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TIPF

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1

Dienstag, 29. September 2015, 17:46

Reicht ein Audiorekorder?

Erstmal schönen Abend,

ich bin neu hier und verzweifle schon seit mehreren Tagen und deshalb suche ich nun Rat bei euch. Für meine Bachelor in Kommunikationsdesign möchte ich einen Film drehen. Kamera, Drehbuch und alles was dazu gehört wurde gekauft oder war schon vorhanden, zumindest dachte ich das. Darunter befand sich das Rode Rycote Edition VideoMic, doch ich war mehr als nur enttäuscht mit dieser Entscheidung. An meiner Nikon D5300 angeschlossen war der Sound einfach nur blechern und das Rauschen war einfach nur störend. Habe es nun zurückgeschickt und möchte mir nach langer Recherche den Audiorekorder Tascam DR-40 kaufen. Jetzt sehe ich immer häufiger die Verwendung mit weiteren Richtmikrofonen. Brauche ich diese? Reicht die Tonaufnahme des Rekorders nicht aus? Ich habe kein Problem mir später die passende Tonspur unter meinen Film zu legen, doch mit schlechtem Ton auf jeden Fall. Mein Budget ist nicht allzu hoch, doch die knapp 200 Euro für den Rekorder würde ich noch entbehren können. So stellt sich mir nun die Frage, lohnt sich die Investition? Oder muss ich noch mehr kaufen? Hätte ich das Richtmikro behalten sollen?

Danke schonmal! Über Bilder lässt sich nämlich streiten, doch über den Ton nicht. Deshalb würde ich da gerne gute Ergebnisse erzielen. Das Rauschen hätte man via Audition zwar entfernen können, doch ich war einfach nicht zufrieden mit dem Kauf und der Ton an sich war auch nur minimal besser als das direkt von der Kamera.

Beste Grüße
Timo

2

Dienstag, 29. September 2015, 20:25

Kommt drauf an, denn über Ton lässt sich sehr wohl streiten. Der blecherne Ton kommt nicht zwingend von einem schlechten Mikro, sondern vor allem von einem schlechten Vorverstärker und der Speicherung des Tons in einem komprimierten Format (zusammen mit dem Video halt). Daher kann ich nicht sagen, ob du das Mikro hättest behalten sollen. Es gibt aber mit Sicherheit besseres.

Das Tascam DR-40 ist jedenfalls eine sehr gute Wahl, mE der beste Recorder in der Preisklasse. Die Vorverstärker sind ok, die Bedienung ist einfach. Und du kannst später damit aufrüsten. Ob DIR der interne Ton ausreicht, musst du selbst entscheiden. Schnapp dir doch mal die besten Kopfhörer, die du hast, und hör dir ein paar Vergleichstests bei Youtube an.

Filmtechnisch gesehen ist ein Audiorekorder alleine etwas problematisch, weil du den Ton so nah an der Quelle wie möglich aufnehmen solltest. Wenn du Interviews filmst und den Rekorder einfach in die Nähe des Interviewten legst, könnte das schon ausreichen. Für szenische Drehs empfehle ich aber ein externes Mikrofon mit XLR-Anschluss, ein entsprechendes Kabel, eine Tonangel und, wenn du dich nicht selbst in die Tontechnik reinfuchsen willst, eine Person die für dich den Sound angeln und nachbearbeiten kann. Mikro, Kabel und Angel kannst du für ein paar Euro pro Tag ausleihen, wenn du zunächst kein Geld mehr ausgeben kannst oder willst. Ich persönlich hatte noch nie ein gutes Rode Richtmikro in der Hand (was nicht heißt, dass die schlecht sind, ist nur meine Erfahrung bei mehreren Drehs, dass die Rode NTG 1 und 2 mehr rauschen als andere Mikro) und verwende lieber ein Sennheiser ME 66. Mit Speiseadapter kostet es neu etwas unter 400 €, mit viel Geduld und etwas Glück findet man es aber auch für die Hälfte.

TIPF

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3

Dienstag, 29. September 2015, 20:44

Hay,

tausend Dank für deine Antwort. Hilft mir schonmal enorm weiter. Den Test mit dem Kopfhörer hab ich schon gemacht, deshalb bin ich auch auf das Tascam-Model gekommen, da der mir sehr gut gefallen hat. Erstrecht im direkten Vergleich mit dem Rode-Mikro. Naja ich hab das Rode-Mikro noch hier rumliegen, doch hab es heute morgen reklamiert. Habe ja noch etwas zeit das wegzuschicken, vielleicht schließ ich es mal an den Audiorekorder an, dann müsste es ja besser klingen oder?

Ansonsten starte ich glaube ich mal mit dem Audiorekorder... würde ich da dann zügig an ne Grenze stoßen, könnte ich ja immer noch über das Mikro von Sennheiser nachdenken. Nimmt der Rekorder dann eigentlich beide Töne gleichzeitig auf? Also beim Anschließen eines externen Mikros.

4

Dienstag, 29. September 2015, 20:58

Ja, das kannst du einstellen, dass du sowohl die internen Mikros als auch die angeschlossenen gleichzeitig aufnimmst.

the machine one

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5

Dienstag, 29. September 2015, 21:00

Hast du mal hier reingeschaut?
Kleiner Tontechnik-Leitfaden für Einsteiger

TIPF

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6

Dienstag, 29. September 2015, 21:01

Okay, super! Dann will ich mich schonmal bei dir bedanken. Sobald der Film steht, versorge ich das Forum mit dem dazugehörigen Link.

