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MovieVision

Sandwichmaker

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1

Freitag, 31. August 2007, 03:36

Flower Of Time - Wenn die Menschheit verwelkt

Endlich ist es soweit: Ofenfrisch für die Awards präsentieren wir als Filmteam "Movie Vision" (jigga, Movie Vision) die finale Version von:



Infos zur Story, Produktion und Besetzung gibt es hier.

Genre: Polit-Drama

Länge: 10 Minuten

Produktionsjahr: 2007

Screenshots:



Ohne groß zu reden wünsche ich euch jetzt viel Vergnügen mit unserem Kurzfilm.

Download (76 MB)

Youtube

Über Anmerkungen und Kritik würden wir uns freuen. :)

Greetz,

Movie Vision

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »MovieVision« (31. August 2007, 12:12)


2

Freitag, 31. August 2007, 04:17

Hm es ist 4:03 Uhr und ich hab mir gerade den neuen Film von Movievision Angesehen und jetzt tu ich mal etwas Interesse und Ahnung heucheln^^ nein spaß - vorweg super Film

Hachja, Gewalt kann so was schönes sein, versteht mich jetzt nicht Falsch, auf jedenfall sehe ich sie hier wunderbar inszeniert! Man bekommt oft Gänsehaut und einen gewissen Schauer wenn man die Gewaltdarstellung hier in betracht zieht! Ganz besonders, sind mir die Haare zu Berge gestanden, als das Mädchen von den Terroristen exekutiert wird, und man nur den Blutspritzer an der Wand sieht! Wirklich sehr geil eingesetzt. Das Blut wurde im Film wirklich sehr gut eingesetzt muss man euch lassen. Auch Schauspielerisch wirklich überzeugend! Der Film hat einfach Atmosphäre, die Terroristen, das Schauspielen und nicht zu Allerletzt’ der geniale Score machen das ganze erst zu einem richtigen überzeugenden Spektakel! Der Film hat mir gefallen, auch die Story wird schön klar und der Film trägt seinen Namen mit recht!

Das einzige womit euer Streifen kämpft ist meiner Meinung nach der Ton. Manchmal hatte ich bissel Probleme alles zu verstehen, aber damit kämpft doch jeder! Der Nachrichtensprecher kam mir bissel zu auswendig gelernt rüber und zeigte wenig Emotionen in seinem Vortragen! Aber ich weiß wie schwer es ist einen Nachrichtensprecher gut wirken zu lassen (Kleiner Gruß an Alexxx11) und bin mir selbst nicht sicher, ob Ichs geschafft habe!

Aber ich will das mal so kurz zusammenfassen:
+Super Schnitt und Feeling fürs Editing
+Schöne Sound & Visuelle Effekte (Die Muzzleflashes fand ich sehr schön, kennst ja meine Schwäche dafür)
+Schauspielerisches Können
+Ausstattung (Waffen, Masken und Szenerie)
+Einsatz des Kunstblutes
+Schönes und Stimmiger Soundtrack
-Stellenweiße Schlechter Ton
-Bisschen unscharfes Bild (Da hat einer Am Fokus gespielt wa?)

Also ein Fazit:
Alex da haste echt nen schönen Streifen zusammen’’Geschustert’’, der sich sehenlassen kann und nach seiner Fortsetzung, förmlich schreit!

Greeetz Sascha aka CoOL-$

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cool-$« (31. August 2007, 04:20)


3

Freitag, 31. August 2007, 12:43

Hui hat mir auch sehr gut gefallen.

Ich mag die erste Szene einfach am meisten, mit den Kindern, die spielen, dieser Blume, der Musik und der Sprecherstimme, da kam Stimmung auf, echt astrein.

