcast Mikrofone wie das Shure SM7B oder eine Liga höher das Neumann BCM 104. Etwas billiger und damit auch nicht ganz so fein aufgelöst was die Sprachqualität angeht ist das Rode Podcaster, dafür hat es ein Audio Interface eingebaut und kann direkt per USB angeschlossen werden. Für seltenen Einsatz bei begrenztem Budget wäre das meine Empfehlung. Die anderen genannten Mikrofone brauchen noch ein Audio Interface mit Mikro-Vorverstärker.

Wenn du einen Raum mit extrem wenig Reflexionen hast (im Idealfall ein Studio oder eine Sprecherkabine mit entsprechenden Absorbern), bekommt man auch mit einem Kondensatormikrofon wie z.B. dem SE 2300 oder AT4040 (oder wenn das Budget keine Rolle spielt das neu aufgelegte Neumann U67, ein absolutes Kult-Mikro) hervorragende Sprachaufnahmen hin. Vorteil ist, die Mikrofone sind universeller und z.B. auch für Gesangs- und Instrumentenaufnahmen geeignet. Die Broadcast Mirkos haben dafür einen ungeeigneten Frequenzgang. Nachteil ist, daß viel Raumanteil mit aufgenommen wird d.h. die Umgebung mus passen und es wird zwingend ein Audio Interface mit Phantomspeisung benötigt.

Von Kleinmembran-Kondensatormikrofonen wie z.B. in den Zoom Recordern würde ich für Sprache eher Abstand nehmen. Auch diese Mikros nehmen sehr viel Raumanteil mit auf und die feinen Details gehen leicht unter, dazu werden die Zischlaute schnell hässlich, wenn man dicht am Mikro ist. Die Teile sind fürs Field Recording und zum Atmos aufnehmen perfekt, im Studio gibt es bessere Lösungen.

Den letzten Schliff liefert dann die Postproduktion, üblicherweise kommt auf die Sprachspur ein EQ und ein Kompressor, wenn die Aufnahme leicht "verkackt" ist notfalls noch ein De-Esser. Machmal habe ich nach dem Kompressor nochmal einen EQ für den Feinschliff. Zu dem Thema gibt es diverse YT Tutorials, wo das genauer erklärt wird.

Zum Aufnehmen und bearbeiten würde ich eine dafür ausgelegte Audio Software (DAW) empfehlen, direkt ins Schnittprogramm ist oft etwas hakelig. Optionen sind z.B Cubase, Logic (Apfel only) oder REAPER (lezteres verwende ich, bestes Preis/Leistungsverhältnis). Wenn du Adobe Sklave ist, wäre Audition in der CC mit dabei.

Christian671

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8

Sonntag, 5. Januar 2020, 08:22

Wow Tiger, das war extrem ausführlich und hilfreich!
Vielen Dank!
Für das Shure bräuchte ich bestimmt noch eine Halterung. Da wäre doch das Rhode PSA 1 die richtige Ergänzung, oder?
Werde vermutlich mal direkt zu Thomann gehen.
Ich glaube REAPER ist mir zu komplex :rolleyes:
Ist bestimmt absolut genial und man kann sehr viel damit machen (ist ja auch gleichzeitig ein Schnittprogramm), aber ich bin schon mit Voxformer überfordert :whistling:
Habe als Schnittprogramm Edius und als Audio plugin halt Voxformer.
Das Shure SM7B schliesse ich dann vermutlich mit USB an den PC an, oder?

Vielen vielen Dank für die tollen Tips.

Schöne Grüße
Christian

Tiger

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9

Sonntag, 5. Januar 2020, 13:04

Ein Stativ brauchst du natürlich für jedes Mikro, die Auswahl ist riesig. Ein Tisch-Stativ überträgt u.u. Schall vom Tisch auf das Mikrofon (Tastatur/Mausbewegungen, Laptop Lüfter usw.) muss man ausprobieren. Wenn genug Platz ist, würde ich nen Mikroständer vor oder hinter dem Tisch auf den Boden stellen. Im Studio hängen die Mikros oft von der Decke, ist auch ne Alternative.

Das Shure hat einen XLR Anschluss, um das an den PC anzuschließen brauchst du noch ein USB Audio Interface. Die interne Audio Hardware vom Rechner würde ich nicht empfehlen. Eine günstige Möglichkeit ist das ESI Maya 22 oder Steinberg UR12. Gibt natürlich auch bessere/teurere Interfaces wie z.B. das Focusrite Scarlett.

Das ebefalls erwähnte Rode Podcaster ist hier eine Speziallösung mit eingebautem Audio Interface, das geht direkt per USB an den Rechner. Nachteil ist ein 18 Bit AD Wandler, die genannten Interfaces haben 24 Bit und damit mehr Headroom. Dazu gibt es von Rode keine ASIO Treiber, das ist wichtig, wenn du latenzfrei "live" das Signal über die Audio Software abhören willst. Für einfache Andwendungen reicht das Teil aber aus, viele Youtuber haben das Ding z.B. erfolgreich im Einsatz.

