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7River

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21

Dienstag, 21. Dezember 2021, 18:00

Danke für Deinen Kommentar!
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“

Boyzie

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22

Freitag, 11. Februar 2022, 20:25

Zitat

Meiner Erfahrung nach gibt es dann in der Regel enge Vertraute des/der RegisseurIn, die beratend und inszenatorisch zur Seite stehen.

Wohl wenn der Regisseur im selben Film auch spielt. Und / oder wohl auch die Kamera macht. Aber das wird es bestimmt auch geben wenn der Regisseur nur Regie macht, da gibt es ja wohl auch oft noch Personen, die mehr oder weniger intensiv an der Regise mitwirken oder an der Bildgestaltung / Kamera etc.

maxkane

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23

Donnerstag, 28. April 2022, 09:11

Gibt es bekannte Filme, bei denen der Regisseur gleichzeit der Kameramann war?

*Topic verschoben*
fällt mir nur ein James Cameron

Boyzie

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Donnerstag, 28. April 2022, 09:37

Bei welchen Filmen war er das?

maxkane

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25

Donnerstag, 28. April 2022, 10:40

Soweit ich mich erinnere, war er im Avatar, vielleicht teilweise

Steven Soderbergh auch

Boyzie

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26

Donnerstag, 28. April 2022, 10:49

Zitat

Soweit ich mich erinnere, war er im Avatar, vielleicht teilweise

Also vielleicht auch gar nicht. Und / oder in anderen Filmen vielleicht auch nicht.

Und Steven Soderbergh vielleicht auch?

maxkane

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27

Donnerstag, 28. April 2022, 11:33

Zitat

Soweit ich mich erinnere, war er im Avatar, vielleicht teilweise

Also vielleicht auch gar nicht. Und / oder in anderen Filmen vielleicht auch nicht.

Und Steven Soderbergh vielleicht auch?
habe grade durch google gesehen das James Cameroon nichts, aber Steven Soderbergh hat filmen

Boyzie

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Donnerstag, 28. April 2022, 12:13

Wie bitte?

7River

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Freitag, 29. April 2022, 18:27

Viele bekannte Filmemacher haben in ihren Anfängen fast alles selber gemacht. Story, Kamera, Spezial-Effekte... Oft fehlte natürlich das Geld, Mitstreiter oder die nötige Unterstützung. Erst später wurden die Filme dann professioneller, weil sie sich einen Namen machten. Jetzt waren Budgets vorhanden, die Stellen im Stab konnten besetzt werden. Sicher hat ein James Cameron oder Steven Spielberg Ahnung von Filmkameras oder kann sie auch bedienen. Aber es gibt nun mal welche, die es viel besser können als sie. Nicht umsonst ist der Kameramann ein eigenständiger Beruf. Aber ein Regisseur arbeitet mit dem Kameramann eng zusammen. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Schneiden von Filmen. Hier gibt es auch welche, die es besser können, oder einfach den nötigen Abstand besitzen.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“

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30

Freitag, 29. April 2022, 20:10

Der Abstand ist wohl (oft) auch sehr entscheidend fü das Schneiden, könnte ich mir vorstellen. Trotzdem wundert es mich, dass gerade ein Regisseur, vor allem auch, wenn der das Drehbuch geschrieben hat, alles so gestaltet hat beim Dreh wie er es haben will, oft mit dem Schnitt null zu tun hat, da er doch am besten wissen müsste wie der Film aussehen soll.

Dass zwei so wichtige Departments, Kamera, Regie, von einer Person, dem Regisseur ausgeführt werden, bleibt aber wohl grundsätzlich nur eine Notlösung. Dazu sind die Tätigkeiten ja allein wohl schon zu umfangreich.

7River

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Freitag, 29. April 2022, 20:21

Beim Schnitt sitzt der Regisseur (der gleichzeitig Drehbuchautor ist) schon mit dabei. Das sah man schon des Öfteren in diversen Making-ofs. Wie weit dieser jetzt genau Einfluss hat, weiß ich jetzt nicht.
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32

Freitag, 29. April 2022, 20:29

Ja, aber oft eben wohl auch nicht, gerade auch bei Filmen, die besonders für den guten Schnitt erwähnt werden oder bei Cuttern, die Auszeichnungen kriegten. Das ist mir irgendwie völlig unverständlich. Jedenfalls, falls der Regisseur die Wahl hätte, kann ja wohl auch sein, dass die Produktion dem Regisseur den Schnitt nicht überlassen will.