Allgemein, finde ich, habt ihr eure Message gut rübergebraht, die Sache mit den Terroristen kann man euch ohne weiteres abnehmen.
Die Musik ist auch super, passt wirklich sehr gut.
Schnitt fand ich gut, höchstens am Anfang, wie der Junge zur Schule geht, das hätte man vllt etwas beschleunigen können, wobei es immer noch völlig ok war.
Kamera hat mir auch sehr gut gefallen, hat zwar manchal bisschen gewackelt, aber trotzdem sehr schön.
Die Muzzleflashs und das Blut kamen wie schon gesagt sehr gut.
Schauspielerisch fand ichs durchwachsen, die Fluchszenen und so waren echt klasse gemacht, da hatte man das Gefühl die sind im Stress. Aber dann der Dialog im Klassenzimmer, da fand ich waren die Leute doch noch recht unbeeindruckt von dem was sie da gerde hinter sich hatten, also waren sozusagen "topfit". Auch der Nachrichtensprecher war jetzt nicht so mein Fall, er hat das irgendwie alles so "runtergestammelt" wodurch es sich ganz schön in die Länge zog, aber das ist kleinkariert.
Joa die Szenerie war in der Tat gut getroffen, das Schulgebäude hat wunderbar gepasst.
Manchmal (im Klassenzimmer z.B.) waren die Stimmen etwas schlecht verständlich wie Sascha schon sagte.

Das wars eig schon.
Fazit: Sehr guter Film, der die Emotionen klasse "transportiert", und technisch wirklich gut ist.
(klingt etwas plump, aber gut ;) )

4

Freitag, 31. August 2007, 13:56

Hui hui harter Tobak.

Die Stärken und Schwächen wurden ja von cool schon gesagt und ich muss mich anschließen. Leider hat der Film ein riesen Problem und das ist der hohe Grad an Gewalt. Ihr sagt zwar das ihr sie nicht verherlichen wollt aber das tut ihr.

Wenn Schüler in eine Schule kommen mit waffen. Auf Schüler schießen und sie auch Hinrichten kann das mal schnell in den falschen Hals kommen. Politiker haben ja die angewohnheit nur die Hälfte zu lesen und zu sehen.

Ein eurer stelle hätte ich die Tötungsszenen eher subjekttiv versucht darzustellen Eventuell anstadt Blut fontainen Blumenfontainen.

Also technisch sehr stark gemacht inhaltlich absolut fragwürdig und gefährlicher Stoff.

-WOM- Glücksbärchen

unregistriert

5

Freitag, 31. August 2007, 14:07

Joa, ich halte mich diesmal wirklich kurz ; )

Klasse Film


+ Bildqualität ( meistens )
+ Schauspielerisches Talent
+ Musik
+ Schnitt
+ Equipment

- Teilweise Soundquali ( zu leise )
- Wo oben genannt, die Unschäfte in einigen Bildern

Am besten gefiehl mir auch die Anfangszene. Die Emotionen wurden gut gezeigt und die Message kam wirklich gut rüber.

Weiter so

6

Freitag, 31. August 2007, 14:09

Zitat

Original von Five:
...inhaltlich absolut fragwürdig und gefährlicher Stoff.


Hm dein vorschlag erinnert mich etwas an den Witz, den man oft bei zuviel Gewalt in ''Komödien'' bringt. Man blendet ne Naturszene ein oder eben was Süßes um die Gewalt zu überbrücken. Ich finde sie hätten ihr Thema verfehlt hätten sie hier nicht, die Gewalt dargestellt wie sie nun mal ist - Grausam! Und ich finde das muss man spühren und man sollte es nicht kaschiern...

MovieVision

Sandwichmaker

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7

Freitag, 31. August 2007, 14:23

Also, erstmal danke an alle für die Kritik. Bei dem Ton habt ihr uns durchschaut, da haben wir immernoch Probleme. Das unscharfe Bild gegen Ende ist ein Missgeschick. Wir hätten manche Shots mit Autofokus drehen sollen, haben aber den kompletten Film im Manuell Modus gedreht. Kann aber auch an der Komprimierung liegen, dass es so extrem unscharf wird.
Das mit dem Nachrichtensprecher ist so ne Sache: Genesis dürfte wohl genau wissen, wie es ist als Schwabe hochdeutsch reden zu müssen. ;) Obwohl der Darsteller garnicht so arg schwäbelt hatte er wohl doch scheinbar Probleme den Text in einem "Nachrichtensprecherfluss" zu vermitteln.