Software ist immer relativ. Am besten zum Audio Bearbeiten ist eine dafür ausgelegte Audio Software. Je mehr das Programm kann, desto komplexer wird es, dafür wird man mit tollen Ergebnissen belohnt. Man kann das natürlich auch alles mit gewissen Abstrichen im Schnittprogramm machen.

Den Voxformer habe ich mir mal angeschaut, ist eine etwas überladene all-in-one Lösung. Wie weiter oben geschrieben brauchst du bei einer guten Aufnahme eigentlich nur einen EQ + Kompressor. Alle anderen Module kannst du im Voxformer ausschalten, dann wirds schon mal übersichtlicher. Für den Umgang mit EQ und Kompressor empfehle ich unbedingt etwas Grundlagenforschung, man muss verstehen, wie die Tools arbeiten und welcher Parameter was bewirkt, um sinnvoll damit arbeiten zu können.

Christian671

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10

Sonntag, 5. Januar 2020, 13:18

Danke Dir Tiger,

da habe ich jetzt etwas zu tun :thumbsup:
Denke, ich werde demnächst mal zum Thomann schauen.

Anbei mein nichtöffentliches Testvideo zu der Flußkreuzfahrt (wird demnächst wieder runtergenommen). Du kannst Dir ja mal die Qualität des Mikros anhören (der Sprecher ist nix - bin ich :S ).
Aber das hört sich net so gut an, oder kann man da was draus machen?
Hab ich alles mit dem Sony Mikro im Kellerstudio (in die Kamera reingesprochen) gemacht.

Anbei der Link (Text ist gleich von 2 - 8 Sekunden):


Schöne Grüße und vielen Dank
Christian

vobe49

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11

Sonntag, 5. Januar 2020, 14:53

Was sich bei mir bei der Aufnahme von Kommentaren am Rechner bewährt hat ist die Nutzung eines kleinen Mixers; ich habe noch einen etwas älteren XENYX 802 mit Digitalwandler. Es gibt jetzt Modelle, die gleich ein Signal über USB ausgeben. Als Micro nutze ich das Rhode NTG-1. Mit dem Mixer dazwischen hat man bessere Möglichkeiten zur Feineinstellung. Als Aufnahme-/Bearbeitungs-Software nutze ich Audio Cleaning LAB von MAGIX. Alles zusammen lässt eine saubere und unkomplizierte Kommentierung zu.

Tiger

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12

Sonntag, 5. Januar 2020, 15:27

Hmm.. ist schwierig zu beurteilen bei dem Video Schnipsel, der gesprochene Text ist sehr kurz und es sind noch Sounds im Hintergrund. Was gleich auffällt, die tiefen Töne fehlen, dadurch klingt die Sprache etwas "hohl" und "verschnupft". Dazu sind die Zischlaute recht spitz. Das klingt mit einem ordentlichen Mikrofon garantiert deutlich besser. Aus der bestehenden Aufnahme noch viel rausholen wird dagegen eher nicht klappen, gerade die tiefen Töne kann man nicht mehr herzaubern, wenn das Mikrofon sie nicht sauber aufgenommen hat. Die Stimme selbst finde ich nicht verkehrt, lass dich da nicht verrückt machen. Die eigene Stimme findet jeder irgendwie seltsam, wenn man sie auf Aufnahmen hört, für andere Leute klingt das ganz normal.

Zu Vobe49s Vorschlag mit dem Mixer: Man kann das so machen, in ext. Audiointerface mit guten Preamps tut es normalerweise aber auch. Wichtig ist eine Möglichkeit, das Mikro sauber einzupegeln vor dem A/D Wandler. Mehr Bearbeitung würde ich nicht auf der analogen Seite machen. Man kann natürlich schon analog EQ oder Dynamik bearbeiten, das ist dann aber fest in der Aufnahme und lässt sich später nicht mehr korrigieren. Gerade für Anfänger würde ich empfehlen, alle Bearbeitung nicht-destruktiv im Rechner zu machen, dann kann man viel freier experimentieren. Bei Gesang habe ich früher einen sau-teuren analogen Channel-Strip verwendet (als die Wandler noch 16 Bit waren und VST Plugins aus Holz), heute mache ich auch hier das alles auf der digitalen Seite mit Plugins.

Marcus Gräfe

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13

Sonntag, 5. Januar 2020, 15:51

In der Firma benutzen wir in unserer Sprecherkabine ein Mikrofon von AKG (genaues Modell ist mir allerdings gerade nicht bekannt). Das ist via XLR mit einer externen Soundkarte verbunden (die per USB an den PC angeschlossen ist). Du solltest auch über einen Popschutz nachdenken (https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrofon-W…_pop_shield.jpg).

Für die Aufnahme habe ich von einem unserer Sprecher mal den Tipp bekommen, sich einfach ein Handtuch über den Kopf zu werfen, das minimiert die Reflexionen und schirmt auch Außengeräusche ab. Also wenn man keine Sprecherkabine zur Verfügung hat.

