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Martiall_Arts

unregistriert

1

Mittwoch, 21. November 2012, 00:08

Online-Plattform für Filmförderung

Hallo zusammen,

ich heiße Markus, bin 27 Jahre alt und war viele Jahre lang leidenschaftlicher Filmer und Drehbuchschreiber (war auch vor Jahren schon mal hier angemeldet, aber leider war mein Account zu lange inaktiv), habe als Kameraassiestent beim Südwestrundfunk gearbeitet und an einer Kinoproduktion mitgewirkt. Anschließend habe ich OnlineMedien studiert und mache momentan meinen Master im Fach Elektronische Medien, Schwerpunkt Audiovisuelle Medien, an der Hochschule der Medien Stuttgart.

Weshalb ich jetzt (wieder) hier bin:
Während eines Projektes kam mir die Idee zu einer Online-Plattform die sich gezielt an junge talentierte Script-writer richtet und Ihnen die Möglichkeit gibt, ihre Filmideen, die bei Ihnen in der Schublade vestauben, weil sie sie selbst nicht umsetzen können, einem großen Publikum und speziell Filmförderern zu präsentieren und anschließend am Gewinn des Films beteiligt werden. Ein weiterer Punkt warum ich diese Plattform ins Leben rufen will ist, damit endlich auch mal gute deutsche Filme produziert werden, und nicht der hundertste Til Schweiger Film/2. Weltkriegs-Historienfilm/Krimi. Mit dieser Plattform bestimmen die Besucher gezielt welche Art von Filmen/Serien etc. sie sehen wollen und im Idealfall sind das unsere eigenen ;)

Wie funktioniert das?
Die Online-Plattform soll es ermöglichen ein kurzes Exposé hochzuladen, das während dem Upload sofort notariell verwahrt wird, inklusive Timestamp mit Datum und genauer Uhrzeit des Uploads. Dadurch soll verhindert werden das jemand eure Idee klaut (wer riskiert ein Gerichtsverfahren, wenn auf der Plattform von vornherein kommuniziert wird, das alle dort vorhandenen Ideen notariell hinterlegt wurden?) Anschließend kann das Script auf der Seite von allen Besuchern gelesen und bewertet werden. Die Plattform kooperiert mit Filmfördergesellschaften, Studios etc, die die Skripte, die besonders viel Aufmerksamkeit erregen und gute Bewertungen erhalten, mit Fördergeld unterstützen/das Skript umsetzen.

Kurz:
1. Ihr habt ein oder mehrere Skripte in der Schublade von denen ihr glaubt, das sie eine Umsetzung wert sind.
2. Ihr nehmt euch eine Minute Zeit, ladet das Doc hoch.
3. Im Idealfall bekommt ihr Geld zur Umsetzung des Films und/oder werdet am Gewinn des Films beteiligt (genaueres muss dann natürlich mit den Kooperationspartnern verhandelt werden).
4. Im Worst Case habt ihr eine Minute Lebenszeit verschwendet ;)

Jetzt meine Frage:
Hättet ihr generell Interesse an so einer Plattform?
Wenn ja, kommentiert das bitte unter diesem Beitrag. Je besser das Feedback ausfällt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit das diese Online-Plattform umgesetzt wird. Ich habe nämlich durch einige andere Projekte viele Kontakte zu möglichen Partnern herstellen können und wenn ich diese Partner davon überzeugen kann, das es genügend Interessenten dafür gibt, dann ist das Ding in kürzester Zeit online ;)

Ich freu mich auf euer Feedback! :)

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Benutzer, die diesen Beitrag hilfreich fanden:

SR-Pictures, bmxstyle, Stipo, Inekai, Black Cinema

2

Mittwoch, 21. November 2012, 00:35

Hört sich wie eine auf Filme optimierte Version von Kickstarter an => Definitiv Interesse! :)

Martiall_Arts

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3

Mittwoch, 21. November 2012, 02:26

ja der Vergleich ist gar nicht mal schlecht, nur das es nicht um Crowdfunding gehen soll (wobei man das zusätzlich auch noch mit integrieren könnte). Generell solls aber einfach darum gehen das ganze kreative Potential das sich ungenutzt auf Festplatten anhäuft, mit wenigen Klicks veröffentlichen zu können so das sich daraus evtl. was ergibt :)

HerosProductions

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4

Mittwoch, 21. November 2012, 06:25

Hört sich echt klasse an! Bin zwar noch nicht allzu talentiert im Drehbuch schreiben, aber wer weiss was die Zukunft bringt...? Ich wäre zumindest auch interressiert!