Weiß nicht ob ich jetzt auf alle technischen Kritikpunkte eingegangen bin, aber ich werde mich jetzt mal Fives Kritikpunkt widmen:

@ Five
Ich musste mich schon vor einigen Eltern rechtfertigen, wieso der Film so exzessive Gewalt zeigt: Es gehört in das Konzept! Du hast selbst in nem anderen Thread geschrieben, dass Filme Kunst sind, warum sollten wir dann unsere Botschaft nicht so rüberbringen, wie wir es für richtig halten. Schau dir Schindlers Liste an: Überzeugt er nicht, weil er so erschreckend realistisch die Gewalt darstellt?
Klar dann kommt dein Argument mit den Politikern und unserem Alter. Es geht im zweiten Abschnitt des Films keineswegs um die Schule. Sie soll längst verlassen sein und die Personen die sich dort aufhalten sind bloß Flüchtlinge, die sich dort verstecken. Ich find es schade, dass es ein Tabuthema ist, unsere Vision der Zukunft zu zeigen. Man muss bedenken, dass alles darin fiktiv ist und wir wollten mit der Gewalt eben abschrecken. Ich denke den bedrückenden Effekt hätten wir nicht erzielt, wenn wir die Gewaltszenen nicht gezeigt hätten. Das ist meine Meinung, ich respektier auch deine, aber ich verstehe nicht wo wir da diese Gewalt verherrlichen...

Edit: Nochmal zu mitschreiben: Es sind keine Schüler! Aber danke Toni für die Kritik. ;)

Greetz,

Movie Vision

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »MovieVision« (31. August 2007, 14:34)


Meieger.Films- Toni

unregistriert

8

Freitag, 31. August 2007, 14:27

Sehr guter Film !

+ Schnitt
+ Musik
+ Kamera
+ Schauspieler ! ( Top! :) )
+ Der Einsatz von Kunstblut

Und wie Cool-$ schon gesagt hat....
- Stellenweiße Schlechter Ton

Aber in groß &nd ganzen, echt hammer geiler Film!
Weiter so !
Freu mich auf ne Fortsetzung *g*
-------------------------------------------------------

Die Gewaltszenen finde ich super.
Da in diesem Film genau das gezeigt wird was nicht passieren sollte.
Teilweiße vielleicht schon hart die Szenen als die Schüler abgeschossen &nd hingerichtet werden,
aber genau das macht das Feeling in diesem Film aus.

mfg

HTS_HetH

unregistriert

9

Freitag, 31. August 2007, 14:50

Zitat


Das unscharfe Bild gegen Ende ist ein Missgeschick. Wir hätten manche Shots mit Autofokus drehen sollen, haben aber den kompletten Film im Manuell Modus gedreht


NEIN!!! Autofokus ist der Teufel :) Ihr hättet nur eben beim manuellen Focus mehr Acht geben müssen.


Zum Film selbst, ich teile da ein wenig Five´s Meinung im Bezug auf die Gewaltdarstellung / dem Kontext der Gewaltszenen.

Mir ist klar das ihr hier keinen Amoklauf an einer Schule darstellen wollt, aber die Relationen sind so dermaßen dicht an dieser Vorstellung, das es beim Schauen teilweise schwer fällt, nicht in dieses Gedankenmuster zu verfallen, mir gings da zumindest auch so. Zum Ende hin wo die sich Flüchtlinge im Klassenzimmer versteckt halten während draussen in dne Fluren die Killer rumlaufen erinnerte mich stark an eine Doku über das Columbine Massaker wo exakt solch eine Konstellation gezeigt wurde. Auch wenn´s nicht eure Intention war, ich fühl mich dran erinnert.
Du schreibst ja es sind keine Schüler dort und die Schule ist längst verlassen. Die Darsteller jedoch sind Schüler oder sehen eben stark danach aus, was die Parallele eben schnell wiederherstellt. Daher die markanten Ähnlichkeiten.

Insgesamt solide gemacht der Film die Pros und Cons wurden ja schon weitestgehend erörtert. Was vielleicht stört ist die Tatsache das die am besten umgesetzte Sache im Film die realistische Darstellung der Tötung und Hinrichtung von Menschen war, während der Rest solide aber nicht herausragend präsentiert wurde. Ich denke das war auch ein wenig der Ansatzpunkt von Five im Bezug auf seine Feststellung das die Gewalt hier glorifiziert wurde, auch wenn ihr dieses extra als nicht zutreffend betont.

