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Bluescreen

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1

Sonntag, 14. Januar 2018, 01:42

HELDEN // Ein historischer Kurzfilm



Beschreibung:
Ein kleines Dorf im Taunus im Jahre 1946. Die Schülerin Clara soll einen Aufsatz über ihren "persönlichen Helden" schreiben und steht nun vor der Wahl, sich ihrer Vergangenheit zu stellen oder so weiter zu leben, als sei nichts gewesen.

Mein erster historischer Film und mein bisher wohl aufwändigstes Projekt überhaupt.
Wie findet ihr Kameraführung, Ton oder die Leistung der Darsteller? Und am wichtigsten: Wie gefällt euch die Story?

Infos zur Entstehung:
Kamera: Sony NEX VG10
Sonstiges Equipment: Glidecam, Rode Video Mic Pro

Filmlänge:
7'56" Minuten

Stream:
»Bluescreen« hat folgendes Bild angehängt:
  • layout_plakat4.png

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bluescreen« (14. Januar 2018, 01:47)


Christian671

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2

Sonntag, 14. Januar 2018, 09:11

Großes Kompliment!
Finde den Film echt sehr gelungen.
Die Story kommt gut rüber. Ton und Kameraführung passen für mich auch.
Ebenso finde ich die Gesamtlänge von ca. 7 Minuten genau richtig. Man merkt kaum, wie die Zeit vergeht. Das ist dann schon immer ein gutes Zeichen.
Du hast eigentlich nur die eine Kriegsszene am Anfang (ihn mit Helm) gezeigt.
Das langt auch - der Zuschauer kann sich dann bei den Erzählungen sein eigenes Bild machen.
Gehe davon aus, dass das alles Laiendarsteller waren. Von daher haben die alle auch einen tollen Job gemacht.
Mir persönlich war am Anfang die Cousine etwas zu "überdreht", aber vermutlich war das so gewollt, um den Stolz über den Cousin zu zeigen. Ist aber nicht einfach, das dann so natürlich rüberzubringen.
Kleiner Kritikpunkt am Rande, mir war der Text beim Abspann deutlichst zu klein. Also ich, mit meinem etwas gesetztem Alter kann das nimmer lesen. Aber eigentlich auch egal und tut Deinem Film keinerlei Abbruch.
Also Daumen hoch und weiter so.

Schöne Grüße aus Oberfranken
Christian

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Bluescreen

Bluescreen

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3

Dienstag, 16. Januar 2018, 20:56

Hallo Christian,

wow, vielen Dank für dein Feedback! :)

Dass du die Darstellung der Cousine etwas übertrieben findest, kann ich nachvollziehen. Im Nachhinein hätte ich diese Szene ohnehin anders gedreht oder ganz weggelassen, da sie für die Handlung ja im Prinzip keine große Rolle spielt und ihr einziger Zweck darin besteht, dem Zuschauer alle wichtigen Information zum Verständnis der nächsten Szene zu geben. Es ist halt immer schwer bei sowas eine Balance zu finden: einerseits muss das Handeln der Charaktere für das Publikum nachvollziehbar sein, andererseits will man den Zuschauer auch nicht jeden Fakt plakativ "ins Gesicht werfen"


Gehe davon aus, dass das alles Laiendarsteller waren. Von daher haben die alle auch einen tollen Job gemacht.


Das stimmt, keiner von denen macht das professionell; der Mann am Ende war sogar tatsächlich mein früherer Powi-Lehrer, bei dem ich letztes Jahr Abitur gemacht habe. Ich kann also nur empfehlen, bei der nächsten Rollenvergabe wirklich jeden in Betracht zu ziehen ;)

Grüße, Felix

Lierov

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4

Mittwoch, 17. Januar 2018, 10:43

optisch und technisch bis auf wenige Ausnahmen sehr gut.
Hier ist mir bspw. die Scharfstellung bei 1:33 negativ aufgefallen. Da sie offenbar so gewollt ist würde mich interessieren, welchen Zweck sie erfüllen soll.
Die Einstellungen/Cadrage bei 3:06 und 3:11 haben mich gestört. Zum einen weil die Dame frontal aufgenommen wurde und zum anderen, hätte der Headroom deutlich kleiner sein dürfen. Das ganze fällt letztlich nur so negativ ins Gewicht, da der Rest wirklich sehr professionell aussieht.