HornkleeTV

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5

Mittwoch, 21. November 2012, 08:57

Wäre echt eine super Idee. Wenn man jetzt noch die Möglichkeit hätte, dass wenn die eigene Idee genommen wird, man auch am Filmprozess selbst beteiligt sein zu können (man hat ja meist schon ein ungefähres Bild von allem beim Schreiben im Kopf), wäre es der absolute Oberhammer!
"Zeit ist Geld." - "Warum bin ich dann immer pleite?"
Quelle: Lyrialia (Werk: Er, Ich und das Irgendwann)

Martiall_Arts

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6

Montag, 26. November 2012, 22:23

es sollen natürlich nicht nur Skripte hochgeladen werden können sondern auch eventuell vorhandene Storyboards, Layouts, fiktive Trailer etc. einfach alles, was verdeutlicht in welche Richtung das ganze gehen soll :)
Ich freu mich das das Feedback bisher durchgehend positiv ausfällt, leider ist es quantitativ weitaus weniger als ich mir erhofft hatte. Vielleicht kommen ja noch ein paar Kommentare dazu.
Am Mittwoch hab ich nen Termin bei der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg. Da werd ich mal versuchen die als Partner/Förderer zu gewinnen ;)

Awaylabel

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7

Montag, 26. November 2012, 23:10

Die ist Idee gefällt mir sehr! Unbedingt umsetzen! Wenn man sonst wie helfen kann, gern.

Schwane

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8

Montag, 26. November 2012, 23:43

Ich finde die Idee sehr gut!

Interessant wäre es zu dem, wenn sich auch Amateurfilm-Crews ohne Drehbuch darum "Bewerben" könnten, die Drehbücher zu verfilmen.
Vlt auch, dass man sich als einzelne Person bewerben kann, um in einem bestimmten Bereich des Projekts zu helfen, bzw. der Initiator des Projekts solche Leute suchen kann.
Wobei es für letzteres ja eigentlich schon Internetseiten gibt und man auch aufpassen sollte, dass es nicht zu groß und unübersichtlich wird...

Inekai

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9

Dienstag, 27. November 2012, 11:28

Servus Markus,

klingt gut - leg los ^^

knobi94

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10

Dienstag, 27. November 2012, 11:59

Find ich auch sehr gut! Freu mich drauf!

L Lawliet

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11

Mittwoch, 28. November 2012, 22:05

Zitat

(wer riskiert ein Gerichtsverfahren, wenn auf der Plattform von vornherein kommuniziert wird, das alle dort vorhandenen Ideen notariell hinterlegt wurden?)

Jeder mit einem Minimum an Geld, juristischem Sachverstand und/oder Häme. Ideen sind nicht geschützt. Klar, die meisten Hobbyschreiber können problemlos tagsüber den siebten Klon von HappyFarmTownVille spielen und abends an ihrem scheinbar unstehlbaren Skript schreiben ohne sich dabei blöd vorzukommen, und vielleicht würde sich der ein oder andere sogar mit dem Bezirksanwalt ins Gericht trauen und mit Ekostimme dem Majorstudio verkünden, dass das alles seine Idee war. Du zwingst das Studio höchstens dazu, die Arztrechnung der Anwälte zu bezahlen, nachdem die ihr Trollface operativ entfernen lassen mussten.

Furthermore, du vermittelst potenziellen Investoren durch einen derartigen USP, dass auf deiner Seite größtenteils Newbies rumhängen. In jedem halbwegs einflussreichen Movie-Exec-Büro dürfte es mehr ungelesene Skripte geben als Tokenschwarze in einem Charles-Bronson-Film. Von all den Dingen, die einen Produzenten oder Finanzier interessieren könnten (Rechte zu proprietärem Material, Schauspieler mit Leuchtturmeffekt, bestehende Fanbase, Marketingtauglichkeit) - das Skript zählt weit weniger als vernünftige Execution. Und um noch etwas Konstruktivität zu heucheln: Bring den Leuten lieber so was bei - wie verwandle ich meine Idee in einen profitablen Film, wie halte ich Kosten klein, wie behalte Kontrolle über die kritischen Elemente. Ansonsten kannst du das hier gleich mitschicken, dann wissen die Leute wenigstens worauf sie sich einlassen.
Gebt mir bitte in folgendem Thread Bescheid, wenn ihr eine wie dort beschriebene Kritik von mir zu eurem Film haben wollt:
L Lawliet verreißt eure Filme

Drehbuchkritik nach Absprache per PN.

