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basti33

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1

Sonntag, 15. Juli 2012, 17:35

Sind 3D-Animationsfilme in der Produktion teuer?

Nachdem nun ein wenig Zeit vergangen ist, wurde endlich ein neuer 3D-Animationsfilm, nämlich Disneys „Merida - Legende der Highlands“, produziert von Pixar, für Anfang August angekündigt. Ich habe mir die Frage gestellt, ob die Produktion eines solchen Films teuer ist. Herausgefunden habe ich nur, dass normale 3D-Filme bereits weit über 250 Mio. US-Dollar kosten. Von daher gehe ich davon aus, dass ein viel aufwendig zu bearbeitender Animationsfilm auch teurer sein wird. Kennt jemand genaue Zahlen und kann mir die mitteilen? Dauer es eigentlich lange, ehe ein Animationsfilm in 3D fertig gestellt wird?

*Topic verschoben*

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Marcus Gräfe« (17. Februar 2014, 17:47)


2

Sonntag, 15. Juli 2012, 17:57

Es kommt ja auch drauf an wie aufwendig ein 3d animationsfilm werden soll. Benutzt er aufwendige rechenintensive technologie oder nur altbewährtes. Oft mussten komplett neue scripts programmiert werden wie damals bei Monster AG mit den Haaren. Zum anderen auch der technische sowie personelle aufwand. Da gibt es Konzeptzeichner Modellierer usw. Für jeden Arbeitschritt spezialisten die alle ihr Geld haben wollen. Dazu kommt noch der Technische aufwand. Riesige Renderfarmen usw.

Regiseur, prominente Sprecher kommen auch noch dazu und kosten geld. Ich würde sogar glatt behaupten das an einem 3d animierten Film mehr leute beschäftigt sind als an einem Otto Normal Film. Es kommt auch darauf an wo zum Beispiel der Film hergestellt wird. Ich errinnere mich mal an eine Aussage von George Lucas der gesagt hat das die animations Serie "The Clone Wars" das dreifache oder so kosten würde wenn man sie in den USA und nicht wie jetzt in Korea herstellen lassen würde.

Ich denke die Hauptkosten entstehen im Personalbereich sowie in den Lizenzkosten.

Urgonon

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3

Sonntag, 15. Juli 2012, 18:43

Eigentlich ist es nichts anderes wie
2D.


Nur ein Bisschen mehr rechenintensiv so
um das Doppelte.


Mit den heutigen Renderfarmen aber
nicht wirklich schlimm....

zb. http://www.see3d.co.uk/node/26
(um mal was (sehr) kleines zu zeigen)

HF_HeinzeFilms

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Sonntag, 15. Juli 2012, 19:36

Eigentlich ist es nichts anderes wie
2D.


Nur ein Bisschen mehr rechenintensiv so
um das Doppelte.
No, Sir!
Es ist ein unglaublich großer Unterschied, ob man einen 2D oder einen 3D-Film produziert.
Frag mal Jumperman , der wird dir wohl einiges dazu sagen können. Beleuchtung, Animation, so viel ist anders in 3D-Filmen. Man muss kameratechnisch in 3D-Filmen ganz andere Dinge als in 2D-Filmen beachten, man hat (per Definition) räumliche Tiefe etc.

Jumperman

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5

Sonntag, 15. Juli 2012, 22:08

Das ist richtig. Ich arbeite seit nunmehr 4 Jahren an einem 3D-Animationsfilm. Und 3D verdreifacht in etwa den Aufwand.

Mir stelle sich aber die Frage, was der Threadersteller mit "3D" meint! Ist hier die Rede von "Stereoskopischen 3D" oder geht es rein um "CGI", also Computeranimationsfilme. Zweiteres wird zwar in einem 3D-Animationsprogramm gemacht, muss aber nicht zwangsläufig stereoskopisch gerendert werden.

Ephigenia Vlidd

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Sonntag, 28. Juni 2020, 01:21

Seehr viel Arbeit = seehr teuer... :-)

Beispiel:


Allein an dem bewegenden Mädchen (das noch "in die Länge geschnitten" ist) hat der PC mit 32 GB Arb.-Speicher ca. 6 Stunden gerenderd! Und das ist 1 Mädchen, Bewegungsdauer nur wenige Sekunden!
Hinzu kommt: jedes Bild, dass Du haben willst, musst Du erstmal MACHEN... :-)
ABER: mit 3D kannst Du Fotos/Filme machen von Sachen, die es gar nicht gibt! Welche Camera kann das schon...?

mfg Ephigenia
mfg. Ephigenia Vlidd | Ефигеня Влидд
ArtDirectrice @ n.a.m.e.s.-media NCV Amsterdam
Derzeitiges Filmprojekt: "A Murdered Nightmare" oder (auf NL) "Het Keukentafeltje van de Achtertuinse Weg"
The true&tragic story of Karla van Houten.


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