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vobe49

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Sonntag, 10. Dezember 2017, 19:49

Einsatz externer Microphone an Sony-Kameras

Hallo zusammen,

ich habe zur Tonaufzeichnung meiner Sony RX10 Mark 3 bisher ein externes Sony Stereo Microphone ECM-XYST1M verwendet.

[url]https://www.amazon.de/Sony-ECMXYST1M-CE7-Stereomikrofon-Camcorder-Multi-Interface-Zubeh%C3%B6rschuh/dp/B00BN54FNO/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1512931285&sr=8-1&keywords=sony+ecm-xyst1m[/url]

Dieses Micro verfügt ja beim Einsatz an Sony-Kameras über einen besonderen Steckschuh, der eine Kabelverbindung mit der Kamera erübricht.

Die Qualität der Tonaufzeichnung ist nicht schlecht, aber vor allem bei speziellen Einsätzen (Wechsel von Sprache und lauter Discomusik) auch nicht wirklich gut. Grund: bei Nutzung des Sony-Steckschuhs ist die Tonpegelaussteuerung unwirksam geschaltet. Warum, weis der Gott. Leider habe ich erst heute kapiert, dass die Aussteuerung funktioniert, wenn man dieses Micro über Kabel mit der Kamera verbindet. Weshalb das so ist, wird Sony mir erklären müssen. Aus besagten Gründen nun habe ich mir kürzlich ein Shure LensHopper VP83F gekauft.

https://www.amazon.de/Shure-VP83F-Kondensator-Richtrohrmikrofon-hochaufl%C3%B6sende-Audioaufnahmen/dp/B00DU66WXU/ref=sr_1_1?s=musical-instruments&ie=UTF8&qid=1512931439&sr=1-1&keywords=Shure+LensHopper+VP83F

Ich rate jedem, sich vor einem ernsthaften Einsatz gut mit diesem Micro zu befassen, denn auch hier warten üble Fallstricke – auf jeden Fall beim Einsatz mit obiger Sony-Kamera.

Im Micro ist ein Recorder verbaut, der ganz gute Dienste leistet, aber ….. braucht man zur Synchronisation beispielsweise bei Multicamprojekten die exakten Zackenkurven muss man das Micro recht hoch aussteuern. Dann ist das Signal für die Kamera aber zu stark und man muss deren Tonaussteuerung sehr sehr weit herunterregeln. Bei wechselnden Lautstärken währen der Videoaufzeichnung erfordert das ständige Obacht.

Summa sumarum: so richtig glücklich bin ich mit beiden Micros nicht. Die Sony macht zwar bessere Videoaufnahmen als meine alte Canon XA 20, aber was die Tonaufzeichnung angeht, sind die Möglichkeiten der Sony-Kameras, die ich habe bzw. hatte (Alpha 6300, RX10 Mark 3, AX100), sehr sehr bescheiden.

Hat hier vielleicht jemand Erfahrungen und Tips ?

Gruß vobe49

mikroguenni

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 18:40

...
Die Sony macht zwar bessere Videoaufnahmen als meine alte Canon XA 20, aber was die Tonaufzeichnung angeht, sind die Möglichkeiten der Sony-Kameras, die ich habe bzw. hatte (Alpha 6300, RX10 Mark 3, AX100), sehr sehr bescheiden.
...
Ja das ist leider die Realität bei modernen Camcordern. Bei der Bildqualität wird um jedes Pixel gekämpft, die Tonqualität ist auf dem Stand von Anno Tobak stehengeblieben. Würde man die technischen Daten des Audio Teils in vergleichbare Bilddaten "übersetzen" so hätte man eine 16 Farben VGA Grafik mit 0.2 Megapixeln.
Offensichtlich reicht das aber den meisten Anwendern.

Für anspruchsvollere Filmer gibt es heute zum Glück transportable Audio Recorder: https://www.thomann.de/de/portable_recorder.html
Das Problem der Synchronisation bleibt aber auch hier. Vielleicht wieder die gute alte Klappe einsetzen :love: .

vobe49

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Donnerstag, 14. Dezember 2017, 08:11

Bei Aufnahmen in Innenräumen nutze ich als Sicherheit fast immer einen Zoom H2n. Doch auch bei dem ist es so, dass man als Alleinkämpfer schlechte Karten hat, wenn die Lautstärkeverhältnisse stark schwanken, wie das bei Aufführungen auf Bühnen oft der Fall ist. Auch beim Zoom ist die automatische Aussteuerung nicht zuverlässig. Wenigstens kann man mittels eines Limiters weitgehend Übersteuerungen vermeiden. An so etwas denken die Kamerahersteller nicht.

mikroguenni

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Donnerstag, 14. Dezember 2017, 12:04

Der H2n ist zwar etwas besser als die eingebauten Audio Eingänge der meisten Camcorder, aber nicht wirklich gut. Ein Haufen "toller" Features (man kann auch sagen Gimmicks) wie:

für M/S und Surround (2-/4-Kanal) mit fünf integrierten Mikrofonkapseln
bis 24 Bit/96 kHz (WAV) oder 320 kb/s (MP3)
Aufnahmemedium: SD/SDHC-Karten mit bis thomann zu 32 GB
Funktionen: Hochpassfilter, Kompressor/Limiter, Metronom, Tuner, Normalisierer, MP3-Post-Encoder, Marker, Surround-Mixer, variable Abspielgeschwindigkeit


aber nicht einmal XLR Mikrofoneingänge mit 48V Phantomspeisung. Wenn man so etwas sucht und das auch noch halbwegs rauscharm dann landet man schnell bei knapp 500€ für einen Tascam DR701D. https://www.thomann.de/de/tascam_dr_701d.htm
Damit kann man aber schon arbeiten.

Profis arbeiten mit Time Code und verwenden dann so etwas: https://www.hhb.co.uk/files/product/file…53145_62097.pdf
Kostet leider noch etwas mehr (2850,- Engl. Pfund).

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mikroguenni« (14. Dezember 2017, 17:07)


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