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armageddonstudios

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12

Donnerstag, 29. November 2012, 00:49

@L Lawliet
*nickt mit dusterem Blick*
Genau so isses leider.

Weitere "Probleme":
Die Leute bewerten recht gern nach Lust und Laune. Ne offene Bewertung für Jedermann is wertlos, da dir diverse Inetkiddies nur zu gern in die Suppe spucken.
Außerdem hast schnell "Konkurrenzgefühle" - und das gibt deinem System dann den Rest.

Wenn dir jeder seinen lieblings-Bullshit hochladet, wirst nimmer mit dem Lesen fertig.
Außerdem weiß kaum wer, welche Form überhaupt ein Drehbuch & co haben soll.
Die Leute schauen nicht mal auf Google (!) nach und bilden sich ein, dass ihre 1 Seite Script voller Rechtschreibfehler eh schon für den nächsten Star Wars Film / Serie reicht. :P

Wenn du die Texte tatsächlich wem "Höheren" geben willst, wirst das nicht lange machen, da die ihre Zeit ja auch nicht gestohlen haben und du ihnen zu 99% nur Bullshit geben KANNST.

Und wie L Lawliet geschrieben hat: Jeder klaut dir die Idee. Frag mal den Typen, der die Ewoks eigentlich erfunden hat, wie toll es war, Lucas das Script zu schicken. ;) Weiß nicht, ob er jetzt noch immer prozessiert.....

DANN:
Wir nehmen den kaum eintreffenden Idealfall an, dass dir ein Wunderwuzzi ein Drehbuch hochlädt, das tatsächlich gut is, Form hat und voller Ideen.
Problem: Es geht um Panzer / Schiff / Raumschiff Schlachten oder wüste Verfolgungsjagden wer weiß wo mit lauter Porsches und Lamborghinis.
Verfilm das mal!
Womit denn..??? ;(
Gehst du die Schauspieler suchen oder die guten Animatoren, die dir den fertigen Film aus dem Ärmel schütteln..?
Und selbst wenn welche über die Seite auftreibst - machst du den Teamleader, der x Leute dazu animiert, monatelang die Freizeit zu investieren, damit vielleicht was Cooles rauskommt..? :rolleyes:
Und wer wird die Schauspieler per Crashcourse trainieren..? Dilettanten at work gibt´s in diversen Trash-Serien GENUG.

Und das war nur die winzige Spitze des Eisberges an Problemen. Dass die Sender UND Kino fast nur mehr Bullshit rausbringen hat den Grund, dass nichts mehr Anderes leistbar ist und dass die "Mafia" in den Studios Talente scheut wie der Teufel das Weihwasser. Wer was kann, könnte sie ja rauskegeln - also nimmt man Trottel und deren Bullshit.

Na, wie L Lawliet es vorgeschlagen hat: Bring mal ein paar Talente auf ein "Niveau". So nach dem Motto "Du bist ein Talent beim Schreiben - bei uns lernst, wie du ein Drehbuch nach Norm machst."
Genauso Animatoren: "Bei uns lernst, was du wie verwenden musst, damit was Brauchbares rauskommt."
Realfilm würd ich sogar erst mal ausklammern. Hat einen Rattenschwanz an Problemen, der dir beim Animator / Game Engine erspart bleibt.
Erst wenn virtuell ein eingespieltes Team entstanden is, sollte man über RL Dinge nachdenken.
Außerdem kann man das besser organisieren, wenn man Avatare und Props digital verschickt. :D
Was dann bei raus kommt - DAS kannst wen mit Macht vorlegen und DANN können wir über Kohle verdienen reden. :thumbsup:

Beaverlicious

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13

Donnerstag, 29. November 2012, 09:05

Gott seid ihr pessimistisch!!!

Ich stell mir die Sache so vor.