7River

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Samstag, 30. April 2022, 12:37

Ich kann mir das nur so erklären, dass ein fremder Cutter unvoreingenommen ist. Wenn man zu lange an einer Filmgeschichte sitzt, besteht die Gefahr, dass man betriebsblind wird. Da ist so jemand von Nutzen.
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34

Samstag, 30. April 2022, 13:03

Betriebsblindheit und Unvoreingenommenheit, ja, das wäre verständlich, wäre aber vielleicht schade um die Vorteile, Fähigkeiten, die der Regisseur dem Schnitt ansonsten brächte.

7River

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35

Samstag, 30. April 2022, 18:55

Warum sollte unbedingt der Regisseur dabei sein? Er hat seine Arbeit doch schon getan.
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36

Sonntag, 1. Mai 2022, 07:36

Die Frage / das Argument passt gar nicht zu Deiner Argumentation, Darstellung zuvor.

Na, etwa weil er den Film nach seinen Vorstellungen geschnitten haben will, weil er den Film nach seinen Vorstellungen für den Schnitt drehte. Und vermutlich nicht irgendwie.

7River

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37

Sonntag, 1. Mai 2022, 07:54

Wieso passt das nicht zu meinen vorherigen Aussagen? Ein fähiger Regisseur/Filmemacher/Cutter wird das Potential einer Filmgeschichte/eines Drehbuchs schon erkennen - und auch dazu in der Lage sein, entsprechend umzusetzen. Die Geschichte und das Drehbuch geben ja schon die Richtung vor. So gesehen können sich die meisten Regisseure schon dran orientieren.
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38

Sonntag, 1. Mai 2022, 12:06

Na ja, Post 33 etwa klingt für mich widersprüchlich bzw. einschränkend zu besagter Äußerung / Frage.

Zitat

Ein fähiger Regisseur/Filmemacher/Cutter wird das Potential einer Filmgeschichte/eines Drehbuchs schon erkennen - und auch dazu in der Lage sein, entsprechend umzusetzen.

Ja, davon sollte man wohl grundsätzlich von ausgehen, obwohl denen ja wohl auch mißlungene Filme gelingen.

Zitat

Die Geschichte und das Drehbuch geben ja schon die Richtung vor.

Ja, bestimmt, aber trotzdessen kann man sie ja bestimmt extremst unterschiedlich beim Dreh umsetzen.

Zitat

So gesehen können sich die meisten Regisseure schon dran orientieren.

Ja, natürlich, dazu ist es ja auch da. Aber das schließt ja nicht aus, dass der Regisseur, der ja nach seinen Vorstellungen drehen müßte, den Dreh nach dem Schnitt ausrichten wird, eigentlich am besten wissen müsste wie er den Schnitt haben will, wie der fertige Film am Ende aussehen soll.

Alexxx11

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Mittwoch, 4. Mai 2022, 08:07

Die Regie ist im Regelfall immer sehr involviert in den Schnitt. Die Tatsache, dass jemand anderes den Film montiert resultiert nicht unbedingt darin kreative Verantwortung abzugeben. Die Aufgabe des/der EditorIn ist so umfangreich und auch technisch, dass es einfach nicht ins klassische Aufgabenfeld der Regie fällt.
Der tatsächliche kreative Workflow ist dabei eine sehr individuelle Arbeitsweise zwischen Regie und Schnitt. Da Filmmontage aber auch eine eigene Kunstform innerhalb des Filmemachens ist, gibt es dafür ExpertInnen, die mit frischen Augen das Material sichten und im Regelfall mit dem nötigen Abstand die Vision der Regie umsetzen, aber auch noch erweitern können.
Ein häufiges Argument ist zum Beispiel, dass der Abstand zum Dreh selbst, der anstrengend und körperlich sein kann, hilft das Material unvoreingenommen zu sichten und sich nicht dem Gedanken hinzugeben: "das war besonders anstrengend/aufwendig, deswegen muss es auf jeden Fall reingeschnitten werden".
Kill your darlings.
Nicht umsonst arbeiten auch in diesem Fall gerne Regie und Schnitt immer wieder zusammen, siehe Tarantino und Sally Menke (verstorben) oder Scorsese und Thelma Schoonmaker.

Boyzie

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Mittwoch, 4. Mai 2022, 08:50

Wenn die Regie nach ihrem Belieben auf den Schnitt einwiken kann (Regie führt beim Schneiden), sich also etwa entscheiden kann, bei einem Schnitt ihre Vorstellungen vom Editor umgesetzt haben zu wollen, bei einem anderen Schnitt den Vorschlag des Editors umgesetzt, klänge das für mich für eine verständliche, sinnvolle, plausible Vorgehensweise aus meiner laihenhaften Sicht.

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