Christian671

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14

Sonntag, 5. Januar 2020, 19:43

Danke Euch Allen - jetz bin ich auf jeden Fall schlauer!
Ich werde auf jeden Fall jetzt das kleine Urlaubsprojekt (Flußkreuzfahrt) mal mit meiner eigenen Stimme wagen. Danke TIGER für das positive Feedback. Ich lass mich da nicht unterkriegen und bin mal gespannt auf das Endergebnis.
Ob ich da schon ein neues Setup habe, weiß ich noch nicht, aber ich bin drüber :thumbsup:

Tiger

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15

Sonntag, 5. Januar 2020, 20:59

Ich werde auf jeden Fall jetzt das kleine Urlaubsprojekt (Flußkreuzfahrt) mal mit meiner eigenen Stimme wagen.

:thumbsup:

... wenn du bei Thomann um die Ecke wohnst, probier doch mal das Rode Podcaster Teil aus, vielleicht passt es ja für deine Anforderungen und es kostet nicht die Welt. Ich würde das Projekt auf jeden Fall mit nem guten Mikro starten, sonst machst du dir viel Arbeit und bist am Schluss mit dem Ergebnis eher nicht 100% zufrieden.

Christian671

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16

Sonntag, 5. Januar 2020, 21:30

Danke Dir Tiger,

da hast Du sicherlich wieder Recht!
Werde ich so machen, ansonsten ärgere ich mich bestimmt.
Aber dann bräuchte ich zu dem Rode Podcaster (179 €) definitiv noch einen Ständer, evtl. den PSA 1 (75 €), oder was meinst Du?
Mit dem Rode podcaster und dem Ständerstativ PSA 1 könnte ich es jetzt mal versuchen.
Bräuchte ich für dieses relativ einfache Setup noch irgend etwas? Evtl. noch einen Plopschutz?

Beste Grüße und vielen Dank noch mal für die ausführlichen Infos und Empfehlungen!

Christian

Tiger

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17

Sonntag, 5. Januar 2020, 22:44

Wie bereits geschrieben, als Ständer würde ich ein Bodenstativ nehmen, wenn du das irgendwie aufstellen kannst. Gibts ab 20€ oder so. Um das Mikro komplett zu entkoppeln, ist eine Mikrofon-Spinne sinnvoll, wenn man bei der Aufnahme nicht rumtrampelt geht es aber vermutlich auch ohne. Ploppschutz ist möglicherweise nicht nötig, da es ein dynamisches Mikro ist. Die sind in der Regel nicht ganz so empflndlich wie ein Kondensatormikro. Im Zweifelsfall im Laden ausprobieren, ob "P" und "T" Laute "knallen" bei der Aufnahme. Kost aber auch nicht die Welt, so ein Teil. Was ich noch checken würde ist die Kabellänge, ggf. ne USB Verlängerung dazu kaufen, daß du etwas Abstand zu den PC Lüftern bekommst.

Christian671

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18

Sonntag, 5. Januar 2020, 23:37

Vielen Dank Tiger,

werde ich so machen

Christian671

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19

Montag, 23. März 2020, 22:06

Hallo Tiger + Co,

Jetzt habe ich mir endlich mein Mikro zugelegt.
Es ist letztlich das Rode NT USB geworden.
Das langt völlig für mich und meine eigenen Sprecherprojekte.
Anbei der erste kurze Test:
„filmmaking is my passion“



Der Link steht noch auf nicht öffentlich. Mich würde mal Eure Meinung nach der Tonqualität und nach der Sprecherqualität (war das noch ok, oder evtl. zu überzogen?) interessieren.

Ich habe den Text über eine kostenlose Rode App mit dem Mikro in das Ipad gespielt.
Dann habe ich den Text etwas mit Audacity bearbeitet (Kompressor, Rauschminderung und Normalisieren). Das war mein ganzer workflow.
Also ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Mikro. Hört sich für mich schon mal deutlich besser an, als vorher.

Bleibt ALLE gesund - beste Grüße aus Oberfranken
Christian

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Christian671« (23. März 2020, 22:12)


Telliminator

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20

Donnerstag, 26. März 2020, 19:53

Ziemlich overacted Voicing :)

Die Qualität des Mikros ist okay, Deine Aufnahme-Umgebung ist vermutlich schlecht gewählt, man hört den Raum mit. (Raumklang/Raumhall). Verpasse der Audioaufnahme noch ein paar Feinheiten und spare nicht an Effekten mit dem Equalizer. Für das Cineastische, was Du vermutlich machen wolltest, braucht es mehr Basstiefen in der Stimme bzw. in der Nachbearbeitung. Das richtig trailermäßig sprechen zu können ist gar nicht so einfach. Für den ersten Versuch aber schon okay. Das Voice-Over passt vom Timing her zum Schnitt nicht ganz. Es ist hilfreich wenn man weiß wie lange die Sequenz in Sekunden ist in der gesprochen werden soll. Das hilft dann auch bei der Geschwindigkeit des Sprech-Rhythmus. Deine Stimme ist gar nicht so doof, wie Du glaubst - Sie klingt für Dich nur halt anders als Du es von Dir selbst gewohnt bist, das legt sich mit der Zeit.

Viele Grüße
Telli :D
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