Jemand schreibt ein Drehbuch, das natürlich ein Mindestmaß an Form und Struktur erfüllt (warum sollte auch jeder Schrott akzeptiert werden, dass hat doch nie jemand behauptet?), läd dieses dann hoch und lässt es notariel sichern. Über Korrupte Geldmacher und Ideenklau, brauchen wir uns doch gar nicht zu unterhalten, wenn ich mein Drehbuch einschicke, laufe ich genauso gut gefahr, dass jemand es verfilmt ohne mir auch nur nen müden Taler abzudrücken. Wer Angst davor hat, oder zu feige ist wenigstens zu versuchen sich zu wehren, muss wohl alle seine tollen Ideen in seinem sprengstoffgesichertem Nachtschränkchen verwahren.

Wenn dann einige Werke online sind, sollte sich ziemlich bald eine art Ranking herausstellen, durch Bewertungen der Mitglieder/Besucher. Klar, dass es internetbedingt auch einige Kiddies sein werden, aber ich denke das sich das durchaus verkraften lässt zumal es um DREHBÜCHER geht und nicht um irgw kurzweiligen Videos Games etc. , nach der es der Generation schnell/laut/bunt so sehr schmachtet. Unzählige Kurzgeschichtenseiten mit hohem Niveau und druchaus gerechten Bewertungen geben mir Recht, denke ich.

Und warum zum Teufel, sollten große Firmen kein Interesse daran haben, das von der Community bestberwerteste zu verfilmen? Schliesslich stammt das Feedback von Leuten die Drehbücher lesen und das sind für gewöhnlich leute, die sich mit Film/Filmen befassen und wahrscheinlich ein besseres Gefühl dafür haben was einen guten Film ausmacht/eine gute Idee sein könnte, als der Durchschnittskonsument.

Von ambitionierten Hobbyfilmern/Animatoren mal ganz zu schweigen....es muss ja nciht immer um Kohle gehen. Es gibt so viele talentierte Schreiber, denen die blosse Erstellung ihrer Gedankenwelt schon Bezahlung genug wäre. 7River würd sich sicher freuen, wenn eins seiner Drehbücher von anderen A-Filmern auf Zelluloid gebannt würde, nehme ich mal an.

Wenn man euch vor 20 jahren von einem "internetauktionshaus" erzählt hätte, wäre wahrscheinlich eine ähnliche antwort gekommen.

rick

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14

Donnerstag, 29. November 2012, 09:42

wenn ich mein Drehbuch einschicke, laufe ich genauso gut gefahr, dass jemand es verfilmt ohne mir auch nur nen müden Taler abzudrücken.

Der Unterschied ist der, daß Du in diesem Fall weißt wem Du Dein Drehbuch geschickt hast. Solltest Du vor Gericht gehen wollen, ist die Beweislast wo das Werk herkommt viel leichter anzuführen.

Anders ist es, wenn Deine Idee erstmal online für alle zugänglich ist, dann kann sie jeder kopieren, abändern und selber wieder irgendwo anbieten, da läßt sich gar nichts mehr zurückverfolgen.

Was den noteriellen "Schutz" angehet, halte ich diesen aber ohnehin für sinnlos, da er sich ja immer auf das Werk und nicht etwa auf einzelne Elemente bezieht. Wie willst Du eine Idee wie z.B. Ein blindes Mädchen kann durch die Augen eine Hundes plötzlich sehen und sieht wie sein Herrchen gerade einen Mord begeht... da stell ich dir 2 Elemente um und hab eine neue Idee entwickelt, die mir niemand als Plagiat auslegen kann.

Sinnvoller wäre es jemanden zu bezahlen bsp. Redakteur, der bereits mit TV-Sendern oder Produktionsgesellschaften gearbeitet hat. Auch solchen Leuten werden Ideen geklaut, aber die Wahrscheinlichkeit bei einer einträglichen Arbeit mit einem Sender ist deutlich geringer als bei einem NoName.

Ansonsten finde ich die Idee gut, aber eben noch nicht wirklich ausgereift.

Beaverlicious

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15

Donnerstag, 29. November 2012, 10:21


Ansonsten finde ich die Idee gut, aber eben noch nicht wirklich ausgereift.


Genauso sehe ich das auch:)
Mich stört nur die negative Grundhaltung mit der viele Leute an bestimmte Themen herangehen. Niemand hat behauptet, dass es hier darum geht kommerzielle Kassenschlager zu erzeugen. Vom "Idealfall" war die Rede. Wenn jemand aus Liebhaberei dort ein Drehbuch veröffentlicht und jemand anderes aus Liebhaberei dieses verfilmt ist doch alles super!