Danke nochmals!

tevauloser

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7

Dienstag, 29. September 2015, 21:38

Und weil man meistens alleine zugange ist, kann man nicht auch noch den Ton angeln. Dann lege ich das Mike einfach so nahe, wie möglich zum Sprecher auf ein Tuch. Dann bin ich alleine schuld, wenn ich das Mike ins Bild bekomme, und nicht der wacklige Tonangler ;-)
Gibt auch ziemlich brauchbare Aufnahmen.

TIPF

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8

Mittwoch, 30. September 2015, 06:25

@the machine one

Ja, durch den Post bin ich auf dieses Forum gestoßen. Wollte mich eigentlich nur nochmals genauer über den Rekorder informieren und laß dann das von den Milrofonen, was mich etwas verwirrte. Deshalb dann auch meine Frage. Hatte da auf die schnelle etwas durcheinander gebracht.

@tevauloser

Du meinst den Audiorekorder oder? :)
Ja, ich hätte dann jemand, der sich beim dreh um den Ton kümmert. Ich würde ihn mit Kopfhörer und Rekorder bewaffnen.

tevauloser

unregistriert

9

Mittwoch, 30. September 2015, 15:45

Ja, oder halt den Rekorder hinlegen. Ich verwende eben ein Richtmikrofon, welches ein besseres Ergebnis liefert. Aber so eines kostet mehrere Hundert Euro. Aber ich kann mir vorstellen, dass du mit deinem Rekorder auch akzeptable Ergebnisse bekommst.

TIPF

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10

Mittwoch, 30. September 2015, 17:15

Ja das denk ich doch auch! Ansonsten muss halt doch noch ein Mikro her... Die Tage sollte er eintreffen. Wird dann gleich mit und ohne Mic getestet.

TIPF

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11

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 13:09

So also der Audiorekorder ist brilliant! Jedoch konnte ich bisher noch nicht das videomic als phantom benutzen, da ich da noch einen adapter dazu brauche. Welcher wäre das denn? Such mir gerade im Internet nen Affen und da dachte ich mir, ich frag hier einfach kurz.

rick

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12

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 14:23

da ich da noch einen adapter dazu brauche. Welcher wäre das denn?

Ich denke du brauchst einen 3,5 auf 6,3 Klinken Adapter -> http://www.thomann.de/de/the_tbone_headp…CFSKu2wodhEQF4Q
oder billiger -> http://www.thomann.de/de/the_sssnake_1843_adapter.htm
Strom bekommt das VideoMic doch über die eigene 9V Batterie.

joey23

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13

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 14:58

Gönn dir den "teuren", die Plastikdinger sind ruck zum im Eimer.

tevauloser

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14

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 16:58


TIPF

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15

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 17:36

Danke füt eure schnelle Antwort. Was Verlängerungskabel angeht, kann ich da das direkt von Rode nehmen?
https://m.thomann.de/de/rode_vc1.htm?ref=mrl_aa_0

Oder lieber auch hier etwas teurer in die Tasche greifen?

Und was mich noch interessieren würde wäre eine passende Angel für das RodeMic...
Hab da nur diese hier gefunden:
Rode Micro BoomPole 2m https://www.amazon.de/dp/B004X4UZB8/ref=…d_V6tfwbR32H99S

Passt das mikro da überhaupt drauf?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TIPF« (7. Oktober 2015, 17:49)


Vordhosbn

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16

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 18:30

Passt das mikro da überhaupt drauf?


Schau Dir mal die Bilder auf dem Amazonlink an ;)

TIPF

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17

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 19:05

Hab ich ;) und deshalb hab ich gefragt... Sieht nämlich nicht wirklich danach aus!

Laurent

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18

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 22:16

Den Boompole habe ich auch und der hat ein ganz normales Gewinde am Ende. Ich habe das Rode Videomic Pro dran und klappt gut damit. Er ist relativ leicht und lässt sich ganz gut in der Hand halten oder auch an einem Stativ befestigen mit einer Klemme.

Als Verlängerung habe ich das dünne 5 m Kabel von Rode und zusätzlich 10 m Standard XLR-Kabel das wesentlich dicker und stabiler ist. Das dünne Kabel ist ganz gut um vom Mikrofon am Boompole entlang zu verlängern weil es sich leicht herum wickeln lässt. Um es zu verlegen auf der Bühne oder im Set ist es mir aber zu dünn und zu leicht zu verletzen, daher dann lieber das XLR-Kabel. Natürlich braucht es dann einen Adapter von Klinke auf XLR den es ebenfalls von Rode gibt, aber sicher auch von anderen Herstellern.

TIPF

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19

Donnerstag, 8. Oktober 2015, 13:20

Okay, danke für den Tipp Laurent! Dann werde ich das auf dem Weg mal versuchen =)

TIPF

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20

Mittwoch, 14. Oktober 2015, 19:53

Hay,

Also hab den adapter, das boompole und das verlängerungskabel gekauft. Funktioniert jedoch nicht wirklich. Verstehs nicht. Das ganze wird doch über den adapter einfach an den audiorekorder geklemmt und fertig? Hier mal ein bild zum verständnis.

audioverstätker ist auf mic+phantom
Angeschlossen ist auch alles
Mic ist an



http://www.directupload.net/file/d/4140/cmehweoi_jpg.htm

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