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Tiger

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Mittwoch, 1. Mai 2019, 18:42

Tatort "Das Nest", bin beeindruckt...

Normalerweise schaue ich mir keine "Tatorte" mehr an, war viel zu oft enttäuschend in den letzen Jahren. Auf Empfehlung habe ich mir "Das Nest" vom lezten Sonntag dann doch mal reingezogen und muss sagen, ich war sehr positiv überrascht. Es gibt keine ermüdenden Nebenkriegsschauplätze, weil die Kommisare miteinander vögeln oder ihre Kinder am pubertieren sind, die Kommissare müssen sich nicht alle paar Minuten anschreien und gegenseitig hassen und der Film kommt komplett ohne Quotenflüchtlinge, erhobene Ölko-Zeigefinger oder sonst eine politische Agenda aus. Der "Tatort" ist endlich mal wieder ein richtiger Krimi, wenn auch kein alltäglicher. Der Film baut immer wieder hammermäßig Spannung auf und lässt dem Zuschauer kaum mal eine Verschnaufpause. Dazu kommen ein paar überraschende Wendungen und das eine oder andere Horror-Element fehlt auch nicht ;(

Auch technisch war der Film sehr ordentlich, der Story dienliche Kamera, Schnitt und Musik und zumindest teilweise klasse Look/Grading. Wäre schön, wenn es statt der ganzen "Experimente" und möchtegern-Zeitgeist Filme wieder mehr solche "Tatorte" geben würde. Meine Empfehlung: Anschauen!

Ich hoffe der Link tut, sonst in der ARD Mediathek suchen:

https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y…Tk1Y2M/das-nest

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7River, Selon Fischer

Bluescreen

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Mittwoch, 1. Mai 2019, 19:23

Ich fand ihn auch sehr unterhaltsam und sehenswert allerdings gab es in meinen Augen auch ein paar Ungereimtheiten, was die Logik angeht.

Spoiler Spoiler

wieso hat das SEK am Anfang, als sie das ganze Haus umstellt hat, den Täter nicht einfach ergriffen, als er direkt vor ihnen nichtsahnend ins Haus lief, wo dann die Kommissarinnen mit ihm fertig werden mussten?
Leider hat mich das Ende auch sehr sehr stark an die Verfilmung von Stieg Larssons "Verblendung" von David Fincher erinnert


Für mich war es ein überdurchschnittlicher Tatort, der aber nicht an die Wiesbadener "Experimente" herankommt ^^

Tiger

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Mittwoch, 1. Mai 2019, 20:55

Ich stimme dir zu, die Story war nicht immer 100% logisch, sind noch ein paar kleine Ungereimtheiten drin. Das habe ich aber zu Gunsten des Unterhaltungswerts ignoriert ;)

JoeQuarantaine

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Mittwoch, 1. Mai 2019, 21:08

Gut beschrieben Tiger. War ein guter. Eigentlich zirkulieren sie hier auch die alte Klisches, ABER, Storyline A hat eine geniale Lösung. Habe ich noch nie so gesehen. Zwei Verdächtige - der Mörder tötet der andere und trickst die Ermittler aus, so dass der jettz Tote scheint der Mörder zu sein.

7River

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Mittwoch, 1. Mai 2019, 21:14

Das war ein sehr spannender Tatort. Danke für den Tipp.
Jetzt weiß ich, warum Sie Koch sind. Weil Sie so ranzig riechen. Nach altem Öl.

wabu

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Mittwoch, 1. Mai 2019, 22:23

Für mich passte der Anfang nicht zum Ende

Da gibt es ein Arrangement im Haus das einlädt zum Gedanken machen: warum ist das alles so gemacht. Und die Wirkungsstätte ist ebenfalls im Haus.

Am Ende im "normalen" Keller - und für mich nicht zu erkennen: was ist das eigentliche Motiv (speziell für den Anfang)

Ohne den Anfang wäre es ein guter Lauf gewesen - ab dem Moment der Gegenüberstellung

rick

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Samstag, 4. Mai 2019, 21:28

Ich fand diesen Tatort auch überwiegend gut, lediglich diese "unsinnig" dünne Schärfentiefe ist mir bereits nach 5 Minuten auf die Nerven gegangen.

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