Was mich am meisten störte war eigentlich die Texteinblendung am Ende mit Fortsetzung folgt. Das gibt dem ganzen einen Touch von Action-Film mit geplantem Sequel wodurch die Gewaltzuvor nochmal wieder ein anderes Licht gerückt wird in meinen Augen. Ein aufklärender Film der vor möglichen Folgen von derzeitigen politischen Geschenissen lebt sollte am Ende nicht reisserisch auf eine Fortsetzung hinweisen sondern in sich geschlossen sein. Somit fällt es mir schwer den Film irgendwo einzuordnen. Ist es gewaltätige Fiktion, soll es ein abschreckendes Beispiel sein das DE nicht unantastbar ist, soll es doch noch ein Action Film werden in dem sich die gezeigten Flüchtlinge zu Helden erheben und die bösen Terroristen in die Flucht schlagen? Ich weiß es nicht.

MovieVision

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10

Freitag, 31. August 2007, 15:06

Zitat

Original von HTS_HetH
Ist es gewaltätige Fiktion, soll es ein abschreckendes Beispiel sein das DE nicht unantastbar ist, soll es doch noch ein Action Film werden in dem sich die gezeigten Flüchtlinge zu Helden erheben und die bösen Terroristen in die Flucht schlagen? Ich weiß es nicht.


Deutschland war nur der Anfang.^^ Im Projektthread steht, dass die Story eigentlich noch viel weiter geht und ausartet. Dabei geht es nicht um die Personen in der Schule. Doch ich fürchte du hast mit all deinen Theorien irgendwo recht. Der Film soll aber in erster Linie zum nachdenken anregen. Man soll sich überlegen: "Was sollte das jetzt?"
Es ist ein Film, es ist Fiktion, doch es steckt auch ein Fünkchen Wahrheit dahinter. Ursprünglich sollte das Ganze ja ein Weltuntergangsfilm werden, der jetzt aber in Episoden geteilt wird. Es geht um den Erzähler, der ja in Vergangenheitsform spricht... Aber naja, ich will mich nicht weiter rechtfertigen.
So wie du es schilderst macht es schon Sinn, dass es wie ein Amoklauf wirkt. Ich wusste das garnicht mit den Parallelen. Mit den Gewaltszenen prahlen wollten wir auf jeden Fall ganz sicher nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MovieVision« (31. August 2007, 15:08)


Thom 98

unregistriert

11

Freitag, 31. August 2007, 15:31

Hiho. Habe mir die 10 Minuten jetzt auch mal angesehen und muss sagen, dass ich den Film echt sehr gut fand!
Einige der Kritikpukte wurden ja weiter oben schon genannt, aber ich will euch hier nun erstmal loben: Das Ziehl, naämlich, dass der Film zum nachdenken anregen soll, habt ihr echt perfekt getroffen. Der Sprecher ist echt super und diese ganze scheinbar sinnlose Gewallt regt einen echt sehr zum Nachdenken an. So wie ihr das dargestellt habt, könnte ich es mir eigentlich sogar vorstellen. Natürlich glaube ich nicht, dass so wie der Lehrer es im Film gesagt hat unser ganzes System zusammenbricht und so...aber ihr habt die Wirklichkeit von heute sehr geschickt und glaubwürdig mit der Fiktion im Film verbunden und ich denke das ist einer der besten Sachen an dem ganzen Film!
Es wurde ja schon angesprochen, dass die Gwaltszenen sehr realistisch und gut umgesetzt wurden und da kann ich nur zustimmen: Sehr geil gemacht! Wenn auch eher fsk16 als 12, aber nya...

Dann gibt es natürlich bei dem Film leider auch ein par kleine "schlechte" Sachen, die ja hier z.T schon angesprochen wurden. Zu nennen wäre der teilweise schlechte Ton, nicht 100%-ige Darsteller (aber das ist nunmal beim Amateurfilm sehr oft so)...

Ansonsten aber ein super Film! Freue mich auf die Fortsetzung, wenn es denn eine geben sollte (?)...

12

Freitag, 31. August 2007, 16:05

Zitat

Original von HTS_HetH
Zum Ende hin wo die sich Flüchtlinge im Klassenzimmer versteckt halten während draussen in dne Fluren die Killer rumlaufen erinnerte mich stark an eine Doku über das Columbine Massaker wo exakt solch eine Konstellation gezeigt wurde.