Meine persönliche Meinung ist, das jede Bemühung, selbst wenn sie im Nachinein scheitert und sich als unpraktikabel erweist, die Amateurfilm/Drehbuchautoren-Welt zusammenzubringen, eine tolle Sache ist.

Wenn aus irgendwelchen Kontakten auf einer derartigen Plattform auch nur ein guter Kurzfilm entsteht, hat es sich doch schon fast gelohnt :)

rick

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16

Donnerstag, 29. November 2012, 10:30

...das jede Bemühung, selbst wenn sie im Nachinein scheitert...

Es wäre halt nur sehr doof, wenn das Projekt an einer Sache wie massivem Ideenklau scheitert und sich Autoren verprellt fühlen, weil sie sich von
"notariellem Schutz" mehr erhofft haben, als der Betreiber ihnen bieten kann.

Wenn es für einen Autor nur darum geht seine Idee verfilmt zu sehen und seinen Namen im Abspann zu lesen, wäre eine lockere Form von Creative Common Lizens oder völlig freier Lizens (mit Namensnennung) wahrscheinlich sinnvoller. dann stellt sich aber wieder die Frage nach der Finanzierbarkeit für den Betreiber.

Beaverlicious

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17

Donnerstag, 29. November 2012, 10:51

...das jede Bemühung, selbst wenn sie im Nachinein scheitert...


Wenn es für einen Autor nur darum geht seine Idee verfilmt zu sehen und seinen Namen im Abspann zu lesen, wäre eine lockere Form von Creative Common Lizens oder völlig freier Lizens (mit Namensnennung) wahrscheinlich sinnvoller. dann stellt sich aber wieder die Frage nach der Finanzierbarkeit für den Betreiber.


Ich denke genau darum geht es 99% der Hobbyautoren. Wer ambitioniert Drehbücher schreibt, weiss, dass bis auf einen Bruchteil der eingeschickten Manuskripte, alle entweder nicht gelesen oder abgelehnt werden. Da sollte doch ein großer Bedarf an wirklich verfilmten Ideen bestehen. Ich stelle es mir ziemlich frustrierend vor 150 Drehbücher zu schreiben die alle abgelehnt werden, da gebe ich doch lieber eins "frei" um vllt auch mal ein Ergebnis zu sehen.

Jeder der vom großen Geld, Nutten und Koks träumt kanns dann ja ncoh konventionell einschicken ;-)

Von Finanzierung der Community ("Startnext-Prinzip") über Sponsoren etc. bieten sich da tolle Möglichkeiten vllt den ein oder anderen Euro fürs Team zusammenzukratzen, ohne gleich einen Kassenschlager zu produzieren. Ich wäre zumindest bereit 5-10€ für eine interessante Geschichte und ein motiviertes Team zu opfern. Anbieten könnte man dann zum beispiel eine Namensnennung der Spender oder oder oder...

Die Finanzierbarkeit der Seite und das finanzielle Risiko sehe ich als gering, zumal Webspace, Domain etc. echt erschwinglich geworden sind. Das einzige was verloren gehen würde ist ein Riesenhaufen Arbeit und Zeit.

Nur meine bescheidene Meinung, hier darf natürlich jeder das so sehen wie er möchte :) (nur falls ich etwas zu agressiv klang :D )

L Lawliet

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18

Donnerstag, 29. November 2012, 12:59

Jo, was hat Realismus mit Pessismismus zu tun? Sobald berechtigte Kritik kommt, werden immer die Stimmen laut, wie negativ manche doch sind. Hat man doch an den 28578764 geplanten Gemeinschaftsfilmprojekten hier gesehen, dass Kritik manchmal weder Neid noch Häme noch Hass noch Pessismismus, sondern einfach mal berechtigt ist.

Leuten einen notariellen Schutz ihrer Ideen zu versprechen ist wie wenn ich dir ein Schloss für dein Fahrrad anpreise, das zwar super aussieht, von dem ich dir aber vorenthalte, dass es nicht schließt.
Das ist dann entweder bewusste Täuschung oder aber Unkenntnis. In beiden Fällen solltest du die Finger von dem Schloss lassen (auch wenn im letzteren noch etwas daran getan werden kann).

Zitat

Wenn man euch vor 20 jahren von einem "internetauktionshaus" erzählt hätte, wäre wahrscheinlich eine ähnliche antwort gekommen.

