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Chojin

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1

Mittwoch, 24. Juli 2019, 14:44

Kontur (Horror Kurzfilm)

Filmtitel:
Kontur (2018)

Beschreibung:
Die junge Rebecca arbeitet ehrenamtlich als Essenslieferantin für den paritätischen Wohlfahrtsverband und beliefert Senioren und Hilfsbedürftige mit warmen Mahlzeiten. Als sie eines Tages die Wohnung eines vermeintlichen Neukunden betritt, verändert eine einschneidende Begegnung schlagartig ihr Leben. Mit ihren schlimmsten Ängsten und tiefgreifenden Ekel konfrontiert, beginnt für die junge Frau eine albtraumhafte Nacht, in der sie nicht nur anfängt, an ihrem Verstand zu zweifeln, sondern zugleich auch bemerkt, dass sie das Grauen scheinbar nicht mehr loslassen will.

Infos zur Entstehung:
Kamera: Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K, GH5
Sonstiges Equipment: Zhiyun Crane 2, Slider, Aputure 120D II & Light Dome II, Aputure 672 LED Panels, Zoom H6 & F1, Rode NTG-2
Schnittsoftware: Adobe Premiere

Screenshot:


Filmlänge:
10'35" Minuten

Stream:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Chojin« (22. August 2019, 18:30)


7River

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Mittwoch, 21. August 2019, 15:50

Ein spannendes und skurriles Filmchen, wie ich finde. :) Die alte Dame hatte sicherlich Spaß an dem Dreh. U. U. wären Hintergrund-Infos zum Film und seine Entstehung ganz informativ. Aber leider scheint der Threadersteller seine Filme hier nur „abgeladen“ zu haben ohne sich zu beteiligen. Schade. :S

EDIT: Entschuldigung, ich habe übersehen, dass Du schon länger hier registriert bist und Dich beteiligt hast. Sorry.
„Jetzt weiß ich, warum Sie Koch sind. Weil Sie so ranzig riechen. Nach altem Öl.“

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »7River« (21. August 2019, 17:28)


Chojin

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Donnerstag, 22. August 2019, 18:30

Kein Problem ;) War schon etwas länger inaktiv und habe nun just-4-fun mal sämtliche Filme hochgeladen :D
An dieser Stelle erst einmal danke fürs positive Feedback. Freut mich, dass er dir gefallen hat.

Kurz und knapp, der Film ist im Rahmen meiner Bachelorarbeit Ende 2018/Anfang 2019 entstanden. Da ich schon immer eine große Vorliebe für das Horror Genre hatte, sollte mein Abschlussprojekt keine Ausnahme darstellen. Inspirierend waren die früheren Filme des Regisseurs David Cronenberg und dem japanischen Manga-Zeichners Junji Ito, deren Werke sich oft mit dem Subgenre des Body Horrors beschäftigen. Body Horror beschreibt die destruktive Veränderung des menschlichen Körpers, dessen provokante Darstellung ein Gefühl des Ekels beim Zuschauer auslösen soll. Daraus entstand auch die Idee mit der Trypophobie (Angst vor Löchern). Darüber hinaus haben es mir die Kurzfilme Lights Out, Bedfellows und The Rizzle stark angetan, da es ihnen trotz einer kurzen Laufzeit gelungen ist, eine spannende Atmosphäre zu erzeugen.

Mit einem geringen Budget und einer kleinen Filmcrew, die zum Großteil aus meinem Freundeskreis bestand, konnten wir das Projekt an drei (sehr langen) Drehtagen abdrehen. Bei der Rollenbesetzung für die Protagonistin Rebecca bin ich schnell fündig geworden, da ich Lisa Morthorst bereits im Laufe meines Studiums für ein anderes Projekt gecastet hatte und der Kontakt vorhanden war. Die Suche nach der Seniorin gestaltete sich viel schwieriger. Bei den Agenturen hatte ich wenig Glück, weil viele der alten Damen zu dem Zeitpunkt gesundheitlich nicht vital genug waren oder schlichtweg keine Interesse hatten. Da die Zeit bis zum Dreh immer knapper wurde, beschloss ich die Rolle mit einer Laiendarstellerin zu besetzen und fragte bei unserer Nachbarin nach. Die restlichen Statisten wurden nach weiteren Absagen (wegen dem kleinen Budget) mit Freunden und Verwandten besetzt :D

Gedreht wurde der Film hautsächlich mit der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K, die ich glücklicherweise im Oktober 2018 erwerben konnte. Da ich bereits in der Vergangenheit viel Erfahrungen im Umgang mit diversen Blackmagic Produkten sammeln konnte und auch zwei eigene Kameras der ersten Generation besessen habe, bin ich mittlerweile mit der Bedienung und dem Workflow gut vertraut. Für die Shots unter der Dusche habe ich dann lieber die GH5 genommen, da sie wegen ihrer Versiegelung gegen Spritzwasser und Luftfeuchtigkeit geschützt war.

Wenn ich rückblickend auf das Projekt schaue, dann war es ein schwieriger Weg mit vielen Hindernissen. Nichtsdestotrotz bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, wenn man betrachtet, was wir binnen kürzester Zeit mit den verfügbaren Mitteln auf die Beine gestellt haben. Angefangen mit einem knappen Zeitfenster von dreieinhalb Monaten, da ich Ende September meine erste Filmidee verworfen hatte und erneut bei Null anfing, musste ich ebenfalls rasch feststellen, dass ich aufgrund des knappen Budgets schnell an meine Grenzen gestoßen bin. Zudem gestaltete sich die Schauspielersuche wie bereits erwähnt sehr schwierig. Letztendlich musste ich mich mit dem zufrieden geben, was ich zur Verfügung hatte und bei den Dreharbeiten das Beste daraus machen ^^


Vergleichsbild zum Color Grading

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Fritz Kurz

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Samstag, 24. August 2019, 16:33

Richtig stark!
Das ist mal wirklich gut visuell erzählt!
Und der Lieferservice auch mal ein neuer Ansatz für Horror.
fängt man einmal an zu Schauen, gibts auch keinen Punkt an dem man nicht weitergucken möchte.
Alles tippi toppi!;)

Chojin

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Heute, 18:15

@Fritz Kurz: Danke für dein Feedback. Hab immer Angst, dass die ersten zwei Minuten so abschreckend langweilig sind, dass die meisten Zuschauer genervt ausschalten :D

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