Exakt das gleiche dachte ich auch!

Viele Kritikpunkte sind ja schon genannt worden, Ton, Darsteller etc.
Ich habe mich wirklich auf den Film gefreut und leider hat er mich, mehr oder weniger, auf ganzer Linie enttäuscht!

Mac Mave

Filmzombie

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13

Freitag, 31. August 2007, 16:30

Mann, in diesem Monat erscheinen hier im Forum so viele Hochkaräter, das ist der Hammer!

Zum Film:

Da ich den harten Tobalk mag gefiel mir der Film auch sehr gut! Er war gut erzählt, gut gefilmt und gut geschnitten.
Die Story und die Stimmung waren ebenfalls sehr Eindringlich - kompliment!

Ich fand den Gewaltfaktor jetzt nicht zu hoch und ich bin jetzt auch kein Gorehound, aber es ist eben interessanter einem Auto beim explodieren zuzusehen als beim einparken, wenn ich diese Metapher benutzen darf.

Also, Daumen hoch für einen überzeugenden Film, klasse Bildern und keine Sekunde langeweile!

Viele Grüße!
Marc

Organic700

unregistriert

14

Freitag, 31. August 2007, 16:47

Hi,
also filmtechnisch gesehen ist das ein solides, gutes Stück Arbeit.
Bis auf kleinere Tonprobleme war es super umgesetzt. Der Inhalt hat aber stark an die Amoklaufszenen der letzten Monate und Jahre erinnert.

Die allgemeine Story ist ist allerdings gut und auch die Botschaft kam rüber.

Aber das "Fortsetzung folgt" am Ende hat die Botschaft, über die man beim Ausklingen des Films hätte nachdenken sollen, sofort wieder gelöscht.. irgendwie.. *g* =)

Alexxx11

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15

Freitag, 31. August 2007, 18:42

Jop... Anisch, sehr "schön"...

Ich machs kurz:

++Kamera
++Farbkorrektur
+Musik
++/-Schnitt
+/-Schauspieler
-Ton


Das mit dem Fortsetzung folgt hat mir nicht ganz so gepasst, aber seis drum :)

Fazit: Harter, aber sehr gut aufgebauter Film mit kleinen Schwächen ;)

16

Samstag, 1. September 2007, 10:27

Der Film ist gut gemacht, meine Gratulation. Ich empfand besonders den Anfang mit Nachrichten und Unterricht und den Schluss mit den Hinrichtungen authentisch. Das Bild war meistens gut.

Die Story ist harter Tobak, zumal erst gesagt wird Deutschland ist in der Krise, dann kommt ein harter Schnitt. Wir haben Bürgerkrieg. Tendenziell macht Arbeitslosigkeit eher träge als aktiv, aber wir haben ja an den Unruhen in Paris gesehen, dass man da schnell sehr aggressiv wird.
Das ging mir doch zu schnell. Erst Unterricht, dann Hinrichtungszenen. Viel zu schnell erzählt. Das diese Krisensituation global sein soll, habe ich auch nicht mitbekommen, da hätte ich den Film eher "Krise - Wenn Deutschland in den Bürgerkrieg verfällt" genannt.
Der Ton war leider schlecht, das trübt das Anschauen leider.

Mutiges Thema, authentische Umsetzung, etwas verwirrende Erzählweise.

17

Samstag, 1. September 2007, 13:19

Puh, was soll man nach all den Kommentaren noch großartig sagen.

Ein toller Streifen mit sehr schöner Kameraarbeit und heiklem Thema. Effekte und Musik wurden gut eingesetzt - ebenso fand ich den Gewaltfaktor weder überzogen, noch zu gewagt. Und ich bin, wie MacMave schon so schön formulierte, auch kein "Gorehound", dem nur die rote Farbe so gut gefällt ;)

Dadurch, dass der Film hübsch aussieht, seine Stimmung durchweg hält und dezent gute Effekte einsetzt und natürlich sein Thema sehr gut wiedergibt, gibt es da von meiner Seite auch eine Nominierung für die Awards :)