Die schauspielerische Leistung von den beiden Hauptdarstellern sind leider das große Manko des Films. Er spricht leider die allermeiste Zeit nur seinen auswendig gelernten Text (bei einigen Einstellungen hatte ich sogar das Gefühl er liest den Text ab z.B. 3:30)
das ist sehr schade. Die Leistung der Hauptdarstellerin ist etwas besser, da sie etwas freier agiert. Hier hört sich der Text dann aber auch an, als wenn sie ihn mit eigenen Worten spricht (speziell beim Dialog im Wald). Sie wirkt leider fast die ganze Zeit so, als wenn sie nur für die Kamera spielt. Erst ab 6:00 finde ich, dass sie ihre Sache sehr gut macht. Am besten gefallen hat mir aber die kleinere Darstellerin. Nun gut, sie hatte auch den wenigsten Text, aber in meinen Augen ist sie die einzige, die wirklich schauspielert. Gerade in den Einstellungen, wo sie nichts zu sagen hat, aber trotzdem zu sehen ist, scheint sie vollkommen in ihrer Rolle zu sein. Ich glaube sie wäre die bessere Wahl für die Hauptrolle gewesen. Dann wäre allerdings kein Platz für die von dir gewählte Darstellerin gewesen, denn in der Nebenrolle wäre sie noch unpassender gewesen.

Die Ausstattung war sehr gut gewählt. Ich habe dir bis auf wenige Details wirklich abgenommen, dass wir uns in den 1940er Jahren befinden. Die Hauptdarstellerin kam im Wald etwas zu modern rüber. Bin mir ziemlich sicher, dass man so nicht in den 1940ern nicht rumgelaufen ist. Solche Schals hat man damals nicht getragen und auch wie der Schal der Nebendarstellerin gebunden war entspricht nicht der Zeit. Hier wären Schultertücher und vielleicht sogar Kopftücher authentischer gewesen. Oder eine entsprechende Mütze aus dieser Zeit. Das wäre ein kleines aber sehr hilfreiches Accessoire gewesen. Am bei der Außenaufnahme bei 6:00 sieht es so aus, als wenn die Darstellerin ein Nasenpiercing trägt. Könnte aber auch ein Muttermal sein. Fiel an dieser Stelle nur auf, weil man es vorher nie gesehen hat. Sollte es tatsächlich ein Piercing gewesen sein, wäre da natürlich ein weiterer Kritikpunkt.

Alles im Allem aber ein sehr ordentlicher Film, der Lust macht auf weitere Filme von dir.
Kritik ist die höchste Form der Zuneigung

7River

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5

Mittwoch, 17. Januar 2018, 12:58

Kann mich da eigentlich nur anschließen. Gelungener Kurzfilm. Für Laiendarsteller haben die das wirklich ordentlich gemacht. Die Geschichte finde ich gut konzipiert. Dass der junge Mann (in der speziellen Szene) den Blickkontakt vermeidet und auf den Boden starrt, ist nachzuvollziehen.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Lierov

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6

Mittwoch, 17. Januar 2018, 14:32

Dass der junge Mann (in der speziellen Szene) den Blickkontakt vermeidet und auf den Boden starrt, ist nachzuvollziehen.


ja das ist absolut nachzuvollziehen. Trotzdem kriegt man das Gefühl, dass er den Text offscreen abliest, gerade weil er insgesamt sehr unecht spricht.
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7River

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Donnerstag, 18. Januar 2018, 10:53

Das empfindet wohl jeder anders. Ob er tatsächlich abgelesen hat, kann nur hier der Filmemacher klären. Ich glaub‘s zwar nicht...
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Tofuhuehnchen

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8

Freitag, 19. Januar 2018, 19:31

So, habe es nun endlich geschafft mir den Film in Ruhe anzusehen.
Also ich finde das Gesamtpaket sehr gut gemacht - die Darsteller sind für Laien glaubwürdig und bringen die Charaktere meiner Meinung nach sehr gut rüber. Die Austattung wirkt auch recht glaubwürdig, einziges Manko ist meines erachtens der Dialog im Wald...da wird der Dialog recht gespielt. Aber im großen und Ganzen ein guter Film der mir sehr gefallen hat. :)



lg
Euer Tofuhuehnchen
Liebe Grüße
Euer Tofuhuehnchen

KS.FILM

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9

Samstag, 20. Januar 2018, 19:18

Mir hat der Film sehr gut gefallen!
Die schauspielerischen Leistungen waren meiner Meinung nach doch mehr als akzeptabel.
Freue mich sehr auf weitere Filme
- Kalle

Verwendete Tags

drama, Helden, Krieg, Kurzfilm

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