Jo, genau. Der Vergleich liegt absolut auf der Hand. Da hätten wir sicher auch gesagt "Pass auf, wenn du dein Sofa online zum Verkauf stellst, lädt es sich jemand von der Seite runter ohne dir Geld zu geben!"
So ein sinnloses Argument kennt man halt auch schon zur Genüge, gibt ja auch hier immer wieder Leute, die ein unrealistisches No-Budget-Filmprojekt mit "Ja, aber Rodriguez hat El Mariachi ja auch nur für 7000 Dollerinhos gemacht!!!!!!11111111122222222" begründen.

Aber natürlich ist es eine beliebte Technik, Kritik einfach mit "Ach du bist ja nur neidisch" und deresgleichen mehr wegzuwischen, das erlöst einen immerhin davon, sich damit auseinandersetzen zu müssen.
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19

Donnerstag, 29. November 2012, 14:25

kritik ist eine sache, wie man sie verpackt eine andere. ein von sarkasmus gespickter monolog, der ideen und pläne anderer leute grade zu lächerlich aussehen lässt ist weder lustig, noch konstruktiv. so sieht das ganze halt nach hass und häme und nicht nach berechtigt aus, mein freund! geht das echt nich ein bisschen netter?

der vergleich mit dem schloss ist gar nicht schlecht. ich würde nur sagen das die sache mit dem notar das schloss de jure schliesst, aber gegen den bolzenschneider illegalen ideenklaus machtlos ist.
besser kann man seine ideen leider nicht schützen, jeder der ein bisschen gesunden menschenverstand hat, weiss das die ideen nur ein bisschen abgeändert werden müssen um sie zu übernehmen und niemand wird gezwungen etwas zu veröffentlichen. hier von bewusster täuschung zu reden finde ich recht frech, da man sich bestmöglichst absichert und das kein problem der internetseite ist, sondern maximal der deutschen rechtsprechung und der kriminalität die sich über diese hinwegsetzt. wie ehrbar oder verwerflich es ist, so etwas anzubieten bleibt jedem selbst überlassen.


um die ebay-sache mal in deine worte zu packen (ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen):


Furthermore, du vermittelst potenziellen Investoren durch ein derartiges Auftreten, dass auf deiner Seite größtenteils Newbies und Hobbyauktionäre rumhängen. Auf jedem halbwegs gutsortierten Flohmarkt dürfte es mehr Trödel und Ramsch geben als Kopfnüsse in einem Bud Spencer Film. Von all den Dingen, die einen Geldgeber oder Finanzier interessieren könnten (Verkauf großer Mengen, neue Absatzmärkte, logistische Vorteile, Marketingtauglichkeit etc.), bist du mit deinen paar Hobbyhändlern weit entfernt. Das Produkt zählt weit weniger als der Absatzmarkt. Und um noch etwas Konstruktivität zu heucheln: Bring den Leuten lieber so was bei - wie verwandle ich meine Trödel in bare Münze, wie halte ich Kosten klein, wie behalte Kontrolle über die meine Einnahmen und Ausgaben. Ansonsten kannst du das hier gleich mitschicken, dann wissen die Leute wenigstens worauf sie sich einlassen.

L Lawliet

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20

Donnerstag, 29. November 2012, 14:38

Jeez. Ich empfehle, zu lesen was ich schreibe, nicht zu lesen was du rauslesen möchtest.

Nur zwei Punkte:

Zitat

hier von bewusster täuschung zu reden finde ich recht frech

Ich habe ein Szenario gegeben und aus den vorhandenen Informationen lassen sich im Endeffekt nur zwei von mir vorgeschlagene Schlüsse ableiten. Ich rede nicht davon, ich ordne keinen Wahrheitsgehalt zu, es ist eine simple Folgerung.

Zitat

um die ebay-sache mal in deine worte zu packen (ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen)

Jetzt unterstellst du, dass die Macher von ebay mit einem unausgegorenen Pitch an die Sache rangegangen sind und bestätigst damit nur die Haltlosigkeit deines Argumentes, da es eben genau wie beim Rodriguezvergleich wichtige Fakten einfach unterschlägt.

Es ist schade, dass keine sachliche Diskussion möglich ist, weil das Projekt an sich sehr ambitioniert klingt. Ich bin mal raus, da ich mich eh nur wiederholen könnte; wer ohne Unterstellungen an meinen obigen Beitrag rangehen kann, wird schon das für ihn Wichtige rausziehen können.
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film, Filmförderung

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