18

Samstag, 1. September 2007, 16:15

mir hat der film nicht gefallen. das thema wurde viel zu oberflächlich in angriff genommen. es gab keine wirklichen hintergründe und die motive der "terroristen" waren unklar, was ich als grösstes problem sehe. wieso sollte man zivilsiten töten, wenn man eine revolution durchführt. die schüler haben sich ja nicht gegen die terroristen gestellt, sondern waren neutral.
für mich ist das ganze ding viel zu undurchdacht und auch wenn ihr behauptet, das hier die gewalt nur mittel zum zweck sei, so steht sie doch einfach zu sehr im mittelpunkt bzw macht den film aus. der rest drumherum ist einfach zu schwach.

wenn man schon solche filme macht, sollte man den zuschauer auch ein paar hintergründe geben, die es erklären, so ist es nur ein blutiger actionfilm.
achja. den schlusssatz fand ich sehr unpassend. sowas kann sich der zuschauer selbst denken bzw der film muss es schaffen, das der zuschauer selbst drauf kommt. so ist es einfach nur ne platte moralaussage.

die umsetzung war gut, aber das hilft dem film leider auch nicht.

rEcOvEr

unregistriert

19

Samstag, 1. September 2007, 19:08

Ich hab mir den Film jetzt auch angeschaut und war zum Teil sehr positiv überrascht und in einigen Dingen etwas enttäuscht.
Ich fang mit den positiven Dingen an: Die Inhalte der Nachrichtenshow waren ganz interessant gewählt, hatten ne Menge Zukunftsvision hinter. Die erst angeführten sozialen Probleme Deutschlands in dem Klasseraum war auch sehr gut. Die Effekte waren gut. Die Schnitte waren auch ganz gut. Das Blut war auch gut in Szene gesetzt und einige Kamerperspektiven haben mir auch gut gefallen.

Meine Mankos:

Der Unterricht hat viel erklärt, jedoch umsonst, weil wie einer vor mir schon schrieb, das darauffolgende Ereignis wirklich etwas salopp passierte. Sehr undurchdacht. Es gibt immer Gründe oder Motive und Revolutionäre neutralisieren eigentlich nicht grundlos Menschen. Dass sie das tun muss Gründe haben, die für den Zuschauer absehbar und verständlich sein müssen, also wenn überhaupt. Es muss welche geben. Daher hätte ich den Sprecher entweder ganz weggelassen, da er ja bisschen erklärt, aber halt zu salopp, oder gleich die Story und Länge des Films darauf ausgelegt alles verständlich zu machen. Naja sonst ist für mich die Gewaltdarstellung ne Sache die ihr nicht als Disclaimer verteidigen müsst. Manchmal ist weniger mehr, aber ich finde es jetzt nicht sehr übertrieben. Es wirkte halt so, weil man vieles nicht verstanden hat. Aber sonst hätte ich dem jetzt nichts zu sagen.

Fazit: Du hast mit dem Film bei mir zumindest durch den Anfang sehr zum Nachdenken angeregt und das Ende hat geschockt. Alles das erinnert mich teilweise an Children of Men und den fand ich wirklich gut. Weiter so ! ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »rEcOvEr« (1. September 2007, 19:10)


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20

Samstag, 1. September 2007, 20:03

Der Film ist aufgrund des Filmfestivals in meiner Heimatstadt entstanden. In den Regeln stand, dass der Film höchstens 10 Minuten gehen darf. Das finde ich sehr schade. Wir hatten viel mehr vor, wir wollten die Story eigentlich auch noch weiter erzählen und ein verständliches Ende zeigen, aber es hat nicht sollen sein. Dass die Aktionen so plötzlich kommen, liegt vermutlich daran, dass wir das Ganze einfach auf ein Minimum reduzieren mussten. Erstmal waren viel mehr Nachrichtenaufnahmen geplant, welche eigentlich die Story hätten erzählen sollen. Da uns dazu leider die Zeit nicht reichte, bis zum Abgabe Termin, mussten wir durch den Erzähler klar machen, was die Terroristen für Hintergründe haben diese Menschen zu töten. Ich kann verstehen, dass genau das verwirrend ist und ich hätte mit so einem Kritikpunkt schon viel früher gerechnet. Aber wie gesagt, wir haben uns dazu entschieden einen zweiten Teil zu machen um aufzuklären, was da eigentlich passiert ist, denn die Geschichte ist eben noch nicht vorbei.

Soviel dazu.

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